Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

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Das Rentensystem so wie wir es in Deutschland haben ist einfach eine Fehlkonstruktion, die einfach ersetzt werden muss. Das war mal für eine stetig wachsende Bevölkerung und eine extrem kurze Rentenphase von wenigen Jahren nach einer Beschäftigungsphase von ettlichen Jahrzehnten konzipiert. Heute ist es nur noch eine Last, da braucht man nicht mit Demographie kommen. Und selbige kriegt man Wanderungsbewegungen (in beide Richtungen! Da muss man sich nichts vormachen - wenn die englisch-fernen Babyboomer durch sind, werden Altersheime in Deutschland leerstehen) in den Griff.
Babyboom? Bei 1,5 Kinder pro Frau statistisch sieht das aber nicht so aus.
Und so wie aussieht ist die Geburtenzahl wieder rückläufig: Geburten - Statistisches Bundesamt
Wenn das so bleibt werden die Altenheime immer voller und nicht leerer.
Und es werden weiterhin mehr Rentenbezieher als Einzahler.

Davon abgesehen:
Unter den Ländern mit einer Fläche von 100.000 km² oder mehr hat Deutschland die siebsthöchste Bevölkerungsdichte weltweit. Wenn einer Überbevölkert ist, dann wird. Wollte man die Weltbevölkerung auf 1/4 reduzieren (1,5-2 Milliarden würde ich maximum für ökologisch "gut" bezeichnen) und in Deutschland einen vergleichbaren Durchschnitt haben, dann müsste man die Bevölkerung hier auf 1/16 reduzieren. Also etwas weniger als die Einwohnerzahl Bremens. Alles, was mehr ist, geht zu Lasten der Ressourcen künftiger Generationen oder anderer Länder.
So gesehen hast du Recht. Wenn man die Bevölkerungsdichte insgesamt berücksichtigt.
Aber es gibt in Asien Metropolen und Ballungsgebiete die haben soviel oder mehr Einwohner als bei uns ein ganzes Bundesland.
 
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Achso, das meintest du. Da hatte ich wohl nicht richtig gelesen.;)

Was ist daran verwerflich, dass die Asiaten energie- und ressourceneffizient wohnen? Ich würde es nicht mögen, aber es hat objektiv Vorteile.
Wo ist das denn bei denen effizient? Ich hatte kürzlich eine Doku darüber gesehen. Die verbrauchen enorme Mengen an Strom.
Und dadurch, dass sich die Großstädte, in den Sommermonaten immer mehr aufheizen, wird auch die Zahl der Klimaanlagen weiter steigen.
Das heisst noch mehr Stromverbrauch.
Von unschönen anderen Dingen wie Smog usw mal abgesehen. Welcher aber wohl vermehrt im Winter auftritt.
 
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Eine Sitzposition die höher als so ziemlich jedes in Deutschland verkaufte Sofa ist, hast du schon in einem Skoda Fabia. Von absolut allen (Mini-)Vans ganz zu schweigen. Echte SUVs dagegen haben die Sitzfläche deutlich oberhalb des Knies, teilweise schon auf Hüfthöhe. Da musst du nach oben reinklettern und auch wenn das vielleicht angenehmer ist, als sich in einen flachen Sportwagen einzufädeln: Optimal ist es nicht, sondern weit jenseits davon. Außerdem rechtfertigt die Sitzposition noch lange keine unaerodynamischen Fronten, übergewichtige Karosserien und vor allem miserable Aerodynamik mancher SUVs. Jeder VW-Bus bietet seit Ewigkeiten eine hohe Sitzposition, hat trotzdem einen niedrigeren Luftwiderstand als einige SUVs. Und wenn es einfach nur um "hoch" geht, könnte man auch konventionelle Karossen höher legen. Entsprechende Kombis waren eine zeitlang sogar recht beliebt und auch wenn das den Verbrauch leicht anhebt, ist es um Welten besser als nur das Dach hochzuziehen und damit die Stirnfläche deutlich zu vergrößern.

Ich habe geschrieben, das Konzept einer höheren Sitzposition, erleichterter Einstieg usw. ist vorteilhaft - nicht der SUV ist vorteilhaft.
Dass das Sitz- und vor allem Rundumsichtkonzept unterschiedlich angegangen werden kann, ist mir auch klar ^^

Technisch ist es (fast) egal, wie die Kiste aussieht, denn ob der CW Wert, um mal bei Audi exemplarisch herauszuheben, 0,33 beim A6 Avant oder 0,35 bei Q8 Monster beträgt, ist beim Spritverbrauch eher zweitrangig.
Erstrangig ist der 400 oder 500 PS Motor, dann 2,5 to, oder so, die bewegt werden wollen und drittes (oder auch erstes) der fossile Verbrennungsmotor - da hilft das Feigenblatt Hybrid auch nicht mehr, vor allem wenn der E-Motor dann noch quasi additiv zum eh schon potenten Benziner obendrauf gepackt wird.

