Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Sprich entweder du gehst nach gutem Glauben mit der Information um, oder du läßt es.

... am Ende ist genau das ja das Problem mit diesem Thread: jeder glaubt, was er will. Weder fuehlt man sich wirklich bemuessigt, Belege fuer die eigenen Behauptungen einzubringen noch ist man bereit das zu akzeptieren, was der Andere sagt.

P. S. Deine Argumentation ergibt fuer mich nicht sehr viel Sinn: Herr Gehrcke - immerhin aussenpolitischer Sprecher seiner Partei - scheut es wegen der Konsequenzen, dass angeblich zitierte Dokument zu veroeffentlichen; gleichzeitig soll er aber einem handverlesenen Publikum dessen Inhalt bekanntgegeben haben? Entweder, oder.
 
... am Ende ist genau das ja das Problem mit diesem Thread: jeder glaubt, was er will. Weder fuehlt man sich wirklich bemuessigt, Belege fuer die eigenen Behauptungen einzubringen noch ist man bereit das zu akzeptieren, was der Andere sagt.
Da gebeich dir Recht. Man schwimmt da in einem Brei an Infos, die sich wahrschlich schwer nachvollziehen lassen. Und welche frei verfügbar sind, hinterlassen soviel Spielraum, für Auslegung, dass keinesfalls eine Begründung entsteht.

P. S. Deine Argumentation ergibt fuer mich nicht sehr viel Sinn: Herr Gehrcke - immerhin aussenpolitischer Sprecher seiner Partei - scheut es wegen der Konsequenzen, dass angeblich zitierte Dokument zu veroeffentlichen; gleichzeitig soll er aber einem handverlesenen Publikum dessen Inhalt bekanntgegeben haben? Entweder, oder.
Denk nochmal drüber nach. Was das persönliche Gespräch im Vertrauen angeht und die Rückverfolgbarkeit von veröffentlichen Dokumenten. Also ich bitte dich. Wenn du dazwischen keinen Unterschied feststellen kannst hinsichtlich der Strafverfolgbarkeit, dann ... wirds schwer mit dir überhaupt darüber zu reden.
 
Fuer die Strafbarkeit ist es belanglos, ob der Geheimnisverrat per Fotokopie, muendlich oder Flaschenpost erfolgt: "Wer ein Staatsgeheimnis (...) sonst an einen Unbefugten gelangen laesst (...)."?

Er haette den Inhalt ueber ein Whistleblower-Portal wie z. B. wikileaks.org preisgeben koennen, ohne selbst in Erscheinung zu treten. Auf diese Weise waere seine Identitaet vermutlich geschuetzt geblieben (die nun ja - angeblich - bekannt ist) und die Plausibilitaet der Information waere geprueft worden. So sieht es entweder nach eitler Schaumschlaegerei eines Einzelnen aus, der sich ueber Regeln stellt oder schlicht nach Phantasterei von ein paar linken Blogs. Ernst nehmen kann ich ein paar Satzfragmente, eingebettet in liebgewonnene Feindbilder, jedenfalls nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich gebe dir Recht bezogen auf solche Portal wäre das durchaus sinnvoll. - Mal gucken ob sich darüber nochwas ergibt. Und selbst dann müsste nach deiner Vorstellung noch so ein Medienhaus wie der Spiegel oder Guardien sich ja dafür interessieren und es in einen Artikel verarbeiten, der dann noch gedruckt würde, damit du auch glaubst was du ließt. :lol:
 
Ich verstehe den Sinn des Smileys nicht wirklich - vermute aber, dass er die genannten Verlage / Zeitungen diskreditieren soll. Warum? Haben die nicht ueber Snowden & NSA berichtet? Hat der SPIEGEL ueber die Toetung Bin Ladens gejubelt?

