Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Wir hatten es auch schon mehrfach angesprochen: eine nicht zu unterschätzende Gefahr ist das auftauen der Permafrostböden.
Das wird zu einer lichtlinearen Freisetzung von Kohlenstoff und Methan führen. Was wieder dazu führt das sie noch schneller schmelzen usw.
Ich weiß nicht ob wir schon die Schwelle überschritten haben, aber wenn das der Fall ist, können wir diese Prozesse nicht mehr aufhalten.

Ne egal nicht aber keiner von uns kann an dieser Situation etwas ändern. Daher heißt es zurück lehnen und abwarten
Jeder kann seinen "ökologischen Fußabdruck" verbessern.

UEber den OEkologischen Fussabdruck
 
Passiert doch eh nichts, siehst du doch^^

Weil die falschen Leute an den Regierungsposten hocken. ;)
Die will unbedingt die 20.000 Jobs im Kohlebau sichern und kümmert sich nicht um die 100.000 Jobs, die in der Photovoltaik und Windkraft verloren gegangen sind.
Dieser Unsinn von Lobbyismus muss endlich mal durchbrochen werden.
 
Weil die falschen Leute an den Regierungsposten hocken. ;)
Jeder kann etwas ändern und jeder kann eine Stückchen helfen. Solange aber jeder Egoist meint, zuerst müssten alle anderen etwas machen wird rein gar nichts passieren. Und jeder, der dumm herum erzählt, man könne nix machen, verschlimmert die Situation.
 
Jeder kann etwas ändern und jeder kann eine Stückchen helfen. Solange aber jeder Egoist meint, zuerst müssten alle anderen etwas machen wird rein gar nichts passieren. Und jeder, der dumm herum erzählt, man könne nix machen, verschlimmert die Situation.

Absolut. Man muss der Regierung solange auf den Füßen herumtreten, bis was passiert. Daher finde ich Fridays for Future gut. Und da machen meiner Meinung nach auch noch zu wenige mit. Man stelle sich vor, jeden Freitag gehen Millionen in allen Städten auf die Straße und setzen so klar ein Zeichen -- die Regierung müsste was machen, denn sonst wären sie schneller weg vom Fenster als sie denken können.
Ich persönlich würde sofort alle Kohlekraftwerke abschalten und dafür lieber die Kernkraftwerke etwas länger laufen lassen -- der Atommüll klebt uns eh schon an der Backe, da machen 10 Jahre mehr jetzt keinen großen Unterschied aus.
Und natürlich der Unsinn mit der Beschränkung für Windkraftwerke. So ein Schmarrn.
 
Klar können wird was ändern. Endlich mal Druck ausüben und sich beschweren, wenn die Regierung wieder irgendwelche Deals macht oder die Energiewende kaputt macht.

Das ist natürlich sehr wohlfeil, wenn man die Regierungen dafür verantwortlich macht.

Man kann auch mal bei sich anfangen. Deine Signatur spricht z.B. für sich. Die Hardware, die du hast, wäre doch nicht notwendig, oder? Das ist doch reiner Luxus. Also, wo ist dein Verzicht?
 
Absolut. Man muss der Regierung solange auf den Füßen herumtreten, bis was passiert.
Richtig, die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind ziemlich wichtig. Die Behinderderungen der EE sind riesig, die Subventionen für dreckige Techniken eklatent, Es werdem jedem Einzelnen, der sich saubere Produktionsmittel auf sein Grundstück stellen will Hemmnis um Hemmnis in den Weg gelegt, während unsere großen Konzern ein Geschenk nach dem anderen bekommen.

Der Verhalten eines jeden Einzelnen ist erst einmal unabhängig davon, jeder kann jetzt schon viel sparen. Solange der Staat aber schläft und z.B. CO2 Steuern verhindert oder den Ausbau von Stromleitungen nicht vorantreibt, solange bleibt hier alles im Dornröschenschlaf. In der EU wird weiterhin nationalistisch gegen jeden gekämpft, damit das obere Promille reicher und reicher wird. Es ist allers so frustierend und der Wandel schreitet mit riesigen Schritten voran.
 
Ich hab ein Wald und ein Moor auf mein Grundstück. Was ist mit dir?

Mir? Mir ist es egal. Ich stelle mich aber auch nicht hin und zeige mit dem Finger auf die Regierung.

