Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

In solchen Todeskisten will aber niemand mehr herumfahren.
Wieso Todeskisten? Das Ding von meiner Mutter war...nicht hübsch, aber hat Spaß gemacht und leben tu ich dazu auch noch.

Und wenn Du den Boden mit Akkus vollstopfst, wird das Ding schwer und die 45Ps arg wenig.
Nen Akku vom Tesla fände ich da jetzt auch arg übertrieben, 250-300Kg an Gewicht reicht da sicherlich für 400Km. Denke ich zumindest.
 
Es hat einige Brände in solchen Fahrzeugen gegeben. Und die Leute sind da nicht immer raus gekommen.
Ich rede von der größe und nicht explizit von nem 106er mit E-Motor inklusive Abfackelgarantie...
Letztens ist nen Haus abgebrannt...ich denke, wir sollten alle unter reien Himmel wohnen, Häuser sind Todesfallen...
 
man braucht weder 70 PS noch großartig Displays und haste nicht gesehen in nem kleinen E-Stadtflitzer.

Wenn man nicht gerade n Pflegedienst ist, braucht man überhaupt keinen "Stadtflitzer". Und etwas, dass Breiter als 80 cm ist, flitzt in der Stadt sowieso nicht.


Wieso Todeskisten? Das Ding von meiner Mutter war...nicht hübsch, aber hat Spaß gemacht und leben tu ich dazu auch noch.


Nen Akku vom Tesla fände ich da jetzt auch arg übertrieben, 250-300Kg an Gewicht reicht da sicherlich für 400Km. Denke ich zumindest.

Nur wenn du langsam fährst. Die Reichweite interessiert aber in der Regel, wenn man auch ankommen möchte und beim konstanten fahren ist das Batteriegewicht relativ unwichtig, da gehts um die Aerodynamik.
 
Wenn man nicht gerade n Pflegedienst ist, braucht man überhaupt keinen "Stadtflitzer". Und etwas, dass Breiter als 80 cm ist, flitzt in der Stadt sowieso nicht.
Man sollte nicht immer davon ausgehen, das es nur Großstädte gibt..nicht in jeder Stadt hält der Bus vor der Haustür und vorm Geschäft.
Auch aufn Dorf braucht man nen Stadtflitzer, sonst latscht man am Tag 2 Stunden rum um alle Wege zu erledigen und der Wocheneinkauf wiegt auch ein wenig.
Nur wenn du langsam fährst. Die Reichweite interessiert aber in der Regel, wenn man auch ankommen möchte und beim konstanten fahren ist das Batteriegewicht relativ unwichtig, da gehts um die Aerodynamik.
Konstant fahren hier in Deutschland? Jo...die Leute sind sogar in nem Tunnel zu doof, den beschissenen Tempomat zu nutzen...oder in Baustellen usw.
 
Ha willste die 300Kg aufs Dach packen?
Stimmt eigentlich. :ugly:

Ich hatte das irgendwie falsch in den Hals bekommen. Und dachte das Threshold das auf den Akku im Boden bezogen hatte. Dabei meinte er wohl das Auto selber.

Es gab schon einige Fahrzeugbrände mit E-Autos aber das hat glaube ich nicht an den Akkutyp gelegen.
Genau weiß ich es nicht. :ka:
 
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Ich hatte das irgendwie falsch in den Hals bekommen. Und dachte das Threshold das auf den Akku im Boden bezogen hatte. Dabei meinte er wohl das Auto selber.
Mir ging es um aktive und passive Sicherheit und ich setze mich nicht mehr in Autos, deren Sicherheit auf reines Glück beruhen.
Daher fahren meine Kinder auch nicht in alten Autos herum. Da wird Geld in die Hand genommen und ihnen was Modernes gekauft.
Seit ich Rentner bin, hab ich es ja dicke mit der Kohle. :daumen: :D
 
Man sollte nicht immer davon ausgehen, das es nur Großstädte gibt..nicht in jeder Stadt hält der Bus vor der Haustür und vorm Geschäft.
Auch aufn Dorf braucht man nen Stadtflitzer, sonst latscht man am Tag 2 Stunden rum um alle Wege zu erledigen und der Wocheneinkauf wiegt auch ein wenig.

Fahrrad. Ggf. mit Hänger (oder für Hipster: Lastenfahrrad)
Wenn man ohnehin schon ein Auto für andere Zwecke hat, bietet es sich zwar an, damit auch ab und zu mal Transporte durchzuführen. Ich fahre auch einmal im Monat zum Getränkemarkt, um ein paar Kisten Saft zu holen (Wasser und Cola lasse ich mittlerweile liefern) und da ein Auto da ist, ein Fahrradhänger (oder eine Abstellmöglichkeit dafür) aber nicht, nehme ich dafür das Auto.

