Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Menschen, in diesem Falle die Endverbraucher, sind allen Debatten und vermeintlich besserem Wissen zum Trotze massiv manipulierbar durch Werbung, durch Dinge, die uns gewisse Lifestyles suggerieren etc. Da ist professionelle Psychologie am Werk, das ist eiskalt kalkuliert. Warum also nicht endlich die Konzerne in die Verantwortung nehmen, statt alles auf "den kleinen Mann" zu schieben, den privaten Endverbraucher, der ja letztlich der eigentlich Schuldige ist, weil er ja alles kauft, was die Industrie ihm vorsetzt? Wir haben eben keine gleichberechtigte, gar symbiotische Beziehung oder ein ausgeglichenes Kräfteverhältnis zwischen privatem Endverbraucher und Industrie. Das ist lächerliche Marktromantik. Da warte ich übrigens noch auf eine Antwort @Krautmausch.
Klar ist die Industrie Mitschuld.

Aber es gilt immer noch Angebot und Nachfrage. Wenn die keiner haben wollte dann würden sie die auch nicht produzieren.
 
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Tja, dann sollte man es doch ganz einfach machen: keine Strassenzulassung mehr für SUVs. Bäm.

Menschen, in diesem Falle die Endverbraucher, sind allen Debatten und vermeintlich besserem Wissen zum Trotze massiv manipulierbar durch Werbung, durch Dinge, die uns gewisse Lifestyles suggerieren etc. Da ist professionelle Psychologie am Werk, das ist eiskalt kalkuliert. Warum also nicht endlich die Konzerne in die Verantwortung nehmen, statt alles auf "den kleinen Mann" zu schieben, den privaten Endverbraucher, der ja letztlich der eigentlich Schuldige ist, weil er ja alles kauft, was die Industrie ihm vorsetzt? Wir haben eben keine gleichberechtigte, gar symbiotische Beziehung oder ein ausgeglichenes Kräfteverhältnis zwischen privatem Endverbraucher und Industrie. Das ist lächerliche Marktromantik. Da warte ich übrigens noch auf eine Antwort @Krautmausch.

Wenn Verbraucher so leicht zu beeinflussen sind, dann gilt das doch auch in die umgekehrte Richtung, als für Umweltschutzmarketing. Ist die Behauptung also richtig, ist die einzige Schlussfolgerung, dass Umweltschutz noch nicht gut genug vermarktet wird.

Im Übrigen halte ich den Verbraucher für nicht ganz so dumm. Die meisten Menschen wissen relativ genau, welche Kosten und welche Umweltbelastung mit bestimmten Kaufentscheidungen einher gehen oder welche Alternativen sie haben oder haben könnten, wenn es mehr gemeinschaftliches Interesse daran gäbe, und entscheiden sich bewusst für mehr Bequemlichkeit oder mehr Status.
 
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Ok, ist sehr interessant.

Zustimmung dafür, dass unser Leben von einer unsäglichen Flut von Gesetzen, Verordnungen usw. dominiert wird.
Zustimmung auch, das dies den Einzelnen entmündigt.
Warum ist das so?

Ist die Flut an Gesetzen die Reaktion darauf, dass immer weniger Rücksichtnahme, Demut, Bescheidenheit usw. unser Handeln prägt?

Oder ist es so, das die Flut an Gesetzen genau diese Eigenschaften eliminiert?

Henne-Ei-Thema?

Es erscheint mir in sofern wichtig, als dass im Sinne der Reaktion auf den Klimawandel die zwingend erforderlichen Grundsatzkorrekturen in unserer Gesellschaft auch eine grundsätzliche Veränderung im Handeln jedes Einzelnen bedarf.

Hilft hier "nur" Bildung???
Wer bringt die Vernunft?

Rückschlüsse vom Charakter einzelner oder einem selbst spiegeln ja leider nicht die Masse der Menschen wieder...
 
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Wenn Verbraucher so leicht zu beeinflussen sind, dann gilt das doch auch in die umgekehrte Richtung, als für Umweltschutzmarketing. Ist die Behauptung also richtig, ist die einzige Schlussfolgerung, dass Umweltschutz noch nicht gut genug vermarktet wird. [...]