Rein aerodynamisch wird sich an den 0,3 bis 0,33 auch kaum was ändern - unser Zoe ist ja schon knuffig - aber Frontfläche bleibt Frontfläche und er hat 0,33 ;)
Und der VW T6 hat eben seine 0,34 oder so.

Da unser Arbeitstier des Waldbauernhofes, der Dodge Ram 1500 auch nur 0,36 hat = kein relevanter Maßstab für mich.

Über den kann man nun trefflich streiten, aber er verbraucht so ziemlich die Hälfte an Sprit, als der letzte Traktor (BJ 2009), zieht größere Bäume aus dem Wald und das viel schneller und wenn mal eines unserer Schafe krank ist, bekommen wir es ohne Probleme und sehr schnell von der Alm ins Dorf.
Außerdem sind wir es, der den Schneepflugunimog der Gemeinde regelmäßig jeden Winter aus der Schneeverwehung zieht - ok, ist auch 850 - 1000 m Seehöhe, insofern völlig irrelevant für die Platz und Umweltdiskussion in der Stadt.

By the Way, warum macht ihr es denn nicht in den Deutschen Städten wir bei uns in Tirol?
Alles Tempo 20 oder Spielstraße innerorts und wer 5 km/h schneller fährt, einmal 600 € und bei zweiten Mal 1400 €, superstreng kontrolliert - bei uns fährt im Dorf seit dem jeder Rad :D :D
 
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Eben zum ersten mal in nem Twizy mitgefahren. Eigentlich ziemlich angenehm muss ich sagen, selbst mit 1,95.
Und warum ist es relativ angenehm? Weil man selbst mit meiner Größe nirgendwo vorne anstößt als Mitfahrer.

Leider ein relativ teures Fahrzeug, sonst wäre das für viele Pendler die Lösung.
 
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By the Way, warum macht ihr es denn nicht in den Deutschen Städten wir bei uns in Tirol?
Alles Tempo 20 oder Spielstraße innerorts und wer 5 km/h schneller fährt, einmal 600 € und bei zweiten Mal 1400 €, superstreng kontrolliert - bei uns fährt im Dorf seit dem jeder Rad :D :D
Weil das in dieser Kultur aus Egoisten, denen es völlig egal ist, was sie an Emissionen erzeugen, nicht umsetzbar ist. Unser CO2 Ausstoßes liegt nicht an der Gesetzgebung, sondern am persönlichen Verhalten. Und Vernunft sowie Verantwortungsgefühl gibt es nicht mehr, oder gab es besser gesagt nie.
 
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Wo ist das denn bei denen effizient? Ich hatte kürzlich eine Doku darüber gesehen. Die verbrauchen enorme Mengen an Strom.
Und dadurch, dass sich die Großstädte, in den Sommermonaten immer mehr aufheizen, wird auch die Zahl der Klimaanlagen weiter steigen.

Guck dir das Klima in den meisten asiatischen Städten an - da brauchst du für vergleichbaren Komfort auch auf dem Land eine Klimaanlage. Zusätzlich aber auch noch jede Menge Platz und Energie für Verkehr, die bei konzentrierter Stadtbewohnung entfallen. (Wie hoch die Aufheizung in einigen asiatischen Mega-Citys überhaupt ist, würde mich an der Stelle aber mal interessieren. Die stärkere Aufheizung von Asphalt sollte sich bei im Schnitt >10 stöckiger, enger Bebauung kaum noch bemerkbar machen.)


Ich habe geschrieben, das Konzept einer höheren Sitzposition, erleichterter Einstieg usw. ist vorteilhaft - nicht der SUV ist vorteilhaft.

Und ich hab geschrieben, dass einige beliebte SUVs nicht das Konzept einer höheren, vorteilhaften Sitzposition umsetzen, sondern das einer zu hohen, nachteiligen Sitzposition ;)

Technisch ist es (fast) egal, wie die Kiste aussieht, denn ob der CW Wert, um mal bei Audi exemplarisch herauszuheben, 0,33 beim A6 Avant oder 0,35 bei Q8 Monster beträgt, ist beim Spritverbrauch eher zweitrangig.

Cw-Wert ist allgemein schnurz. Worauf es ankommt ist der gesamt Luftwiderstand und das ist Cw*Stirnfläche. Bei ersterem sind SUVs zum Teil ziemlich gut, weil allgemein bei großen Objekten mehr Gestaltungsspielraum für einen niedrigen Cw besteht. Aber was nützt einem ein 10% niedrigerer Widerstandkoeffizient/niedrigerer Widerstand pro Fläche, wenn die Fläche 40% größer ist?

Rein aerodynamisch wird sich an den 0,3 bis 0,33 auch kaum was ändern - unser Zoe ist ja schon knuffig - aber Frontfläche bleibt Frontfläche und er hat 0,33 ;)
Und der VW T6 hat eben seine 0,34 oder so.

0,25 ist eigentlich ganz gut möglich; das Model 3 hat 0,23 und Mercedes bewirbt die neue A-Klasse mit 0,22 und der aktuelle 5er soll das auch schaffen. Aber wie gesagt: Man muss zusätzlich auch die Frontfläche klein halten; ein GLE (Cw 0,29) verbraucht nicht das gleiche wie ein 1er (Cw 0,29).