Ich finde es nur ein bisschen „merkwürdig“, wenn man einerseits die Regierung kritisiert, weil die zu wenig tut (ein Punkt, der definitiv zutrifft) aber andererseits selbst die neuste Hardware hat.

Das ist so Wasser predigen und Wein trinken.

Wenn man etwas geändert sehen will, dann sollte man bei sich anfangen. Die Regierung in Deutschland kann auch ncihts tun, wenn Millionen Deutsche selbst nichts tun. Das ist schlich illusorisch.
 
Mir? Mir ist es egal. Ich stelle mich aber auch nicht hin und zeige mit dem Finger auf die Regierung.

Du musst ja auf die Regierung zeigen, denn die legt die Rahmebedingungen fest.
Und wenn die sich von Lobbyisten leiten lassen anstatt mal der Logik zu folgen, muss man das scharf ankreiden und letztendlich kann man nur durch Demonstrationen auf sich aufmerksam machen.

Ich finde es nur ein bisschen „merkwürdig“, wenn man einerseits die Regierung kritisiert, weil die zu wenig tut (ein Punkt, der definitiv zutrifft) aber andererseits selbst die neuste Hardware hat.

Wo hab ich die neueste Hardware?

Wenn man etwas geändert sehen will, dann sollte man bei sich anfangen. Die Regierung in Deutschland kann auch ncihts tun, wenn Millionen Deutsche selbst nichts tun. Das ist schlich illusorisch.

Natürlich kann die Regierung was tun, indem sie Anreize schafft.
Man könnte ein Kontingent für CO2 festlegen, über das jeder Bundesbürger verfügt und das übers Jahr aufgebraucht werden kann.
Braucht man übers Jahr mehr CO2 als im Kontingent vorhanden ist, muss man zahlen.
Braucht man übers Jahr weniger CO2, bekommt man Geld.
 
CO2 Kontingent pro Bürger?
Absolut weltfremd, wie willst du das machen?

Nein CO2 Steuer und den Rest regelt man mit der Industrie.
 
Du musst ja auf die Regierung zeigen, denn die legt die Rahmebedingungen fest..
Z.B. dieses Problem. Wir schauen immer so schön auf CO2, dabei steigen die Methanwerte viel schneller und Methan ist merklich klimasensitiver als CO2, weil es eine andere Bandlücke besetzt. CO2 und Wasser überlagern sich in werden Bereichen, Methan dagegen ist ca. 10fach wirksamer als CO2. Und gibt es auch nur einen minimalen gesetzlichen Rahmen für Methangrenzwerte bei der Förderung, Lagerung, dem Transport, der Verteilung oder des Hausbrandes, in Ställen oder sonstwo? Nüscht gibts jenseits von MAK Werten und Dichtigkeitsprüfungen im Innenraum zur Explosionsvermeidung. Die schwarzen Strolche schlafen

Dazu kommen jetzt verstärkt tauender Permaforst und ausgasende Methanhydratvorkommen im Meer. Meine Prognose sind bis 2100 10°C mehr als vor der industriellen Revolution. Und das wird alles andere als witzig.

CH4_1987-2017.jpg
 
Du musst ja auf die Regierung zeigen, denn die legt die Rahmebedingungen fest.

Aber die Regierung entscheidet nicht für jeden einzelne, was und wie er konsumiert.

Und wenn die sich von Lobbyisten leiten lassen anstatt mal der Logik zu folgen, muss man das scharf ankreiden und letztendlich kann man nur durch Demonstrationen auf sich aufmerksam machen.

Wenn z.B. 1 Mio. Menschen demonstrieren für mehr Klimaschutz z.B. ist das schön und gut und ein jeder soll bitte gerne für seine Anliegen demonstrieren.

Wenn aber die gleichen 1 Mio. Menschen bei sich anfangen, etwas zu ändern, wäre viel mehr erreicht.

Deshalb sage ich ja, es ist wohlfeil mit dem Finger auf die Regierung zu zeigen. Das kostet nämlich nicht und man selbst ist nicht der böse.

Weil wenn man ehrlich zu sich selbst wäre, würde man erkenne, dass das Problem nicht die Regierung ist, sondern die eigene Art zu leben.

Wo hab ich die neueste Hardware?

Gut geschenkt, es ist nicht die neuste im Sinne von aktuellste, es ist eine Generation davor. Die Frage bleibt jedoch, braucht man das? Ist ja reiner Luxus, der nicht nottut.