Aber keinen "Stadtflitzer". Wir reden hier, wenn es wirklich innerhalb einer Stadt, zumal einer Kleinstadt ist, von 5 bis maximal 20 km pro Fahrt und Wochenendeinkäufe gibt es nicht so wahnsinnig viele pro Woche. Was kommt da im Jahr zusammen? 2000 km? 3000 km? Selbst wenn man zum Laden eine Photovoltaik-Anlage hat, die so groß ist, dass der Strom unmöglich eingespeißt werden könnte (was "in der Stadt" beinahe unmöglich ist), braucht ein kleines Batterieauto* seine 20000-30000 km, um die Produktions-Mehremissionen gegenüber einem Verbrenner auszugleichen. (Nimmt man den real in der Stadt verfügbaren Überschussstrom dauert es, wie oben dargelegt, ggf. unendlich lang.)

Das ist eine gute Bilanz, wenn das Batterieauto die Anschaffung eines Verbrenners ersetzt, aber ein reiner "Stadtflitzer" ist eine ZUSÄTZLICHE Anschaffung zum weiterhin benötigten Auto für längere Fahrten. Es müsste also den kompletten Produktionsaufwand wieder reinfahren, was dann >100000 km erfordern würde. Also weit über 30 Jahre...
Und das ist nur um ±0 zu erreichen. Erst danach beginnt nenneswertes Nettoeinsparen.

=> ""Batteriestadtflitzer"" wären einfach eine Klimakastrophe, das sie kaum jemand baut ist kein Problem.
(Verbrenner-""Stadtflitzer"" sind dementsprechend natürlich kaum bis gar nicht besser, solange man damit nur in der Stadt die Straßen blockiert. Aber im Gegensatz zum E-Smart kann ein Verbrenner-Twingo eben auch für eine Urlaubsfahrt genutzt werden und macht als "günstiges Hauptauto" Sinn.)

* Anmerkung: Die Ausführungen basieren auf der Annahme, dass mit dem geforderten "Stadtflitzer", den "niemand baut" ein Batterie-Klein- oder Kleinstwagen gemeint war. Batterie-Leichtmobile wie CityEL oder Twizzy haben einen viel geringeren Ressourcenverbrauch und lohnen sich somit deutlich früher. Aber die gibt es halt schon, da muss man eigentlich nichts mehr fordern. Und ehrlich gesagt sehe auch bei denen keine Daseinsberechtigung gegenüber Velomobilen, solange man nicht deutlich weiter als 20 km muss und >>>20 km ist in aller Regel nicht mehr in-der-"Stadtflitzer", sondern vom-Land-in-die-Stadt-pendeln. Dafür sind solche Batteriefahrzeuge definitiv besser als Verbrenner, solange die Stromleitungen auf dem Land nicht für die PV-Anbindung reichen. Allerdings sollten solche Fahrten imho allgemein durch Lebens-, Verkehrs- und ÖPV-Planung minimiert werden.)


Konstant fahren hier in Deutschland? Jo...die Leute sind sogar in nem Tunnel zu doof, den beschissenen Tempomat zu nutzen...oder in Baustellen usw.

Wer bei normalen Geschwindigkeiten auf deutschen Autobahnen so oft stark bremsen und beschleunigen muss, dass das nenneswert zum Verbrauch beiträgt, zumal in einem rekuperationsfähigen Gefährt, der ist vor allem selber derart zu doof, vorausschauend zu fahren, dass er ein Sicherheitsrisiko darstellt. Und wem das aufgrund stark erhöhter Geschwindigkeiten ständig passiert, der muss sich aus naheliegenden Gründen den gleichen Vorwurf gefallen lassen.


Es gab schon einige Fahrzeugbrände mit E-Autos aber das hat glaube ich nicht an den Akkutyp gelegen.
Genau weiß ich es nicht. :ka:

Schon allein aufgrund des deutlich niedrigeren Durchschnittsalters brennen Batterieautos bislang tendentiell seltener und die Batterien sind eher selten die Ursache bzw. muss da die mechanische Beschädigung bei den meisten Modellen schon so schwer sein, dass auch ohne Brand keine große Überlebenswahrscheinlichkeit bestünde.

