Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

ja aber leider zu teuer.

Ja, aktuell alles teuer, aber man muss neue Wege gehen. Brennstoffzelle ist nicht so effizient wie Akku, aber ich finde es gut, dass auch der Weg beschritten wird.
Immerhin haben die Japaner schon früh mit Hybrid angefangen und Tesla wurde anfangs ausgelacht.
Ich sage immer nur Nokia. Der deutschen Automobilindustrie kann es ähnlich ergehen wie Nokia -- oder Kodak, je nach dem.
Und weil wir die letzten Jahre ständig Verkehrsminister von der CSU hatte, kam da auch nichts und heute stehen die Hersteller mit dem Rücken zur Wand.
Es braucht bezahlbare Alternativen. Renault hat gezeigt, wie das geht und auch der PSA Konzern mit dem Peugeot 208 bzw. Opel Corsa E sind auf dem Weg.
 
Ist schon eine Kampfansage,
wenn Elon Musk seine Tesla´s im Hochlohnland Deutschland produzieren lässt.

Im Land der Autobauer, kommt ein Nobody,
und macht mal Feuer in den Managementriegen
unserer fettgefressenen Konzernen. :D
 
In Polen ist der deutsche Mindestlohn schonmal ein guter Anfang. Und FAchkräfte braucht man da auch nicht unbedingt, wenn man sieht, was bei z.B. VW teilweise am Band steht.:ugly:
 
Wenn du Dir mal nen Tesla genau angeguckt hast...die sehen jetzt schon aus wie von Kindern gebastelt. Und gegen Polnische Arbeiter kann ich nix negatives sagen, ich hab schon viel mit denen gearbeitet. Es gibt wie überall die Leute, die irgendwas nur zusammenzimmern und es funktioniert, und diejenigen, die es auch richtig schick machen.
 
Ich fahre damit täglich 120km.
Das ist schwach.
Wir haben lange nachgedacht mit den Elektroautos. Dann die Steigerung der Prämie, die kam zur Hilfe.
Die beiden alten Autos sind schon verkauft.

Na wenigstens ein nicht-Firmenbesitzer, der mit meinen Steuergeldern glücklich gemacht wurde, anstatt sein Verhalten umzustellen.

Viele sind am pennen :Devil:
Wollte Hyundai nicht verschiedene Modelle an wasserstoff autos herausbringen?

Haben sie auch, aber in Deutschland gibt es (ebenso wie bei den anderen Brenntsoffzellenherstellern) praktisch keinen normalen Vertrieb, sondern nur Inselprojekte. Wasserstofffahrzeuge machen in Mitteleuropa halt auch wirtschaftlich keinen Sinn (ökologisch machen sie es noch seltener als Batterieautos, also nahezu nirgendwo): Auf Kurzstrecken sind die Effizienznachteile gegenüber Batterieautos katastrophal und die Produktionskosten beinahe noch höher, auf Langstrecken wo die überlegenden Tankkapazitäten eigentlich den großen Unterschied machen sollten, kann man sie kaum einsetzen, weil es nicht einmal ein loses Netz an Tankmöglichkeiten gibt. Was bringt es einem, problemlos 2*500 km am Tag ohne zu lange Zwangspause fahren zu können, wenn Anfang und Ende der 500 km jeweils am gleichen Ort liegen müssen?
 
Wenn du die aus eigenem Verdienst anschaffen konntest, dann hast du sicherlich genug Einkommen, um dir ein Elektroauto auch ohne Steuergeschenk leisten zu können. Für die Umwelt wäre es dennoch besser, einfach gar nicht erst 30000 km im Jahr zu fahren.
 
Wenn du die aus eigenem Verdienst anschaffen konntest, dann hast du sicherlich genug Einkommen, um dir ein Elektroauto auch ohne Steuergeschenk leisten zu können. Für die Umwelt wäre es dennoch besser, einfach gar nicht erst 30000 km im Jahr zu fahren.

Und du kannst die Lebensumstände anderer Menschen aus einem Forum heraus beurteilen und darüber richten?
Man muss für so etwas schon auf einem sehr hohen Ross sitzen, um sich solches anmaßen zu können, oder vor lauter Moralität kaum laufen können!