In jeder Zeitung arbeiten Menschen; jeder von denen hat eine Meinung zu dem Thema, ueber das er schreibt. Trotzdem traue ich den genannten sehr viel mehr zu, ergebnisoffen zu recherchieren und vorurteilsfrei zu berichten als z. B. RIA Novosti. Long story short - Ja, wenn es dort steht, wuerde ich es glauben.
 
Ich verstehe den Sinn des Smileys nicht wirklich - vermute aber, dass er die genannten Verlage / Zeitungen diskreditieren soll. Warum? Haben die nicht ueber Snowden & NSA berichtet? Hat der SPIEGEL ueber die Toetung Bin Ladens gejubelt?
JePe mal im Ernst willst du dich gerade selber lächerlich machen. Was interessiert mich das Dossier der NSA über Politker, wie es der Spiegel in die Öffentlichkeit gedrückt hat. Wenn das jenes ist was der Öffentlichkeit aus den Unterlagen die Snowden übergeben hat, zugemutet werden kann, ist die Auswertung mit verlaub gesagt ****. Da die Dokumente nur Häppchenweise freigegeben werden, sind die Informationen die tatsächlich mal Zusammenhänge herstellen eben immer noch nicht für ein Ganzes Bild verfügbar und die Teilinformationen haben schon mehr gezeigt, als eben diese Lächerlichkeiten die von den Leitmedien abgedruckt wurden. - Das leigt nicht zuletzt an einem einfachen Umständen, wofür ich gern nochmal auf Beitrag #2255 verweise und die genannte Lektüre. Nimms mir also nicht krum wenn ich bei Medien schmunzeln muss.

In jeder Zeitung arbeiten Menschen; jeder von denen hat eine Meinung zu dem Thema, ueber das er schreibt.
Welcher Naivität sitzt du auf, und wenn du tatsächlich so denkst, dann tut es mir Leid. Bitte informier dich mal über Harald Schuhmann und seine Aussagen zur inneren Pressefreiheit - Dankesrede zum Journalistenpreis des DJV.

„Die öffentliche Meinung soll alles bewirken, sie selbst soll erzeugt und kräftig werden durch die freie Presse; Fürsten und Regierungen sind keineswegs von dieser Belehrung ausgeschlossen, im Gegentheil, auf sie ist es ganz besonders abgesehen. Unsere Überzeugung soll die ihrige werden, haben wir alle eine Überzeugung, dann erfolgt eine Aenderung des bisherigen Zustandes auf dem Weg friedlicher Reform, sie ist ein Bedürfniß, ein Begehren Aller, der Fürsten und Regierungen wie der Einzelnen im Volke. Sind wir nicht im Stande, durch die Macht der Belehrung und dadurch bewirkte Ueberzeugungen auf diesem friedlichen Wege eine Aenderung zum allgemeinen Wunsch, zum allgemeinen Bedürfniß zu machen, nun gut, so bleibt es beim Alten u.s.w.“
F. Geib

Und auch wenn das hier nicht direkt zur Ukraine gehört ist bisher vom Wikileaksmaterial noch nichts auch nur in einem 10 Zeilen Absatz je von Journalisten der deutschen Presselandschaft aufgegriffen worden, um sie in Verbindung zu bringen, mit der aktuellen Situation bzw. den Ereignissen die zur Entwicklung eben dieser geführt haben. Wobei ich auch schon Wikileaks Dokumente hier gelinkt habe die sich auf die Ukraine (Personen und Organisationen) beziehen. (s.o. wenn es da noch mehr gibt, gäbe es ein berechtigetes öffentliches Interesse jetzt aber eigentlich schon zu Beginn des Konflikts an einer vollständigen Veröffentlichung aller Dokumente auf dieses Thema: Ukraine bezüglich. Aber es ist nicht öffentlich einsehbar, weil eben noch nicht von Wikileaks veröffentlicht unter vorbehalt nach dem Modus der Veröffentlichung - und genau hier beißt sich die Katze in den Schwanz es wird nur das geleaked und journalistisch aufgearbeitet, was eh keine Neuheit darstellt oder Licht ins dunkel bringt - und wenn dann mal der gesamte Dokumentenstapel vollständig einsichtig ist, ist eh schon soviel Zeit ins Land gegangen, dass es eben null Auswirkung auf die Politik/Gesellschaft hat und deshalb nur noch ein Thema für Historiker ist die dann Zusammenhänge damit rekonstruieren könnten. Natürlich letzteres nur wenn sie auch dazu forschen dürften, weil Mittelvergabe ja für so was auch reglementierenden Gremien vorbehalten ist)
 
