Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Die Frage ist halt wer zuerst nicht mehr ausreichend Soldaten in Uniform gesteckt bekommt, bzw. vorher finanziell zusammenbricht, die Ukraine, oder nicht doch Russland.
Geld ist für Russland kein problem, mach dir da keine Illusionen. Die haben immer noch eine sehr geringe Verschuldungsrate (im Vergleich zu westlichen Ländern) und selbst wenn die mal hoch wäre können sie notfalls immer noch Rubel drucken bis der Inflationsarzt kommt (und selbst danach gäbe es noch Möglichkeiten, beispielsweise des Adolfs "Mefo-Wechsel" System damals).

Bis Russland kein Geld mehr hat würde viele Jahre länger dauern als dieser Krieg aus anderen Gründen noch führbar sein wird.
 
Geld ist für Russland kein problem, mach dir da keine Illusionen. Die haben immer noch eine sehr geringe Verschuldungsrate (im Vergleich zu westlichen Ländern) und selbst wenn die mal hoch wäre können sie notfalls immer noch Rubel drucken bis der Inflationsarzt kommt (und selbst danach gäbe es noch Möglichkeiten, beispielsweise des Adolfs "Mefo-Wechsel" System damals).

Bis Russland kein Geld mehr hat würde viele Jahre länger dauern als dieser Krieg aus anderen Gründen noch führbar sein wird.
Ich glaube du machst dir da ehr Illusionen.
Russland treibt inzwischen mit Ländern, wie z.B. Pakistan, wieder Warenhandel, weil die keine russsichen Rubel mehr nehmen.


Russland häuft Haufenweise indische Rupien an, mit denen es nichts sinnvolles kaufen kann:


Russische Melker von Kühen verdienen inzwischen (nach 2 Jahren Krieg) soviel wie IT-Fachkräfte und wenn es zu einer Hyperinflation kommt mag Russland nicht Pleite gehen, aber irgendwann steigt dir halt doch die Bevölkerung aufs Dach, wenn der Leib Brot gestern noch 10 Mio. Rubel gekostet hat und heute bereits 1 Mrd. Rubel und morgen dann schon 100 Mrd. Rubel.

Kurz um, es geht nicht um Pleite, es geht um einen wirtschaftlichen Zusammenbruch und dafür muss man nicht erst Pleite sein!
 
Du hast mit all dem ja nicht Unrecht - ich vermute und befürchte nur, dass es noch sehr viel länger dauert als du annimmst - bzw die Ukraine und deren Unterstützung durch den Westen früher zusammenbricht als die WIrtschaft Russlands.
 
Russland hat ein nicht zu unterschätzendes demographisches Problem.
Okay, die Ukraine -vor allem dank Russland- auch, aber Russland ist nicht die Sowjetunion!
Das Problem hat die ganze entwickelte Welt, nur ist der Zusammenbruch der Geburtenraten im alten Ostblock früher passiert. So viel besser ist es im Westen aber auch nicht, die Russen sind nur weiter im Prozess.
aber eben nur solange sie dafür nicht für seinen Krieg in der Ukraine und seine Außenpolitik selber zur Waffe greifen sollen.
Umgekehrt gilt das selbe aber auch für den Westen. Der Russe muss sich wenig Sorgen machen, dass er es mit einem weiteren offenen Gegner zu tun bekommt.
 
Du hast mit all dem ja nicht Unrecht - ich vermute und befürchte nur, dass es noch sehr viel länger dauert als du annimmst - bzw die Ukraine und deren Unterstützung durch den Westen früher zusammenbricht als die WIrtschaft Russlands.
Die Befürchtung habe ich auch. Man sollte langsam realistischer werden und sich nicht alles schön reden.

Als die Ukraine gute Chancen hatte, dass Blatt zu wenden, hat sie zu wenig Unterstützung bekommen.
Und jetzt wird die ohnehin schon geringe Unterstützung nach und nach zurückgenommen. Bis sie nahezu ganz eingestellt wird.

Der Krieg kann wohl nur noch mit Zugeständnissen an Russland beendet werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der eine reicht ja auch. Eine zweite Front könnte sich Russland nicht leisten.
Ja, aber eine zweite wird nicht passieren.
So, wie es gerade aussieht, wird er wohl gewinnen. Was jedoch grundsätzlich klar ist, die Ukraine hat verloren, egal wie der Krieg am Ende ausgeht. Verschuldet, teilweise zerstört, ein ganzer Schwung Fachkräfte und allgemein junger Leute abgehauen, wo die Demografie ohnehin schon eine Katastrophe war.
 
