Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Zum Dieselskandal: Ich will nicht schönreden, was die Automobilbauer getan haben, andererseits ist das ein hausgemachtes Problem. Ich kann doch nicht Grenzwerte festlegen, die physikalisch kaum noch erreichbar sind und mich dann beschweren, dass die Hersteller mogeln? Die Grenzwerte für NOx sind einfach realitätsfern.

Komisch, dass dieses "unmöglichen" Werte in Märkten mit Kontrollen (z.B. LKW, neuere Modelle in den USA) problemlos erreicht, nicht? Und über das umgehen von Grenzwerten, die das Ende für Dreckschleudern herbeiführen sollen, kann man sich immer beschweren.

Hab ich schon erwähnt, dass bei den Verbrauchsangaben auch gemogelt wird, da es anders nicht erreichbar ist?

Ist es nicht? Erneut komisch, dass es Autos gibt die real 5 l / 100 km schaffen und Autos, die mogeln müssen, um 10 l / 100 km in die Papiere schreiben können.


Putins Propagandakanäle kann man aber alternativ auch ignorieren...
(abgesehen davon werden diesmal nicht einmal Wunder versprochen, sondern lediglich "dumping of waste")


Sehe ich die Benziner meiner Kindheit, also typische B-Kadetts, Enten, R4, Käfer etc, dann verbrauchen heutige Fahrzeuge eher noch weniger als die Hälfte und die Fahrzeuge dazwischen wie Golf 1,2,3 etc waren auch nicht besser.

Kann nichts zu den 60ern bis 80er sagen, aber ich Suche langsam nach Ersatz für meinen knapp 20 Jahre alten nicht-ganz-Oldtimer und kann das mit dem halbierten Verbrauch irgendwie nicht nachvollziehen. Im Gegenteil, ich suche gezielt nach was sparsameren und stoße auf solche Zahlen:
1999er Passat: Laut Hersteller 8,3 l, laut spritmonitor.de 8,9 l, bei mir 7,5-8 l
2017er Passat: Laut Hersteller 6 l, laut sprimontor.de 8,7 l Yeah! Fortschritt!
2015er 1er BMW: Laut Hersteller 5,9 l, laut spritmonitor.de 7,8 l. Eigentlich hab ich mir den Kleinkram anguckt, in der Hoffnung da deutlich sparen zu können...
Zugegeben: Der kleinste 1er mit 4 Zylinder ist 50% stärker motorisiert, als der Ausgangs Passat (3 Zylinder mit versprochenen 5,2 und gehaltenen 7,2 ist aber auch nicht besser). Aber bei halb soviel Auto und 20 Jahren Entwicklung kann man unterm Strich wirklich eine Halbierung erwarten und nicht "Gleichstand", schließlich bedeutet "50% mehr Spitzenleistung" nicht "ständig 50% schneller fahren", sondern in der Praxis verkehrsbedingt kaum einen Unterschied. Und BMW ist da kein Einzelfall. Opels GTC z.B. bringt z.B. eine ähnliche, dem Passat weit unterlegene Beförderungskapazität und online Erfahrungsberichte mitteln bei 9,7 l...

