Wie groß ist das Universum?

AW: Wie groß ist das Universum?

Die Ausdehnung geht ins unendliche. Wäre das Universum unendlich, wäre es schon immer da gewesen, also kein Big Bang und würde sich nicht ausdehnen. Es hätte auch unendlich viele Sterne.
Das dachte zu erst auch immer aber es geht um den Raum. Wenn man sich den als Drahtgitter vorstellt so sind die Maschen unendlich nur die Kantenlängen nehmen zu. Also die Anzahl der kleinen Quadrate. Das hat mir mal eine Physiker erklärt und auch ene Seite mit Analogie verlinkt, aber finde das nicht mehr.:(

Split99999 schrieb:
Oder um es mit anderen Worten zu sagen: "Objektivität ist die Wahnvorstellung, Beobachtungen könnten ohne Beobachter gemacht werden". Heinz von Foerster
Noch bekloppter ist es anzunehmen das die Welt nur existiert wenn ihr einen Namen geben. Das ist auch arrogant, weil wir ganz kleine LIchter sind. Warum sollen dann Sachen vorhanden sein welche wir nur beobachten können? Sie sind immer vorhanden, egal ob wir sie wahrnehmen oder nicht.
 
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AW: Wie groß ist das Universum?

Ich denke der Grund dafür, dass wir uns das universum und seine vielfalt/größe etc. nicht genau und 100% erklären können ist ganz einfach, weil es unseren Horizont um einiges übersteigt.
 
AW: Wie groß ist das Universum?

Headcrash

Hat der Mensch Kenntnis von Dingen, die er nie beobachtet hat? Hat der Mensch Kenntnis von Kants "Ding an sich"? Leider nicht und das wird er auch nie haben. Was wir haben sind aber Erkenntnisse darüber, wie das Gehirn funktioniert und dass das Gehirn vieles von dem, was wir Wirklichkeit nennen, konstruiert. Z.B. gibt es "da draußen" gar keine Farben und auch keine Geräusche.


target2804


Wobei Hawkin in "Eine kurze Gerschichte der Zeit" schreibt:

"Jede physikalische Theorie ist insofern vorläufig, als sie nur eine Hypothese darstellt. Man kann sie nie beweisen. Wie häufig auch immer die Ergebnisse von Experimenten mit einer Theorie übereinstimmen, man kann nie sicher sein, dass das Ergebnis nicht beim nächsten Mal der Theorie widersprechen wird. Dagegen ist eine Theorie widerlegt, wenn man nur eine einzige Beobachtung findet, die nicht mit den aus ihr abgeleiteten Voraussagen übereinstimmt."


 
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AW: Wie groß ist das Universum?

target2804


Wobei Hawkin in "Eine kurze Gerschichte der Zeit" schreibt:

"Jede physikalische Theorie ist insofern vorläufig, als sie nur eine Hypothese darstellt. Man kann sie nie beweisen. Wie häufig auch immer die Ergebnisse von Experimenten mit einer Theorie übereinstimmen, man kann nie sicher sein, dass das Ergebnis nicht beim nächsten Mal der Theorie widersprechen wird. Dagegen ist eine Theorie widerlegt, wenn man nur eine einzige Beobachtung findet, die nicht mit den aus ihr abgeleiteten Voraussagen übereinstimmt."



Hawking ist für mich einer der bedeutendsten Wissenschaftler der vergangenen Jahrzehnte.
Er hat so viel zu unserem Verständnis für das Universum beigetragen, das ist schon fast unglaublich. Das Zitat was du hier angebracht hast ist eine ganz heiße Geschichte. da gibt es in der Wissenschaft einen klein Krieg. Die eine Minderheit, die Hawking in allen belangen zustimmt und die anderen, die seine Theorie stark anzweifeln. Ich würde zumindest soweit gehen und sagen, dass Hawking auf jeden Fall für das "Große Ganze" mit seinem Ausspruch recht hat. Wir kennen nicht alles Dimensionen und können uns längst nicht alle Phänomene außerhalb unseres Nanokosmos Erde erklären.
Auf der Erde würde ich ihm nur bedingt Recht geben.
Dafür existieren die meisten physikalischen Gesetze zu lange und konnten bisher nie wiederlegt werden. Wobei ich auch nicht ausschließen möchte, dass sie eines Tages wiederlegt werden. Insofern ist Hawking ein echter Visionär und eine großartige Persönlichkeit, auch wegen seiner echt schlimmen Krankheit.
Also, wenn uns einer etwas über das Universum erzählen kann dann er :D Aber die Frage nach der Größe des Universums wird er auch nicht beantworten können :)
 
AW: Wie groß ist das Universum?