(Allerdings nicht immer. Siehe der doch-nicht-autonom verunfalte Tesla S, zu dem kürzlich der Untersuchungsbericht veröffentlicht wurde. Da kam man zu dem Schluss, dass die Leiche des Fahrer auf der Rückbank des ausgebrannten Wracks gefunden wurde, weil dieser den Crash überlebt hatte, dann aber die Fahrertür nicht aufbekam und sich über den Fond zu retten versuchte. In einem Tesla leider nur schwer und unter solchen Bedingungen gar nicht möglich => auf dem Akku gebraten)

Was aber ein Problem für Rettungskräfte und den restlichen Verkehr ist: Wenn ein Akku brennt, dann brennt er. Lange. Bei einem Verbrenner ist 5 Minuten nach Eintreffen der Feuerwehr in der Regel alles gelaufen, die Spurenaufnahme der Polizei kann beginnen und im Optimalfall ist 10-15 Minuten danach die Unfallstelle komplett geräumt. Bei einem Batterieauto dauert die Brandphase ggf. erstmal eine Stunde oder länger und verhindert sogar eine Teilfreigabe der Straße; die lange Hitzeeinwirkung steigert auch die Gefahr bleibender Schäden an der Infrastruktur.
 
Aber keinen "Stadtflitzer". Wir reden hier, wenn es wirklich innerhalb einer Stadt, zumal einer Kleinstadt ist, von 5 bis maximal 20 km pro Fahrt und Wochenendeinkäufe gibt es nicht so wahnsinnig viele pro Woche. Was kommt da im Jahr zusammen? 2000 km? 3000 km? Selbst wenn man zum Laden eine Photovoltaik-Anlage hat, die so groß ist, dass der Strom unmöglich eingespeißt werden könnte (was "in der Stadt" beinahe unmöglich ist), braucht ein kleines Batterieauto* seine 20000-30000 km, um die Produktions-Mehremissionen gegenüber einem Verbrenner auszugleichen. (Nimmt man den real in der Stadt verfügbaren Überschussstrom dauert es, wie oben dargelegt, ggf. unendlich lang.)
Du lebst nicht aufn Dorf, wa?
Stadtflitzer im Sinne von, du fährst dein 20km zur Arbeit und zurück, du fährst zum Arzt in Stadt A, zum Arzt in Stadt B und zum Arzt in Stadt C usw., besuchst Verwandte/Bekannte in 6 anderen Dörfern und wenn du Abends mal ins Kino willst, ist das auch 20-25km entfernt, kommt drauf an, wo noch Platz ist.

Wer bei normalen Geschwindigkeiten auf deutschen Autobahnen so oft stark bremsen und beschleunigen muss, dass das nenneswert zum Verbrauch beiträgt, zumal in einem rekuperationsfähigen Gefährt, der ist vor allem selber derart zu doof, vorausschauend zu fahren, dass er ein Sicherheitsrisiko darstellt. Und wem das aufgrund stark erhöhter Geschwindigkeiten ständig passiert, der muss sich aus naheliegenden Gründen den gleichen Vorwurf gefallen lassen.
Es geht um Tunnel und Baustellen, wo allgemein nen Tempolimit herrscht. Da fahren viele mal 80, dann mal 50 dann mal 70 usw...da wirste blöd, wenn man dahinter, wenn man ständig am Tempomat rumfummeln muss.
 
Wer bei normalen Geschwindigkeiten auf deutschen Autobahnen so oft stark bremsen und beschleunigen muss, dass das nenneswert zum Verbrauch beiträgt, zumal in einem rekuperationsfähigen Gefährt, der ist vor allem selber derart zu doof, vorausschauend zu fahren, dass er ein Sicherheitsrisiko darstellt. Und wem das aufgrund stark erhöhter Geschwindigkeiten ständig passiert, der muss sich aus naheliegenden Gründen den gleichen Vorwurf gefallen lassen.
Kanäle wie dieser hätten nicht deutlich über 400 Folgen und genug Zufluss an Kontent, mit meist etwa 8 bis 10min länge, pro Folge, wäre fahren nach strikter Straßenverkehrsordnung, in Deutschland, in der absoluten Mehrzahl der Fälle, das absolut übliche Gebot, beteiligter Verkehrsteilnehmer (wo die absolute Mehrzahl der dort gezeigten Fälle i.d.R. deutlich mehr Glück hat, als auch nur ein Minimum an Verstand besitzt) und das ist nur ein Kanal, von mehreren dieser Art (für den deutschsprachigen Raum).
 
