ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung
Würfelst du die Nummern aus? Eine Verwendung der Zitiertfunktion wäre wünschenswert, denn die Hälfte deiner Ausführungen kann ich zumindest bezogen auf mein Post nicht zuordnen, Reaktionen auf wichtige Aspekte vermisse ich dagegen.
Antwort-Post beschrenkt auf den kleinen Teil, der seinen Kontext selbst ausdrücklich definiert.
Problem erkannt. Wie lange können wir es uns noch leisten, die Umwelt für Prestige zu ruinieren? Soll sich auch jeder den Kopf eines selbst erlegten Nashorns über den Kamin hängen? War mal hoch angesehen.
Auf den meisten Strecken fährt tagsüber Personen und nachts Frachtverkehr. Bei Neubaustrecken geht man mittlerweile zur Trennung über (Stichwort Y-Trasse, einige Schnellstrecken die schlicht zu steil für Güterzüge ausgelegt wurden), aber das ist noch lange nicht die Norm. (Und in meinen Augen auch nicht sinnvoll, denn eine Trasse mit doppelt so viel Gleisen kann wesentlich mehr Verkehr oder/und wesentlich mehr unterschiedliche Geschwindigkeiten bewältigen als zwei getrennte Trassen mit je der Hälfte und reduziert außerdem die von Bahnverkehr negativ beeinflussten Flächen.)
Früher war, bis auf die in den 90ern beinahe flächendeckend abgeschafften kurzstrecken-Werksanschlüsse, das komplette Netz ein gemischtes und dementsprechend kann es auch kaum reine Güterzugtrassen gegeben haben, die man heute stilllegen könnte.
Das "arme" E-Auto kann aber auch nichts daran ändern, im Gegenteil: Das Geld, dass in E-Autos investiert wird, wird von Politik, Konzernen und Privatleuten flächendeckend als "grün" deklariert und von echten Klimaschutzprojekten wie beispielsweise EE abgezweigt. Aktuell wird ein Kohleausstieg bis 2038 proklamiert, in der Vergangenheit wurde aber jedes einzelne Klimaziel weit verfehlt und die Lücken zwischen realem EE-Ausbau und dem zum erreichen der selbst gesetzten, zu niedrigen Ziele klafft größer als jemals zuvor, sodass man wohl eher von 2050 ausgehen kann und bis wir ohne Nettozukauf in den Abendstunden auskommen, noch mehr. Ehe Batterieautos ohne Kohle- und Atomstrom fahren wird also noch viel Zeit vergehen, mindestens doppelt eher 3-4mal so lange wie aktuell verkaufte Exemplare im Schnitt fahren werden. Und selbst danach sind sie erst bei ±0, denn ein mit Strom aus einem Gaskraftwerk schnellgeladenes Batterieauto hat pro Beförderungsleistung einen ähnlichen Energieverbrauch, wie ein Gasverbrenner.
Also: NEIN, E-Autos SIND nicht klimafreundlicher. Es gibt Ausnahmen bei Fahrzeugen, die von EE-(Teil-)Insellösungen ohne/mit unzureichender Einspeisungsmöglichkeit geladen werden, aber im großen und ganzen SIND Batterieautos eine Klimabelastung. Sie müssten es nicht sein, da gebe ich dir Recht, aber sie sind es nun einmal und es wird bei der aktuellen Entwicklung Jahrzehnte dauern, bis sich das auf breiter Front ändert.
Und "umweltfreundlich" sind Autos sowie nie.
Man hört sie jedesmal, wenn sich ihre Reifen über eine Oberfläche bewegen. Genau wie bei jedem anderen Auto auch.
E-Autos sind leiser als Fahrzeuge, die auf extreme Lärmproduktion optimiert wurden, das stimmt. Ist aber trivial und eine Verallgemeinerung dieser Aussage ist schlichtweg bescheuert, denn die Mehrheit der rumfahrenden Autos erzeugt nicht wesentlich mehr Lärm als nötig. Umgekehrt kann man auch auf Basis von Strom sehr viel Krach erzeugen (was einige Verkehrsteilnehmer auch beweisen).

Schon mal den Dreck in der Stadt untersucht?
