Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

"München - „Nur“ sieben Panzerhaubitzen 2000 will Deutschland der Ukraine im Kampf gegen Wladimir Putins Russland liefern, gemeinsam mit fünf weiteren aus den Niederlanden. Doch diese zwölf Fahrzeuge könnten den Ukraine-Krieg gewaltig beeinflussen."


Dann halt noch aus verschiedenen anderen Länder zahlreiche Arten von Haubitzen.

Hier eine Lieferung von M109 A3
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Twitter. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
Ok danke für die Infos.
Die USA gehen weiterhin vom Ziel Transnistrien aus und Belarus hat jetzt auch noch Truppen an die Grenze verlegt. Lukaschenko will wohl wirklich noch General werden, ein paar Stellen sind ja gerade frei in der russischen Armee.
Ich bin mal gespannt ob die wirklich eingreifen.
 

Aktuell würde besonders Artillerie benötigt, inklusive Haubitzen, die die Ukraine auch bereits erhalte. Kuleba forderte zudem Raketensysteme, die mehrmals hintereinander feuern könnten - die habe man noch nicht bekommen. Kuleba sagte, er hätte lieber moderne US-Systeme statt altes Sowjetmaterial. Dies hätten ihm die Amerikaner auch zugesagt.


Die US-Geheimdienste rechnen nicht mit einer baldigen Verhandlungslösung. Dafür glaubten beide Seiten zu sehr an einen Sieg – und Putin zudem, der Westen werde seine eigenen Sanktionen nicht durchhalten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja solange keine Seite bereit ist, in ihren Forderungen nachzugeben, ist ein Kompromiss unwahrscheinlich.
Aus Sicht der Ukraine kann ich nachvollziehen das sie auf alle ihre Punkte beharrt.
Nur Putin hat die Möglichkeit irgendwo nachzugeben. Wobei, das auch sehr schwierig ist... weil egal wie er da rausgeht immer der Verlierer bleiben wird. Der wird wohl auch weitermachen und versuchen zumindest Teilsiege zu erzwingen. Also den Osten und Süden der Ukraine zu besetzen.
 
Putin glaubt der Westen würde seine eigenen Sanktionen nicht durchhalten?

Uff. Naja, was der glaub und was nicht weiß ich nicht, vielleicht denkt er sogar wirklich so. Aber mal ehrlich, was gibts denn da nicht durchzuhalten? Ja, alles wird teurer. Ja, manches ist nicht mehr lieferbar. Ja und...? Wie viel "Schmerz" musste der Normalbürger im "Westen" denn schon so real erleiden bisher? Einen kleinen Wohlstandsverlust lasse ich nicht als Schmerz durchgehen - und bis auf die einkommensärmste Schicht wo es wirklich schwer werden kann wars bisher sonst nichts außer Jammern auf sehr hohem Niveau (Spezialgebiet des deutschen Michels halt). Persönlich hat sich an meinem Leben bisher rein gar nix geändert außer dass ich gefühlte 20€ im Monat mehr für Benzin ausgeben muss und nen Fuffi mehr für Lebensmittel einplane.

Das einzige, was uns wirklich (eine zeitlang) weh tun würde, wäre ein Gas-Stopp, denn das würde unsere Industrie mächtig durchrütteln. Aber selbst das ist doch nichts, was man "nicht durchhalten" kann?

Ich bin persönlich immer davon fasziniert wie brutal die Schlagzeilen sind und wie panisch Leute reagieren wenn man von möglichen ultraschlimmen Szenarien hört. Das BIP könnte um 10% einbrechen!!! Der Ölpreis könnte auf 200 Dollar steigen, der Sprit 4€ kosten! Nur noch halb so viele (ständig und überall verfügbare) Produkte im Laden! +5% Arbeitslose! Kurzarbeit!! 10% Inflation!! DAX -40%!!! Ohje wir werden alle sterben.

Entweder ich bin da komisch drauf wenn ich all das vielleicht als unangenehm aber keinesfalls als bedrohlich ansehe oder irgendwas läuft da im Mainstream schief. Was machen die denn, wenn ne richtige Krise kommt (es gibt kein Benzin mehr, die Läden sind größtenteils leer, das BIP fällt auf die Hälfte, der Dax auf 2000 Punkte und die Inflation macht Nullen an die Geldscheine)? Und selbst DAS wäre noch viel besser als der große rote A-Knopf.