Hawking ist für mich einer der bedeutendsten Wissenschaftler der vergangenen Jahrzehnte.
Er hat so viel zu unserem Verständnis für das Universum beigetragen, das ist schon fast unglaublich. Das Zitat was du hier angebracht hast ist eine ganz heiße Geschichte. da gibt es in der Wissenschaft einen klein Krieg. Die eine Minderheit, die Hawking in allen belangen zustimmt und die anderen, die seine Theorie stark anzweifeln. Ich würde zumindest soweit gehen und sagen, dass Hawking auf jeden Fall für das "Große Ganze" mit seinem Ausspruch recht hat. Wir kennen nicht alles Dimensionen und können uns längst nicht alle Phänomene außerhalb unseres Nanokosmos Erde erklären.
Auf der Erde würde ich ihm nur bedingt Recht geben.
Dafür existieren die meisten physikalischen Gesetze zu lange und konnten bisher nie wiederlegt werden. Wobei ich auch nicht ausschließen möchte, dass sie eines Tages wiederlegt werden. Insofern ist Hawking ein echter Visionär und eine großartige Persönlichkeit, auch wegen seiner echt schlimmen Krankheit.
Also, wenn uns einer etwas über das Universum erzählen kann dann er :D Aber die Frage nach der Größe des Universums wird er auch nicht beantworten können :)

Seine "Hypothese" (die gabs schon vor ihm) ist die Grundlage der modernen Wissenschaft. Es wird keinen seriösen Wissenschaftler geben, der dir diese Aussage anzweifelt.
 
AW: Wie groß ist das Universum?

Was Hawkins da sagt, ist eigentlich der Standard heutiger Wissenschaftstheorie nach Karl Popper. Popper hat ja gesagt, dass sich Theorien nicht beweisen, sondern nur falsifizieren lassen. Das hat was mit Induktion und Deduktion zu tun. Popper hat klar gemacht, dass induktive Schlüsse nicht sicher sind. Man, das ist schon lange her, dass ich mich damit beschäftigt habe. :D

Ich halte Hawkin zwar auch für den bedeutendsten Wissenschaftler unserer Zeit, aber ich bin generell der Meinung, dass wir philosophisch unsere ganzen physikalischen Erkenntnisse mit Vorsicht genießen müssen. Inwieweit Theorien Aufschluss über die Wirklichkeit geben ist äusserst unsicher. Sicher ist nur, dass wir bestimmte Zusammenhänge verstehen und auch unter Umständen technisch nutzbar machen können. Ich nehme mal als einfaches Beispiel die Quantenmechanik, zu der selbst Feynman (war ein relativ bedeutender Wissenschaftler) in den späten 60ern sagte: "es ist sicher zu sagen, niemand versteht die Quantenmechanik". Er meinte das philosophisch. Verstehen tun wir ja was von ihr, zumindest soweit es mathematische Formalismen betrifft, aber was verstehen wir wirklich? Und wenn wir jetzt an die Stringtheorie, Dunkle Materie, Schwarze Löcher oder halt die Form und Grösse des Universums denken, afaik alles Hawkins Spezialgebiete, dann reicht die Frage, was verstehen wir wirklich sogar nicht mehr aus, denn diese Gebiete sind ja sogar ganz offiziell ungeheuer spekulativ.

Deswegen bin ich auch aufs Gehirn gekommen. Ich glaube, unser Gehirn ist einfach nicht dafür gemacht, um das Universum zu verstehen. http://www.youtube.com/watch?v=UzYHlHRzE3w :lol:
 
AW: Wie groß ist das Universum?

