AW: anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung
Das schlechte ist vor allen Dingen, dass sie mittlerweile verdammt große, selbstrefferenzierende (Des-)Informationsnetzwerke aufgebaut haben, in deren Scheinwelt sich weitere, uninformierte Leute verfangen. Und es ist meiner Erfahrung nach leider unmöglich, noch einmal eine vernünftige Diskussion mit jemandem zu führen, der sich den festen Glauben eingetrichtert hat, dass ALLE Institutionen lügen. Womit soll man auch noch argumentieren, wenn Ergebnisse von so ziemlich allen Experten, die man nur finden kann, als "Beweis" für das Gegenteil interpretiert werden? Diese Leute sind so davon überzeugt, dass ihre Gruppe alles besser weiß, als alles andere, dass es sogar wirklich gefährlich werden kann, falls sie sich daraus irgendwann einmal eine radikale Handlungsinitiative ableiten

(vergl. die Parallelwelten rechter Kameradschaften. Wobei die nicht annähernd so realitätsfern sind, sondern in weiten Teilen "nur" stark abweichende Moralvorstellungen haben.)
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Du und einige andere hier meinen immer wieder es gäbe so viele und es würden erschreckend viel mehr werden. Wo nehmt ihr diese Informationen her? Ich wundere mich jedes mal darüber und kann euch nicht ganz folgen. Wer von euch versteht z.B. mit 100% Sicherheit was in einem AfDler (warum auch immer ihr meint die sind alle gleich) vorgeht, was ihn dazu bewegt? Ich finde dazu keine Lektüre. Noch viel weniger dazu wie viele Menschen die AfD beispielsweise 1990 gewählt hätten, wenn es sie da schon gegeben hätte. Da Ohr euch eurer Sache aber sicher zu sein scheint, könnt ihr mir mal die entsprechenden Fachbücher zukommen lassen? Denn einer eurer Kritikpunkte ist ja deren mangelndes Fachwissen. Demnach könnt ihr sie ja unmöglich nur anhand eurer persönlichen Wahrnehmung beurteilen. Das wäre nichts anderes als heuchlerisch.
Beim Thema VTler stellt sich mir auch die Frage: Warum sollte sich ein Mensch einfach so derartiges ausdenken? Von Psychologie habe ich keine Ahnung. Wie bereits gesagt, Maschinenbau, da kenne ich mich aus. Stoffe, Kinetik, Statik, Kostenrechnung, aber ich könnte unmöglich so sicher wie ihr über tausende Menschen urteilen. Wie macht ihr das? Was qualifiziert euch dazu?
Was hat beispielsweise ein deutscher davon, zu denken 9/11 könnte tatsächlich von der CIA oder ähnlichem geplant worden sein? Hier wurde gesagt sie machen es sich einfach, da sie niemandem trauen. Das finde ich allerdings alles andere als einfach. Zu sagen: "Auf Tele 5 sagen sie es waren arme irre, die einfach so mal in ein Hochhaus fliegen wollten, also ist das auch so", empfinde ich da als den leichteren Weg. Für mich ist "leichter machen" also schonmal kein Grund für VTler (wie ihr sie nennt). Es muss also was anderes sein. Nur was? Ihr scheint das zu wissen, ich eindeutig nicht.
Beim Thema Klimawandel sehe ich folgende Fraktionen:
- die welche die Einwirkung des Menschen leugnen (winzig)
- die welche meinen dass der Mensch nur einen unbedeutenden Teil dazu beiträgt (schon deutlich mehr, aber dennoch die Minderheit)
- und jene, welche die auch offizielle Aussage unterstützen, die auch seit Jahren als einzig richtig angeführt wird.
Ich stehe zwischen Fraktion zwei und drei. An drei ist viel dran und nachweisbar, Wird mMn aber viel zu sehr gehypt. Also sich zu sehr darauf konzentriert/gestürzt. Schmerzende Pole durch Wärme und dadurch Anstieg des Meeresspiegel, check.