Lange Rede kurzer Sinn: Nein, Vladimir, wir haben keine Probleme mit unseren Sanktionen. Das meiste davon wird, unabhängig vom Kriegsausgang, sowieso Normalzustand werden. Du hast Russland erfolgreich auf Jahrzehnte aus der westlichen Welt rausgebombt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Uff. Naja, was der glaub und was nicht weiß ich nicht, vielleicht denkt er sogar wirklich so. Aber mal ehrlich, was gibts denn da nicht durchzuhalten? Ja, alles wird teurer. Ja, manches ist nicht mehr lieferbar. Ja und...? Wie viel "Schmerz" musste der Normalbürger im "Westen" denn schon so real erleiden bisher? Einen kleinen Wohlstandsverlust lasse ich nicht als Schmerz durchgehen - und bis auf die einkommensärmste Schicht wo es wirklich schwer werden kann wars bisher sonst nichts außer Jammern auf sehr hohem Niveau (Spezialgebiet des deutschen Michels halt). Persönlich hat sich an meinem Leben bisher rein gar nix geändert außer dass ich gefühlte 20€ im Monat mehr für Benzin ausgeben muss und nen Fuffi mehr für Lebensmittel einplane.
Bei uns sind es bis jetzt 30-40 Euro mehr die Woche nur für Lebensmittel. Für Menschen mit niedrigeren Einkommen kann das schon sehr viel sein. Deswegen reicht eine Mindestlohnerhöhung auf 12 Euro schon gar nicht mehr aus. Aldi zahlt z.B. freiwillig bald 14 Euro Mindestlohn. Und auch die Sozialleistungen müßten erhöht werden.
Das einzige, was uns wirklich (eine zeitlang) weh tun würde, wäre ein Gas-Stopp, denn das würde unsere Industrie mächtig durchrütteln. Aber selbst das ist doch nichts, was man "nicht durchhalten" kann?
Nicht nur die Industrie. 50% aller Privathaushalte heizen mit Gas. Dann heisst es kalt duschen und schlimmstenfalls im Winter frieren.
Entweder ich bin da komisch drauf wenn ich all das vielleicht als unangenehm aber keinesfalls als bedrohlich ansehe oder irgendwas läuft da im Mainstream schief.
Ich glaube wenn du einen Atompilz am Himmel siehst zuckst du noch mit den Schultern. :ugly:
 
Bei uns sind es bis jetzt 30-40 Euro mehr die Woche nur für Lebensmittel. Für Menschen mit niedrigeren Einkommen kann das schon sehr viel sein.
Sage ich ja für die ärmsten der Bevölkerung ists ggf. hart - aber die wird das Sozialsystem so weit stützen können dass sie weder verhungern noch erfrieren - natürlich nicht mehr, aber auch nicht weniger.
In vergangenen großen Krisen gabs da Lebensmittelmarken und Suppenküchen.
Nicht nur die Industrie. 50% aller Privathaushalte heizen mit Gas.
Für Privathaushalte, die laut Gesetz am letzten vom Netz genommen werden würden die aktuellen Gasreserven rationiert bereits durch den nächsten Winter reichen wenn die Industrie draußen ist. Es wird selbst dann niemand frieren müssen wenn Putin jetzt zudreht. Nur würde das die Preise derart explodieren lassen dass es eine neue Regelung geben müsste - neben Butter und Brotmarken gibts dann ggf. auch Gasmarken...
Ich glaube wenn du einen Atompilz am Himmel siehst zuckst du noch mit den Schultern. :ugly:
Ja, tatsächlich. Wenn der so dicht an dir dran ist dass du ihn sehen kannst biste eh in Kürze tot. Noch besser ist wenn du ihn nicht mehr sehen kannst weil du im Lichtblitz verdampft bist oder die Druckwelle dich zerfetzt hat. Ist deutlich schmerzärmer als die Strahlenkrankheit.
Klingt blöd aber wenn DAS passiert haste halt wirklich keine Sorgen mehr außer dir nen guten Aufsatz zu überlegen was du dem höheren Wesen erzählen willst an das du vielleicht glaubst oder auch nicht. So gesehen sind große Wirtschafts- und Sozialkrisen weitaus schlimmer, denn sowas kann für viele Leute langes Elend bedeuten - die A-Bombe ist nur sehr kurzes Elend.