Headcrash

Hat der Mensch Kenntnis von Dingen, die er nie beobachtet hat? Hat der Mensch Kenntnis von Kants "Ding an sich"? Leider nicht und das wird er auch nie haben. Was wir haben sind aber Erkenntnisse darüber, wie das Gehirn funktioniert und dass das Gehirn vieles von dem, was wir Wirklichkeit nennen, konstruiert. Z.B. gibt es "da draußen" gar keine Farben und auch keine Geräusche.
Wer sagt denn das es da draußen keine Farben oder Geräusche gibt? Was ist mit den Tieren welche Sinnesorgane haben und genauso wahrnehmen können. Manchmal sogar Sachen welche wir selber nicht wahrnehmen können, sondern nur indirekt, durch Geräte und Messungen.

Ich halte es für falsch die Welt oder Natur nur von uns und unserer Wahrnehmung abhängig zu machen. Wobei mir bewußt ist das man (als Mensch) nur über die Wahrnehmung überprüfen kann. Aber die Erde hat schon lange vor uns existiert. Nur weil wir von "etwas" wissen, heisst es nicht, das dieses etwas nur dann existiert, wenn wir es wissen. Ich finde da nimmt sich der Mensch zu wichtig.
 
AW: Wie groß ist das Universum?

Wer sagt denn das es da draußen keine Farben oder Geräusche gibt? Was ist mit den Tieren welche Sinnesorgane haben und genauso wahrnehmen können. Manchmal sogar Sachen welche wir selber nicht wahrnehmen können, sondern nur indirekt, durch Geräte und Messungen.

Ich halte es für falsch die Welt oder Natur nur von uns und unserer Wahrnehmung abhängig zu machen. Wobei mir bewußt ist das man (als Mensch) nur über die Wahrnehmung überprüfen kann. Aber die Erde hat schon lange vor uns existiert. Nur weil wir von "etwas" wissen, heisst es nicht, das dieses etwas nur dann existiert, wenn wir es wissen. Ich finde da nimmt sich der Mensch zu wichtig.


das ist auch genau dsa problem, warum wir das universum nicht verstehen können. unser horizont reicht leider nicht über unseren tellerrand hinaus und wir können meistens nur bezug zu etwas herstellen, oder es verstehen, wenn wir einen bereits bekannten vergleich haben, oder etwas, das wir kennen.
 
AW: Wie groß ist das Universum?

Wer sagt denn das es da draußen keine Farben oder Geräusche gibt? Was ist mit den Tieren welche Sinnesorgane haben und genauso wahrnehmen können. Manchmal sogar Sachen welche wir selber nicht wahrnehmen können, sondern nur indirekt, durch Geräte und Messungen.

Du hast da was falsch verstanden:
Natürlich gibt es solche physikalischen Phänomene, die wir Farben (also Licht mit einer bestimmten Wellenlänge) bzw Geräusche (Schwingungen von Molekülen) nennen. Mehr können wir allerdings nicht sagen, also nicht, was das jetzt eigentlich ist. Deswegen haben wir es Farbe und Geräusch genannt. Diese Begriffe sind allerdings völlig zufällig gewählt und sagen nicht über die Welt aus
Wen das interessiert kann ja mal "Sprachkrise um 1900" oder so googeln;)
 
AW: Wie groß ist das Universum?

So wie ich den radikalen Konstruktivismus verstanden habe erschaffen wir durch unsere Begriffsgebungen und Ideen die Welt. Erst wenn die Dinge einen Namen haben, existieren sie.

Aber vielleicht habe ich es auch falsch verstanden.;)

Edit: Sorry, habe das wohl mit dem Idealismus verwechselt.
 
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Das dachte zu erst auch immer aber es geht um den Raum. Wenn man sich den als Drahtgitter vorstellt so sind die Maschen unendlich nur die Kantenlängen nehmen zu. Also die Anzahl der kleinen Quadrate. Das hat mir mal eine Physiker erklärt und auch ene Seite mit Analogie verlinkt, aber finde das nicht mehr.:(
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Mit dem System Drahtgitter kann ich nicht zustimmen weil ich kann 1m² auch in (gegen)Unendlich viele Gitter unterteilen und nach diesem System müssten die Maschen zunehmen gegen Unendlich und die Kantenlänge würde gegen Unendlich klein laufen.

