Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Der eigentliche Skandal ist doch, dass die Bundesregierung wider besseres Wissens aus zahlreichen ähnlich gelagerten Fällen im Gegenzug für die teure Rettung keinerlei Verbindlichkeiten von der Lufthansa einfordert, sondern sich mal wieder blind auf wackelige Selbstverpflichtungen verlässt, die morgen schon nicht mehr wahr sein können.

Leicht verkürzt:
"Werden gebuchte und nicht bediente Tickets nun endlich erstattet?" - "Wir gehen davon aus."
"Wird die Lufthansa ihren ökologischen Fußabdruck relevant verringern?" - "Das habe sie zumindest gesagt."
"Wird Herr Spohr in Zukunft wenigstens nicht mehr so widerlich großkotzig auftreten?" - "Das kann schon sein."

Wie verpeilt ist das denn bitteschön? :wall:
 
Müssen Sie? Radurlaub in der Region oder mit dem Zug in Deutschland ist schöner und nachhaltiger.
Ich hätte das "müssen" in Anführungsstriche setzen sollen.

Für mich sind das Luxusprobleme. Aber viele andere bestehen da weiterhin drauf.
Die haben in meinen Augen den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt.
Und verstanden das es wichtigere Dinge als " in den Urlaub fahren oder fliegen" gibt.
 
Man sollte gegen die Bundesregierung klagen und es zeigt sich mal wieder:

Merkel ist eine scheiß Kanzlerin und das wird nur dadurch verdeckt, dass derzeit noch viel größere Idioten auf der politischen Bühne rumtoben.
 
Man sollte gegen die Bundesregierung klagen und es zeigt sich mal wieder:

Merkel ist eine scheiß Kanzlerin und das wird nur dadurch verdeckt, dass derzeit noch viel größere Idioten auf der politischen Bühne rumtoben.

Du kannst ja auch eine Twitternachricht an die US und russische Botschaft schreiben, in der Du um die Umsetzung des Besatzungsrechtes und den Austausch der Führung der BRD GmbH bittest. :daumen:
 
Merkel ist eine scheiß Kanzlerin und das wird nur dadurch verdeckt, dass derzeit noch viel größere Idioten auf der politischen Bühne rumtoben.

Ich halte Frau Merkel auch nicht für eine geeignete Kanzlerin, aber damit hat Sie nichts zu tun. Ebenso wenig wie mit den meisten anderen Vorgängen, denn Frau Merkels Erfolgsstrategie basiert ja gerade darauf, sich weitestgehend aus kritischen Prozesse herauszuhalten und trotzdem Chefin zu sein. Abwarten, Aussitzen und bei günstiger Gelegenheit als scheinbarer Macher punkten, das hat sie vom Helmut gelernt.

Das Ganze ist symptomatisch. Egal wer an der Spitze steht, es wird immer so sein, dass Unternehmen und ganze Branchen mit entsprechender Lobby als vermeintlich systemkritisch gerettet werden, obwohl man eigentlich nur zu feige ist, den Stecker zu ziehen, wenn ein Unternehmen offenkundig nicht krisenfest ist. Die Rettung von Teilbereichen oder Töchtern wie Lufthansa Cargo hätte man ja noch als systemrelevant nachvollziehen können, aber dafür, um irgendwann wieder Leute an den Ballermann zu verschicken (und leider auch wieder zurückzubringen) hätte sich schon jemand Anderes und/oder Neues gefunden.

Und, wie schon geschrieben, natürlich kann der Staat als Investor einspringen, wenn ein Privatunternehmen Hilfe braucht und zu erwarten ist, dass es nach der Finanzspritze wirtschaftlich arbeitet. Dann aber auch mit alle Rechten eines Investors dieser Größenordnung: direkter Einfluss auf die weitere Führung und Ausrichtung des Geschäfts und zur Abwechslung auch mal die Vergemeinschaftung von Gewinnen, statt nur der Verluste.
 
