Aus ukrainischer Sicht und aus der ihrer Alliierten macht es keinen Sinn - weil kurzfristig die Unterstuetzung gefaehrdet wuerde und langfristig nicht wirklich zu erwarten ist, dass Deutschland noch in nennenswertem Umfang Gas aus Russland importieren wird. Die Pipelines dennoch zu sprengen waere also bestenfalls situativ unnoetig und schlimmstenfalls strategisch riskant gewesen.
Es gibt keine alleiirte Sicht, die meisten Alleiierten schauen dabei zu wessen Interessen sie unterstützen, und die Hauptakteure sind die Amis und die Deutschen die auch Europa anführen wollen. In der Ukraine geht das deutsche Modell gerade unter welches sich 50 Jahre lang auf billigen Energien aus Russland anlehnte. Für die Wettbewerbsfähigkeit ist das ein Desaster, man muss sich neu erfinden bemessen daran dass man Gas heute 12x teurer einkaufen muss als noch 2018. Das deutsche Interesse an einem russ Sieg ist glasklar und zu 100% nachvollziehbar, beleuchtet in der Wichtigkeit wird es hier zu Lande nur natürlich nicht weil man ja balanciert zwischen USA und Russland. Aber Scholz muss vor Wut kochen darüber was dieser Idiot aus Moskau da losgetreten hat, ich will mir nicht ausmalen wie die Efekte auf die nächsten Jahre sein werden, wieviel Firmen ins Ausland fliehen, untergehen etc.
50 Jahre veruteilen die Amis Gasimporte aus Russland, ferner sanktionierten sie diese sogar und verhinderten den jüngsten Ausbau. Eine Wiedererstarkung Russlands durch europ Hightech im Austausch, ist für die Amis inakzeptabel. Dieser Ukrainekrieg ist die Gelegenheit schlecht hin die Bedinungen auf dem Spielfeld Europa zukunftsweisend zu verändern, zur Gunsten ihrer Politik. Sie sind nicht aus Liebe zu den Ukrainern hier, ebensowenig helfen sie den Osteuropäern aus Mitleid. Sie sind hier weil ihr Modell gefährdet wird und man sicher stellen muss in einer neuen Ordnung nicht schlechter da zu stehen.
Hier prallen vorallem Interessen der USA gg die deutsche Wirtschaft, und wiedermal sieht Dland ein dass Wirtschaftskraft allein kein ausreichendes Argument für Realpolitik ist. Aber abwarten wie der Frieden aussehen wird und welche Deals eingegangen werden, noch ist der Dopps nicht gelutscht meine ich.
Aus russischer Sicht machte es durchaus Sinn, Nord Stream 1 voellig und Nord Stream 2 teilweise zu zerstoeren -
Obwohl sogar einige meiner Quellen das behaupten, weil sie wohl nichts anderes schreiben dürften wenn sie nicht untergehen wollen, ist das NoSense. Die EU war größter Abnehmer russ Energien, die Lebensader Russlands. Ich halte Putin, welcher sich wohl nie mehr von erholen wird dass Kiew sich hielt und in welche Schieflage es damit Russlands Zukunft katapuliterte, dennoch nicht für so dumm jede Aussicht auf Handel mit Dland und Europa zu beenden. Putin hatte Null Beweggrund um die Pipelines zu zerstören, im Gegenteil der Handel gen West war die beste Option von allen für Russland, so was schmeisst auch ein Putin nicht einfach so weg. Eher würde sich der Westen abwenden bzw die Bedinungen dafür schaffen dass Putin keine Wahl mehr bleibt auf Druck der Angelsachsen hin, anders ist die Abkehr Russlands nicht nachvollziehbar weil dann müsste man ihnen Suizid unterstellen.
Meines Erachtens nach lassen die USA im Hintergrund sämtliche Einflüsse spielen, und kicken die Russen seit dem aus dem europ Kontinent. Immerhin.. um ein Haar wär Kiew gefallen, um ein Haar hätte Putin die Welt verändert, und dadurch vlt einen Zerfall des US Modells ausgelöst. Aber das war auch Putins letzter großer Akt auf diesem Kontinent, 20 Jahre Politik sagen daswidanja...