Haben sie auch, aber in Deutschland gibt es (ebenso wie bei den anderen Brenntsoffzellenherstellern) praktisch keinen normalen Vertrieb, sondern nur Inselprojekte. Wasserstofffahrzeuge machen in Mitteleuropa halt auch wirtschaftlich keinen Sinn (ökologisch machen sie es noch seltener als Batterieautos, also nahezu nirgendwo): Auf Kurzstrecken sind die Effizienznachteile gegenüber Batterieautos katastrophal und die Produktionskosten beinahe noch höher, auf Langstrecken wo die überlegenden Tankkapazitäten eigentlich den großen Unterschied machen sollten, kann man sie kaum einsetzen, weil es nicht einmal ein loses Netz an Tankmöglichkeiten gibt. Was bringt es einem, problemlos 2*500 km am Tag ohne zu lange Zwangspause fahren zu können, wenn Anfang und Ende der 500 km jeweils am gleichen Ort liegen müssen?

Ersntgemeinte Frage, bist du Lobbyist für batteriegetriebene Elektroautos?
Verdienst du damit Geld?

Irgendwie stimmen deine Angaben sogar nicht zu Wasserstoffautos und Tankmöglichkeiten!
Die massiven Umweltschäden durch die Gewinnung der Rohstoffe für moderne Batterien kommen bei dir auch nicht vor, genauso wie der massive Einsatz von Energie für die Herstellung der Batterien.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du die aus eigenem Verdienst anschaffen konntest, dann hast du sicherlich genug Einkommen, um dir ein Elektroauto auch ohne Steuergeschenk leisten zu können.

Ohne die staatlichen Zuschüsse hätte ich mir kein Elektroauto gekauft. Dann hätte ich den Diesel noch 10 Jahre gefahren, bis er auseinander gefallen wäre.
Jetzt fahre ich den Elektrowagen, bis der auseinander fällt.

Für die Umwelt wäre es dennoch besser, einfach gar nicht erst 30000 km im Jahr zu fahren.

Absolut korrekt. Das Problem ist, dass Wohnraum in Hamburg extrem teuer ist. Da wohne ich lieber günstiger und fahre mit dem Auto.
Ich würde auch mit dem Zug fahren aber leider gibt es keine brauchbaren Verbindungen.
Deswegen bin ich ja ein Fan von gut ausgebautem öffentlichen Nahverkehr. Baut bloß keiner aus. Das Geld wird lieber in Subventionen von Autos gesteckt.
Kriege ich also das eine nicht, schmarotze ich eben das andere.
 
Naja - 60 km sind auch kein NAHverkehr mehr und selbst in Hamburg keine zwingend nötige Entfernung, um bezahlbaren Wohnraum zu erhalten. Klar sind Innenstadtwohnlagen da ein echtes Problem, aber 60 km je Strecke reichen, je nachdem auf welcher Seite man arbeitet, bis Neumünster, Lübeck oder Lüneburg. Von wo man auch jeweils ÖPFV-Verbindungen hat. (und ja, die brauchen ihre Zeit. Deswegen heißt es ja FERNverkehr, weil eine ansehnliche Strecke zurück gelegt werden muss)

Zieht man einfach nur in eine günstige, periphere Wohnung, sollten 10-15 km Pendelstrecke problemlos machbar sein, also eine (E-)Bike- bzw. Kleinstwagenentfernung (k.a., ob die Verkehrsbedingungen im Hamburger Berufsverkehr Velomobile zulassen -vermutlich nicht-, und ich sehe ein, dass ein offenes Fahrrad in Hamburg, trotz vergleichsweise geschützter Lage, 1/3 des Jahres nicht Jedermanns Sache ist.) Mehr als ein Twizzy braucht es da nicht, aber der ist ja (wie alle sinnvollen Privatfahrzeuge für den städtischen Einsatz außer dem Smart) von der Förderung ausgeschlossen. Ganz abgesehen davon, dass ein zentraler Arbeitsplatz in der Innenstadt eigentlich zwangsläufig eine gute ÖPNV-Anbindung hat und man sich somit auch einfach in der Nähe der Endhaltestellen direkt vorbeikommender Linien umschauen kann bzw. umgekehrt ein außerhalb der Innenstadt gelegener Arbeitsplatz nicht viel mehr als 5 km von irgend einem Stadtrand entfernt liegen kann, also bequem aus günstigen Wohnlagen mit dem Fahrrad oder bei schlechtem Wetter mit Schirm + 15 Minuten früher losgehen erreichbar ist.

