Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

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Leisure Suit cryon1c Wunderwelt, in der es nur reiche Menschen gibt, die Drölftausendste...
 
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Leisure Suit cryon1c Wunderwelt, in der es nur reiche Menschen gibt, die Drölftausendste...

Im Gegensatz zu den Leuten im Osten von Europa leben wir hier wie Könige.
Und genau deswegen sehe ich es auch ein das wir hier die Vorreiter sein sollten bei Klimaschutz, Umweltschutz und neuen Technologien, genau deswegen weil wir uns das leisten können und viele andere nicht.

Hier hat doch kaum jemand eine Vorstellung darüber wie es ist wirklich arm zu sein. Wer war schon in der 3en Welt außerhalb der Städte unterwegs? Kaum jemand. Wer war hier im richtigen Ostblock außerhalb der Städte? Auch nicht viele.
Wir können hier wirklich davon sprechen, richtig reich zu sein. Gutes Sozialsystem, richtig viel Vermögen bei den Leuten, überall Wohlstand und Frieden und da wird gemeckert. Ich empfehle da einfach mal etwas rumzureisen und solche Ziele wie Malta oder Hawaii mal auszulassen, dann sieht man auch was in der Welt so los ist und wie geil wir hier leben.
 
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Im Gegensatz zu den Leuten im Osten von Europa leben wir hier wie Könige.
Und genau deswegen sehe ich es auch ein das wir hier die Vorreiter sein sollten bei Klimaschutz, Umweltschutz und neuen Technologien, genau deswegen weil wir uns das leisten können und viele andere nicht.

Wir leben deswegen wie die Könige, weil wir die anderen ausgenutzt haben.
Und genau deswegen müssen wir jetzt Vorreiter sein in Sachen Umweltschutz, Artenschutz und Klimaschutz.
 
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Die Armen eines Landes gegen die Armen eines anderen Landes ausspielen. Wow, just wow. Man kann nur hoffen, dass du nie in die Situation kommst, ein Obdachlosenasyl in Anspruch nehmen zu müssen.
Es reicht schon ihn in eine von Tönnies' Fleischfabriken zu schicken, wo vornehmlich Osteuropäer unterbezahlter Fließbandarbeit nachgehen.;)
 
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Oder wir könnten aufhören so zu tun als ob wir hier arme Schweine wären. In einem der reichsten Industrieländer der Welt mit einem guten Sozialsystem (perfekt ists nicht, aber schlecht kann man es nicht nennen).
Andere lachen uns schon dafür aus, wenn sie sehen welche Geldsummen hier bewegt werden und wir hier trotzdem rummosern.

Vorreiter sein in Sachen Klimaschutz und Umweltschutz wird viel Geld kosten, das ist hier jedem klar und da gibt es nix zu meckern. Wir wären dann mit die ersten die davon auch profitieren, nicht nur die Industrie die sich damit neue Märkte erschließt sondern auch alle Leute hier die bessere Luftqualität, schöne Umwelt und viele andere Vorteile bekommen werden. Aber das kapieren hier wohl einige Egomanen nicht, die nur an den eigenen Hintern denken und wie sie diesen via Auto bewegen.
 
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blabla ... Gutes Sozialsystem ... bla bla

Unser Sozialsystem ist so "gut", dass Leute, die wie von dir vorgeschlagen eine "zumutbare Arbeit" in 1 h Pendelentfernung ablehnen, auf der Straße landen. Und auch wenn ich dir recht geben muss, dass es Niedriglöhner in Deutschland immer noch einen deutlich besseren Lebensstandard als die ärmeren 10% Rumäniens haben: Für deutsche Obdachlose gilt das nicht mehr.
 
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Das Sozialsystem ist ja nicht dafür da, umzugsunwilligen Leuten alles zu bezahlen.
Die Arbeitsstellen werden vermittelt (oft mehr schlecht als recht, aber es ist Arbeit) und die Leute können und sollen sich bewegen, niemand ist festgekettet. Stattdessen wählen die das pendeln. Umzug kostet oft weniger als paar Jahre pendeln, die machen das trotzdem nicht.
Zumal sich aktuell möbelierte Wohnungen durchsetzen und die Umzüge immer einfacher und schneller gehen.