Zuletzt bearbeitet:
Erst durch den Guaridan kam ja die Geschichte von Snowden ans Licht.
Ohne die Berichterstattung der Journalisten würden wir heute nicht wissen dass wir jahrelang von der NSA abgehört wurden -- auch wenns mans sich hätte denken können.

Trotzdem geht es im Thread nicht um Berichterstattung sondern um die Ukraine.
 
es steht dir jederzeit frei, dich bei seriösen medien zu informieren. es liegt an dir selbst, wenn du dir weiterhin spon,faz, zeit, bild etc. konsumierst und deren propagandamüll nicht nur glaubst, sondern auch noch weiter verbreitest .
 
Erst durch den Guaridan kam ja die Geschichte von Snowden ans Licht.
Ohne die Berichterstattung der Journalisten würden wir heute nicht wissen dass wir jahrelang von der NSA abgehört wurden -- auch wenns mans sich hätte denken können.

Trotzdem geht es im Thread nicht um Berichterstattung sondern um die Ukraine.

In diesem Thread geht es auch um die Berichterstattung!
Da in diesem Ukrainekonflikt NATO, EU, USA, Russland und noch einige andere beteiligt sind und es sich nicht um einen internen Konflikt handelt, wäre es stümperhaft alle Aspekte, die diesen Konflikt beeinflussen oder Entwicklungen, die sich aus diesem Konflikt ergeben, einfach auszuschließen!

Und da du den Guardian erwähnst, weißt du sicher auch, dass der Guardien von der Regierung maßiv unter Druck gesetzt wurde und das Snowden-Material vernichten musste.
"....zwei Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes GCHQ hätten im Gebäude der Zeitung die Zerstörung von Festplatten überwacht. Dies sei einer der „bizarrsten Augenblicke“ in der langen Geschichte des „Guardian“ gewesen. ..."
NSA-Affäre:
Was meinst du, wie viele westliche Medien werden sich nun noch trauen, solch brisantes Material zu veröffentlichen???


Threshold schrieb:
Das Problem ist auch dass du eigentlich nicht offen für alle kritischen Fragen bist.
Du lehnst grundsätzlich alle Fakten ab die vom Westen kommen und glaubst alles was aus Russland kommt. Das ist mir ein zu einseitiges Denken.
:lol:
Sorry, aber du bist lustig!
Wie kommst du zu deiner falschen Behauptung, dass ich alle Fakten vom Westen ablehne???
Und das dir das "zu einseitiges Denken" ist, wo doch du alles andere als die seriöse Berichterstattungen des Westens ablehnst und nicht eine Quelle, Beweise, Fakten liefern konntest?
Du schaffst es doch nicht einmal, dir die Quellen anderer User hier überhaupt anzusehen!...aber urteilst darüber, ohne sie zu kennen! :daumen2:
Ich finde es auch schade, dass du noch immer nicht erkannt hast, dass die Berichterstattung Russlands und des Westens voll von Propaganda sind und beide Seiten dies gezielt einsetzen.
Übrigends: es kann mittels Propaganda auch die Wahrheit verbreitet werden. ;)

Da wir gerade bei den von dir erwähnten "kritischen Fragen" sind, muss ich feststellen, dass du es noch immer nicht geschafft hast, meine Fragen zu beantworten, die ich dir auf deine Bitte hin, extra noch einmal herausgesucht hatte. Hätten die Antworten, die du hättest geben müssen, nicht in dein Weltbild gepasst?