"Umweltschutzmarketing" wird schon sehr effektiv betrieben. S. die ganzen, z.T. hanebüchnenen Anti-GMO-Kampagnen. Aber erstens ist alles immer eine Frage des Geldes. Wenn ein dringend benötigtes Gut eben nur auf die eine Weise bezahlbar ist für den Endverbraucher, dann wird notgedrungen eben jenes gekauft. Und ansonsten kannst du eben auch nicht alle psychologischen Reize gleichsetzen. Das Versprechen von "Fahrspaß" verfängt anders als das Versprechen von "Gutem Umweltgewissen". Deine Schlussfolgerung als solche ist in ihrer Totalität also falsch.


[...]Im Übrigen halte ich den Verbraucher für nicht ganz so dumm. Die meisten Menschen wissen relativ genau, welche Kosten und welche Umweltbelastung mit bestimmten Kaufentscheidungen einher gehen oder welche Alternativen sie haben oder haben könnten, wenn es mehr gemeinschaftliches Interesse daran gäbe, und entscheiden sich bewusst für mehr Bequemlichkeit oder mehr Status.

... und warum dann nicht diejenigen zu mehr Verantwortlichkeit heranziehen, die doch genau darauf spekulieren und ihren Reibach daran machen?
 
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Und wie entsteht Nachfrage? Wie wird diese auch Seitens der Industrie beeinflusst bzw. erzeugt?
Klar durch Marketing. Aber letztendlich entscheiden die Verbraucher ob ein Produkt erfolgreich ist oder nicht.

Doch bin auch der Meinung das die Industrie gar nicht mehr solche Spritfresser anbieten sollte.
 
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"Umweltschutzmarketing" wird schon sehr effektiv betrieben. S. die ganzen, z.T. hanebüchnenen Anti-GMO-Kampagnen.

Ironischerweise ist Anti-GMO gar nicht pro-Umweltschutz, weil GMOs oftmals für besseren Ertrag und bessere Resistenz sorgen und somit den Einsatz von Ressourcen und Chemie verringern. Anti-GMO ist eigentlich nur eine Wohlfühlaktion, weil Menschen "natürlich" mit "gesund" assoziieren und irgendwelche romantischen kleinen Bauernhöfchen vor Augen haben. Mit kleinen Bauernhöfchen aber keine Massenversorgung zu bewerkstelligen, weder mit Fleisch noch mit Gemüse. Das eigentliche Problem mit GMOs sind Konzerne, Patente, Urheberrechte und Vertragsabhängigkeiten. GMOs brauchen wie alles in der Welt mehr Open Source und mehr freien Zugang zu Informationen und Errungenschaften. Die Zukunft der Menschheit könnte davon abhängen.
 
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Ironischerweise ist Anti-GMO gar nicht pro-Umweltschutz, weil GMOs oftmals für besseren Ertrag und bessere Resistenz sorgen und somit den Einsatz von Ressourcen und Chemie verringern. Anti-GMO ist eigentlich nur eine Wohlfühlaktion, weil Menschen "natürlich" mit "gesund" assoziieren und irgendwelche romantischen kleinen Bauernhöfchen vor Augen haben. Mit kleinen Bauernhöfchen aber keine Massenversorgung zu bewerkstelligen, weder mit Fleisch noch mit Gemüse. Das eigentliche Problem mit GMOs sind Konzerne, Patente, Urheberrechte und Vertragsabhängigkeiten. GMOs brauchen wie alles in der Welt mehr Open Source und mehr freien Zugang zu Informationen und Errungenschaften. Die Zukunft der Menschheit könnte davon abhängen.

Da sind wir vollkommen einer Meinung.
 
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... Mit kleinen Bauernhöfchen aber keine Massenversorgung zu bewerkstelligen, weder mit Fleisch noch mit Gemüse. ....
Ähhh, das ist falsch. Es wird "nur" teurer, darum geht es. Anstatt Glyphosat zu spitzen, kann man auch alle vier Wochen mit der Hacke durchs Feld gehen. Dann brauchen wir aber nicht wie heute 1,0% Anteil Menschen in der Landwirtschaft, sondern 10% wie früher. Kostet dann mehr und ist ein harter Job. Wenn ich meine sechzig jährige Biobäuerin sehe, die jeden Tag 8h gebückt auf dem Feld ist, dann ist das nur noch eine gebrochene alte Frau. Also spritzen wir Wohnstandsbürger lieber.

