Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Welches Risiko? Wenn Putin die Nato angreifen will macht er das, völlig egal mit welchen Waffen sich die Ukraine verteidigt.

Mit genau solchen Narrativen versucht Putin doch den Support für die Ukraine einzuschränken.
Es geht nicht nur um die Waffen. Sondern das damit auf russischen Boden angegriffen wird.
Und das ist eine Eskalationsstufe höher als zuvor.
 
Wieso sollte das eine höhere Stufe sein?
Medwedew hat ja schon gesagt, dass sie Berlin mit Atomwaffen angreifen werden. Höher geht nicht.
Nur hat der nicht wirklich was zu sagen und schon von Anfang an damit gedroht.

Reell ist die Gefahr dafür im Moment höher als zuvor. Auch wenn ich nicht denke das sie in der Art was machen werden. Das wäre ja Selbstmord.
 
Ich impliziere gar nichts!

Es ging um diese Aussage von Threshold:



Und meine Frage war auf Waffen bezogen. Nicht auf Nato Truppen. Was ja völlig absurd wäre.

Nochmal: ich finde es richtig das die Ukraine Waffen vom Westen erhält.
Von mir aus kann sie damit auch russischen Boden angreifen.
Nur birgt das natürlich erhöhte Risiken.

Ich schreibe hier seit Beginn des Krieges im Thread. Mitlerweile müßte doch jeder begriffen haben auf welcher Seite ich stehe. :schief:
Vielleicht tappt man immer wieder mal in die Falle, dass man die russische "Lesart" berücksichtigt, oder unbewusst übernimmt.

Es besteht ja auch hier weitestgehend Konsens, dass die vom Westen gelieferten Waffen nun ukrainische Waffen sind und die Ukraine sich natürlich auch in Russland verteidigen darf.

Das Russland das jetzt total "unfair" und "doof" findet, kann man sich denken. Würde ich wohl ebenfalls an deren Stelle.
Aber auch diese "rote Linie" sollten wir uns nicht selber ziehen.

Russland braucht das Narrativ, dass die NATO überall ihre Finger drin hat, natürlich auch nun in der Kursk-Offensive:
Wie peinlich wäre das denn wohl auch, dass die Ukraine nach fast 3 Tagen (!) Spezialoperation noch in der Lage ist, nach Russland vorzudringen. Da muss doch die NATO mit drinstecken.
Geht doch gar nicht anders, mindestens hat ein NATO Berater die Pfeile auf die Landkarten gemalt!!einself :ugly:
 
Vielleicht tappt man immer wieder mal in die Falle, dass man die russische "Lesart" berücksichtigt, oder unbewusst übernimmt.

Es besteht ja auch hier weitestgehend Konsens, dass die vom Westen gelieferten Waffen nun ukrainische Waffen sind und die Ukraine sich natürlich auch in Russland verteidigen darf.

Das Russland das jetzt total "unfair" und "doof" findet, kann man sich denken. Würde ich ja auch an deren Stelle.
Aber auch diese "rote Linie" sollten wir uns nicht selber ziehen. Russland braucht das Narrativ, dass die NATO überall ihre Finger drin hat, natürlich auch nun in der Kursk-Offensive.

Wie peinlich ist das denn auch, dass die Ukraine nach fast 3 Tagen Spezialoperation noch in der Lage ist, nach Russland vorzudringen. Da muss doch die NATO mit drinstecken. Geht doch gar nicht anders :ugly:
Es ist eben kein klassischer Stellvertreter Krieg. Weil Russland direkt involviert ist.
Und wenn auch auf russischen Boden gekämpft wird etwas völlig neues.
 
Es ist eben kein klassischer Stellvertreter Krieg. Weil Russland direkt involviert ist.
Und wenn auch auf russischen Boden gekämpft wird etwas völlig neues.
Ja, absolut.

Es ist das erste Mal seit dem 2. Weltkrieg, dass Soldaten einer anderen Nation (gewaltsam) in russisches Territorium eindringen. Daran muss sich Russland auch erstmal langsam gewöhnen. Das dauert ein paar Tage ...

... aber der Kreml wird sich hüten, deshalb wild mit Atomwaffen um sich zu werfen.
Dafür müssten die "Bandera-Ukronazis" schon vor oder in Moskau stehen. Selbst dann würde ich kein Monatsgehalt darauf verwetten.

Ich glaube/hoffe insgeheim auch noch, dass die USA den Russen schon früh mitgeteilt haben:
Wenn ihr anfangt eine A-Waffe einzusetzen, egal welche und egal warum, zerbröseln wir euch noch am selben Vormittag. Das wirkt !!
 