Split99999 schrieb:
Lächerlich ist es, wenn man alle Aussagen seriöser Nachrichtensender, Magazine und Zeitungen in Zweifel zieht und gleichzeitig alles glaubt, was Dick und Doof abseits des Mainstreams auf dubiosen Seiten veröffentlichen.
Ich denke nicht, dass hier irgend jemand Dick und Doof glaubt, die übrigends amerikanische Comedians waren!
Mir ist kein User hier bekannt, der dubiosen Seiten alles glaubt und "seriösen" Medien nichts.
Mir sind aber einige User hier bekannt, die den "seriösen" Medien alles glauben und alles andere ablehnen.
Wobei eigentlich erst einmal zu klären ist, was seriös und was dubios ist?!
Wenn man deine Aussagen so liest, könnte man glauben, hier würde jemand von einer Alien-Landung berichten, was wirklich klar als Verschwörungstheorie zu werten ist.
Wir sollten uns aber daran erinnern, dass gerade diese "Theorie" damals die wirklichen Ereignisse bei Area 51 verschleiern sollte, die strengster Geheimhaltung unterliegen und damit eine Verschwörungstheorie im Sinne und Nutzen der USA geboren war, die leider noch heute viele Anhänger hat.
Du hast auch sicher schon etwas von Black-Ops-Operationen gehört, auch hier wir alles öffentlich abgestritten, gezielt falsche Informationen verbreitet, damit niemand genau weiß, wann, wo und wie sie in Krisengebieten zum Nutzen der USA agieren.
Im Snowden-Fall wurde bekannt, wie die Regierung Druck auf den Guardien ausgeübt hat, damit die Öffentlichkeit weiter dumm gehalten werden kann. Selbst Deutschland schafft es im Snowden-Fall und der NSA-Affaire nicht, der USA die Stirn zu bieten und sich mit Snowden und seinem brisanten Material zu befassen.
Russland ist als einzigstes Land dazu fähig, Snowden Schutz und Sicherheit zu bieten!
Ich wiederhole meine Frage von oben noch einmal: Warum sollten sich unsere Medien, selbst, wenn sie es gerne wollen würden, trauen, sich mit brisanten Themen, brisanten Fakten zu befassen, statt die vom Westen vorgeschriebenen Meinungen nachzuplappern, wenn das nur Ärger, Probleme, Druck, Ächtung und Strafen nach sich zieht?
Welche Schlussfolgerungen sollte man daraus ziehen?

Ukraine-Konflikt: ARD-Programmbeirat bestätigt Publikumskritik | Telepolis

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Die Verbündeten der EU: Neo-Nazis vom Asow-Bataillon wollen Diktatur | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

"...Dmitry sagt, er sei kein Nazi. Aber er schwärmt von Adolf Hitler als einem militärischem Führer und glaubt, dass der Holocaust niemals stattgefunden hat. ...
Viele Asow-Kämpfer sagen den Guardian-Reportern, sie seien keine Neonazis. Doch ihre Erklärungen sind nicht sehr überzeugend.
„Es gibt einfach eine Menge Leute, die sich für nordische Mythologie interessieren“, sagte einer, der sich selbst politisch als „Nationalsozialist“ betrachtet. Zur Hakenkreuz-Tätowierung eines Kameraden sagte er: „Das Hakenkreuz hat nichts mit den Nazis zu tun, es war ein sehr altes Zeichen für die Sonne.“..."


Amnesty wirft ukrainischen Kampfgruppen Kriegsverbrechen vor | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

"...Amnesty International fordert von der Ukraine, die Kriegsverbrechen durch Freiwilligen-Verbände in der Ostukraine zu beenden. Diese kämpfen an der Seite der Regierungstruppen, werden aber nicht kontrolliert. Die von ihnen begangenen Kriegsverbrechen müssen von der Regierung in Kiew sofort geahndet werden. Sie sind verantwortlich für Entführungen, schwere Misshandlungen, Raubüberfälle, Lösegeld-Erpressungen und möglicherweise sogar Hinrichtungen. Seitens der EU, die die Regierung in Kiew unterstützt, liegt zu den Vorwürfen keine Stellungnahme vor. ..."