Alleine in den letzten 25 Jahren hat sich der Anteil noch einmal halbiert. Hatten wir 1991 zu wenige Lebensmittel? Wohl kaum.
Erwerbstaetige in der Landwirtschaft in Deutschland | Statista


Früher sah das noch ganz andes aus, da ging es aber mehr darum, dass die Pflanzen anders waren und viel weniger Dünger eingesetzt wurde. Sieht man heute, wie Grundwasser und Flüsse mit Stickstoffdünger überschwemmt werden, dass ist die heutige Landwirtschaft alles andere als nachhaltig.

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Ähhh, das ist falsch. Es wird "nur" teurer, darum geht es. Anstatt Glyphosat zu spitzen, kann man auch alle vier Wochen mit der Hacke durchs Feld gehen. Dann brauchen wir aber nicht wie heute 1,0% Anteil Menschen in der Landwirtschaft, sondern 10% wie früher. Kostet dann mehr und ist ein harter Job. Wenn ich meine sechzig jährige Biobäuerin sehe, die jeden Tag 8h gebückt auf dem Feld ist, dann ist das nur noch eine gebrochene alte Frau. Also spritzen wir Wohnstandsbürger lieber.

Und, wer soll denn den Job machen in Deutschland?

Ich würde eher mal dafür plädieren,
das in Europa einfach mal die irrsinnigen hohen Agrarsubventiionen abgeschafft werden.

Das wäre eigentlich ein probates Mittel,
um auch in Afrika ein Wirtschaftswachstum anzukurbeln,
ohne Massenflüchtlingsströme zu generieren.

Aber Money, Money ...

Geld stinkt nicht,
aber auch die Megaabzocker werden mit uns untergehen. :D

Von daher, wünsche ich euch ein schönes WE,
und hoch die Tassen. :D

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Wir sind alle kleine Männer und wird uns alle gern ausklammern, aber die Realität ist, dass Kleinvieh auch Mist macht. Und auch die industriellen Verschmutzer betreiben ihre Fabriken ja nur, damit sie unseren Konsum stillen können.

Außerdem sollte langsam jedem (außer den Grünen und der Union :)) klar sein, dass Regeln mit Ausnahmen nur zu einem Missbrauch der Ausnahmen und jeder Menge Bürokratie führen. Gerade eine CO2-Abgabe kann man dagegen kinderleicht bei jedem Importeuer oder Förderer fossiler Brennstoffe einkassieren, ohne sich viel Gedanken um die vielfach größerer Zahl späterer Anbieter oder gar Nutzer machen zu müssen.


Ja aber die kleinen Leute haben wenig Geld in der Tasche.
Und die großen Unternehmen machen ihre fetten Gewinne.

Da liegt das Problem aber in der Verteilung von Geld, nicht bei der Klimarechtigkeit. Also sollte man zusätzlich die Geldverteilung anpassen. (Was sich wunderbar kombinieren lässt: Einnahmen aus der CO2-Abgabe auf HartzIV-Sätze, Steuer- und Sozialabgabenfreibeträge umlegen. Dann zahlen -unabhängig vom Einkommen- die Drecksäue (inklusive Industrie), profitieren tun aber gezielt die Armen.)


Wobei das Konzept, höhere Sitzposition, erleichterter Einstieg auch für Ältere bla, bla, bla prinzipiell OK ist und auch Vorteile hat.

Das gibt es ja auch z. B. in kleiner Dacia Duster 115 PS oder in klein Suzuki Ignis mit 90 PS...

Eine Sitzposition die höher als so ziemlich jedes in Deutschland verkaufte Sofa ist, hast du schon in einem Skoda Fabia. Von absolut allen (Mini-)Vans ganz zu schweigen. Echte SUVs dagegen haben die Sitzfläche deutlich oberhalb des Knies, teilweise schon auf Hüfthöhe. Da musst du nach oben reinklettern und auch wenn das vielleicht angenehmer ist, als sich in einen flachen Sportwagen einzufädeln: Optimal ist es nicht, sondern weit jenseits davon. Außerdem rechtfertigt die Sitzposition noch lange keine unaerodynamischen Fronten, übergewichtige Karosserien und vor allem miserable Aerodynamik mancher SUVs. Jeder VW-Bus bietet seit Ewigkeiten eine hohe Sitzposition, hat trotzdem einen niedrigeren Luftwiderstand als einige SUVs. Und wenn es einfach nur um "hoch" geht, könnte man auch konventionelle Karossen höher legen. Entsprechende Kombis waren eine zeitlang sogar recht beliebt und auch wenn das den Verbrauch leicht anhebt, ist es um Welten besser als nur das Dach hochzuziehen und damit die Stirnfläche deutlich zu vergrößern.


