Gezielte Hungersnot ist sehr wohl ein Massenmord. Und nichts anderes hat Stalin mit der Ukraine gemacht. Die Zwangsabgaben an die Russen wuchsen obwohl zu der Zeit schreckliche Dürre herrschte welche die Erträge fast halbierte. Zuvor ist man schon gegen die Elite und Intelligenz der Ukraine vorgegangen um den Willen zu brechen, und darauf folgte eine gemachte Hungernot.
Der Kontext der letzten Beiträge war es, dass allgemein versucht wird, die Verfehlungen der Politik der Sowjetunion dazu zu nutzen, die Verbrechen der ukrainischen Nationalisten rechtfertigen zu wollen.
Nachdem der letzte Beitragsschreiber mit seinen Verharmlosungen der ukrainischen Nazis wenig Erfolg hatte, bestätigst du mit deinem Beitrag, dass diese These stimmt. Vielen Dank!
Stalin war nun sicher nicht das, was man sich als seine eigene Regierung wünscht. Jeder Staat macht irgendwann mal Fehler, deren Auswirkungen die Bevölkerung dann zu tragen hat. Auch wenn es sich propagandistisch super macht, Stalin einen gezielten Genozid am ukrainischen Volk anhängen zu wollen (und die USA wusste dies auch zu Zeiten des kalten Krieges wunderbar für ihre Zwecke zu nutzen) sollte man doch immer fair und bei der Wahrheit bleiben.
Die USSR war Teil der Sowjetunion und keine Kolonie, wie du das beschreibst! Allein schon deine Spezifikation in Russen und Ukrainer zeugt von deiner Unwissenheit - Sowjetbürger!
Du erkennst zwar zu dieser Zeit eine schreckliche Dürre an, die in weiten Teilen der Sowjetunion herrschte, es gab aber für dich scheinbar keine Hungersnot, der Millionen Sowjetbürger zum Opfer fielen, was deine Anschuldigung: Massenmord implizit am Ukrainischen Volk (die damals ethnisch Russen waren) widerlegt!
Da in den anderen Teilen der Sowjetunion, die auch Millionen an Hungertoten zu beklagen hatten, kein Genozid statt fand, die heutige Ostukraine (die damalige USSR) diese Anschuldigungen nicht stützt und nur die USA (die vielen ukrainischen Naziverbrechern Unterschlupf gewährten, seit 1945 kontinuierlich mit den ukrainischen Nazis in der Ukraine zusammen arbeitete, um Angst und Terror zu verbreiteten und die Sowjetunion somit zu schwächen) diese Anschuldigungen in der 80er Jahren mit viel Tara gegen die Sowjetunion erhob und später in die Westukraine importierte, kann man das nur als Popaganda werten. Aber die Westukrainer mimen zumindest gute stalinistische Opfer.
Aus damaligen russischen Unterlagen geht hervor, dass in der Hungersnot von 1928/29 die Ukraine viel mehr Unterstützung bekam, als alle anderen betroffenen Sowjetrepubliken.
Welche Elite gab es denn in dem damaligen Arbeiter und Bauernstaat? Zaren, Adlige, Großgrundbesitzer, Verbrecher,..?
Hier hast du ein Beispiel für eine gezielte Hungersnot. Wo bleibt der Vorwurf an Churchills wegen des Genozids am indischen Volk?
https://de.wikipedia.org/wiki/Hungersnot_in_Bengalen_1943 schrieb:
Während der Hungersnot sei es Churchills einziges Interesse gewesen, die gute Versorgung der britisch-indischen Armee und des britischen Mutterlandes sicherzustellen. Seine einzige Antwort auf ein Telegramm des Vizekönigs Archibald Wavell, in dem dieser die Freigabe von Nahrungsmittelspeichern erbat, war die Frage gewesen, warum Gandhi denn nicht auch verhungert sei.[SUP][5][/SUP] Seiner Geringschätzung für die Inder gab Churchill gegenüber Leopold Stennett Amery, demSecretary of State for India Ausdruck: „Ich hasse Inder, […] sie sind ein tierisches Volk mit einer abscheulichen Religion.“ („I hate Indians […] They are a beastly people with a beastly religion“). Die Hungersnot sei ihre eigene Schuld und eine Folge davon, dass sie sich „wie die Karnickel vermehren“ („breeding like rabbits“).
Vorräte in anderen Provinzen Britisch-Indiens wurden zum Teil aus eigennützigen Beweggründen nicht, oder nur zögerlich nach Bengalen geliefert. Nicht zuletzt behinderte auch die Kriegslage den freien Nahrungsmitteltransport nach Bengalen.[SUP][6][/SUP][SUP][3][/SUP] Hilfsangebote für Nahrungsmittellieferungen der Vereinigten Staaten wurden abgelehnt. Während der Hungersnot seien voll mit Getreide beladene Frachter aus Australien an der indischen Küste in Richtung Europa vorbeigefahren um die mit Millionen Tonnen gefüllten Nahrungsmittelspeicher im britischen Mutterland weiter aufzufüllen. Kontinuierlich wurden Nahrungsmittel aus Indien exportiert,