Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine


Joe Biden versucht noch ein letztes Hilfspaket für die Ukraine zu ermöglichen, bevor Trump das Amt übernimmt.
Es wird auch schon spekuliert wie Trump dann mit Russland und der Ukraine verhandelt.
Vermutlich wird es darauf hinauslaufen, dass die Ukraine, annektierte Gebiete abtreten muss.
Aber vielleicht nicht ganz in dem Ausmaß wie die Russen es gerne hätten.
 
Vermutlich wird es darauf hinauslaufen, dass die Ukraine, annektierte Gebiete abtreten muss.
Aber vielleicht nicht ganz in dem Ausmaß wie die Russen es gerne hätten.
Ähm... das könnte zu putin`s kleinsten problem werden, wenn dieser plan durchgesetzt wird...
+++ 15:30 Bericht: Trumps Umfeld hat erste Ideen zum Kriegsende +++
Im Umfeld des designierten US-Präsidenten Trump sind laut einem Zeitungsbericht verschiedene Ideen für den Umgang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Umlauf. Das "Wall Street Journal" berichtet, eine der Ideen sei, dass die Ukraine versprechen solle, mindestens 20 Jahre lang nicht der NATO beizutreten. Im Gegenzug würden die USA das Land weiterhin mit Waffen versorgen. Zu dem Plan gehöre auch eine entmilitarisierte Zone entlang des Frontverlaufs, heißt es unter Berufung auf informierte Personen. Wer dort zur Überwachung stationiert werden solle, sei noch unklar - US-Truppen würden dafür aber nicht zur Verfügung stehen. Es müssten europäische Truppen sein, stellt demnach ein Mitglied des Trump-Teams fest. Welche Pläne Trump letztlich verfolgen wird, ist dabei aber noch völlig unklar.
Quelle: https://www.n-tv.de/politik/15-54-S...Gipfeltreffen-scharf-an--article23143824.html
Eine entmilitarisierte zone zwischen ukraine und russland... mit nato soldaten zur überwachung...:fresse:

Die Republikaner werden das aber blockieren.
Abwarten...
 
Die ersten (erwartungsgemäß ehr) absurden Lösungsvorschläge, aus Trumps Umfeld, sind inzwischen im Umlauf, wie die Orangenvisage den Ukrainekonflikt angeblich lösen möchte:

Das "Wall Street Journal" berichtete nun, eine der Ideen sei, dass die Ukraine versprechen solle, mindestens 20 Jahre lang nicht der Nato beizutreten. Im Gegenzug würden die USA das Land weiterhin mit Waffen versorgen.

Zu dem Plan gehöre auch eine entmilitarisierte Zone entlang des Frontverlaufs, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Wer dort zur Überwachung stationiert werden solle, sei noch unklar - US-Truppen würden dafür aber nicht zur Verfügung stehen. Es müssten europäische Truppen sein, stellte demnach ein Mitglied des Trump-Teams fest.

 
Selbst wenn man sich vorübergehend auf einen Waffenstillstand und diese Lösung einigen sollte.
Wer soll die "entmilitarisierte Zone" überwachen? Das ist doch ein Himmelfahrtskommando.
Weil man davon ausgehen kann, dass der Waffenstillstand immer wieder gebrochen wird.
 
Ein Waffenstillstand wäre für die Ukraine dasselbe wie eine Kapitulation.
Die russische Maschinerie kann aktuell sehr viel schneller sehr viel mehr Waffen produzieren als die Ukraine (und die EU...) und Russland hat nahezu unbegrenzt Soldaten (eigene und Nordkoreaner).

Wenn da ein, zwei Jahre Stillstand ist ohne dass der Westen die Ukraine genauso aufpumpt (was nicht passieren wird in dem Fall das kriegen wir im heißen Krieg ja schon nicht hin) hat Russland genügend Ressourcen/Vorteil aufgebaut um alles plattzumachen.
 
Aber wenn sie jetzt so weitermachen und die Amis ihre Hilfen kürzen oder ganz einstellen, werden sie auch über lang verlieren. Sieht man ja auch jetzt schon. 3/4 der Infrastruktur ist zerstört. Und die Russen erobern ein Gebiet nach dem anderen. Der Westen hat einfach zu wenig getan. Als die Ukraine noch gute Chancen hatte.
 
Es hat sich seit 2 Jahren nichts verändert an der Situation: Wenn der Westen nicht deutlich mehr macht wird die Ukraine langfristig verlieren - das war 2022 so und ist bis heute so. Putin weiß das. Er muss seine Spezialoperation nur länger durchziehen als der politisch zersplitterte Westen einig genug ist um gegenhalten zu wollen. Dauert wahrscheinlich nicht mehr lange :-/
 
Es hat sich seit 2 Jahren nichts verändert an der Situation: Wenn der Westen nicht deutlich mehr macht wird die Ukraine langfristig verlieren - das war 2022 so und ist bis heute so. Putin weiß das. Er muss seine Spezialoperation nur länger durchziehen als der politisch zersplitterte Westen einig genug ist um gegenhalten zu wollen. Dauert wahrscheinlich nicht mehr lange :-/
In den letzten Wochen schaffen die Ukrainer es nicht mehr ihre Stellungen an der Ostfront zu halten.
Und die Russen erobern immer mehr Gebiete. Das hat sich verändert!
Die Ukrainer haben zu wenig Soldaten und zu wenig Waffen und Munition.
 