Im Streit mit Seehofer wurde noch groß rausgestellt, dass sie die Richtlinienkompetenz hat. Also ist sie am Ende die Verantwortliche und da ist nix mit rausreden.
 
Im Streit mit Seehofer wurde noch groß rausgestellt, dass sie die Richtlinienkompetenz hat. Also ist sie am Ende die Verantwortliche und da ist nix mit rausreden.

guck dir doch mal die Leuchten an, mit denen die SPD in den letzten Jahren so angetreten ist, wenns eine Wahl gab.
Denkst du, die hätten einen besseren Job gemacht?
 
Wissen wir nicht, aber schlechter wahrscheinlich nicht, denn Idioten waren die SPD Kandidaten definitiv auch nicht.
Am meisten nehme ich Merkel immer noch ihre Atompolitik übel.
 
Nein, erst schiebt sie die Abschaltung nach hinten (okay das ist Lobby) und dann passiert etwas in JAPAN und man muss plötzlich auch in Deutschland wieder ganz schnell aus der Atomkraft raus (das war keine Lobby).
Purer Populismus.
 
Ist ja auch logisch, Corona und Klimawandel sind eben best Buddies der Natur/Umwelt und geben sich gerne die Klinke in die Hand. Da lässt das eine Problem gerne mal dem anderen Problem den Vortritt und wartet dann brav, bis es selbst wieder an der Reihe ist. :D
 
Ich halte Frau Merkel auch nicht für eine geeignete Kanzlerin, aber damit hat Sie nichts zu tun. Ebenso wenig wie mit den meisten anderen Vorgängen, denn Frau Merkels Erfolgsstrategie basiert ja gerade darauf, sich weitestgehend aus kritischen Prozesse herauszuhalten und trotzdem Chefin zu sein. Abwarten, Aussitzen und bei günstiger Gelegenheit als scheinbarer Macher punkten, das hat sie vom Helmut gelernt.

Im Gegensatz zu Helmut (zumindest soweit ich es mitbekommen habe, war größtenteils vor meiner Zeit) habe ich bei Merkel nie den Eindruck, dass sie an kritischen Prozessen nicht beteiligt ist. Ganz im Gegenteil. Die ist sehr oft binnen kürzester Zeit bestens informiert und involviert, wenn sie es für nötig hält, die muss nicht erst lange auf den aktuellen Stand gebracht werden, wenn jemand querschlägt, sorgt sehr selektiv für Unterstützung an bestimmten Enden und für nicht-Unterstützung an anderen und schafft es, dass auch nach x Personalwechseln auf niedirgeren Ebenen weiterhin alle Ministerien die gleiche Handschrift tragen. Das einzige, wo sie sich raushält: Öffentlich Flagge bekunden solange noch nicht klar ist, welche Möglichkeit die Öffentlichkeit eigentlich honoriert. "Chefsache" werden Angelegenheiten immer erst dann, wenn klar ist, was der Chef "machen soll" beziehungsweise wenn sich 2-3 andere die Finger mit unpopulären, aber eigentlich naheligenden Vorschlägen verbrannt haben. Die einzige Ausnahme von dieser Regel war "wir schaffen das".
 
Ist ja auch logisch, Corona und Klimawandel sind eben best Buddies der Natur/Umwelt und geben sich gerne die Klinke in die Hand. Da lässt das eine Problem gerne mal dem anderen Problem den Vortritt und wartet dann brav, bis es selbst wieder an der Reihe ist. :D

Ja, so ist es. :D

Jetzt ist die Möglichkeit da,
das ganze Wirtschaftssystem grundsätzlich umzubauen.

Und was machen wir?

Pumpen Milliarden Euros in Unternehmen,
welche eh schon die Sargnägel in der Hand haben.

In spätestens 10 Jahren wird sich dieses kurzfristiges Denken rächen,
wenn wir ein Kipppunkt klar überschritten haben.:ugly:
 
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