Hier muss auch niemand Obdachlos sein, die Leute wählen diesen Lebensstil freiwillig und verzichten auf Leistungen vom Staat und medizinische Hilfe wenn sie diese brauchen. Man kann aber auch keinen zu etwas zwingen, die sind da und wollen auch so leben.

Und wir haben hier einen deutlich höheren Lebensstandard durch alle Schichten als viele andere Länder und ich hab in einigen davon gelebt - wir leben hier wirklich wie Könige.
Daher verstehe ich nicht warum wir uns hier wie Höhlenmenschen aufführen sobald es an den irren, unermesslichen Wohlstand geht um etwas für das Klima und die Umwelt zu tun...
 
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Oder wir könnten aufhören so zu tun als ob wir hier arme Schweine wären. In einem der reichsten Industrieländer der Welt mit einem guten Sozialsystem (perfekt ists nicht, aber schlecht kann man es nicht nennen).
Rede darüber mit alleinerziehenden Müttern, die mit dem üblichen nicht zahlenden Kindsvater leben muss. Rede mit ihnen. Ja, Reich ist das obere drittel, wohl wahr
 
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Rede darüber mit alleinerziehenden Müttern, die mit dem üblichen nicht zahlenden Kindsvater leben muss. Rede mit ihnen. Ja, Reich ist das obere drittel, wohl wahr

Soll ich eventuell noch ungelernte Arbeiter fragen die sich bei GLS, DPD & co. krumm buckeln für unter den Mindestlohn usw.?
Die Welt besteht nicht nur aus Geringverdienern und Leuten die anderweitig finanzielle Probleme haben (weil denen jemand nicht zahlt obwohl er müsste etc.). Um die geht es hier auch gar nicht.
Du wirst überall, in jedem Land, immer jemanden haben der finanziell nicht mithalten kann aus diversen Gründen. Und gerade diese Leute sollten nicht einen dicken Teil von ihrem Gehalt fürs pendeln verfeuern und für ihren oft schlecht bezahlten Job quer durchs Land rammeln, das lohnt sich nicht. Gerade diese Leute entlastet der ÖPNV extrem, weil dieser sehr günstig ist, aber sie nutzen den oft nicht...
 
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Der Armutsbericht 2019, eine grobschlaechtige Vierteilung des Landes und eine klaffende offene Wunde, die groesser wird: Altersarmut – Aktuelle Sozialpolitik
Ein Deutschland in dem wir gut und gerne leben... :schief:

Das Sozialsystem ist ja nicht dafür da, umzugsunwilligen Leuten alles zu bezahlen.
Als es ob es auch immer adequaten und vorallem bezahlbaren Wohnraum in der Nähe vom Arbeitsort gibt. Das man mit dem Umzug im Zweifel auch sein gesamtes soziales Umfeld aufgeben muss oder es auch nicht so einfach kann, weil man eben der "Oma ihr klein Siedlungshäuschen" geerbt hat und darin wohnt, scheint für dich auch weiterhin nicht verständlich. Aber gut: Es ist ja mittlerweile allgemein bekannt, dass du im 5-Sterne Luxushotel Wolkenkuckucksheim lebst, von dessen Dachterrasse aus du mit einem Aperitif genüsslich auf die Armut und das Elend anstößt und was du doch selber für ein toller Hecht bist.
 
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@ cryon1c
Das soll jetzt kein Vorwurf sein, aber ich denke, dein Problem ist, dass du alles aus der Perspektive eines alleinstehenden, kinderlosen Gutverdieners ohne Grundbesitz, zu pflegende Angehörige oder andere lokale Verbindlichkeiten siehst. Für dich ist es kein Problem, der Arbeit hinterher zu ziehen oder deinen Lebensmittelpunkt für eine besser bezahlte Tätigkeit zu verlagern. Dagegen ist, was deine individuelle Befindlichkeit angeht, auch absolut nichts zu sagen,

Es wäre allerdings zu begrüßen, wenn du einsehen könntest, dass deine Lebenssituation 1.) auf die Wenigsten zutrifft und 2.) die Frage im Raum steht, ob es sinnvoll ist, berufliche Flexibilität gegen das Aufbrechen sozialer Strukturen zu tauschen, um die es in Deutschland ohnehin schon nicht mehr sonderlich gut bestellt ist.