Ja, aber eine zweite wird nicht passieren.
Warum sollte es eine zweite Front geben? Solange die Russen parallel nicht noch ein Land angreifen, gibt es nur die Ukraine.
So, wie es gerade aussieht, wird er wohl gewinnen.
Er wartet nicht, bis Trump im amt ist. Er will bis ende des Jahres Geländegewinne machen und dafür braucht er viel Kanonenfutter, gerne aus Nord Korea.
Was jedoch grundsätzlich klar ist, die Ukraine hat verloren, egal wie der Krieg am Ende ausgeht. Verschuldet, teilweise zerstört, ein ganzer Schwung Fachkräfte und allgemein junger Leute abgehauen, wo die Demografie ohnehin schon eine Katastrophe war.
Die Ukraine wird wieder aufgebaut. Das ist für mich nicht das Problem.
Wichtiger ist, dass die Menschen frei leben können.
 
Warum sollte es eine zweite Front geben? Solange die Russen parallel nicht noch ein Land angreifen, gibt es nur die Ukraine.
Eben. Genau das habe ich geschrieben.
Er wartet nicht, bis Trump im amt ist. Er will bis ende des Jahres Geländegewinne machen und dafür braucht er viel Kanonenfutter, gerne aus Nord Korea.
Und das ändert jetzt was daran, dass er vermutlich gewinnen wird?
Die Ukraine wird wieder aufgebaut. Das ist für mich nicht das Problem.
Ob es dazu kommt, sei mal dahingestellt. Irgendwer muss das bezahlen und irgendwer muss das machen.
Die aktuelle demografische Zusammensetzung des Landes ist nicht bekannt, aber es ist stark davon auszugehen, dass die noch wesentlich schlechter als zuvor sein wird, erst recht mittel-langfristig. Das Land ist verloren.
 
Und das ändert jetzt was daran, dass er vermutlich gewinnen wird?
Putin hätte maximal einen Pyrhussieg errungen, falls man es überhaupt einen Sieg nennen möchte, weil das was er ursprünglich erreichen wollte, die Ukraine in wenigen Tagen ohne nennenswerte Verluste handlungsunfähig zu bekommen und in wenigen Wochen komplett niederzuringen und eine vollständig willfähige Marionette einzusetzen, sowie im Anschluss evt. noch gleich Transnistrien und Moldawien einzuheimsen, hat er nicht erreicht.

Selbst wenn die Ukraine Gebiet verliert hätte sie zumindest ihre Unabhängigkeit und Selbstbestimmung bewahrt, vorrausgestzt man schafft dann auch die nötigen Bedingungen das diese beide langfristig bestehen bleiben können (NATO-Beitritt) und die Ukraine wäre im Zweifel bereit dafür auch schmerzliche Kompromisse einzugehen (dauerhafter Verzicht auf die verlorenen Gebiete).

Am Ende wäre das immer noch mehr als die Ukraine ohne Hilfe erreicht hätte und hätte Putin sein Flecken kaputtgebombtes neues (ukrainisches) Russland weit mehr gekostet als er gehoft hat (nicht zuletzt weil Russland ein Wiederaufbau auch noch in jeden Fall teurer und schwerer fallen wird als der Ukraine, mit internationaler Unterstützung).

Also nein, gewonnen hat man im Kreml nicht wirklich etwas, auch wenn man es als Sieg verkaufen wird und möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbst wenn die Ukraine Gebiet verliert hätte sie zumindest ihre Unabhängigkeit und Selbstbestimmung bewahrt, vorrausgestzt man schafft dann auch die nötigen Bedingungen das diese beide langfristig bestehen bleiben können (NATO-Beitritt) und die Ukraine wäre im Zweifel bereit dafür auch schmerzliche Kompromisse einzugehen (dauerhafter Verzicht auf die verlorenen Gebiete).
Die Ukraine oder was davon später noch übrig ist, wird nicht in die Nato eintreten können.
Das wäre wieder eine unnötige Provokation gegenüber Russland.
Und das sollte man ihr auch nicht in Aussicht stellen.
 
Die Ukraine oder was davon später noch übrig ist, wird nicht in die Nato eintreten können.
Doch könnte sie, wenn sie auf ihre Gebietsansprüche auf das verlorene Staatsgebiet verzichtet wäre es möglich.

Das wäre wieder eine unnötige Provokation gegenüber Russland.
Einfach nur Unisnn und selbst wenn, was will Russland machen?
Einen Atomkrieg anfangen, weil eine Restukraine der NATO beitritt?

Wird es nicht, weil Putin weiß das er dann gar nichts mehr regieren kann und wird, weil es nach einem Atomkrieg nichts mehr zu regieren gibt.

Und das sollte man ihr auch nicht in Aussicht stellen.
Und was sonst?
Ohne eine Bündnisperspektive wird das ganze nur ein Minsk 3 und nach russischer Agression, gegen die Ukraine, von 2014 und 2022 wird ein 20XX folgen und das gegen eine Ukraine die durch ihre Gebietsverluste schwächer sein wird als noch 2022.