Als ich letzten Winter Bäume gefällt habe und gespalten, habe ich immer so 50-60 cm dicke Bäume in 50 cm Scheiben gesagt. Beim spalten, lief da richtig viel Wasser raus. Bei manchen Bäumen floss das nur so. Mit dem was aus manch einem Baum kommt, könnte man duschen. Dazu braucht ein normaler Laubbaum wie z.B. eine Birke, bis zu 100 Liter Wasser pro Tag. Jetzt stelle man sich noch einen ganzen Wald vor und jetzt z.B. den Amazonas mit diesen Urwaldriesen und diesen immensen Flächen, die da täglich abgeholzt werden. Alle Urwälder dieser Erde. Täglich werden 550 Millionen Quadratmeter Regenwald gefällt! Da kommen einfach mal wild ins Blaue geschätzt, täglich tausende Schwimmbecken voll Wasser raus. An 365 Tagen im Jahr, Seit bald hundert Jahren. Das sind unglaubliche Mengen. Dann speichert so ein Baum aber Wasser in seinen Zellen, den Blättern und Gibt es an die Luft ab. Es ist also noch mehr Wasser vorhanden, nur in anderer Form unterwegs. Dieses Wasser war früher so gebunden, wo aber keine Bäume mehr sind... es fließt also zurück ins Meer. Bei diesen Mengen kann ich mir durchaus einen messbaren Anstieg des Meeresspiegel vorstellen.
Die Gegner der offiziellen Klimawandeltheorie meinen ja oft, dass das CO2 der Industrie viel mehr Auswirkungen hat als das unserer Autos und dies nur Schikane sei. Das hat mich erst auf den folgenden Gedanken gebracht: Globale Erwärmung durch andere Faktoren wie Atomwaffentests. Ich habe bisher keine genauen Daten dazu gefunden wie viel Wärmeenergie so eine Explosion volumenbezogen freisetzt. Bei über 100 Millionen Kelvin kann man sich aber leicht ausmalen, dass das nicht ohne Folgen bleibt. Schon gar nicht bei bisher 2056 Tests weltweit.
Interessanter Weise finde ich diese Umstände auch nicht in den üblichen Diskussionen und Berichten zum Thema Klimawandel. Das stört mich immens. Wie kann es sein dass man sagt, dass wenn unsere Autos nur noch die Hälfte verbrauchen dürfen, damit die Temperaturen um zwei Grad weniger fallen und der Spiegel einen Zentimeter weniger in dieser Zeit ansteigt, auf der anderen Seite aber etliche Millionen Kubikmeter Wasser aus biologischen Speichern ins Meer gekippt werden und 2056 Atombomben die die Luft zum brennen bringen aber nicht mal erwähnt werden? Die angehörigen Wälder lassen das Meer steigen, selbst wenn die Pole nicht weiter schmelzen und die Waffentests bringen in kürzester Zeit mehr Wärme in die Atmosphäre als es unsere Industrie je könnte. Warum ist das so? Weil es keine anständigen Zahlen dazu gibt.
Keine Statistik belegt das und keiner schreibt seine Doktorarbeit darüber. Ist das deshalb unwahr? Ich denke nicht. Bin ich auf Grund der Tatsache dass ich dazu keine Abwandlungen vorweisen kann gleich ein VTler? Auch das denke ich nicht. Warum also denkt ihr, dass jeder der nichts belegtes vorzeigen kann, gleich Unrecht hat?
Stellt euch mal vor ich möchte ein Buch darüber schreiben, dass alle Verlage Korrupt seien und die Verleger allesamt Heuchler. Wie stelle ich das an? Soll ich es einfach einem Verlag schicken? Denkt ihr das würde jemand drucken? Wohl kaum. Mit Studien verhält es sich ebenso. Mittel dafür gibt's nur wenn auch das heraus kommt, was der Geldgeber lesen möchte, beziehungsweise wenn es wahrscheinlich ist. Unterstützer dir das Gegenteil zu finden durfte sich als schwierig erweisen. Denkt ihr jemand der einen Doktortitel erwerben möchte riskiert diesen mit so einem Thema? Mit etwas das niemand hören möchte? Nein. Die Wahrscheinlichkeit dass gegenteilige Theorien zu echten Fakten werden ist also schon deutlich geringer als welche die im Takt mitschwimmen.
VTler (wie ihr sie nennt) haben also grundsätzlich eine ähnlich schwere Aufgabe vor sich wie ihr die ihr meint man könne nicht mit ihnen reden, da sie alles als falsch ansehen. Andersherum ist es das gleiche Problem. Nieder-Olm etwas kein Fakt ist, Muss es noch lange nicht falsch sein.
Deshalb tue ich mich oft so schwer, mich einer Seite zuzuordnen. Für mich gibt es kein richtig oder falsch, sondern nur ein situationsbezogenes möglich, oder nicht möglich.
Edit
Ich merke gerade dass ich angst davor habe dass irgendein Holzkopf erst gar keine Lust hat sich darüber mal Gedanken zu machen und ich auch gleich dieses tolle Bild mit dem Alu bekomme. So weit ist es schon gekommen. Wenn man in einem Diskussionsforum derartiges befürchten muss. Solltet ihr so denken, bitte versucht wenigstens zwei oder drei Sätze dazu zu formulieren, damit ich verstehe was genau so falsch ist. Danke.