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Kanäle wie dieser hätten nicht deutlich über 400 Folgen und Erfolg,
Wusste gar nicht, dass ich von lauter Irren umgeben bin...
Du lebst nicht aufn Dorf, wa?
Stadtflitzer im Sinne von, du fährst dein 20km zur Arbeit und zurück, du fährst zum Arzt in Stadt A, zum Arzt in Stadt B und zum Arzt in Stadt C usw., besuchst Verwandte/Bekannte in 6 anderen Dörfern und wenn du Abends mal ins Kino willst, ist das auch 20-25km entfernt, kommt drauf an, wo noch Platz ist.
Wem sagst du das, genau 2 Busse am Tag inkl. dem Schulbus bei uns -also genau der.
Und der fährt nur bis zur Grundschule = 10 km
 
Du lebst nicht aufn Dorf, wa?
Stadtflitzer im Sinne von, du fährst dein 20km zur Arbeit und zurück, du fährst zum Arzt in Stadt A, zum Arzt in Stadt B und zum Arzt in Stadt C usw., besuchst Verwandte/Bekannte in 6 anderen Dörfern und wenn du Abends mal ins Kino willst, ist das auch 20-25km entfernt, kommt drauf an, wo noch Platz ist.

Bitte das ganze Post lesen. Obwohl dein Szenario nichts mit der klassischen Beschreibung eines (in-der-)"Stadtautos" zu tun hat, sondern eindeutig Überlandfahrten beschreibt, bin ich auch darauf eingegangen...

* Anmerkung: Die Ausführungen basieren auf der Annahme, dass mit dem geforderten "Stadtflitzer", den "niemand baut" ein Batterie-Klein- oder Kleinstwagen gemeint war. Batterie-Leichtmobile wie CityEL oder Twizzy haben einen viel geringeren Ressourcenverbrauch und lohnen sich somit deutlich früher. Aber die gibt es halt schon, da muss man eigentlich nichts mehr fordern. Und ehrlich gesagt sehe auch bei denen keine Daseinsberechtigung gegenüber Velomobilen, solange man nicht deutlich weiter als 20 km muss und >>>20 km ist in aller Regel nicht mehr in-der-"Stadtflitzer", sondern vom-Land-in-die-Stadt-pendeln. Dafür sind solche Batteriefahrzeuge definitiv besser als Verbrenner, solange die Stromleitungen auf dem Land nicht für die PV-Anbindung reichen. Allerdings sollten solche Fahrten imho allgemein durch Lebens-, Verkehrs- und ÖPV-Planung minimiert werden.)

Es geht um Tunnel und Baustellen, wo allgemein nen Tempolimit herrscht. Da fahren viele mal 80, dann mal 50 dann mal 70 usw...da wirste blöd, wenn man dahinter, wenn man ständig am Tempomat rumfummeln muss.

Deutschland hat die unschöne Angewohnheit, in Baustellen immer wieder Tempo-60-Abschnitte für Einmündungen einzubauen und außerdem sind viele LKW-Fahrer unfähig, mit Tempo 80 innerhalb ihrer Spur zu fahren und noch weniger PKW-Fahrer fahren Autos, mit denen sie dann faktisch oder legal überholen könnten. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Leuten, die 80 fahren wollen (oder auch mehr) und Verkehrsbedingungen, die Abschnittsweise nur 60 zulassen. Da hilft auch keine Tempomateinstellung, das ist einfach zu dichter Verkehr. Wenn dich die Benutzung des Gaspedals zu sehr stresst, brauchst du halt einen Abstandstempomaten. (Halte ich bei solchen Bedingungen aber schon wieder für fragwürdig, da die Benutzung bei zu vielen Leuten mit verringerter Aufmersamkeit einhergeht und genau die braucht es im Baustellengedränge.)


Kanäle wie dieser hätten nicht deutlich über 400 Folgen und genug Zufluss an Kontent, mit meist etwa 8 bis 10min länge, pro Folge, wäre fahren nach strikter Straßenverkehrsordnung, in Deutschland, in der absoluten Mehrzahl der Fälle, das absolut übliche Gebot, beteiligter Verkehrsteilnehmer (wo die absolute Mehrzahl der dort gezeigten Fälle i.d.R. deutlich mehr Glück hat, als auch nur ein Minimum an Verstand besitzt) und das ist nur ein Kanal, von mehreren dieser Art (für den deutschsprachigen Raum).