Timoschenko kündigt Widerstand gegen Sonder-Status für Ost-Ukraine an | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

"...Timoschenkos Möglichkeiten sind nicht zu unterschätzen: beim NATO-Gipfel hatte man der ukrainischen Regierung versprochen, Waffen zu liefern, damit sie Putin besiegen könne. Es ist gut möglich, dass Amerikaner ein Doppelspiel mit den Russen treiben: einerseits werden auf bilateraler Ebene Bedingungen ausgehandelt, wie es in der Ostukraine weitergehen könne. Andererseits werden die radikalen Kräfte in Kiew weiter gestärkt.
Nach der überraschenden Verabschiedung eines Sonderstatus für die Ostukraine haben mehrere ukrainische Abgeordnete eine Rücknahme des Gesetzes gefordert. Mitglieder der Vaterlandspartei von Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko und weitere Abgeordnete reichten einen entsprechenden Antrag bei der Obersten Rada in Kiew ein, teilte das Parlament am Mittwoch mit.
Der Widerstand könnte von Bedeutung sein, weil Timoschenko und weitere Hardliner in ihrer Ostukraine-Politik offen von Neonazis unterstützt werden. ..."



USA, Nato und Großbritanien können unmöglich abstreiten, dass sie Informationen über die extremistischen Gruppierungen in der Ukraine hatten.
Cable: 08KYIV2323_a
 
USA, Nato und Großbritanien können unmöglich abstreiten, dass sie Informationen über die extremistischen Gruppierungen in der Ukraine hatten.
Cable: 08KYIV2323_a
Natürlich geht das, solang kein Massenmedium dies kommuniziert hat es auch nicht stattgefunden (ist doch eine hier vertretene Logik). Es hat sich doch hier über die letzten Seiten angedeudet, was als Wahrheit erachtet wird. Diese Wahrheit ist erst dann Eine, wenn die selbstgewählt "seriöse" Publikation/deren Journalisten auch einen Artikel dazu bringen. Das erinnert mich an die geflügelte Internetredewendung: "pics or it didn't happen".
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wiederhole meine Frage von oben noch einmal: Warum sollten sich unsere Medien, selbst, wenn sie es gerne wollen würden, trauen, sich mit brisanten Themen, brisanten Fakten zu befassen, statt die vom Westen vorgeschriebenen Meinungen nachzuplappern, wenn das nur Ärger, Probleme, Druck, Ächtung und Strafen nach sich zieht?
Welche Schlussfolgerungen sollte man daraus ziehen?

Zunächst mal sind unsere Medien maßgeblich an der Bildung der "Meinung des Westens" beteiligt. Und dann kann ich dir einen guten Grund nennen, weshalb sich unsere Medien nur allzu gerne mit brisanten Themen und Fakten befassen: Sie wollen große Schlagzeilen und hohe Auflagen. Und Dank der Pressefreiheit haben sie hier keinen Ärger und Druck, keine Ächtung und Strafen zu befürchten, im Gegensatz zur russischen Presse. ;)

wozu welche nennen? das ändert ja nichts an der tatsache, das die vorher genannten propagandaschleudern sind.

Na, ich will auch mal so schlau sein wie du! :(
 
Da wir gerade bei den von dir erwähnten "kritischen Fragen" sind, muss ich feststellen, dass du es noch immer nicht geschafft hast, meine Fragen zu beantworten, die ich dir auf deine Bitte hin, extra noch einmal herausgesucht hatte. Hätten die Antworten, die du hättest geben müssen, nicht in dein Weltbild gepasst?

Und ich habe immer noch keine Ahnung welche Fragen du meinst.