Ich habe mich mal lange mit dem Package von Fahrzeugen beschäftigt. Z.B. lies sich bei VW feststellen, dass man umso mehr Platz hatte, je kleiner das Auto war. Der für den Fahrer relevante Innenraum wie Dachhöhe oder Armfreiheit war im Polo am größten, Golf und Passat waren fast vergleichbar, vor allem aber die Kopffreiheit wurde signifikant geringer, ab Phaeton und Touareg wurde es dann merklich weniger. Es sind ultrabreite Türen, Kardan Tunnel und den Fussraum einschränkende Motoren, die große Autos im Innenraum kleiner machen.

Mag auch von der Körpergröße abhängen und vom betrachteten Bereich. Ich habe im Passat definitiv mehr Elbogenfreiheit als in vergleichbaren Gölfen. Kopffreiheit vorn ist dagegen eher eine Funktion der Sitz"tiefen"verstellung. Das einzige Auto, aus dem ich deswegen direkt wieder aussteigen musste, war der Smart Roadster (Scheinrahmen auf Augenhöhe), aber ansonsten muss der Arsch nur weit genug runter und es passt. In einem Golf oder Polo kriegt man als großer Mensch dann aber Probleme mit der Sitzlänge - die Beine liegen relativ gestreckt parallel zum Boden und sind ja eh schon lang, also muss man ganz weit nach hinten rutschen. Und dann bekommt man in den kleinen Kisten keine ausreichende Lenkradtiefenverstellung mehr und seit dem Ende der Dreitürer muss man auch gänzlich auf Schulterblicke verzichten. (Von den Sitzen beim VW-Konzern ganz zu schweigen. Ich hab Golf, Passat, A4, Fabia, Rapid, Octavia und Superb ausprobiert. Letzterer war richtig gut, auf allen anderen musste man sich zusammenfalten)
Aber das sind natürlich auch Designentscheidungen, man könnte auch kleine und mittlere Autos sinnvoller bauen...
(Mitteltunnel und Kardan ist dagegen imho eher eine psychologische Sache. Gerade bei den größeren Audi macht der sich, ebenso wie die Türverkleidungen, extrem breit. Technische Gründe hat das nicht, ist Design und sorgt dafür, dass man wenig Raum in jede Richtung hat. Andererseits braucht man den als Fahrer ja nicht. Beine rein, Füße aufs Pedal - fertig. Ob da 10 oder 30 cm Luft zur Seite sind, ist egal.)

Denke auch dann an den Verbrauch meines Jaguar E, wird mir schwindelig. Früher nutzte ich ihn für Urlaubsfahrten, heute verkaufe ich ihn nur aus Gründen der Sentimantalität nicht.

Denke ich dran, dass es Leute gibt, die jeden Tag an nem E vorbeigehen und dann in einen Daihatsu steigen, wird mir schwindelig :)


Wenn Verbraucher so leicht zu beeinflussen sind, dann gilt das doch auch in die umgekehrte Richtung, als für Umweltschutzmarketing. Ist die Behauptung also richtig, ist die einzige Schlussfolgerung, dass Umweltschutz noch nicht gut genug vermarktet wird.

Umweltschutz bringt nichts ein und mit etwas, dass nichts einbringt, kann man sich kein Marketing leisten.
Ich stimme dir aber zu: Schuld sind die Verbraucher selbst. Es fehlt zwar ein Angebot wirklich umweltfreundlicher Produkte, aber wenn wir beim Beispiel Autos & Verbrauch bleiben, gibt es innerhalb des typischen Nutzungsspektrums druchaus 100% Varabilität. Würden die Leute hier selektiv das kaufen, was am wenigstens schlecht ist, würden die Hersteller auch ihre Entwicklung anpassen. Es wird aber vor allem das gekauft, was richtig schlecht ist. Und die Hersteller passen ihre Entwicklung daran an...
Ist genauso wie mit Parteien: Nein, die, die wir im Moment im Bundestag sitzen haben, sind alle nicht perfekt. Aber es gibt bessere und schlechtere und wenn man jemals wirklich gute haben will, dann sollte man es heute mal mit den besseren versuchen und nicht mit "katastrophal"/AFD.