Russland hat bereits jetzt zuviel gezahlt und nicht das erreicht was es erreichen wollte, als das alles andere als eine Ukraine in einem NATO-Bündnis es davon abhalten könnte mittelfristig weiterzumachen.
Ein Frieden wäre in so einem Fall nur ein Wunden lecken Russlands, für die nächste Runde.
 
Einfach nur Unisnn und selbst wenn, was will Russland machen?
Einen Atomkrieg anfangen, weil eine Restukraine der NATO beitritt?

Wird es nicht, weil Putin weiß das er dann gar nichts mehr regieren kann und wird, weil es nach einem Atomkrieg nichts mehr zu regieren gibt.
Natürlich würde Putin keine Ukraine angreifen, welche sich in der NATO befindet.
Aber man würde den Russen und Kremlfreunden Recht geben, dass sie von der NATO und den Westen, in die Ecke gedrängt werden. Und vielleicht einen neuen Konflikt provozieren. Wie auch immer der aussehen mag.
 
Die Ukraine oder was davon später noch übrig ist, wird nicht in die Nato eintreten können.
Das wäre wieder eine unnötige Provokation gegenüber Russland.
Und das sollte man ihr auch nicht in Aussicht stellen.
Wer gibt denn der Ukraine Sicherheitsgarantien?
JD Vance hat ja vorgeschlagen, dass es eine entmilitarisierte Zone geben soll, ähnlich wie in Korea.
In Korea sitzen die USA.
Wer macht das denn in der Ukraine?
Man kann die Ukraine nur in die Nato holen, um Russland davon abzuhalten, das Land ganz einzukassieren.
 
Wer gibt denn der Ukraine Sicherheitsgarantien?
JD Vance hat ja vorgeschlagen, dass es eine entmilitarisierte Zone geben soll, ähnlich wie in Korea.
In Korea sitzen die USA.
Wer macht das denn in der Ukraine?
Das würde ich auch mal gerne wissen? :ka:
Derjenige muss sich auf jeden Fall klar sein, dass ein Waffenstillstand jederzeit wieder gebrochen werden und er zwischen die Fronten geraten kann. Oder "die" falls man UN-Truppen in Betracht zieht.
 
Das würde ich auch mal gerne wissen? :ka:
Derjenige muss sich auf jeden Fall klar sein, dass ein Waffenstillstand jederzeit wieder gebrochen werden und er zwischen die Fronten geraten kann. Oder "die" falls man UN-Truppen in Betracht zieht.
Nicht zwischen die Fronten, sondern es ist die Front. Schließlich muss das Land, das den Job übernimmt, in der Lage sein, Russland militärisch in Schach zu halten und einen erneuten Angriff Russlands abwehren können.
Soweit ich das sehe, kann das nur die Nato.
Ich glaube nicht, dass Deutschland, Frankreich oder mehrere Länder das können.
Vance sagte ja, dass die Ukraine ein europäisches Problem ist. Europa muss die Garantien erbringen.
Man fragt sich, was der so geraucht hat, aber ich denke, dass es so laufen wird. Europa muss ganz schnell von den USA unabhängig werden.
 
Wer gibt denn der Ukraine Sicherheitsgarantien?
JD Vance hat ja vorgeschlagen, dass es eine entmilitarisierte Zone geben soll, ähnlich wie in Korea.
In Korea sitzen die USA.
Wer macht das denn in der Ukraine?
Man kann die Ukraine nur in die Nato holen, um Russland davon abzuhalten, das Land ganz einzukassieren.
Eine entmilitarisierte Zone gibt aus sich heraus keine Sicherheit.
In Korea hat das auch nur aufgrund der us-amerikanischen Präsenz funktioniert und weil die Vorbedingungen andere waren.

Die Ukraine wird im Falle eines "Einfrierens" bzw. einer verhandelten Gebietsabgabe mittelfristig weiterhin erheblich aufgerüstet werden müssen (was Südkorea übrigens auch getan hat).
Man wird sich nicht auf einen Vertrag mit Russland verlassen können und muss stattdessen derart wehrhaft werden, so dass weitere militärische Eskalationen Russlands immer wieder aufs Neue mit erheblichsten Verluste einhergehen.

Letztlich wird man aber eine Fortsetzung des Angriffskrieges (zu einem beliebigen späteen Zeitpunkt) nicht zuverlässig verhindern können, denn es hängt ja alleine vom Willen und den Fähigkeiten des Aggressors ab, ob er wieder zuschlägt. Daher muss es verdammt teuer werden!

Vielleicht werden auch befreundete Truppen im Land positioniert, um zu unterstützen und ein Sicherheitsgefühl zu vermitteln.
Polen, die baltischen Staaten, Niederlande, Frankreich und evtl. Deutschland bieten sich hier an.
Die USA sehe ich hier eher nicht, die lächerliche Karrikatur eines Völkerbundes, die UNO, erst Recht nicht.
 
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