Arbeitsnomaden sind nichts anderes als die moderne Variante von Tagelöhnern, also jenen bedauernswerten Gestalten, die damals durch das ganze Land zogen, um sich für kargen Lohn (oder oft nur Kost und Unterkunft) von einem unsicheren Beschäftigungsverhältnis ins nächste zu stürzen. So kann man eine Volkswirtschaft am Laufen halten, aber so kann man nicht sesshaft werden, eine Familie gründen und neue Einzahler in die Sozialkassen produzieren, die dann vorzugsweise auch noch so gescheit erzogen sind, dass sie später überhaupt ordentlich einzahlen können, statt einfach nur die nächste Generation von Niedriglöhnern oder gar reinen Leistungsempfängern zu werden.

Das alles spricht nicht dagegen, dass es "Glücksritter" gibt. Damals wie heute ist es für Manche möglich, eine Weile beruflich flexibel zu sein und dann genug angespart zu haben, um sich irgendwo sesshaft zu machen und mit der eigenen Profession an einem Ort seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Damals konnte man das als Knecht und als Magd schaffen, heute braucht man dafür eine überdurchschittlich gute und/oder gefragte Ausbildung - aber selbst die schützt nicht davor, von einem Praktikum ins nächste und anschließend von einem befristeten Arbeitsverhältnis ins nächste zu rutschen. Von dem Geld, dass man dabei zu wenig verdient, soll man dann leben, weitere Steuerzahler produzieren --- und eine kapitalgedeckte Altersvorsorge aufbauen, weil das mit der staatlichen Rente wohl bald nicht mehr funktioniert.

Natürlich kann man zum Vergleich dahin schauen, wo es beschissener aussieht. Das hilf zwar wunderbar, den hiesigen Zustand schön zu reden, es bringt das Land aber nicht weiter. Dafür muss man schon dahin schauen, wo es *besser* funktioniert.
 
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@Mahoy

Nun überleg mal, die Welt ändert sich. Digitale Nomaden sind ein Ding. Ich bin keiner, da ich anders arbeite, könnte aber so einen Lifestyle führen. Es geht auch nicht um berufliche Flexibilität oder soziale Strukturen (die sind hier sowieso schon hinüber was ja auch nicht so schlimm ist - die Welt entwickelt sich halt weiter und mit offenen Grenzen und einfachsten Möglichkeiten sind die Leute überall verstreut - ich hab Verwandte in Deutschland, Griechenland, Kasachstan usw. - da ist es doch normal das die sozialen Strukturen anders sind weil die Leute halt drölftausend Kilometer von einander getrennt leben). Vor 30 Jahren wäre ich damit noch eine Rarität, mittlerweile sind aber sehr viele so drauf und suchen sich die Arbeit und ein gutes Umfeld da wo es denen gefällt und nicht da wo die Familie feststeckte. Was bringt einem ein hübsches Häuschen hier aufm Dorf wenn man z.B. Flugzeugmechaniker ist und da weit und breit keine Flugzeuge sind? Häuschen uff Immobilienscout und abfahrt.

Arbeitsnomaden sind übrigens NICHT mit den alten Glücksrittern, Goldgräbern, Bounty Hunter usw. zu vergleichen. Die modernen digitalen Nomaden haben meist ein recht stabiles Einkommen, mehrere Standbeine und in vielen Fällen noch einen Rückzugsort wie eine Immobilie etc. Das sind keine armen Schweine die sich für den Hungerlohn durchschlagen, es sind Leute die das Risiko auf sich nehmen um mehr Geld zu verdienen und gleichzeitig die Möglichkeit zu haben sich in kurzen Hosen von knapp bekleideten Mädchen die Drinks bringen zu lassen, während wir hier durch Dreck und Schlamm stiefeln weil der Winter wieder mal ein verlängerter Herbst ist. Ich frag mich warum das Jahr zu Ende ist und ich den Schnee nur aufm Bildschirm gesehen habe :D
Was du meinst sind immer noch ungelernte Tagelöhner oder eben Hilfskräfte, die sind teils arm dran, kämpfen aber auch für nichts, sagen Ja und Amen zum Chef und bücken sich bei jeder Gelegenheit und bringen noch die Vaseline mit wenn der Chef sie mal wieder rannehmen will. Wer sich unterwirft, wird halt auch wie ein Sklave behandelt über kurz oder lang. Menschen können grausam sein, in der Welt aktuell muss man auch Zähne zeigen können und ein Rückgrat haben. So traurig wie das klingt.