(Alle Beispiele Benziner. Möglich das Diesel mehr Fortschritte gemacht haben.)
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Heute müssen die Autos auch stärkere Motorisiert sein als früher.
Einerseits weil die Autos immer schwerer werden und man das mit mehr Leistung ausgleichen muss und andererseits weil du heute einfach kein 50PS Auto mehr in der Kompakt oder Mittelklasse verkaufen kannst.
Ich kann mich noch gut an mein erstes Auto erinnern.
Ein Fiesta mit 50 PS. Das war für das erste Auto völlig ausreichend motorisiert und hat auch nicht die Welt verbraucht.
Komfort und Sicherheit waren natürlich nicht vergleichbar mit heute, aber das Radio lief und die Heizung funktionierte gut. Das hat mir früher dicke gereicht.
Nachgerüstet habe ich aber schnell einen Intervall Scheibenwischer. :D
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Heute müssen die Autos auch stärkere Motorisiert sein als früher.
Einerseits weil die Autos immer schwerer werden und man das mit mehr Leistung ausgleichen muss und andererseits weil du heute einfach kein 50PS Auto mehr in der Kompakt oder Mittelklasse verkaufen kannst.
Ich kann mich noch gut an mein erstes Auto erinnern.
Ein Fiesta mit 50 PS. Das war für das erste Auto völlig ausreichend motorisiert und hat auch nicht die Welt verbraucht.
Komfort und Sicherheit waren natürlich nicht vergleichbar mit heute, aber das Radio lief und die Heizung funktionierte gut. Das hat mir früher dicke gereicht.
Nachgerüstet habe ich aber schnell einen Intervall Scheibenwischer. :D
Naja, und dann sieht man eigentlich, wer das Problem ist: Der Kunde.
Autos müssen nicht immer stärkere Motoren haben - zumindest nicht, nur weil mehr Sicherheitstechnik und Comfort geboten wird.
Der Kunde fährt eben lieber nen SUV statt nem Fiesta.
Wozu braucht man Motoren, die auf deutschen Autobahnen eh bei 250 elektronisch abriegeln müssen? Warum überhaupt erst bei 250? Die Franzosen zB kommen auch wunderbar mit 130 hin, denn auch auf deutshen Autobahnen kommt man zwischen Bahnstellen, Staus und LKW-Überholmanöver selten über 160km/h hinaus und da wo man es dann doch kann nimmt man gerne in Kauf, dass das Auto für die 3 Kilometer durchgedrücktes Gaspedal mal eben das doppelte verbraucht.
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Tja, weil Autos, die weniger als 250km/h schaffen Arbeitsplätze gefährden. Weißt du doch. ;)
Ebenso hieß es mal, dass der Katalysator eine Gefahr für die deutsche Automobilindustrie ist und daher Arbeitsplätze gefährdet.
Ach ja, natürlich gefährdet ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen auch Arbeitsplätze in der Automobilindustrie.
Und letztens hat unser geschätzter Außenminister Gabriel erklärt, dass eine zu rasch einsetzende Elektromobilität Arbeitsplätze in der Automobilindustrie gefährdet.
Erneuerbare Energien gefährden ja auch Arbeitsplätze im Kohleabbau. Das stammt ebenfalls von Gabriel, als er noch Wirtschaftsminister war.

Fazit:
Alles, was Arbeitsplätze gefährdet, ist immer schlecht und muss bekämpft werden.
Neue Technologien schaffen also niemals neue Arbeitsplätze.
Was hat der Kutschenbauer eigentlich gesagt, als das Auto erfunden wurde?
Das Auto gefährdet Arbeitsplätze in der Kutschenbauindustrie -- oder so. :ugly:
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Naja, und dann sieht man eigentlich, wer das Problem ist: Der Kunde. Autos müssen nicht immer stärkere Motoren haben - zumindest nicht, nur weil mehr Sicherheitstechnik und Comfort geboten wird. Der Kunde fährt eben lieber nen SUV statt nem Fiesta.

Nennt sich Angebot und Nachfrage.

Wozu braucht man Motoren, die auf deutschen Autobahnen eh bei 250 elektronisch abriegeln müssen? Warum überhaupt erst bei 250?

Warum überhaupt Fortschritt? Warum nicht zurück zur Kutsche, damals ging es doch auch…

Die Franzosen zB kommen auch wunderbar mit 130 hin, denn auch auf deutshen Autobahnen kommt man zwischen Bahnstellen, Staus und LKW-Überholmanöver selten über 160km/h hinaus und da wo man es dann doch kann nimmt man gerne in Kauf, dass das Auto für die 3 Kilometer durchgedrücktes Gaspedal mal eben das doppelte verbraucht.

Und, wo ist da genau das Problem? Ich komme übrigens oft genug dazu, mein Auto mit 180-200 km/h zu bewegen. Kommt halt immer auch darauf an, wo man ist und wo man hin will.

Tja, weil Autos, die weniger als 250km/h schaffen Arbeitsplätze gefährden. Weißt du doch. ;)
Ebenso hieß es mal, dass der Katalysator eine Gefahr für die deutsche Automobilindustrie ist und daher Arbeitsplätze gefährdet.
Ach ja, natürlich gefährdet ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen auch Arbeitsplätze in der Automobilindustrie.
Und letztens hat unser geschätzter Außenminister Gabriel erklärt, dass eine zu rasch einsetzende Elektromobilität Arbeitsplätze in der Automobilindustrie gefährdet.
Erneuerbare Energien gefährden ja auch Arbeitsplätze im Kohleabbau. Das stammt ebenfalls von Gabriel, als er noch Wirtschaftsminister war.