Wie eine gern fehlinterpretierte Studie vor 1-2 Jahren gezeigt hat, kann Bremsabrieb rekuperierender E-Fahrzeuge allein sogar in U-Bahnhöfen für eine höhere Staubbelastung sorgen, als die Verbrenner auf den Straßen. Bei entsprechender Filterung ist eher der Motor kein Thema, alles andere bleibt.
20-30 l Öl pro Jahrzehnt, die mehrheitlich/solange es legal bleibt vollständig der Entsorgung zugeführt werden, werden einen gigantischen Unterschied machen... Und welchen weiteren Unfug? Hast du schon eines dieser E-Autos, die kein Scheibenwaschwasser mehr brauchen, sondern gebratene Tauben vom Himmel lasern? Oder hast du die Bremsflüssig ganz abgelassen, weil du ja ein Bisschen E-Bremse hast? Batterieautos kommen mittlerweile nicht einmal mehr ohne große Mengen Kühlflüssigkeit aus und nutzen da nicht selten umweltschädlichere Gemische, als Benziner.
Märchen zu wiederholen macht sie auch nicht wahrer.
Würfelst du die Nummern aus? Eine Verwendung der Zitiertfunktion wäre wünschenswert, denn die Hälfte deiner Ausführungen kann ich zumindest bezogen auf mein Post nicht zuordnen, Reaktionen auf wichtige Aspekte vermisse ich dagegen.
Antwort-Post beschrenkt auf den kleinen Teil, der seinen Kontext selbst ausdrücklich definiert.
3. Es ist immer noch hoch angesehen wenn man einen guten Standort hat.
Problem erkannt. Wie lange können wir es uns noch leisten, die Umwelt für Prestige zu ruinieren? Soll sich auch jeder den Kopf eines selbst erlegten Nashorns über den Kamin hängen? War mal hoch angesehen.
5. Bahn unterscheidet zwischen gewerblichen und Passagierstrecken. Auf letzteren fährt kaum oder kein Güterverkehr, weil dieser die ICE ausbremst. Es ist einfacher das eine oder das andere komplett aus dem Fenster zu werfen, das macht die Koordination sehr viel einfacher. Klar, mit guter Technik und besser geschultem Personal und deutlichen Investitionen beides gleichzeitig laufen lassen ohne große Probleme - aaaaaaaaaaber das will hier keiner.
Auf den meisten Strecken fährt tagsüber Personen und nachts Frachtverkehr. Bei Neubaustrecken geht man mittlerweile zur Trennung über (Stichwort Y-Trasse, einige Schnellstrecken die schlicht zu steil für Güterzüge ausgelegt wurden), aber das ist noch lange nicht die Norm. (Und in meinen Augen auch nicht sinnvoll, denn eine Trasse mit doppelt so viel Gleisen kann wesentlich mehr Verkehr oder/und wesentlich mehr unterschiedliche Geschwindigkeiten bewältigen als zwei getrennte Trassen mit je der Hälfte und reduziert außerdem die von Bahnverkehr negativ beeinflussten Flächen.)
Früher war, bis auf die in den 90ern beinahe flächendeckend abgeschafften kurzstrecken-Werksanschlüsse, das komplette Netz ein gemischtes und dementsprechend kann es auch kaum reine Güterzugtrassen gegeben haben, die man heute stilllegen könnte.
E-Autos sind wesentlich umweltfreundlicher wenn man diese nicht mit Strom aus Kohle&Atomkraftwerken vollpumpt.
Das arme E-Auto kann nichts für das wir hier unsere Solarfirmen umgebracht haben und deutlich hinterherhinken was den Ausbau der regenerativen Energiequellen angeht.
