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Hat das jetzt Tagesschau-Redakteure überrascht oder die Forscher? Eigentlich ist es ein Jahrzehnte alter Hut, dass heterogene Strukturen mehr Arten beheimaten. Selbst der wortwörtliche Blinde mit Krückstock kann sehen (bzw. fühlen), dass es da mehr verschiedene Lebensräume gibt. Ändert aber nichts daran, dass ein Biotop, dass in so schlechtem Zustand ist, dass ich schon Lücken bilden, selbst keine sichere Heimat für Arten ist und der Klimwandel sorgt eben nicht dafür, dass zusätzlich ein paar vertrocknende Wälder entstehen, sondern dass gesunde Wälder, von denen wir eigentlich mehr haben wollen, in vertrocknete umgewandelt werden.
Das Problem ist nur,
bevor wirklich etwas ändernde Akteure ans Runder kommen,
ist das Zeitfenster schon geschlossen,
um das Klimaproblem an der Wurzel bekämpfen zu können.
Schade, dass es die Jugend vor 10, vor 20, vor 30 und vor 40 nicht gesehen hat und zusammen mit der Jugend von vor 50, 60, 70 und 80 Jahren auch weiterhin nicht sehen will. Und schade, dass "die heutige Jugend" nur aus einem Bruchteil der heutigen Jugendlichen zu bestehen scheint, während der Rest es immer noch nicht sieht. (Also letztlich genauso wie vor 10, vor 20, ... Jahren...)
Es wird aber rein gar nichts ändern. Sie sagen selber: ".... Die Verfasser des Texts schreiben, sie wüssten darum, dass ihre Forderungen teils schwer umzusetzen und unrealistisch seien. ..."
Damit beschreiben sie doch selber das Problem. Mit dem, was wir in Deutschland an EE Strom erzeugen, könnten wir nicht einmal unsere Landwirtschaft aufrecht erhalten, geschweige andere Sektoren. In dem Augenblick, in wir quasi sofort auf die Verbrennung von fossilen Energieträgern verzichten, werden wir wirtschaftlich so unbedeutend, dass es den Rest der Welt nicht mehr interessiert. Oder glaubst Du. irgend ein typischer arabischer Ölbesitzer würde auf die Verbrennung seines Öls verzichten? Oder Indische Kohlekraftwerke würden abgeschaltet? Die Menschen leben von der Hand im Mund, da interessiert die Zukunft nicht.
Wir müssen also Wirtschaftskraft behalten, um dann unseren erfolgreichen Weg der CO2 Vermeidung in der Welt druchzudrücken. Hätten wir vor 40 Jahren mit dem Weg begonnen, hätte Merkel das EEG nichts sabotiert und wären wir alle vernünftiger, hätte man heute ein funktionieres EE-System. Schaffen aber selbst wir nicht. Wie sollen es also andere Länder schaffen?
Ich saß über das Wochenende wieder mit einem alten Kommilitonen der Physik zusammen, der im Anschluss Geophysik studiert und in Kiel promovierte. Er war über zehn Jahre in der Klimaforschung, mit der Polarstern unterwegs, und steckt so ziemlich in jedem der Themen tief drin. Der Drop ist gelutscht. Wir reden seit dreißig Jahren darüber, dass dringend und sofort gehandelt werden muss. Ich mache das seit 41 Jahren, seit ich Hoimar von Ditfurths Buch "Der Ast auf dem wir sitzen" gelesen hatte. Es interessiert niemanden
" ...Schon 1978 war fast alles bekannt Diese Sendung finde ich ein klein wenig erschreckend. Sie macht deutlich, dass fast alles, über das wir heute so erschrocken sind, also die Szenarien einer Welt mit galoppierendem Klimawandel, mit all den Rückkopplungseffekten und den verschiedenen Kipppunkten schon damals zumindest in groben Zügen bekannt waren. Und im Fernsehen in einer durchaus populären Wissenschaftssendung ausgestrahlt worden waren. .... " Wie lange wissen wir um den drohenden Klimawandel? >> Mente et Malleo >> SciLogs - Wissenschaftsblogs
Schon 1971 hatte ich mit meinen Physik-Lehrer über dieses Thema gesprochen, weil sein Bruder auf der Tagung war und er dieses neue Thema im Unterricht angesprochen hat. Das hatte ich auch vergessen, das kam neulich beim Klassentreffen wieder hoch. 1971: https://www.dpg-physik.de/veroeffen...men-der-dpg/klima-energie/pi_ake_27091971.pdf
Wir müssen uns keine Sorgen machen, das Leben auf der Erde geht weiter. Wir initieren gerade das größte Massensterben alle Erdzeitalter, wir werden die Erde vermutlich um min. 10°C erwärmen und es wird in Folge nur noch wenige Nischen für menschliches Überleben geben. Das Klima wird sich dann in Laufe von 100.000 Jahren wieder auf für Säugetiere moderate Temperaturen einpendeln. Und dann wird es neue Zivilisationen geben, vielleicht schlauere, vermutlich nicht.