Fazit:
Alles, was Arbeitsplätze gefährdet, ist immer schlecht und muss bekämpft werden.
Neue Technologien schaffen also niemals neue Arbeitsplätze.
Was hat der Kutschenbauer eigentlich gesagt, als das Auto erfunden wurde?
Das Auto gefährdet Arbeitsplätze in der Kutschenbauindustrie -- oder so. :ugly:

Nur der Unterschied ist, dass die Kutschen nicht deshalb verschwunden sind, weil man Autoquoten eingeführt hat oder weil man Kutsche zu Tode reguliert hat.

Die bessere Technologie hat sich von selbst durchgesetzt.
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Ihr könnt hier euch ruhig die Köpfe einschlagen.

Das ändert aber nix an der Problematik,
dass immer mehr Leute auf diesen Planeten hocken.

Das ist doch das Kernproblem, immer mehr Ressourcen müssen
verballert werden, damit der Status Que überhaupt erstmal gehalten werden kann.
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Warum teuer den Klimawandel verhindern, wenn pragmatische Lösungen so einfach sind:

"...Pünktlich zum Weltklimagipfel in Bonn zeigt eine neue Studie der Europäischen Umweltagentur in Kopenhagen, wie stark sich die globale Erwärmung in nicht allzu ferner Zukunft auf unseren Alltag auswirken könnte. Spätestens im Jahr 2089 werden Männer demnach gezwungen sein, ihren Hodensack zum Schutz vor Überhitzung dauerhaft außerhalb der Kleidung zu tragen...."
Erderwarmung zwingt Manner langfristig, ihren Hodensack ausserhalb der Hose zu tragen

..
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Heute müssen die Autos auch stärkere Motorisiert sein als früher.
Einerseits weil die Autos immer schwerer werden ...

Naturgesetz oder Anzeichen dafür, dass etwas gewaltig schief läuft?


Warum teuer den Klimawandel verhindern, wenn pragmatische Lösungen so einfach sind:

"...Pünktlich zum Weltklimagipfel in Bonn zeigt eine neue Studie der Europäischen Umweltagentur in Kopenhagen, wie stark sich die globale Erwärmung in nicht allzu ferner Zukunft auf unseren Alltag auswirken könnte. Spätestens im Jahr 2089 werden Männer demnach gezwungen sein, ihren Hodensack zum Schutz vor Überhitzung dauerhaft außerhalb der Kleidung zu tragen...."
Erderwarmung zwingt Manner langfristig, ihren Hodensack ausserhalb der Hose zu tragen

..

Ungeachtet der wenig ernsten Quelle:
Ich glaube nicht, dass 2089 deutsche Kleidernormen für Männer dem Klima angepasst werden. Da muss genauso mit zwei Lagen langen, dicken Stoffs und zugeschnürtem Kragen sein, auch wenn der Verbrauch der Klimaanlage deswegen doppelt so hoch ausfällt.
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Naturgesetz oder Anzeichen dafür, dass etwas gewaltig schief läuft?

Schwer zu sagen.
Einerseits kriegst du heute kein Auto mehr verkauft, das nicht gewisse Komfort Ausstattung besitzt, das das Auto nun mal schwerer macht.
Andererseits sind die Autos von heute schon deutlich sicherer als früher.
Heute schüttelst du den Kopf und steigst aus und ärgerst dich, weil das iPhone beim Aufprall kaputt gegangen ist.
Früher musste dich die Feuerwehr tot aus dem Wrack ziehen.
Ich hatte im laufe des Jahres einen Unfall gehabt. Mir ist jemand im Stadtverkehr seitlich ins Auto gefahren. Abgesehen von einer Prellung an Schulter und Becken hatte ich nichts.
Die Airbags haben gezündet und alles ist gut gelaufen.
Vor 30 Jahre wäre ich vermutlich tot gewesen.