Und über die Deutsche Wirtschafts Nachtrichten habe ich ja schon was gesagt.
Für mich unterhalb von Bild Zeitung Niveau und damit unglaubwürdig.

Im Snowden-Fall wurde bekannt, wie die Regierung Druck auf den Guardien ausgeübt hat, damit die Öffentlichkeit weiter dumm gehalten werden kann. Selbst Deutschland schafft es im Snowden-Fall und der NSA-Affaire nicht, der USA die Stirn zu bieten und sich mit Snowden und seinem brisanten Material zu befassen.
Russland ist als einzigstes Land dazu fähig, Snowden Schutz und Sicherheit zu bieten!
Ich wiederhole meine Frage von oben noch einmal: Warum sollten sich unsere Medien, selbst, wenn sie es gerne wollen würden, trauen, sich mit brisanten Themen, brisanten Fakten zu befassen, statt die vom Westen vorgeschriebenen Meinungen nachzuplappern, wenn das nur Ärger, Probleme, Druck, Ächtung und Strafen nach sich zieht?
Welche Schlussfolgerungen sollte man daraus ziehen?

Wieso?
Deutsche Medien berichten doch über die krampfhaften Versuche der Regierung die Sache Snowden unter den Teppich zu kehren.

Aber Snowden ist nicht das Thema des Threads.

wozu welche nennen? das ändert ja nichts an der tatsache, das die vorher genannten propagandaschleudern sind.

Welche Medien hältst du denn für seriös, unvoreingenommen, sachlich, objektiv die kritisch hinterfragen?
 
Ja Herr Putin hat eine eigene Meinung, die man ihm nicht absprechen sollte......schade dass er Meinungen anderer nicht zu akzeptieren scheint.:schief:
Ukraine: Russland jagt die Intellektuellen aus dem Land - SPIEGEL ONLINE

Man beachte (abseits des SPONtianen Stils der Meldung :rollen: ), dass da nicht irgend ein Intellektueller verjagt wird, sondern dass ein gewähltes Parlementsmitglid Angst hat, zurückzukehren, weil Staatskonzerne Stimmung gegen ihn machen.
Demokratie ala Putin?


und ich will gar nicht wissen, wieviel rechtsextreme unter den relativierern sind.

Sind "Extremismus" und "Relativierung" nicht Gegensätze?


Fakten müssen interpretiert werden. Das kann man auf eine seriöse Weise machen oder man kann es so machen wie die DWN: mit reißerischen Titeln, überspitzten Formulierungen und provokanten Thesen und Theorien.

Vor allen Dingen kann man versuchen, Fakten und Interpretation (und Gerüchte/Mutmaßungen/etc) klar voneinander abzugrenzen.
Alternativ kann man in 0,nix eine breite Masse von VTlern&Co als Zuhörer gewinnen :schief:


Mich stört generell diese Bezeichnung "Verschwörungstheorie".
Mal rein vom Wort ausgehend, ist eine verschwörungstheorie ein gedanklich konstruierter, nicht vollends bewiesener Ereignisverlauf, der eine Verschwörung als Ausgangspunkt ausmacht. Nicht mehr und nicht weniger.

Vom reinen Wort loslösend und seine Abgrenzung gegenüber anderen sowie die gängige Verwendung berücksichtigend, geht es um Theorien, die in jedem Punkt auf einer postulierten Verschwörung basieren. Im Gegensatz zu z.B. den genannten Untersuchungsberichten, die ein Ereignis anhand von Ermittlungsergebnissen beschreiben und dann ggf. Spekulationen über die Verknüpfung von Akteuren aufstellen, startet eine klassische Verschwörungstheorie mit der Verschwörung als solcher, in aller Regel einer Verschwörung von Medien bzw. berichtenden Institutionen:
Verschiedene Quellen (i.d.R. >90% der Quellen mit bekanntem/belegbaren Hintergrund) werden als Mitglied der Verschwörung bezeichnet, ihre Aussagen per se abgelehnt. Die Sortierung der Informationsquellen in "Verschwörer" und "glaubwürdig" geschieht dabei typischerweise anhand der Aussagen selbst (denn nahezu alle Verschwörungstheorien werden von Personen ohne eigene Informationen aufgestellt und die meisten sind auch arm an harter Logik) => Es sind komplett unbrauchbare Zirkelschlüsse, die nichts belegen können und eine rein subjektive Sammlung von Aussagen darstellen. Typischerweise Aussagen mit denkbar schlecht belegter Quellenlage.