Ich mach mir gar keine Sorgen um das Land, die Leute hier sind immer noch sehr gut gebildet, Deutschland hat immer noch ein sehr hohes Ansehen und den Status der Götter der Ingenieurskunst, sehr viele wollen hier arbeiten und kommen auch her zum arbeiten und verdienen gutes Geld dabei. Klar, wir hinken hier und da hinterher und Projekte wie BER die zur internationalen Lachnummer werden sind nicht hilfreich, aber angesichts dessen was sonst so in der Welt ist (was z.B. Trump so loslässt) leben wir hier immer noch königlich.

Aber zum Thema "weitere Steuerzahler produzieren" - ohne mich. Der Planet hat schon 7 Milliarden von haarlosen, gerade laufenden Monstern die alles plattwalzen, anzünden oder abschießen, da brauchen wir nicht noch mehr. Ich würde es begrüßen wenn hier Wildschweine und Wölfe auch noch etwas Platz hätten und nicht nur Menschen. Zum Klimaschutz gehört auch das bewusst werden über die endlichen Ressourcen und das der Planet nicht aus Gummi ist. Deswegen lieber Gummi aufs Gerät ziehen.
Für manch einen ist es eventuell zu radikal, aber wenn man ernsthaft nachdenkt was hier so los ist - will man Nachwuchs produzieren? Ich nicht.

Übrigens weiß ich das meine Situation auf nur ganz ganz wenige Menschen auf der Welt zutrifft. Nur die wenigsten haben ein sicheres Einkommen während sie komplett remote arbeiten und vom Standort unabhängig sind, nur die wenigsten sprechen 3 Sprachen die in der Welt recht beliebt sind und oben drauf noch ungebunden sind.
Sollte ich mir eine Frau zulegen, dann wird sie auch komplett remote arbeiten oder als Hausfrau unterwegs sein die ihren Hobbys nachgeht - weil ich sie sonst nirgendwohin mitnehmen könnte.
Die Welt ändert sich. Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. Das betrifft auch altmodische Strukturen die nicht mehr relevant sind. Ein Land kann auf mehrere Arten erfolgreich werden, man muss nicht an allem festhalten was vor 40 Jahren hier funktioniert hat. Mir sind die Länder sowieso egal. Es sind nur Hürden weil man oft ein Visum braucht um irgendwo zu leben, nichts anderes. Als jemand der in vielen Ländern gelebt hat und leben wird und auch jemand der Verwandte in vielen Ländern hat - ich sehe das ganz anders.
Wir sind alle Menschen, wir haben nur einen Planeten. Nur sind wir hier durch glückliche Umstände dazu in der Lage viel mehr zu tun als z.B. Bulgarien - die haben nicht die Ressourcen dafür, wir schon, wir alle.
 
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Pflegekräfte sind rare und in Orten mit hohe Mieten sind die noch mehr rare :D

Und jetzt sind noch andere berufe mit dabei die rare sind und Gebraucht werden , aber die Mieten sich nicht leisten können.

Jetzt denken wir noch an die Hilfskräfte die pflegekräfte/fachkräfte entlasten und viel weniger verdienen. Und und
 
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Nun überleg mal, die Welt ändert sich.

Die Welt ändert sich auch, wenn wir Treibhausgase in die Atmosphäre und Schwermetalle in die Gewässer schütten. Man darf zwischendurch auch ruhig einmal überlegen, ob Veränderung auch gleich Verbesserung ist.

Noch einmal, es geht nicht darum, ob du, ich oder Manfred Mustermann ein Leben als (meinetwegen auch digitaler) Arbeitsnomade für machbar oder sogar erstrebenswert halten, sondern um die Anerkennung des Umstandes, dass das nicht für jeden erstrebenswert oder auch nur machbar ist.

Viele Jobs sind notwendig, obwohl sie miserabel bezahlt sind und sie sind auch dort notwendig, wo sie besonders miserabel bezahlt werden. Es kann für Einige eine Lösung sein, dem Job und/oder der Region den Rücken zu kehren, jedoch ist zum einen ist dieser Weg nicht für alle beschreitbar und führt zum zweiten zu zerstörten Umfeldern.
Sinnvoller wäre es also dafür zu sorgen, dass es in ganz Deutschland lebenswert ist und überall ordentliche Arbeit auch ordentlich bezahlt wird.