Das "arme" E-Auto kann aber auch nichts daran ändern, im Gegenteil: Das Geld, dass in E-Autos investiert wird, wird von Politik, Konzernen und Privatleuten flächendeckend als "grün" deklariert und von echten Klimaschutzprojekten wie beispielsweise EE abgezweigt. Aktuell wird ein Kohleausstieg bis 2038 proklamiert, in der Vergangenheit wurde aber jedes einzelne Klimaziel weit verfehlt und die Lücken zwischen realem EE-Ausbau und dem zum erreichen der selbst gesetzten, zu niedrigen Ziele klafft größer als jemals zuvor, sodass man wohl eher von 2050 ausgehen kann und bis wir ohne Nettozukauf in den Abendstunden auskommen, noch mehr. Ehe Batterieautos ohne Kohle- und Atomstrom fahren wird also noch viel Zeit vergehen, mindestens doppelt eher 3-4mal so lange wie aktuell verkaufte Exemplare im Schnitt fahren werden. Und selbst danach sind sie erst bei ±0, denn ein mit Strom aus einem Gaskraftwerk schnellgeladenes Batterieauto hat pro Beförderungsleistung einen ähnlichen Energieverbrauch, wie ein Gasverbrenner.
Also: NEIN, E-Autos SIND nicht klimafreundlicher. Es gibt Ausnahmen bei Fahrzeugen, die von EE-(Teil-)Insellösungen ohne/mit unzureichender Einspeisungsmöglichkeit geladen werden, aber im großen und ganzen SIND Batterieautos eine Klimabelastung. Sie müssten es nicht sein, da gebe ich dir Recht, aber sie sind es nun einmal und es wird bei der aktuellen Entwicklung Jahrzehnte dauern, bis sich das auf breiter Front ändert.
Und "umweltfreundlich" sind Autos sowie nie.
Tesla hört man auch nur dann wenn das Teil extrem beschleunigt und das bei einer recht hohen Geschwindigkeit.
Man hört sie jedesmal, wenn sich ihre Reifen über eine Oberfläche bewegen. Genau wie bei jedem anderen Auto auch.
Und man kann sie wahrnehmen, sie sind minimal lauter als der Golf an dem sie vorbeiziehen. Sag das mal dem Mustang der hier bei mir ab und an rumfährt. Richtig geiler Sound. Auch die Biker die dank beklopptem Wetter ihre Saison gleich auf das ganze Jahr langziehen können hört man deutlich, so ne gute Harley mit etwas Tuning schafft 105dB. Sollte sie nicht, ist auch zu laut, aber bis die rausgezogen wird fährt der Kollege halt damit rum
E-Autos sind extrem leise.
E-Autos sind leiser als Fahrzeuge, die auf extreme Lärmproduktion optimiert wurden, das stimmt. Ist aber trivial und eine Verallgemeinerung dieser Aussage ist schlichtweg bescheuert, denn die Mehrheit der rumfahrenden Autos erzeugt nicht wesentlich mehr Lärm als nötig. Umgekehrt kann man auch auf Basis von Strom sehr viel Krach erzeugen (was einige Verkehrsteilnehmer auch beweisen).
Reifen&Bremsenabrieb ist kein Thema,

Schon mal den Dreck in der Stadt untersucht?
Wie eine gern fehlinterpretierte Studie vor 1-2 Jahren gezeigt hat, kann Bremsabrieb rekuperierender E-Fahrzeuge allein sogar in U-Bahnhöfen für eine höhere Staubbelastung sorgen, als die Verbrenner auf den Straßen. Bei entsprechender Filterung ist eher der Motor kein Thema, alles andere bleibt.
dafür spart man sich Motoröl und anderen Unfug der bei Verbrennern reingekippt wird.
20-30 l Öl pro Jahrzehnt, die mehrheitlich/solange es legal bleibt vollständig der Entsorgung zugeführt werden, werden einen gigantischen Unterschied machen... Und welchen weiteren Unfug? Hast du schon eines dieser E-Autos, die kein Scheibenwaschwasser mehr brauchen, sondern gebratene Tauben vom Himmel lasern? Oder hast du die Bremsflüssig ganz abgelassen, weil du ja ein Bisschen E-Bremse hast? Batterieautos kommen mittlerweile nicht einmal mehr ohne große Mengen Kühlflüssigkeit aus und nutzen da nicht selten umweltschädlichere Gemische, als Benziner.
Die E-Autos haben massive Vorteile und sind wesentlich umweltfreundlicher.
Märchen zu wiederholen macht sie auch nicht wahrer.