Das heißt zwar immer noch nicht, dass eine VT falsch sein muss, nur weil sie eine VT ist. Aber es gibt unbedingt auch nichts, was für die Richtigkeit spricht - und in der Vergangenheit wurden so viele VTs z.T. bewusst falsch kreiiert, dass man nicht gerade große Chancen sieht, dass mal eine andere daher kommt.

Insbesondere stört mich auch noch, dass "Verschwörungstheoretikern" gerne noch grundsätzlich Antisemitismus angehängt wird, …

Die Godwin-Keule wird gegen alle möglichen Leute gezogen, einfach wegen ihrem Gewicht, wenn eine Diskussion abseits von logischen Argumenten geführt wird. Und VTler führen sehr oft Diskussionen mit bedenkenswert wenig Logik (und sehr viel Meinung).


Also Geostrategier mit dem Kurzzeitbklick zu beleuchten ist mal Perlen für die Säue werfen. Die Annährung der Nato ist auch über Jahrzehnte gelaufen. Und nen 30 Jahres Vertag kann man bestens auslaufen lassen. [/qoute]

Blöde Frage:
Was hat es eigentlich mit defensiver Geopolitik zu tun, wenn man wegen Sorgen um die ferne Zukunft einer vorgelagerten Auslandsbasis das gesamte Gebiet um diese Basis einnimmt?

Vor der Annektion der Krim hatte Russland kein wertvolles nationales Territorium am schwarzen Meer (nach Angaben der Putinfreunde kann man da ja nicht einmal Häfen bauen) und somit auch nichts von Seeangriffen zu befürchten. Einzig die Basis in Sewastopol hatte einen gewissen Wert, aber war per Definition sehr gut geschützt. Jetzt müssen sie die ganze Krim verteidigen => Die maritime Defensivsituation Russlands hat sich verschlechtert. (Und an Land und in der Luft ist alles gleich geblieben, schließlich gibt es schon lange direkte Grenzen zur NATO, sowie die Möglichkeit Flugzeugträger aus NATO-Häfen im Schwarzen Meer operieren zu lassen)

Gewonnen hat Russland keine Sicherheit, sondern Territorium. Das ist Expansion, nicht Verteidigung.

Humm wenn das nichts ungewöhnliches ist, warum hat Deutschland eigentlich nicht überall Stützpunkte oder sagen wir mir Chile. Wieso braucht ein Land überhaupt Stützpunkte in anderen Ländern?

NATO/Geld/Angst

Einige/fast alle Staaten haben einen Kontrollwahn und wollen idealerweise alles beherrschen können. Alles, was sie nicht kontrollieren könnten, ist eine potentielle Gefahrenquelle, selbst wenn es Gebiete sind, die man auf absehbare Zeit eh nicht kontrollieren muss, weil sie ähnlicher Meinung sind. Balanciert wird dieses Bestreben nach Macht durch die zur Verfügung stehenden Mittel (Chile wäre afaik schon froh, wenn es die endlegenderen Gebiete der eigenen Anden 100%ig kontrollieren würde, geschweige denn andere Kontinente) und deren effektiven Einsatz: Deutschland unterhält keine eigenen Basen, sondern hat sich der sogenannten "NATO" angeschlossen, deren Mitglieder mehr als genug Basen unterhalten und Deutschland im Bedarfsfall unterstützen würden.
 