Arbeitsnomaden sind übrigens NICHT mit den alten Glücksrittern, Goldgräbern, Bounty Hunter usw. zu vergleichen. Die modernen digitalen Nomaden haben meist ein recht stabiles Einkommen, mehrere Standbeine und in vielen Fällen noch einen Rückzugsort wie eine Immobilie etc.

Digitale Nomaden sind eine vergleichsweise kleine Gruppe der Arbeitsnomaden, deren Profession zufällig gerade sehr gebraucht wird. Aber auch diese haben zwar im Idealfall wirtschaftliche Sicherheit, aber eine funktionale Familie zu gründen und zu führen ist praktisch unmöglich, wenn man ständig um den Globus jettet.

Und wieder: Nur weil für dich eine Familie nicht in Frage kommt, bedeutet das nicht, dass das für alle erstrebenswert ist. Und auf Dauer kann keine Gesellschaft ohne Nachwuchs bestehen. Manchmal ist es ganz hilfreich, etwas weiter zu denken, als der eigene Arm lang ist.
 
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Man muss sich aber auch anpassen an die aktuelle Lage. Oder was ändern.

Da jeder Job hier (abgesehen von Beamten-Jobs mit festem Gehalt was von vorne rein bekannt ist etc.) immer eine Sache zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist und praktisch vom freien Markt bestimmt wird (Angebot und Nachfrage), sind die Leute selbst verantwortlich für die Verträge die sie aushandeln. Und es gibt Gewerkschaften und Arbeitsrecht um dies zu unterstützen, man muss die Möglichkeiten aber auch nutzen.
Da funke ich keinem dazwischen, nehme es aber auch niemandem übel wenn er streiken geht (Germanwings gerade und n paar andere sind betroffen z.B.) - wer aktuell etwas erreichen will muss Rückgrat haben und Zähne zeigen wie ich bereits geschrieben habe. Den eigenen Wert kennen und sich nicht unter Wert verkaufen gehört dazu.

Und von wegen eine Familie gründen geht nicht - doch, viele digitale Nomaden haben auch einen Lebenspartner und sogar Haustiere usw. Die sind auch nicht dauerhaft unterwegs, sie lassen sich nur dort nieder wo sie vernünftig arbeiten können etc. Ich sehe die Grenzen als überflüssig an, die Wirtschaft ist eh global, die Grenzen verhindern nur das gute Mitarbeiter dorthin kommen können wo sie gebraucht werden - zu viele Hürden, gibt auch mehr als genug Fälle wo z.B. Chinesen die in Japan leben keine Einreise in die USA bekommen etc. - hatte ich alles schon bei meiner Arbeit erlebt. Selbst Esports-Profis kommen manchmal nicht durch. Es ist ein komplexes Thema wo ich eine ganz andere Ansicht habe und tut hier nicht viel zur Sache. Es ist aber Fakt das man mit der Zeit gehen sollte.
Ich würde mir auch gerne eine Frau suchen die unterwegs arbeiten kann, egal ob Design, IT oder wasauchimmer. Berufswahl bedingt oft den Lebensstil, aber sich an einen Wohnort binden ist in der aktuellen Zeit oft mit dicken Nachteilen verbunden.
Soldaten, Fernfahrer und Astronauten schaffen es auch eine Familie zu haben, nur sehen die sich halt nicht jeden Tag. Wirtschaftliche Sicherheit in der aktuellen Welt ist auch so ein Thema - viele tauschen diese ein gegen die Freiheit die einem mehr wert ist als sich 20-30 Jahre bei einem Betrieb anketten zu lassen.
Gutes Beispiel: Karstadt in Leipzig, da waren sehr viele Mitarbeiter über Jahrzehnte beschäftigt. Laden zu, alle draußen, haben Angebote erhalten nach München zu wechseln - wahrgenommen wurde dies kaum. Die Welt ist halt nicht fair und man kann sich nie sicher sein was passiert.
Deswegen sind flexible Mitarbeiter aktuell sehr beliebt.