Ironischerweise ist Anti-GMO gar nicht pro-Umweltschutz, weil GMOs oftmals für besseren Ertrag und bessere Resistenz sorgen und somit den Einsatz von Ressourcen und Chemie verringern. Anti-GMO ist eigentlich nur eine Wohlfühlaktion, weil Menschen "natürlich" mit "gesund" assoziieren und irgendwelche romantischen kleinen Bauernhöfchen vor Augen haben. Mit kleinen Bauernhöfchen aber keine Massenversorgung zu bewerkstelligen, weder mit Fleisch noch mit Gemüse. Das eigentliche Problem mit GMOs sind Konzerne, Patente, Urheberrechte und Vertragsabhängigkeiten. GMOs brauchen wie alles in der Welt mehr Open Source und mehr freien Zugang zu Informationen und Errungenschaften. Die Zukunft der Menschheit könnte davon abhängen.

GMOs sind eine EXTREME Umweltgefahr. Anti-GMO mag nicht "pro Klimaschutz" sein, aber es ist definitiv der einzig ökologisch akzeptable Weg. Eben gerade weil die Konkurrenzfähigkeit der meisten Gentech-Pflanzen deutlich gesteigert wird, haben sie ein enormes invasives Potenzial. Im Prinzip ist jede Freisetzung die Ansiedlung einer neuen, besonders gut angepassten Spezies in einem Ökosystem, in dass diese überhaupt nicht reinpasst. Die ersten Entwicklungen, bei denen noch gar nicht auf Sterilität geachtet wurde (aber auch heute ist das kein zuverlässiger Prozess), sollen in Mittelamerika teilweise zur Verdrängung heimischer Kräuter durch Gentechweizen geführt haben. Bezüglich der Humanernährung klingt das erstmal toll, aber für die ursprünglichen Ökosysteme ist das der KO-Schlag. Und wenn sich sowas einmal ausbreitet, dann wird man es nie wieder los. Das ist das gleiche wie Hasen und Ochsenfrösche in Australien, Katzen und Ratten auf unzähligen Inseln, Waschbären und Grauhörnchen bei uns,...:
Man kann nur hoffen, dass nicht alzu viel einheimisches im Gegenzug ausstirbt. Aber diese Hoffnung wird selten erfüllt und wenn man hunderte Pflanzen mit neuen Eigenschaften aussetzt, dann werden unweigerlich ein paar dabei sein, die richtig schief gehen.
 
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Da liegt das Problem aber in der Verteilung von Geld, nicht bei der Klimarechtigkeit. Also sollte man zusätzlich die Geldverteilung anpassen. (Was sich wunderbar kombinieren lässt: Einnahmen aus der CO2-Abgabe auf HartzIV-Sätze, Steuer- und Sozialabgabenfreibeträge umlegen. Dann zahlen -unabhängig vom Einkommen- die Drecksäue (inklusive Industrie), profitieren tun aber gezielt die Armen.)
Das ist ein gute Idee!:daumen:
 
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Der sinnvollste Weg bestände darin,
einfach dafür zu sorgen,
dass die Weltbevölkerung abnimmt.

Sicherlich kann man die Produktion, Energieversorgung usw. auf klimaschonendere Prozesse umstellen,
das ändert aber nichts an der Tatsache,
dass eine wachsende Weltbevölkerung auch immer mehr Ressourcen benötigt. :ugly:

Man müsste einfach mal vom ewigen Wachstumswahn,
und der unendlichen Geldvermehrung, wegkommen.
 
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Man könnte den Leuten in armen Regionen Geld zahlen, damit sie sich sterilisieren lassen ;)
(Gibt es in Indien tatsächlich)

Das ganze ist natürlich nicht einwandfrei, da man ja schon eine Zwangslage armer Menschen nutzt, aber es ist mMn. das freiwilligste was möglich ist.
 
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Und wie willst du das machen?

Ich würde erstmal eine grundlegende Bildung für alle Kinder einführen.

