Ruyven, auf dich habe ich echt gewartet - war ja nur eine Frage der Zeit.
Das mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung für andere intelligente (und zumindest mit Kommunikationstechnik auf unserem Stand ausgestattete) Wesen in unserer Galaxis geht sowieso mächtig in die Hose, auch wenn man die Argumente der mancher Leute - die oft so anfangen: "Wenn auch nur jeder tausendste Planet in der Milchstraße..." - mal wirklich durchrechnet.

Vor Äonen habe ich das mal gemacht - recht großzügig bei den Parametern, nur so nebenbei - und am Ende war die Anzahl der technischen Zivilisationen recht überschaubar: 1.
Was die Lichtgeschwindigkeit angeht, so funktioniert die spezielle Relativitätstheorie soweit ganz gut und ist in einem gewissen Rahmen auch nachvollziehbar (auf jeden Fall in ihren praktischen und nachweisbaren Effekten in Hinsicht auf hypothetische interstellare Flüge) auch wenn sie nicht alles erklärt - genau wie die klassische nichtrelativistische Physik/Mechanik ausreicht um zumindest die "Mechanik" innerhalb unseres Sonnensystems zu berechnen und zu erklären (bis auf ein paar Ausnahmen, bei denen sich die Wissenschaftler die Haare gerauft haben, als sie entdeckt wurden), auch für die systeminterne Raumfahrt reicht die klassische Physik noch aus.
Die Quantenphysik lässt man besser erstmal außen vor.

Ganz schräg wirds eher, wenns darum geht, die Lichtgeschwindigkeit zu überlisten - dann werden gerne irgendwelche angebliche Theorien gebracht - auch wenn's manchmal von namhaften Wissenschaftlern kommt, die haben dann aber meist nur laut über irgendwelche Gedankenexperimente nachgedacht - also Science Fiction im wörtlichen Sinne

, die dann leider oft als ernsthafte Theorien interpretiert werden.
Was den Sinn des Ganzen angeht - naja.
Das Universum ist PUNKT
Intelligentes Leben auch - oder was wir darunter verstehen.
Die Sache muss gar keine Sinn haben. Eigentlich suchen wir den Sinn eigentlich nur, um dann auch jemanden zu finden, dem man die Verantwortung in die Schuhe schieben kann.
Als Mensch kann man aber auch allem einen Sinn geben. Auch wenns dann immer ein Sinn im beschränkten menschlichen Sinn sein wird. The human way of life.
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Evolutiontheoretiker sagen gerne: Das Leben findet immer einen Weg. Von daher könnte man auch behaupten, einer der Sinne des Lebens (wenn auch nicht unbedingt des Universums) ist, sich selbst zu erhalten.
Da kämen wir ins Spiel. Denn obwohl das Universum das Leben ermöglicht, ist es auch lebensfeindlich.
Auch ohne menschliche Schandtaten machen wir es hier nicht mehr lange - die Statistik ist gegen uns.