Aber all das driftet vom eigentlichen Kriegsthema etwas ab (oder?). Man kann ja die Hoffnung noch bewahren dass es vielleicht doch nicht allzu hart kommt - abgesehen von den armen Ukrainern ists ja bisher (meiner Meinung nach) sogar noch so.
 
Lange Rede kurzer Sinn: Nein, Vladimir, wir haben keine Probleme mit unseren Sanktionen. Das meiste davon wird, unabhängig vom Kriegsausgang, sowieso Normalzustand werden. Du hast Russland erfolgreich auf Jahrzehnte aus der westlichen Welt rausgebombt.
Also erstmal Respekt, dass du die Situation so gelassen siehst, aber so problemlos wird das nicht passieren. Es gibt einen Unterschied zwischen Ursachen, welche beeinflusst werden könne und welche die nicht beeinflusst werden können (Umweltkatastrophe zum Beispiel). Sanktionen auf Grund eines Krieges gehören definitiv zu Ursachen, welche beeinflusst werden können. Es wird einen Punkt geben, da muss auch die EU selber ihren Arsch retten. Die politischen Entwicklung der letzten Jahren zeigt deutlich die Schwächen der Demokratie auf. Sollte wirklich das Gas ausfallen, dann könnte das eine starke Abwärtsspirale für Deutschland bedeuten inklusive starker Orientierung in Richtung rechts und anti EU, das möchten unsere aktuellen Politiker wahrscheinlich auch gerne vermeiden.
Malta und Griechenland haben sich heute schon dafür eingesetzt, dass ein Teil des 6 Sanktionspaketes gestrichen wird.


Eine Wirtschaftskrise, welche deutlich stärker als die 2009 ist. will ich mir aktuell eigentlich gar nicht ausmalen, gerade mit der Zinspolitik der letzten Jahren und den ganzen Leute, welche einen Kredit für den Hausbau aufgenommen haben, aber eigentlich gar keinen bekommen sollten und Banken die aus dem letzten Loch pfeifen. Dazu die schlechten Lieferketten und fehlenden Rohstoffen dank des Krieges, da fallen auch viele Industriezweige flach, die noch halbwegs etwas auffangen könnten.
 
Es gibt einen Unterschied zwischen Ursachen, welche beeinflusst werden könne und welche die nicht beeinflusst werden können
Das ist der Hauptgrund warum ich persönlich es wie du sagst gelassen sehe (so ganz gelassen bin ich nicht, ich habe durchaus auch Angst, vor allem um meine Tochter, weniger um mich). Denn Dinge die ich nicht beeinflussen kann kommen wie sie kommen und Dinge die ich beeinflussen kann bzw. Vorbereitungen die ich treffen konnte gegenüber Krisensituationen habe ich nach bestem Wissen und Gewissen für meine Familie erledigt (schon lange vor Krieg und Pandemie).

Es wird einen Punkt geben, da muss auch die EU selber ihren Arsch retten.
Ja. Der Punkt war schon vor 10 Jahren erreicht als Draghi die EU und den Euro retten musste nach der Finanzkrise. Gelernt haben wir nix und irgendwann kommt halt der nächste Auslöser, dieses Mal sogar zwei, Corona und Putin. Jetzt stehn sie wieder vor nem Crash/Rezession nur ist der Schuldenberg jetzt nochmal vielfach höher. Und dieses Mal ist die Gefahr auch sehr real und nicht "nur" viele digitale Zahlen mit Euros dran.
Du hast durchaus Recht dass solche Situationen wenn sie eskalieren zu sehr unschönen politischen Bewegungen führen können. Frankreicht hat die Richtung leider schon gezeigt auch wenn LePen zum Glück nicht gewonnen hat aber in richtig harten Krisen haben die starken Männer (um das Wort Führer zu vermeiden) immer gute Karten beim Mob. Wollen wir hoffen dass wir wenigstens da schlauer geworden sind. :-/

Eine Wirtschaftskrise, welche deutlich stärker als die 2009 ist. will ich mir aktuell eigentlich gar nicht ausmalen
Die kommt aber leider mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (alleine an den Märkten haben wir momentan sowas wie Dotcom und Immobilienblase zusammen, da ist ganz dick Potential drin). Persönlich wunderts mich ehrlich gesagt, dass wir ne Pandemie UND nen Krieg gebraucht haben bis es losgeht bzw. hart bergab geht.


