... Da gehen jeden Monat Zehntausende Russen drauf und das seit Jahren...
Berufssoldaten, Wagnersöldner, Tschetschenen Plünderer, Strafgefangene, afrikanische Söldner....
Das hat "den Russen" nicht die Bohne interessiert. In der Region Kursk aber trifft es vor allem Wehrpflichtige. Und um das unter dem Deckel, zu halten, wurden alle Telefone der Soldaten vernichtet. Das mögen die Eltern auch nicht sonderlich. Das geht ein paar Monate gut, aber nicht Jahre. Dazu die ukrainischen Langstreckendrohnen, die ziemliche Verunsicherung erzeugen. In Afghanistan wurden offiziell 15.000 Russen getötet, damals gab es riesige Demonstrationen.
Sollte Nordstream wirklich durch ukrainische Spezialkommandos neutralisiert worden sein, ich glaube immer noch nicht wirklich daran, dann gnade den Russen, wenn es die wenigen Pipelines in Sibirien trifft. Denn ein Winter ohne Primärenergie ist in Russland erheblich unangenehmer und tödlicher als in der Ukraine.
Die westlichen Waffen dürfen doch teileweise schon in Russland Frieden stiften. Und passiert etwas? Wenn Russland einen Krieg mit der Nato will, dann ist der Krieg in der Ukraine in einer Woche zuende. Dann hat die Ukraine mit westlicher Hilfe sofort die Lufthoheit. Da fliegt dann kein russisches Flugzeug mehr, da kommt kein Nachschub mehr an die Front.
Aber die Nato hält extrem die Füße still. Und das weiß Putin ganz genau.
Das hier ist ein lohnenswerter Text, sind nur 14 Seiten, bekommt man schnell weggelesen. Ich stimme nicht mit allem überein, kann aber die Gedankengänge nachvollziehen
Nachtrag: Auch das hier liest sich schnell und gibt ein paar andere Sichtweisen und Einblicke. Da findet sich auch der Absatz
"Russlands Quittung: Wut der Bevölkerung auf die eigene Regierung"
Befreier, Beschützer, Bedrohung? Die Ukraine gibt sich in Kursk als Freund und Helfer gegen einen gleichgültigen Putin. Ein sehr gefährliches Wagnis.
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