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Und wenn auch auf russischen Boden gekämpft wird etwas völlig neues.

Was ist daran neu? Wenn eine Nation meint gegen eine andere Krieg führen zu müssen wird die eigene Grenze plötzlich in Gänze zur Front zwischen den beiden Ländern, das ist die natürliche Folge des Ganzen! Ein "Ich darf in dein Land eindringen du aber nicht in meins!" ... ist eine völlig absurde Idee das Angreifers in diesem Fall der russischen Führung.
 
Noch was anderes:

Die Bundesregierung hat Darstellungen zurückgewiesen, die Militärhilfe für die Ukraine solle aus finanziellen Gründen eingeschränkt oder gedeckelt werden. "Wir setzen die Hilfe fort, solange es nötig ist", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner in Berlin. Hintergrund ist ein Zeitungsbericht, nach dem im kommenden Jahr für die Hilfen keine Haushaltsmittel mehr über bereits eingeplante vier Milliarden Euro hinaus zur Verfügung stehen sollen.
Quelle: Bundesregierung: Ukraine erhält weiter Militärhilfe

Alles andere hätte mich auch gewundert. Es regiert ja nicht die AfD oder BSW.
 
Was ist daran neu? Wenn eine Nation meint gegen eine andere Krieg führen zu müssen wird die eigene Grenze plötzlich in Gänze zur Front zwischen den beiden Ländern, das ist die natürliche Folge des Ganzen! Ein "Ich darf in dein Land eindringen du aber nicht in meins!" ... ist eine völlig absurde Idee das Angreifers in diesem Fall der russischen Führung.
Im Krieg gibt es kein "Wupp"*

*https://www.atlas-alltagssprache.de/sicherer-ort/
 
Nur hat der nicht wirklich was zu sagen und schon von Anfang an damit gedroht.
Ja, er droht, würde Putin machen, aber er will sich was offen halten, daher hat er seinen Pitbull.
Reell ist die Gefahr dafür im Moment höher als zuvor. Auch wenn ich nicht denke das sie in der Art was machen werden. Das wäre ja Selbstmord.
Sehe ich absolut nicht so. Die Russen müssen erst mal die Ukrainer bekämpfen. Für was anderes haben die keine Ressourcen mehr.
 
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Über ukrainische Deserteure. Einerseits kann ich verstehen das sie nicht sterben wollen.
Wer will das schon. Aber andere Landsleute halten für sie und ihre Freiheit den Kopf hin.
Ich würde hier auch asap abhauen wenn Krieg droht. Wer hat schon Bock zu sterben? Vor allem nicht in einem Streit zwischen 2 Staaten. So verbunden bin ich Deutschland dann auch nicht.
 
Da kannst Du herbeireden was Du möchtest jede Waffe die die Ukraine einsetzt ist auch eine ukrainische.
Oder gehört der OC vor dem Du sitzt nicht dir? Dein Auto ist auch nicht Deins oder? Sag mal die Unterhose welche du trägst gehört die Dir?

Natürlich sind es nach Einigung und Übergabe rechtlich gesehen die Waffen der Ukraine.
Wo die Waffen herkommen und wer die Waffen finanziert (Nato-Mitgliedsländer, Waffenbestände aus Natomitgliedsländern), sorgt natürlich für ein Involvement dieser Länder in den Krieg, wenn auch indirekt!

Nach der gleichen Logik kannst du sonst auch sagen, der Drogendealer ist raus, weil es die Drogen des Junkies sind. Selbst schuld, was er damit macht.

Das ist nunmal ein anderes Level der Einmischung, als wenn die Ukraine ihre Waffen einfach bei Rheinmetall oder sonstwo gekauft hätte.

Deutschland unterstützt die Ukraine mit Ausrüstungs- und Waffenlieferungen – aus Beständen der Bundeswehr und durch Lieferungen der Industrie, die aus Mitteln der Ertüchtigungshilfe der Bundesregierung finanziert werden.

Ansonsten sollten die immer gleichen Leute hier auch mal versuchen ohne wiederkehrende persönliche Provokationen zu diskutieren. Ab jetzt wird konsequent gemeldet.

@Tekkla Kaliningrad ist in Russland. Das gehört zu keinem anderen Land.
 
Nach der gleichen Logik kannst du sonst auch sagen, der Drogendealer ist raus, weil es die Drogen des Junkies sind. Selbst schuld, was er damit macht.
Total blödsinniger, weil in keinster Weise passender Vergleich, denn deine Analogie sagt, dass es ein Verbrechen ist, dass man der Ukraine hilft. Kann man machen, aber dann ist man des Kremls "5. Kolonne"¹ und ein weiterer deren "nützlicher Idioten"².