@Topic: Anscheinend hat Russland doch Hyperschallwaffen eingesetzt. ZUerst hieß es ja dafür gäbe es keine Beweise, jetzt schreibt der Washington Examiner, dass Russland "10 bis 12 mal" Hyperschallwaffen eingesetzt habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Topic: Anscheinend hat Russland doch Hyperschallwaffen eingesetzt. ZUerst hieß es ja dafür gäbe es keine Beweise, jetzt schreibt der Washington Examiner, dass Russland "10 bis 12 mal" Hyperschallwaffen eingesetzt habe.
Ja aber nur die Sparvarianten auf Basis der Iskander. Wovor die Leute eigentlich Angst haben ist eine Hyperschall Cruise Missile die gute Manöver etc fliegen kann.
 
Einige Leute freuen sich gerade darüber, das ein paar "Gouverneure" in einige Regionen Russlands zurücktreten, ich weiß jedoch nicht, ob es etwas Gutes ist, wenn die schlauen Leute zurücktreten und den dummen das Feld überlassen.

Besser sie treten zurück als sie werden zurückgetreten. Es wird ein Russland nach Putin geben und es wäre schön, wenn dann noch ein paar Leute leben, die es wieder aufbauen können.
 
Die Ukraine will kriegsbedingt den Gastransit durch die Region Luhansk nach Europa kappen. Die russische Besatzung mache es unmöglich, Gas an Verteilstationen weiterzuleiten, teilte der Netzbetreiber mit.

Ab dem Morgen stellt die Ukraine kriegsbedingt den Transit von russischem Gas im Gebiet Luhansk im Osten des Landes ein. Damit fielen bis zu 32,6 Millionen Kubikmeter Gas pro Tag weg, teilte der ukrainische Gasnetzbetreiber mit. Das sei fast ein Drittel der täglich über die Ukraine nach Europa transportierbaren Höchstmenge.

Aufgrund der russischen Besatzung sei es unmöglich geworden, den Punkt Sochraniwka sowie die Verdichterstation Nowopskow zu kontrollieren, hieß es. Der Betreiber berief sich auf einen Fall "höherer Gewalt". Sochraniwka ist Teil der Sojus-Pipeline, die vom russischen Gebiet Orenburg bis ins ukrainische Uschhorod führt.

Die Ukrainer deuteten an, dass Russen den Betrieb der Anlagen zuletzt gestört hätten. Der Chef des ukrainischen Energieversorgers Naftogaz, Jurij Witrenko, hatte jüngst gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) gewarnt, dass der Transit russischen Gases durch die Ukraine nach Westeuropa in Gefahr geraten könne, wenn Russland seine Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur fortsetzen sollte.
Quelle: Ukraine will Gastransit durch Luhansk stoppen

Dann wird Gas wohl noch teurer.
 
Also Snake Island scheint weiterhin im großen Interesse der Russen zu sein, sie haben am 9. Mai ein noch größeres Landungsboot (Dyugon-class) mit 2 Schiffen als Schutz dahin geschickt.

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Twitter. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

Die Ukrainer haben es gestern geschafft, die russische Armee noch weiter von Kharkiv wegzudrücken und haben dabei teilweise die Grenze erreicht.

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Twitter. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

Asovstahl wird weiterhin den ganzen Tag bombardiert, gestern soll wieder ein Komplex nachgegeben haben und jetzt gibt es wohl auch keinen medizinischen Raum mehr, also Verletzung bedeuten mit hoher Wahrscheinlichkeit Tod oder Amputation um eine Sepsis zu verhindern.
 