Natürlich kann die Regierung was tun, indem sie Anreize schafft.
Man könnte ein Kontingent für CO2 festlegen, über das jeder Bundesbürger verfügt und das übers Jahr aufgebraucht werden kann.
Braucht man übers Jahr mehr CO2 als im Kontingent vorhanden ist, muss man zahlen.
Braucht man übers Jahr weniger CO2, bekommt man Geld.

Viel Spaß dabei, dass zu überprüfen. Das ist wohl noch illusorischer.

Wenn dir das alles egal ist, wieso spamst du dann den Thread hier zu?

Weil ich auf deine Doppelmoral hingewiesen habe.

Da es mir egal ist, lebe ich konsequent. Nach dem Motto „nach mir die Sinnflut“. Dafür kann mich gerne kritisieren, das ist mir genauso egal.

Du zeigst hier aber mit dem Finger auf die Regierung, Lobbyisten und große Konzerne, die doch bitte alle etwas machen sollen, anstatt deine eigene Lebensweise zu überdenken.

Das ist halt das typische „Wasser predigen, aber Wein trinken“.

Das ist passend zu diesem Bericht:

Umfrage zur Flugscham: Gruenen-Anhaenger fliegen am meisten – und haben das schlechteste Gewissen - Politik - Tagesspiegel
 
Methan zerfällt aber in der Atmosphäre. CO2 nicht. Das bleibt.
Es dauert nur unterschiedlich lange. CO2 wird ebenso verwittert. Und Methan wird mit weiner Halbwertszeit von 15 Jahren zu CO2. Auch das wirkt lange, insbesondere wenn man die Mengen sieht, die ausgeschieden werden. Aber ja, es ist merklich schneller als bei CO2. Mit den Faktor "10" den ich nannte ist ein Zeitraum von 200 Jahren gemeint. Und bis dahin haben wir hier alles zerstört und umgekrampelt.

"... Methan wird in der Atmosphäre im Laufe etlicher Jahre zu Kohlendioxid und Wasser oxidiert (hauptsächlich durch Reaktion mit Hydroxyl-Radikalen); deswegen hat es nur eine begrenzte Halbwertszeit von ca. 15 Jahren. Deswegen kann seine Treibhauswirkung mit der von CO[SUB]2[/SUB] (das viel länger in der Atmosphäre bleibt) nur verglichen werden, wenn ein gewisser Zeitraum zugrunde gelegt wird. Nimmt man beispielsweise 100 Jahre an, so ist die Klimaschädlichkeit von 1 kg Methan ca. 21 mal höher als die von 1 kg CO[SUB]2 ..."
RP-Energie-Lexikon - Methan, Erdgas, Biogas, Sumpfgas, Deponiegas, Heizwert, Treibhausgas
[/SUB]
 
Weil ich auf deine Doppelmoral hingewiesen habe.

Ich hab keine.
Ich kritisiere deine Gleichgültigkeit. Wenn du nichts Konkretes zum Thema beitragen kannst, lass das Spamen einfach.
Du willst nur provozieren und pochst auf deine Selbstdarstellung.
Auf derartiges Geschwafel kann ich bestens verzichten und daher werde ich dich in diesem Thread jetzt ignorieren.
 

Doch hast du. Und darauf hingewiesen, überdenkst du nicht deine Art zu leben, sondern zeigst weiter mit dem Finger auf die Regierung.

Weil das nämlich billiger ist, als selbst was zu ändern.

Ich kritisiere deine Gleichgültigkeit.

Ich bin in meinem Verhalten immerhin konsequent. Du hingegen beklagst, das zu wenig getan wird, willst aber selbst nichts tun.
 
Es dauert nur unterschiedlich lange. CO2 wird ebenso verwittert. Und Methan wird mit weiner Halbwertszeit von 15 Jahren zu CO2. Auch das wirkt lange, insbesondere wenn man die Mengen sieht, die ausgeschieden werden. Aber ja, es ist merklich schneller als bei CO2. Mit den Faktor "10" den ich nannte ist ein Zeitraum von 200 Jahren gemeint. Und bis dahin haben wir hier alles zerstört und umgekrampelt.

Das ist schon richtig, aber wie viel CO2 wird pro Jahr ausgestoßen und wie viel Methan?
 
Zurück