Dazu müsste weltweit der Zugang zu menschlich angenehmen Lebensbedingungen,
Strom, sauberes Wasser usw. geschaffen werden.
Das Ganze wird finanziert über die Weltbank und IWF.

Zeitgleich müsste eine Steuererleichterung für kinderlose Lebensgemeinschaften
eingeführt werden.
Wer sich gar steriliesen lässt, wird mit Steuerfreiheit belohnt.

Bei der nächsten Wirtschafts- oder Finanzkrise werden
doch sowieso wieder Billionen in ein krankes System gepumpt,
Geld ist also genug da.
 
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Ich würde eher mal dafür plädieren,
das in Europa einfach mal die irrsinnigen hohen Agrarsubventiionen abgeschafft werden.

Wird aber nicht passieren, da der deutsche Bauernverband großen Einfluss besitzt.
Selbst die Autolobby kuscht, wenn der Bauernverband kommt. :D

Man könnte den Leuten in armen Regionen Geld zahlen, damit sie sich sterilisieren lassen ;)
(Gibt es in Indien tatsächlich)

Ich würde ja in den Industrieländern die Bevölkerung halbieren, denn die sind ja für mehr CO2 Ausstoß verantwortlich als Menschen in armen Regionen.
 
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Zeitgleich müsste eine Steuererleichterung für kinderlose Lebensgemeinschaften
eingeführt werden.
Wer sich gar steriliesen lässt, wird mit Steuerfreiheit belohnt.
Aber auch nur in Ländern mit Überbevölkerung, oder?

Weil in anderen Ländern gibt es u.a. Demographie Probleme und das Rentensystem muß ja auch irgendwie finanziert werden.
 
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Aber auch nur in Ländern mit Überbevölkerung, oder?

Weil in anderen Ländern gibt es u.a. Demographie Probleme und das Rentensystem muß ja auch irgendwie finanziert werden.

Nö, weltweit.

Die Rentensystematik könnte man problemlos über Verbrauchsteuern lösen.

Vorausgesetzt, das in allen Ländern eine funktionierende Verwaltung existiert.
 
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Der sinnvollste Weg bestände darin,
einfach dafür zu sorgen,
dass die Weltbevölkerung abnimmt.
Das dauert viel zu lange. Die Erde verträgt ungefähr 200 Millionen Menschen in den USA, 400 Millionen Europäer oder 2 Milliarden Inder. Bezogen auf die heutige Lebensweise. Mit einer Einkind Politik würde es viele Generationen dauern. Bis dahin war es das mit dem Klima.

Die 1,5"C haben wir erreicht, der Prozess läuft, die Permafrostböden tauen und die Spirale der Rückkopplungen ist im Gange. Es muss jetzt sofort gehandelt werden und das wird nicht passieren. Niemand wird auch nur einen Millimeter Komfort hergeben, abgesehen von wenigen Spinnern wie ich,m die zur Zeit fast alles reduzierne, was Energie kostet. Der Rest der Welt will unsere Annehmlichkeiten. Das kracht so gewaltig, dass können sich die Menschen noch gar nicht vorstellen, was passieren wird, wenn es in hundert Jahren 5°C wärmer ist.

- Was spricht gegen Umziehn, anstatt zu pendeln? Norfalls mit der kleinen Zweitwohnung oder dem WG Zimmer? Z.B. mobiles Tinyhouse
- Was spricht gegen leichte Minimalfahrzeuge und die verstärkte Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und Fahrräder?
- Wie wäre es mit Holospaces statt in den Urlaub zu fliegen?
- Wie wäre es, warme Pullover anzuziehen, anstatt auf 25°C im Winter zu heizen
- Was spricht gegen weniger Mobilität, lokale Freunde und ein Abschied des "Ich fahre mal am Wochenden von Hamburg nach München"
- Was spricht gegen viel mehr Gemüser anstatt Fleisch
- Was gegen sparsame Rechner, anstatt 500W Power Gurken
- Was spricht gegen Fegen und Wischen, anstatt den 2000KW Staubsauger anzuschmeißen?
- Was spricht gegen langlebige Produkte, anstatt billigst Wegwerfkram
- usw.

nicht reden, anfangen. Jeder kann massiv sparen, ohne das es großartig Lebensqualität kostet. Und jeder gesparte Tropfen zählt.
 
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