Was soll man denn sonst schicken, wenn man es eilig hat? Deutschland fordert bekanntermaßen F-16 wegen Tanklastern an.
Die F-16 ist das Arbeitspferd der US-Luftwaffe (und anderer NATO-Staaten) und per Zufall ein extrem gutes Flugzeug zur Bekämpfung von Bodenzielen. In der damaligen Bedrohungslage (vermuteter Angriff mit einem Tanklaster auf die deutschen Stellungen) war schnelles Handeln gefordert. Eine F-16 ist nun mal viel schneller am Einsatzort als eine deutlich langsamere A-10, in der damaligen Gefechtsfeldumgebung fast Faktor 2.
Kritik an mangelndem Zielen ist berechtigt, aber wenn er Luftunterstützung liefert, dann übernimmt die Bodeneinheit die das Ziel gemeldet hat, die Erfolgskontrolle.
Das kann sein, da im Video ja quasi gelb markiert den Russen bekannte Strukturen eingeblendet werden.
Hier gibts nichts, von was man ihm freihalten könnte.
Was wir nicht wissen.
Eine einzelne ukrainische MIG-29 wischt mit mehreren SU-25 den Boden auf, falls letztere den heranschleichenden Feind nicht erkennt.
Der ganze Angriff scheint nicht auf großartige visuelle Erfassung auch nur eines Piloten ausgelegt gewesen zu sein.
Der Pilot muss zwangsweise das Ziel erkennen, um es wirkungsvoll zu bekämpfen.
Egal, wer im Vorfeld aufklärt, die Info muss beim Piloten sein.
Also entweder ist man allgemein strunzdoof oder das Ziel wurde auf anderem Wege ausgekundschaftet (wahlweise Höhenaufklärung oder, imho wahrscheinlicher, Bodentruppen)
Im Prinzip wird bei vorheriger Aufklärung die GPS-Datenlage in den Bordcomputer eingegeben.
Da der Aufklärer ja nun nicht exakt im Ziel sitzt, ist dies eine Näherungsinfo.
Der Forward Air Controller ist meinethalben 2 km entfernt und misst mit Laserfernglas die Entfernung, nimmt den Winkel zu seiner Position und gibt diesen errechneten GPS-Wert der Flugleitstelle durch (na ja, so wird es im Westen gemacht). Die Datenübertragung dauerte schon zu meiner Zeit, Anfang der 1990ger keine Minute.
Was für einen Sinn hat Beleuchten, wenn man keine halbaktiven Waffen einsetzt? Und warum sollte man einen "schweineteuren Jabo" nur zur Trefferlagen-Analyse mitschicken bei einem Ziel, dass offensichtlich eh auf anderem Wege erfasst ist, denn sonst hätte man es ja gar nicht gefunden?
Es gibt, zumindest im Westen, zwei Benutzungsarten eines Ziellasers:
Die eine Funktion ist selbsterklärend, eine automatisierte Standoff-Waffe "reitet" in den Beleuchtungspunkt hinein.
Bei ungelenkten Raketen oder Freifallbomben nutzt der Pilot den Ziellaser ähnlich einem Laserpointer bei einem Gewehr. Im HUD wird der elektronisch verstärkte Punkt der Zielerfassung angezeigt (auch die Entfernung) und der Pilot muss recht simpel die Fluglagensteuerung nach dem Laserpoint ausrichten.
Kann im Prinzip jedes NATO-Flugzeug ab Tornado aufwärts, die höchst entwickelten Systeme sind in der Rafale, F-15D, F-18, Eurofighter und F-35 verbaut, die A-10 hat das noch nicht.
Egal was nun abgefeuert/abgeworfen wird, es trifft dann recht exakt den Beleuchtungspunkt am Boden.
Das hier ist keine Übung. Jede Maschine, die nicht in Feindesreichweite ist, ist eine sichere Maschine.
Das Kampfrottenprinzip hat sich seit WK II bewährt.
Als angreifender Pilot bist du mental wie physisch nicht in der Lage, Zielbekämpfung und Checksix gleichzeitig auszuführen. das kann Tom Cruise in Topgun, sonst keiner.
Das Prinzip des deckenden Wingman erhöht die Überlebenschance des aktiven Zielbekämpfungspiloten um Faktor 2 bis 3.

Edit:
Nur mal so zur Einschätzung:
Bei Übungseinsätzen, meinethalben Bombenabwurf Grafenwöhr, haben wir damals ca. 2-3 l Wasserverlust/Einsatz gehabt. War noch extremer auf den GunneryRanges in den USA, weil die Leitstellen allen Natoflugzeugen, die höher als 30 m flogen ein "D" eingetragen haben. 5x "D" oder 1x "F" und deine Pilotenkarriere bei der Nato war Historie...
Sprich, du schwitzt wie die Sau, weil der Stresslevel bei knapp 1.000 km/h über Grund im lowlevel extrem hoch ist.
Wenn du den Steuerknüppel nur einen viertel cm zu weit nach vorne drückst, rammst du dich ungespitzt in den Boden.
Versuche in dieser Situation das Ziel zu bekämpfen und dann noch in den Rückspiegel zu schauen...
 