Ich stelle mir die Raumzeit vor wie Wasser, das kann man sich besser im einem dreidimensionalen Raum vorstellen. Ein Gitteraufbau wäre mir zu primitiv. Man sollte jetzt aber Wasser nicht zu wörtlich nehmen, da das Wasser in dem Sinn keine Materie ist. Es geht mir nur um Raumfülle im System der Zeit. Ein Schwarzes Loch wäre wie eine Luftblase die von der Raumzeit abgetrennt ist. Der Ereignishorizont ist der Rand der Blase. Die Sonne wäre eine Masse die die Raumzeit verdrängt und so Gravitation entstehen lässt, wie wir sie in unserem Sonnensystem erfahren.

Raumzeit lässt sich sehr schwer Vorstellen.


Was Kant damit sagen will ist das, das die Menschen Sprache zur Verständigung untereinander nutzen Farbe ist das deutsche Wort ein Engländer sagt Color. Unser Gehirn hat die Sprache erfunden, alles was wir beobachten muss auch definiert werden, damit jeder weiß was gemeint ist. Es ist alles eine kommunikative Verschlüsselung mehr nicht.

Hawkin sagt nichts was andere Naturwissenschaftler nicht auch sagen. Eine Theorie ist nur dann gut, wenn man sie auch kaputt testen kann. Nehmen wie die Relativitätstheorie diese ist eine gute Theorie, da man die Möglichkeit hat sie auszurechnen oder zu testen. Man konnte an einem ehemaligen Doppelstensytem mit zwei Pulsaren (Neutronenstern) die Relativitätstheorie genauer bestimmen als man sie in der Theorie hätte ausrechnen können.
Die Stringtheorie ist müll, da man sie nicht testen kann. Sie kann weder bestätigt noch wiederlegt werden.

btw wir wissen schon wie das Universum aufgebaut ist nur nicht das wieso.

"Das Leben im Universum wird sich niemals mit Lichtgeschwindigkeit bewegen können aber dafür eine Distanz in einer Sekunde zurücklegen wofür das Licht Mrd Jahre Braucht. Das leben findet immer einen Weg der einfacher ist"
 
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AW: Wie groß ist das Universum?

Vorneweg, ich weiss das dies hier nicht das Thema dafür ist. Aber ich möchte keinen eigenen Thread aufmachen. Denke aber da ich hier am ehesten eine Antwort bekomme:

Wie heisst das Fremdwort (wenn es denn eins gibt) dafür das alle Stoffe/Systeme/Lebenwesen im Universum... das bestreben haben den energieärmsten bzw energiesparsamsten Zustand einzunehmen?

Wäre nett wenn das jemand mal eben nennen könnte. :daumen:
 
AW: Wie groß ist das Universum?

Wie sagte Buzz Lightyear aus Toy Story so schön:Dpassend:
"Bis zur unendlichkeit und noch viel weiter."

Ganz kurz und ohne viele Worte gesagt:
Die größe liegt deutlich Außerhalb unserer Verstellungskraft.

Mfg:
Niza
 
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Vorneweg, ich weiss das dies hier nicht das Thema dafür ist. Aber ich möchte keinen eigenen Thread aufmachen. Denke aber da ich hier am ehesten eine Antwort bekomme:

Wie heisst das Fremdwort (wenn es denn eins gibt) dafür das alle Stoffe/Systeme/Lebenwesen im Universum... das bestreben haben den energieärmsten bzw energiesparsamsten Zustand einzunehmen?

Wäre nett wenn das jemand mal eben nennen könnte. :daumen:

Ein geläufiges Fremdwort für den Vorgang als solchen wäre mir nicht bekannt, aber ggf. suchst du "Entropie", also die Energiedichte/Ordnung des Systems als solchem?
 
AW: Wie groß ist das Universum?

Ja mh, schwer zu sagen. Will das Thema aber nicht versauen hier.

Schonmal danke. Das Hilft schonmal. Wir hatten eben "Enthalpie" als den Begriff...
 
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