Ich sag nicht, dass die Leute strikt nach STVO fahren. Ich sage, dass sie sich vorhersagbar genug verhalten, dass man bei sinniger Fahrweise, also Differenzgeschwindigkeiten von max. 30-50 km/h in aller Regel keine Vollbremsung brauchen sollte, wenn man mitdenkt. Mein Rekord auf deutschen Straßen waren 580 km im höchsten Gang, ohne einmal die Kupplung zu treten.

Es gibt natürlich auch Leute, die sehen (oder eben nicht) 100 m vor sich jemanden, der mit Tempo 130 auf einen LKW aufläuft und den Blinker schon gesetzt hat, beschleunigen bei der Gelegenheit selbst von 120 auf 170 und wundern sich dann, wenn der Blinkende nach Zurücklegung der 100 m doch tatsächlich mit Tempo 140 "ihre" Spur blockiert, sodass sie 10 m hinter ihm eine Vollbremsung hinlegen "müssen". Für solche Leute hat dann auch das Gewicht einen negativen Einfluss auf die Reichweite. Aber die kommen allegemein nicht die 400 km weit, Eckism vorschweb(t)en, sondern können froh sein, wenn sie mit einem großen Akku 200 km schaffen.

Wer mitdenkt, kommt dagegen in 99,9% der Fälle mit der Rekuperation aus, in >90% der Fälle sogar mit Segeln und zwischen den "Fällen" liegt noch jede Menge Wegstrecke, in der mit konstanter Geschwindigkeit gefahren wird. Gesamtenergiewaufwand für Beschleunigung gegenüber Geschwindigkeitserhaltung? Vermutlich <<<4%. Und davon werden 60% noch rekuperiert, sodass es <<<2% des Stromverbrauchs sind und <<<<<0,2% haben etwas damit zu tun, ob die Batterie etwas größer ist.

Tatsächlich stört ein schwerer Akku beim Verbrauch eher durch den höheren Rollwiderstand (wenn man die Fahrsicherheit durch größere Räder konstant hält), aber auch das ist nichts im Vergleich zum zusätzlichen Energiegehalt des Akkus und spielt somit nur bei der Energiebilanz, nicht bei der Reichweite eine Rolle. Sehr wichtig für letztere ist dagegen der Luftwiderstand und genau deswegen ist es unmöglich, einen ""Stadtflitzer"" mit leichtem Akku und 400 km Reichweite zu bauen. Die Aerodynamik wird nicht besser, wenn man das Auto kürzer macht. Da braucht es wenn dann grundlegend andere Entwürfe. Aber selbst die E-Version des Monoracer kommt auf über 700 kg; preisgünstiger gebaut wären es sicherlich 800-900 kg. (Dafür gibt es immerhin die von Eckism gewünschten 400 km Reichweite.) Der Aptera ist afaik bei entsprechender Batteriegröße noch schwerer.
 
Deutschland hat die unschöne Angewohnheit, in Baustellen immer wieder Tempo-60-Abschnitte für Einmündungen einzubauen und außerdem sind viele LKW-Fahrer unfähig, mit Tempo 80 innerhalb ihrer Spur zu fahren und noch weniger PKW-Fahrer fahren Autos, mit denen sie dann faktisch oder legal überholen könnten. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Leuten, die 80 fahren wollen (oder auch mehr) und Verkehrsbedingungen, die Abschnittsweise nur 60 zulassen. Da hilft auch keine Tempomateinstellung, das ist einfach zu dichter Verkehr. Wenn dich die Benutzung des Gaspedals zu sehr stresst, brauchst du halt einen Abstandstempomaten. (Halte ich bei solchen Bedingungen aber schon wieder für fragwürdig, da die Benutzung bei zu vielen Leuten mit verringerter Aufmersamkeit einhergeht und genau die braucht es im Baustellengedränge.)
Ich rede von durchgängig 80 Km/h Tempolimit und auch nicht von dichten Verkehr oder LKW...zu den Zeiten wo ich fahre sind 2-3 Autos auf nen Kilometer verteilt.
Abstandstempomat hat mein Auto nicht. Die Benutzung des Gaspedals stresst mich ja nicht, brauchstman ja nicht, wenn der Tempomat an ist. Ja, ich geb zu, sobald der Tempomat drin ist, werde ich extrem unaufmerksam und beschäftige mich mit 1000 anderen Sachen, weils halt sofort langweilig wird...und die Füsse sind dann auch immer von den Pedalen weg.
Und die LKW-Fahrer sind nicht unfähig, die haben eben 2-3 Kilo mehr Gewicht zu bewältigen, sind Windanfällig und die guten Deutschen Straßen mit ihren Bodenwellen tun dann ihr übriges...da habe ich vollstes Verständnis für, wenn die in Baustellen auch einfach mal mittig fahren.
 