So gesehen finde ich die Entwicklung in diesem Bereich schon gut.
Nachteil ist aber, dass der Tüv bei der Hauptuntersuchung Sicherheitssysteme auf ihre Funktion gar nicht überprüfen kann.
Man muss also hoffen, dass der Airbag auch auslöst, wenns knallt und dass das EPS auch wirklich greift, wenns eng wird.
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Wie ich schon schrieb: Höhere Sicherheitsstandards allein führen nicht zwangsweise zu schwereren order stärker motorisierten Autos.
Im Gegenteil: Wie viele Unfälle wären wohl wenig schlimm, wenn das Auto statt 2 Tonnen nur eine wiegen würde? Gerade für jene, die nicht IM Auto sitzen?
Ganz zu Schweigen von der Massenträgheit in Kurven bei nasser, rutschiger, glatter Fahrbahn. ESP erzwingt nicht, das das Auto doppelt so viel wiegen und 250 statt 50 PS haben muss.
Ei oder Henne, was war zu erst da? Verkaufen die Autohersteller nur, was der Kunde wünscht, oder kauft der Kunde nur, was er bekommen kann? Fakt ist: Es gibt Kleinwagen, die gute Sicherheit bieten, niemand zwingt einen, einen bulligen SUV zu kaufen. Der Verbraucher kauft aber nun mal lieber größer, schneller, "besser". Ich finde es nach wie vor bedauerlich, das VW den 3-Liter-Lupo wieder so schnell vom Markt verschwinden ließ, aber ich kann es verstehen. Zumindest von einem kurzfrist gedachtem, wirtschaftlichen Standpunkt. Langfristig aber...naja, sagen wir, wir bekommen die Rechnung schon noch präsentiert. Nein, nicht wir. Eher unsere Kinder und Enkel.
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Nein, nicht wir. Eher unsere Kinder und Enkel.

Doch auch schon wir, leider :(
Guck dir doch nur unsere Winter an, als ich Kind war hatten wir jedes Jahr dicken Schnee über Wochen, Schlittenfahren usw.
Mein Sohn wird nun 9 und hat noch nicht einmal richtig Schnee zum Schlittenfahren gehabt.
Der Klimawandel ist schon im vollem Gange und wird sich in den nächsten Jahren noch viel mehr zeigen, da ist der fehlende Schnee noch das kleinste Übel :(
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Doch auch schon wir, leider :(
Guck dir doch nur unsere Winter an, als ich Kind war hatten wir jedes Jahr dicken Schnee über Wochen, Schlittenfahren usw.
Mein Sohn wird nun 9 und hat noch nicht einmal richtig Schnee zum Schlittenfahren gehabt.
Der Klimawandel ist schon im vollem Gange und wird sich in den nächsten Jahren noch viel mehr zeigen, da ist der fehlende Schnee noch das kleinste Übel :(
Kann ich so nicht bestätigen, die Winter sind hier noch genauso wie vor 30 Jahren.
Was mir aber auffällt: Früher hat es auch mal 3 Tage durch geregnet, inzwischen finde ich, das der Niederschlag zurück geht, aber das ist nur ein Gefühl, quasi postfaktisch ;)
Fakt ist aber auch, dass die Auswirkungen des Klimawandels für unsere Generation noch gut hinnehmbar sind, ohne größere Anpassungen vornehmen zu müssen. Wir könnten einfach so weiter machen. Unsere Kinder und Enkel wohl nicht mehr. Darauf wollte ich hinaus.
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Der Klimawandel betrifft uns in Europa auch nicht so stark wie in anderen Teilen der Welt.
Erklär mal einem Inselbewohner in der Südsee, dass er gucken muss, wo er bleibt, wenn seine Insel absäuft.
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Kann ich so nicht bestätigen, die Winter sind hier noch genauso wie vor 30 Jahren.
Was mir aber auffällt: Früher hat es auch mal 3 Tage durch geregnet, inzwischen finde ich, das der Niederschlag zurück geht, aber das ist nur ein Gefühl, quasi postfaktisch ;)
Fakt ist aber auch, dass die Auswirkungen des Klimawandels für unsere Generation noch gut hinnehmbar sind, ohne größere Anpassungen vornehmen zu müssen. Wir könnten einfach so weiter machen. Unsere Kinder und Enkel wohl nicht mehr. Darauf wollte ich hinaus.

Ich nicht, bin aber auch schon etwas älter. :D

In meiner Kindheit waren lange und schneereiche Winter von November bis Ende Februar, Mitte März normal.
Mittlerweise wird nur noch an 10 Tagen im Januar geräumt.
Von einer gewissen "Normalität" oder von "natürlich auftretenden Schwankungen" kann da keine Rede mehr sein.:D

Auch im Sommer gab es keine so oft auftretende sintflutartigen Regenfälle,
das Klima ändert sich definitiv, ohne Frage.
 
Zurück