In der Region Kursk wird bald eine große russische Gegenoffensive stattfinden. Hoffentlich nicht allzu verlustreich für die Ukraine. Die haben ja schon erheblichen Personalmangel.
 
Ein Waffenstillstand wäre für die Ukraine dasselbe wie eine Kapitulation.
Die russische Maschinerie kann aktuell sehr viel schneller sehr viel mehr Waffen produzieren als die Ukraine (und die EU...) und Russland hat nahezu unbegrenzt Soldaten (eigene und Nordkoreaner).

Wenn da ein, zwei Jahre Stillstand ist ohne dass der Westen die Ukraine genauso aufpumpt (was nicht passieren wird in dem Fall das kriegen wir im heißen Krieg ja schon nicht hin) hat Russland genügend Ressourcen/Vorteil aufgebaut um alles plattzumachen.
Russland hat mitnichten "nahezu unbegrenzt" Soldaten.
Das ist ein immer wieder gelesener Irrtum.

Richtig ist: Russland hat mehr Soldaten und grundsätzlich mehr Rekturierungspotenzial als die Ukraine.
Das führt zwar aktuell zum gleichen Resultat, ist aber dennoch ein ziemlicher Unterschied.

Wenn Russland allerdings auf Biegen und Brechen (siehe anhaltend krasse Verluste) so weitermacht, wird das nicht unbedingt so bleiben.
Russland hat ein nicht zu unterschätzendes demographisches Problem.
Okay, die Ukraine -vor allem dank Russland- auch, aber Russland ist nicht die Sowjetunion!

Auch wird Russland nicht ohne Grund nordkoreanisches Kanonenfutter anheuern. Darüber mal nachgedacht?
So unbegrenzt sind Russlands Mittel scheinbar nicht.
In den letzten Wochen schaffen die Ukrainer es nicht mehr ihre Stellungen an der Ostfront zu halten.
Und die Russen erobern immer mehr Gebiete. Das hat sich verändert!
Die Ukrainer haben zu wenig Soldaten und zu wenig Waffen und Munition.
So schnell bricht alles nicht zusammen.

Schau mal, wie hoch die Gebietsgewinne tatsächlich sind, mit welchem Blutzoll diese erkauft werden und setze das dann mal in ein Verhältnis zur geographischen Größe der Ukraine.

Ich will hier gar nichts schön reden, aber genau das ist doch auch die Taktik der Russen. Man will vor allem dem Westen Glauben machen, dass man unaufhaltsam ist.
Die aktuellen Verluste wird Russland nicht ewig durchhalten können.

Es hat sich seit 2 Jahren nichts verändert an der Situation: Wenn der Westen nicht deutlich mehr macht wird die Ukraine langfristig verlieren - das war 2022 so und ist bis heute so. Putin weiß das. Er muss seine Spezialoperation nur länger durchziehen als der politisch zersplitterte Westen einig genug ist um gegenhalten zu wollen. Dauert wahrscheinlich nicht mehr lange :-/
Das stimmt allerdings (leider)!

Bleibt zu hoffen, dass eine neue Bundesregierung mehr für die Ukraine tut.
Mal sehen ob Merz seine großen Töne als BK auch umsetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Russland hat mitnichten "nahezu unbegrenzt" Soldaten.
Das ist ein immer wieder gelesener Irrtum.

Richtig ist: Russland hat mehr Soldaten und grundsätzlich mehr Rekturierungspotenzial als die Ukraine.
Das führt zwar aktuell zum gleichen Resultat, ist aber dennoch ein ziemlicher Unterschied.

Wenn Russland allerdings auf Biegen und Brechen (siehe anhaltend krasse Verluste) so weitermacht, wird das nicht unbedingt so bleiben.
Auch wird Russland nicht ohne Grund nordkoreanisches Kanonenfutter anheuern. Darüber mal nachgedacht?
So unbegrenzt sind Russlands Mittel scheinbar nicht.
Man muss halt sein höheres Rekrutierungspotenzial auch in Uniform bekommen und da scheinen die Möglichkeiten des Kreml dann doch ziemlich limitiert zu sein, wie bereits die letzte Mobilisierung in 2022 gezeigt hat.

Wie ich schon zuvor mal schrieb, Putin genießt zwar die Zustimmung zum Krieg in der Ukraine und generell seinen außenpolitischen Anti-NATO Kurs, der Ethno-Russen, aber eben nur solange sie dafür nicht für seinen Krieg in der Ukraine und seine Außenpolitik selber zur Waffe greifen sollen.

Es hat schon seinen Grund das die Belohnungen für eine Unterschrift, zur Verpflichtung, immer absurd-höhere Gipfel erklimmen (inzwischen jenseits der 2,5 Mio. Rubel), Putin wohl selbst weitere Mobilisierungen blockiert hat und wir jetzt auch Nordkoreaner in Kursk sehen (die auch nicht umsonst dort kämpfen), hätte Russland nicht auch sehr sichtlich damit zu kämpfen seine Reihen und Verluste an Personal aufzustocken.

Die Frage ist halt wer zuerst nicht mehr ausreichend Soldaten in Uniform gesteckt bekommt, bzw. vorher finanziell zusammenbricht, die Ukraine, oder nicht doch Russland.
Die Chancen stehen aber gar nicht mal so schlecht, für die Ukraine, das Russland dabei auch verlieren kann, selbst wenn sie aktuell Gebietsverluste hinnehmen muss.
 
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