Und damit alle gut genug bezahlt werden um sich auch den Umzug leisten zu können und zwar dahin wo eine gute Stelle angeboten wird - da muss jeder selbst ran. Wir können sonstwas für Gesetze erlassen, es wird immer irgendeinen geben der sie verbiegt, umgeht oder schlicht ausnutzt und da ist es die Sache der Arbeitnehmer dagegen zu halten. Niemand kann das für sie erledigen.

Deswegen sollte sich jeder selbst bewusst werden was er für sich, die Umwelt, das Klima und die Tiere tun kann. Ich werde heute nicht böllern, nur elektrische Transportmittel nutzen (Straßenbahn, S-Bahn sowie Clevershuttle bei Bedarf was auch elektrisch fährt) und gutes Bierchen trinken um bestimmte regionale Brauereien zu unterstützen. Die sind aber nicht aus Deutschland :)
Und ich bin froh wenn die Politik hier mehr für das Klima tut. Dazu gehört z.B. auch das Modernisieren von Wohnungen nicht zu verhindern. Vieles was dort gemacht wird, hilft der Umwelt direkt oder indirekt (Fußbodenheizung in einem gut isolierten Haus ist wesentlich effizienter als klassische Heizkörper die Fenster und Balkontüren heizen und erst dann den Raum). Es ist nicht wirtschaftlich, aber sinnvoll an anderen Stellen auf lange Sicht. Je mehr Geld die Leute dafür bereit sind zu bezahlen, desto besser wird es uns hier gehen.
Andere Länder folgen unserem Beispiel, wenn etwas Massentauglich wird, können andere Länder sich dies auch leisten nach kurzer Zeit. Dafür müssen wir hier aber die Hintern hochbekommen, wer sonst wenn nicht wir. Vorreiter sein ist nicht schlecht, nur halt teuer :)
 
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Man muss sich aber auch anpassen an die aktuelle Lage. Oder was ändern.

Da jeder Job hier (abgesehen von Beamten-Jobs mit festem Gehalt was von vorne rein bekannt ist etc.) immer eine Sache zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist und praktisch vom freien Markt bestimmt wird (Angebot und Nachfrage), sind die Leute selbst verantwortlich für die Verträge die sie aushandeln. Und es gibt Gewerkschaften und Arbeitsrecht um dies zu unterstützen, man muss die Möglichkeiten aber auch nutzen.


Angebot und Nachfrage Funktioniert in der Altenpflege nicht.
 
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Angebot und Nachfrage Funktioniert in der Altenpflege nicht.

Dann müssen die Arbeitnehmer halt zum Arbeitsrecht, zu Gewerkschaften und anderen Mitteln greifen um ihre Interessen durchzusetzen. Für sie wird es niemand anders tun. Und es funktioniert doch, an manchen Standorten zahlen die Kliniken z.B. für ambulante Pfleger mittlerweile Boni wenn sie an diesen Standort ziehen und den Job annehmen. Teils über 1000€. Ist natürlich nicht viel, sollte aber beim Umzug etwas helfen.
 
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Zurück zum Thema, der anthropogene Klimawandel schreitet voran, die Fixierung an CO2 finde ich mitunter geistig eingeschränkt/bedenklich. Langfristig würde man sich von Atomstromimporten abhängig machen, was viiiiiiiiiel schlimmer ist, als CO2 je sein könnte. Das Problem sind nicht die CO2-Emissionen (ohne CO2 gibt es kein Leben auf der Erde, wir atmen buchstäblich CO2 aus), sondern der Umgang mit der Natur, nachhaltige Produktion/Konsum. Es wird zu viel weggeworfen oder vernichtet, durch weniger Konsum würde man weniger Produktion in den Zielländern China, die USA etc. erreichen, was automatisch zu weniger CO2-Emissionen führen würde. Es liegt also nicht nur an der Politik, sondern auch an jedem von uns.
Mir gefallen die undifferenzierten Links-/Rechtsdiskussionen, die zu nix führen, gar nicht, auch nicht respektlose "Satire", in der man die eigene Oma als "Umwelt***" beleidigen kann. Stattdessen sollte man sich hinsetzen und ausdiskutieren/überlegen, wie man den Konsum gezielt auf Nachhaltigkeit ausrichtet. So würde man die Krankheit behandeln, nicht nur die Symptome wie von den "Umweltaktivisten" propagiert. Durch sie werden höchstens neue Verbote und CO2-Steuern geschaffen, die kein Mensch braucht.
 
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