Gewicht ist dagegen auf der Langstrecke zu vernachlässigen.

By the Way, warum macht ihr es denn nicht in den Deutschen Städten wir bei uns in Tirol?
Alles Tempo 20 oder Spielstraße innerorts und wer 5 km/h schneller fährt, einmal 600 € und bei zweiten Mal 1400 €, superstreng kontrolliert - bei uns fährt im Dorf seit dem jeder Rad :D :D

Wir haben größere Städte, viel zu viele Pendler und keinen ausreichenden ÖPNV. Warum letztere beiden Punkte der Fall sind, ist eine gute Frage die Politiker und deren Wähler ungern besprechen. Aber bei 25 km Fahrstrecken innerstädtisch und 50-100 km täglicher Pendelstrecke sind 20 km/h tatsächlich keine Lösung.
Außerdem will ich mich nicht mit dem Rad einbremsen lassen :P
 
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Wie hoch die Aufheizung in einigen asiatischen Mega-Citys überhaupt ist, würde mich an der Stelle aber mal interessieren.
Leider habe ich jetzt keine konkreten Zahlen dazu gefunden.

Die stärkere Aufheizung von Asphalt sollte sich bei im Schnitt >10 stöckiger, enger Bebauung kaum noch bemerkbar machen.
Einfach nur in die Höhe bauen reicht wohl nicht.

Schon heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten - im Jahr 2050 werden es mehr als zwei Drittel sein. Durch dichte Bebauung wird ein Hitzeinsel-Effekt verursacht, so dass die Luft kaum zirkulieren kann - denn Oberflächen wie Glas reflektieren das Sonnenlicht und Beton- und Asphaltflächen speichern die Wärme. Auch Autoabgase und die Abwärme von Klimaanlagen tragen zur Aufheizung bei. Deswegen ist es in Städten einige Grad wärmer als in ihrem Umland.
Singapur geht da mit gutem Beispiel voran: Gruene Architektur – die Zukunft der Staedte? | Wissen | SWR2 | SWR
 
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Ich liebe den Klimawandel und seine Folgen. Das wird hier alles so wunderbar in Deutschland

Eingeschleppte Hyalomma
Zecke Riesenzecke überträgt erstmals Fleckfieber in Deutschland
Sie ist deutlich größer als heimische Zecken, man erkennt sie an den gestreiften Beinen: Die Tropenzecke Hyalomma kommt inzwischen auch in Deutschland vor - und hat offenbar erstmals einen Menschen mit Fleckfieber infiziert.
Quelle: Hyalomma in Siegen: Riesenzecke infiziert Pferdewirt mit Fleckfieber - SPIEGEL ONLINE

...
 
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Das ist eine noch ganz andere Folge der Klimaerwärmung.
Arten die normalerweise woanders zu Hause sind suchen sich hier neue Gebiete.
Dabei schleppen sie neue Krankheiten ein.
Oder verdrängen einheimische Arten.

Sollte die japanische Riesenhornisse in Deutschland eingeschleppt werden und sich stärker verbreiten, sieht das für die einheimischen Imker & Bienen nicht mehr so gut aus.
Das hätte auch wirtschaftliche Schäden zur Folge.
Es gibt leider auch Idioten die Tiere aus dem Ausland extra mitbringen und hier aussetzen.
 
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Eingeschleppte Hyalomma
Zecke Riesenzecke überträgt erstmals Fleckfieber in Deutschland
Sie ist deutlich größer als heimische Zecken, man erkennt sie an den gestreiften Beinen: Die Tropenzecke Hyalomma kommt inzwischen auch in Deutschland vor - und hat offenbar erstmals einen Menschen mit Fleckfieber infiziert.
Quelle: Hyalomma in Siegen: Riesenzecke infiziert Pferdewirt mit Fleckfieber - SPIEGEL ONLINE


Kein Ding,

dazu haben wir Bayer und Co.

Einfach die Chemiekeule ausgepackt, und fertig. :D
 
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Normalerweise bin ich vehement gegen die Ausrottung von Arten.
Aber bei manchen ist es für alle wohl besser.
 
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Jo, ich würde erstmal bei uns anfangen,

auf die Dauer wird es so nicht mehr gut gehen. :ugly:
 
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Für uns schließe ich das aus. Bin ja selber ein Mensch.

Aber wenn ich eine (höher entwickelte) extraterristrische Intelligenz wäre, könnte ich darauf kommen.
Oder der zitierte "Agent Smith".:D
 
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Naja,

ohne eine wirksame Reduzierung unserer Spezie,

wird das auch mit dem Klimaschutz nix werden.
 
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Reduzieren ist etwas anderes als ausrotten.
Wobei wir dann wieder bei der Frage sind: wie will man (human) die Weltbevölkerung reduzieren?
Ohne das jemand zu Schaden kommt.:ka:
 
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