Ich habe ebensowenig Verständniss dafür, wenn jemand bei schwachem oder keinem Wind einen Meter hin- und hereiert wie wenn jemand konstant mit 1,5 m Abstand nach rechts und deswegen links über der Linie fährt. Der erstere hat sein Fahrzeug offensichtlich allgemein nicht hinreichend unter Kontrolle (ob wegen Übermüdung, Abgelenktheit oder mangelndem technischen Zustand sei dahingestellt) und letzterer könnte sehr wohl soviel Platz für andere Verkehrsteilnehmer machen, wie es ihm von der STVO vorgeschrieben wird, aber er hat einfach keinen Bock drauf, weil er sich dann stärker konzentrieren müsste.

Aber großartig Probleme mit wechselnder Geschwindigkeit, wenn die LKW konstant 80 fahren, habe ich ehrlich gesagt in Baustellen nie. Und schon gar nicht, wenn "2-3 Autos auf nene Kilometer verteilt sind". Da fahre ich meine eigene Geschwindigkeit, vollkommen unabhängig davon mit was die unterwegs sind, weil man ja vollkommen problemlos an denen vorbeikommt (oder sie vollkommen problemlos vorbeilassen kann). Aber auch wenn es voller ist (also 95% der Zeit), würde ich ±5 km/h zugegebenermaßen nicht bemerken, weil der Tempomat aus ist und die Augen nicht auf dem Tacho, sondern vor allem auf dem Vordermann (genauer: Auf dessen Vordermann, sofern möglich) sind. Kleinere Geschwindigkeitsangleichungen erfolgen dann unterbewusst. Aber auch hier gilt wieder, um den Bogen zurück zum Thema zu schlagen: Mal 5 km/h schneller oder langsamer fahren, wenn man 300 m Abstand zwischen Autos einsehen kann, kostet doch keine Leistung für Beschleunigung. Selbst bei einem Verbrenner sind das nur 1-2 Zentimeter am Gaspedal, da muss kein Batterieauto auch nur rekuperieren, trotz der viel größeren Masse. Der Einfluss etwaigen Mehrgewichts beschränkt sich also allein auf die größere Rollreibung, aber es gibt keinen reichweitensenkenden Zusammenhang mit der nicht konstanten Fahrweise.
Allgemein ist "langsam fahren", z.B. in Baustellen, der Reichweite extrem zuträglich. Das merkt man ja selbst beim Verbrenner schon (wenn man die verlorene Zeit nicht wieder rauszuholen versucht).
 
Mit nem A6 wird die 2. Spur in Baustellen (2,1m oder 2,0m) schon mächtig eng...und Nachts+Regen fahre ich da gar nicht mehr dran vorbei, was ich auch theoretisch gar nicht darf.
Und wenns wie momentan auf 12km Einspurig ist und der LKW hängt einem im Nacken, weil der Vordermann seine Geschwindigkeit jede 5 sekunden nach dem Zufallsprinzip ausklamüsert nervt das schon extrem...wie gesagt, mit dem Gaspedal hat das nix zutun, beim Tempomat sind die Füssen nicht mal in der Nähe von nem Pedal...und die Geschwindigkeit mit dem Hebel regeln, biste durchgängig am hin- und herzubbeln.
 
Okay, einspurig auf der Autobahn ist schon hart, aber zum Glück sehr selten.
Das man ein zu breites Auto fährt...
Selbst schuld :P . Der letzte A6, den ich gefahren bin (C4) war noch schmal genug und bei meiner letzten Autosuche war "unter 2,0 m über Spiegel" ein dichter Pluspunkt, "über 2,1 m über Spiegel" ein absolutes No-Go. Wer LKW fährt, muss sich halt hinter LKW einordnen und da habe ich keinen Bock drauf. (Zumal deutsche Autobahnspuren immer noch breit sind im Vergleich zu dem, was einem der Gegenverkehr auf manch Mittelmeerlandstraße übrig lässt.)
 
Breites Auto, breiter Kofferraum, so kann ich mein ganzes Werkzeug mit einmal transportieren, anstatt 2 mal den Klapperkram zu ertragen. Natürlich muss ich somit jeden Weg mit der fetten Kiste machen, wo es nen günstiges kleines E-Auto tun würde. Der Honda e gefällt mir, aber für 40.000€...garantiert nicht.
 
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