Es ist absolut frustrierend mitzuerleben, wie eine an sich vernunftbegabte Zivilisation mit volldampf in den Abgrund springt. Es tut weh.
Was soll denn nach dem haarlosen Affen kommen? Die nächste Affenart?
Die Frage ist ja, ob es ein natürlicher Weg ist, dass sich immer komplexere Lebensformen entwickeln bis hin zu einer Lebensform, die die Umwelt derartig umgestaltet wie es der Mensch getan hat?
Oder gibt es auch den Weg, wo es bei Bakterien bleibt?
Ich glaube die nächste Spezies, die irgendwann mal die Erde dominieren wird , sind die Nager wie Ratten.
Immerhin sind schon die ersten aufgetreten als die Dinos aussgestorben sind und haben es damals überlebt.
Dann werden sie es vielleicht auch dieses mal überleben.
Vielleicht müssten sie dann nur noch lernen auf zwei Beinen zu gehen.
Die Frage ist ja, was du unter dominieren verstehst.
Einige meinen ja, dass das Raubtier, das andere Raubtiere frisst, ganz oben auf der Nahrungspyramide steht.
Aber in Wirklichkeit dominiert das Lebewesen, das das Raubtier frisst, das Raubtiere frisst -- und das Lebewesen ist überaus klein.
Nein, Mäuschen, wir müssen kämpfen, kämpfen und nochmal kämpfen. Jetzt.
Wir müssen selber sparsam sein,. sinnvolle Entwickluingen unterstützen,
aufklären und helfen, damit es weltweit umgesetzt wird. Nein, Party klingt
gut, ich bringe auch gerne eine Kiste Bier mit, aber nicht so, wie Du es ironisch
meintest. Dein V8 bleibt jetzt stehen. Nix mehr mit Verschwendung.
Nein, Mäuschen, wir müssen kämpfen, kämpfen und nochmal kämpfen. Jetzt.
Wir müssen selber sparsam sein,. sinnvolle Entwickluingen unterstützen,
aufklären und helfen, damit es weltweit umgesetzt wird. Nein, Party klingt
gut, ich bringe auch gerne eine Kiste Bier mit, aber nicht so, wie Du es ironisch
meintest. Dein V8 bleibt jetzt stehen. Nix mehr mit Verschwendung.
Die 2 Milliarden neuen Weltbürger in ärmlichen Verhältnissen sind weniger ein Problem als jene Milliarde erste Klasse Menschen in den USA, Europa und sonstwo, die pro Kopf ein vielfaches an Ressourcen verbrauchen. Und der Spuk der weiteren Bevölkerungserhöhung ist bald vorbei. Wir müssen jetzt sofort massiv reagieren, WIR und dann ziehen andere nach Prognose zur Entwicklung der Weltbevoelkerung bis 2100 | Statista
Aber auf solche Prognosen kann man letztendlich nichts geben, da sie auch nur auf einer Glaskugel basieren.
Letztendlich muss man der restlichen Welt erklären, dass der Lebensstandard westlicher Industriestaaten kein Leitfaden sein sollte.
Gleichzeitig müssen die westlichen Industriestaaten Vorreiter sein -- gerade was Umwelt und Artenschutz angeht.
Wie können wir von afrikanischen Staaten verlangen, dass sie Elefanten und Co. schützen, während wir den ersten Wolf gleich abknallen, der sich in unsere Wälder ansiedeln will?
Wir müssen es schaffen, dass wir einen gemeinsamen Lebensstandard erreichen. Bildung, Gesundheit. Damit verringern wir sowieso das Bevölkerungswachstum.
Darüber hinaus müssen die Industrieländer ihren Ressourcenverbrauch reduzieren.