AW: Benutzertitel "PCGH-Community-Veteran" rein männliche Form?
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich finde diese Diskussion soo unnötig. Die Themenstarterin hat ja auch gleich gesagt, dass ihr das eigentlich auch nicht so wichtig ist. Ich bin von Frauen groß gezogen worden, arbeite zu 70% nur mit Frauen und habe größten Respekt gegenüber allem was die so machen/machten, aber solche Änderung dokumentiert diesen Respekt in keiner Weise. Im Gegenteil, durch einen universalen Zwang in unserer Gesellschaft müssen wir alle in diesem Thema Ja und Amen sagen. Respekt kann nicht aus einem Zwang heraus entstehen. Habe sogar schon öfter Frauen sagen gehört: Die Männer sollten sich emanzipieren. Witzig, so schnell hat sich das alles geändert. Und auch wenn das immer noch eine Welt ist, die von Männern regiert wird, so stimmt das für Deutschland auf jeden Fall nicht mehr in dieser Form. Bei uns im Kreis gibt es 5 Bürgermeisterinnen in den wichtigen Städten! Und die machen alle super Arbeit, aber nicht weil irgendwo son dummer Zusatz steht, nee, weil die gut sind und mit beiden Füßen auf dem Boden stehen. Keinen Menschen interessiert, was fürn dämliches Geschlecht derjenige(extra so geschrieben) hat. Und in anderen Bereichen des Lebens, wenn es z.B. um Technik oder Politik geht, werden die meisten Frauen wie üblich nicht besonders ernst genommen von den Männern. Und leider muss ich sagen, häufig zu recht. Die meisten Frauen interessieren sich immer noch nicht großartig für Technik, da hat sich kaum was geändert. Auch früher gab es schon genug Frauen, die sich anders verhalten haben, aber die waren auch damals in der Minderheit. Nur weil meine lieben Kolleginnen nen Browser im Smartphone öffnen können, glauben die, das Ding verstanden zu haben. Immer mehr Männer werden übrigens auch so, reden bei Themen mit und von nix ne Ahnung. Ganz beliebtes Thema Auto und Politik sowieso. Wenn ich keine Ahnung habe, versuche ich zu zuhören. Aber gut,...
Leider hat unsere Gesellschaft genau den falschen Weg gewählt: Nicht dass die Männer viel kompromisbereiter wurden in Fragen wie Familienplanung oder Beruf, nein, wir haben uns "neue Männer" heran gezogen, die jetzt Frauen heißen und auch so aussehen, aber sich in vielerlei Dinge wie die schlechte Hälfte der Männer "benehmen". Familie steht in Wirklichkeit überhaupt nicht mehr im Mittelpunkt, wie ja immer so schön getan wird, die Zahlen von getrennten Familien ist so grausam hoch, es ist viel wichtiger, dass jetzt um die Wette studiert wird, obwohl keine Wirtschaft der Welt die ganzen Akademiker gebrauchen kann. Wie soll eine Frau das auch alles schaffen, Kinder bekommen und mütterlich sein und parallel mit gespitzten Ellbogen in der Controllingabteilung Menschen in die Arbeitslosigkeit schicken. Den Spagat bekommt niemand hin. So wie es jetzt ist, bräuchten wir ihn aber. Die meisten Männer mussten das nie leisten. Und diese BlablaInnen-Geschichte hilft den Frauen und uns Männern nun überhaupt nicht, aus meiner beschränkten männlichen Sicht.