Zuletzt bearbeitet:
+++ 08:38 Bericht: USA schicken 24 Kampfjets nach Kreta +++
Die Vereinigten Staaten verstärken ihre Präsenz im östlichen Mittelmeer. Bis Ende Juli sollen zehn Tarnkappenjets der US-Luftwaffe vom Typ F-35 und 14 F-15 Kampfbomber auf einen Stützpunkt auf Westkreta (Souda Bay) verlegt werden - zusammen mit rund 500 Piloten und Technikern. Dies berichtet die Athener Zeitung "Kathimerini" unter Berufung auf Kreise des Verteidigungsministeriums in Athen. Die Stationierung basiert auf einem neuen Abkommen zur militärischen Zusammenarbeit Griechenlands mit den USA, das morgen vom Parlament in Athen ratifiziert werden soll. Von Souda Bay aus kann die US-Luftwaffe sowohl in der östlichen Hälfte des Mittelmeeres als auch im Schwarzen Meer operieren. Dort gibt es auch einen großen Marinestützpunkt der USA.

+++ 08:22 Ukraine: Zahl getöteter russischer Soldaten steigt auf 26.350 +++
Die ukrainischen Streitkräfte beziffern die Zahl am Dienstag getöteter gegnerischer Kämpfer heute Morgen mit 350, die gleiche Zahl wie schon am Montag. Damit steige die Zahl getöteter Russen und anderer Soldaten auf 26.350. Die Angaben lassen sich nicht überprüfen und sind auch laut der ukrainischen Armee ein Schätzwert. Zu den eigenen Verlusten gibt sich die Ukraine meist zurückhaltend. Demnach wurden gestern auch 17 russische Panzer zerstört. Insgesamt habe Russland schon 1187 Panzer verloren.
 
Das mit den Flugzeugen nach Griechenland hat mutmaßlich noch einen anderen Hintergrund.
Die USA wollen ja, das Griechenland ihre alten SAM System russischer Bauart an die Ukraine abgeben sollen, diese aber sagen, hey wir haben mit den Türken einen - äh- unsteten Nachbarn.
 
das könnte in zukunft zumindest negative auswirkungen auf die unterstützung der ukraine durch die usa haben. zudem könnte (da das leider die chancen auf eine trumpwahl erhöht) dadurch auch die nato als solche durch trump wieder angezweifelt werden... :(

quelle: financial times
(wenn ich den link einfüge, wird leider nur deren subscriber-angebot angezeigt, obwohl der artikel frei zu lesen ist :schief:)
Musk has agreed to buy the social media platform for roughly $44bn. “I would reverse the permaban [on Trump],” he added. “Obviously I don’t own Twitter yet, so this is not a thing that will definitely happen.”
 
Sage ich ja für die ärmsten der Bevölkerung ists ggf. hart - aber die wird das Sozialsystem so weit stützen können dass sie weder verhungern noch erfrieren - natürlich nicht mehr, aber auch nicht weniger.
In vergangenen großen Krisen gabs da Lebensmittelmarken und Suppenküchen.
Der Staat verlässt sich viel zu sehr auf die Tafeln.
Aber die haben das gleiche Problem wie alle anderen. Die Spenden sinken. Es gibt weniger zu verteilen aber mehr Menschen kommen.
 
Der Staat verlässt sich viel zu sehr auf die Tafeln.
Aber die haben das gleiche Problem wie alle anderen. Die Spenden sinken. Es gibt weniger zu verteilen aber mehr Menschen kommen.
Jaaa, ist schon strange, dass es im reichsten EU-Staat überhaupt Tafeln bedarf...
Bedeutet schlichtweg, dass die Beschäftigungspolitik der letzten Bundesregierungen von über 30 Jahren einfach nur grottenschlecht war (sonst wären ja alle in Arbeit mit ausreichendem Gehalt) und trotz schlechter Arbeitsmarktpolitik nicht im Gegenzug die Sozialpolitik optimiert wurde.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zurück