¹ https://de.wikipedia.org/wiki/Fünfte_Kolonne
² https://de.wikipedia.org/wiki/Nützlicher_Idiot
 
Natürlich sind es nach Einigung und Übergabe rechtlich gesehen die Waffen der Ukraine.
Korrekt.
Daraus folgt aber dann auch, dass (nur) derjenige, der seine Waffen einsetzt, dafür verantwortlich ist, niemand anderes.
Nochmal: Das Russland diese Geschichte anders erzählt, ist bekannt, macht es aber nicht richtiger.

Nach der gleichen Logik kannst du sonst auch sagen, der Drogendealer ist raus, weil es die Drogen des Junkies sind. Selbst schuld, was er damit macht.
Dieser Vergleich hinkt. Denn der Verkauf illegaler Betäubungsmittel ist (in deinem Vergleich) die eine Straftat, der Konsum die andere (die dem Verkäufer allerdings nicht zur Last gelegt werden kann).
Der Vergleich hinkt genau an der Stelle, an der die Weitergabe von Waffen an die Ukraine eben nicht illegal ist.
 
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Nach der gleichen Logik kannst du sonst auch sagen, der Drogendealer ist raus, weil es die Drogen des Junkies sind
Richtig. Was den Besitz der Droge betrifft wird der Konsument sich nicht rausreden können mit "das ist nicht meins sondern gehört dem Dealer".
Der Drogendealer ist damit raus.
Das er für die Straftat des Handels mir Drogen belangt werden kann stimmt auch ist hier aber ein schlechter Vergleich. Da die Unterstützung des Verteidigers gegen einen völkerrechtswidrigen Angriff durch die Charta der UN gedeckt ist.

Es ist kein Unterschied ob die Waffen bei der Regierung des Landes bezogen werden oder durch das ansässige Unternehmen. Mit der Übergabe ändert sich auch der Eigentümer. Somit sind die Waffen welche die Ukraine einsetzt ukrainische Waffen. So auch iranische Waffen welche Russland einsetzt russische Waffen.
Entsprechend sind diese auch durch Hoheitsabzeichen kenntlich gemacht.
Selbst Russland hat an keinem der durch die Ukraine eingesetzten Fahrzeuge ein Eisernes Kreuz gefunden.
 
Und meine Frage war auf Waffen bezogen. Nicht auf Nato Truppen.
Was sollen denn "Nato-Waffen" sein? Das sind ukrainische Waffen. Punkt
Die Ukraine greift ja auch mit "russischen" Waffen an. Ist das dann ein
Angriff von Russland gegen Russland?

Die Frage war absurd. Das Hinterfragen, ob "Die Nato was damit zu tun hat"
ist einzig und alleine die Frage, ob Nato Soldaten in Kämpfe verwickelt sind.
Und da wir das verneinen können, gibt es keine Nato Beteiligung. Und das
versuche ich Dir in Ruhe zu erklären.

Es ist einzig die Russenpropaganda, die ständig irgendwelche "Die Nato
ist schuld"
Aussagen trifft. Und das sollte man als solches erkennen.
 
Das ist nunmal ein anderes Level der Einmischung, als wenn die Ukraine ihre Waffen einfach bei Rheinmetall oder sonstwo gekauft hätte.
Selbst das dürfte so nicht stimmen, da Kriegswaffen dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen und der Export (durch den Gesetzgeber) genehmigungspflichtig ist.
Jeder Panzer, jedes Maschinengewehr, dass Rheinmetall & Co. an Streitkräfte anderer Staaten verkaufen will, muss von der Bundesregierung vorher ausdrücklich und explizit genehmigt werden!

Ich würde hier auch asap abhauen wenn Krieg droht. Wer hat schon Bock zu sterben? Vor allem nicht in einem Streit zwischen 2 Staaten. So verbunden bin ich Deutschland dann auch nicht.
Wer will schon in den Krieg oder sterben?
Es ist menschlich nachvollziehbar sich entsprechenden Gefahren zu entziehen.

Es muss allerdings auch legitim sein, die folgende Meinung zu vertreten:
Jede(r) Bürger(in) hat Rechte, aber auch Pflichten.
Eine dieser Pflichten ist es, im Verteidigungsfall (im Rahmen der individuellen Möglichkeiten) den Staat zu verteidigen.

Warum sollen die "anderen" den Karren aus dem Dreck ziehen, während man selber gefahrlos die Früchte der (Drecks)Arbeit genießen kann?
Eine Medaille hat nunmal 2 Seiten.
 
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