Blöde Frage:
Was hat es eigentlich mit defensiver Geopolitik zu tun, wenn man wegen Sorgen um die ferne Zukunft einer vorgelagerten Auslandsbasis das gesamte Gebiet um diese Basis einnimmt?
Soweit mir bekannt gab es da eine Wahl. Und danach haben sich die Bewohner dieser Region einem anderen Staatsgebilde angeschlossen. Wir wollen mal hier bei den Fakten bleiben, und nicht nachblubbern was VTler meinen, dass diese WAHL nicht Lupenrein war.

Vor der Annektion der Krim hatte Russland kein wertvolles nationales Territorium am schwarzen Meer (nach Angaben der Putinfreunde kann man da ja nicht einmal Häfen bauen) und somit auch nichts von Seeangriffen zu befürchten. Einzig die Basis in Sewastopol hatte einen gewissen Wert, aber war per Definition sehr gut geschützt. Jetzt müssen sie die ganze Krim verteidigen => Die maritime Defensivsituation Russlands hat sich verschlechtert. (Und an Land und in der Luft ist alles gleich geblieben, schließlich gibt es schon lange direkte Grenzen zur NATO, sowie die Möglichkeit Flugzeugträger aus NATO-Häfen im Schwarzen Meer operieren zu lassen)[/QUOTE]
Von annektierne zu sprechen ist der: "erzwungene (und einseitige) endgültige Eingliederung" Definition nach nicht gerecht. Die Verteidigung des russischen Staatsgebiets beginnt am Bosporus, nicht erst auf der Krim - und da leigt wohl auch die Erklärung drin, die man hernehmen sollte wenn man Geostrategie der Region aus Russlands Perspektive sehen will/muss um sie mit der anderer Mächte abzugleichen.

Gewonnen hat Russland keine Sicherheit, sondern Territorium. Das ist Expansion, nicht Verteidigung.
Humm verteidigt haben sich wohl die Bewohner der Krim gegen die Putschregierung in Kiew. Russland hat nur den Beitritt zu ihrem Staatsgebiet akzeptiert. Das mag dir und vielen anderen hier nicht passen, aber das ist die Geschichte. Auch wenn sie stets verdreht wird von den offiziösen Quellen unserer (westlichen) Machtmenschen.
 
Humm verteidigt haben sich wohl die Bewohner der Krim gegen die Putschregierung in Kiew. Russland hat nur den Beitritt zu ihrem Staatsgebiet akzeptiert. Das mag dir und vielen anderen hier nicht passen, aber das ist die Geschichte. Auch wenn sie stets verdreht wird von den offiziösen Quellen unserer (westlichen) Machtmenschen.

Die Frage ist halt in wie weit Russland da mitgeholfen hat.
 
Zumindest ist Putin das einzige Staatsoberhaupt, bei dem bislang Versprecher beobachtet wurden, die dafür sprechen, dass die ominösen grünen Männchen von ihm stammten.

Aber ungeachtet dessen war nicht ich es, der behauptet hat, die Annektion der Krim durch Russland hätte strategische Gründe. Diese Frage lässt sich leider nicht objektiv diskutieren - denn wer auch immer den Machtwechsel verursacht hat, hat seine Militäreinheiten auch genutzt, um Bevölkerung und Berichterstatter nach seinem Willen zu kontrollieren.
Ich habe deswegen ausdrücklich auf diesen, von anderen geäußerten, Gedanken aufgebaut um zu zeigen, dass sich daraus erst recht keine mit dem Völkerrecht vereinbaren Gründe für die Annektion finden lassen. Denn die Verteidigung eines Staates beginnt immer noch an seiner Landesgrenze und die Russlands somit genausowenig am Bosporus, wie die der Türkei in Moskau. Alles, was darüber hinaus geht, ist entweder Bündnisspolitik oder Imperialismus und da die Ukraine keinerlei Bündnisse mit Russland unterhält, fällt erstere als Begründung für russisches Interesse bzw. russische Aktivitäten in der Ukraine schon mal aus.
 
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