60 km von Hamburg weg + "auf dem Dorf" klingt für mich jedenfalls nicht nach "ich konnte leider keine verkehrsgünstigere Wohnung für nicht-Milliardäre finden" und mehr nach "ich wollte billig ein großes Haus mit Grundstück in ruhiger Lage, mich aber nicht mit dem niedrigen Einkommen eines echten Dorflebens abgeben". Das ist, sorry, genau der Lebensstil bei dem ich ausdrücklich dafür bin, dass man ihn so massiv verteuert, bis gar keiner mehr auf die Idee kommt, dass er die günstigere Lösung sein könnte. 60 km vom täglichen Arbeitsplatz weg leben ist ökologischer Luxus, genauso wie Häuser im Grünen bei 83 Millionen Einwohnern. Ich kann es niemandem persönlich übel nehmen, wenn er das für sich haben will (wäre ich mir sicher, dass mein Arbeitsplatz des Jahres 2030 sowie der meiner Freundin noch an der gleichen ÖPNV-Linie liegen würden, würde ich meine Wohnungswahl auch nicht auf Fahrradentfernungen beschränken), aber Luxus sollte nicht billig sein. Erst recht nicht durch staatliche Subventionen.
 
Naja - 60 km sind auch kein NAHverkehr mehr und selbst in Hamburg keine zwingend nötige Entfernung, um bezahlbaren Wohnraum zu erhalten. Klar sind Innenstadtwohnlagen da ein echtes Problem, aber 60 km je Strecke reichen, je nachdem auf welcher Seite man arbeitet, bis Neumünster, Lübeck oder Lüneburg. Von wo man auch jeweils ÖPFV-Verbindungen hat. (und ja, die brauchen ihre Zeit. Deswegen heißt es ja FERNverkehr, weil eine ansehnliche Strecke zurück gelegt werden muss)

Versuch mal im Hamburger Umland zu wohnen. Quickborn, Norderstedt, Pinneberg, usw. Alles ist in den letzten Jahren deutlich teurer geworden. Da musst du teilweise die Hälfte deines Einkommens für Miete bezahlen.
Von Eigenheim kann da sowieso nicht die Rede sein.
Und ja, Öffentlicher Nahverkehr ist doch keine 10km bis Stadtzentrum. Das schließt alles mit ein, auch wenn ich von Kiel nach Neumünster fahren will. Da muss der Zug öfters als 3x am Tag fahren.
Klar, es wäre ideal, wenn man zu Fuß zur Arbeit gehen könnte, aber angesichts der heutigen Verhältnisse am Arbeitsmarkt ist die Chance praktisch bei Null, dass man mit der Firma in Rente geht, bei der man gelernt hat. Seit ich arbeite -- und das sind jetzt 30 Jahre -- habe ich 3 Firmenpleiten mitgemacht und dazwischen noch 2x die Firma gewechselt.
Gleichzeitig erwartet man, dass man eine Familie gründet, Eigenheim erwirbt -- als Altersabsicherung -- und flexibel im Job ist.
Das funktioniert leider nicht. Vor allem nicht seit die Globalisierung voll durchschlägt. Da kann man froh sein, dass man einen einigermaßen sicheren Job hat, wobei das auch trügerisch ist, gerade die Automobilbranche wird sich in den nächsten 10 Jahren stark verändern. Die Dienstleistungsbranche durch die Digitalisierung sowieso.
Ich finde es auch nicht schön zu pendeln. Ich würde auch lieber vor Ort wohnen und mir den Stress sparen. Bis zur Rente dauert das leider noch und solange man normalen Arbeitnehmern wie mir immer wieder Knüppel zwischen die Beine wirft und nichts dafür tut, endlich mal den wirklichen Schmarotzern das Handwerk legt -- sprich Agrasubventionen für riesige Tiermastbetriebe streicht, usw. -- wird sich hier eh nichts ändern. Völlig unabhängig davon, was man am Ende alle vier Jahre in den Bundestag wählt.
Ich hab das Geheule der Autoindustrie eh im Ohr, weil ja keine Verbrenner ebenfalls subventioniert werden.
Schlimm ist, dass Hybrid Autos subventioniert werden, obwohl sie ökologisch totaler Unsinn sind.

Mein Ziel?
Dass man überhaupt kein Individualverkehr mehr bräuchte. Kostenfreier Personenverkehr mit öffentlich zugänglichen Verkehrsmitteln, rund um die Uhr, unabhängig vom Ort.
Aber vorher wird wohl der Meeresspiegel um 60 Meter steigen und dann hat Hamburg eh andere Probleme.
 
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