S
serafen
Guest
[x] Nein.
Warum? Ganz einfach: schlichtweg nicht mehr zeitgemäß. Sofern man eine Pflichtleistung abverlangen möchte, soll diese bitte in einer allgemein gültigen Form erfolgen, welche die
Wahlfreiheit des Einzelnen von Beginn an garantiert!
Außerdem ist die allgemeine Wehrpflicht von 6 Monaten doch ein Witz in sich. Je nachdem, wann man geboren wurde, mit unterschiedlich langen Laufzeiten versehen
- soviel zur "staatsbürgerlichen Gleichheit aller Deutschen" gemäß Artikel 33 I GG.
Ich bin ganz klar für eine Berufsarmee, zudem für eine Verkleinerung der Bundeswehr auf ca. 80.000 aktive SoldatInnen, bei gleichzeitiger Modernisierung auf höchstmöglichen
Stand der Wehrtechnik. Gerade auch im schutzbedürftigen Interesse der SoldatInnen; selbst, wenn hier Investitionen unumgänglich sind (bitte keine Finanzierungsdebatte).
Und ganz unter uns: Verteidigungsfähigkeit sieht - realistisch gesehen - anders aus, mal den Bündnisschutz außer Acht gelassen!
Aus dem internationalen Verbund sowie dessen Verantwortung, kann sich die Bundeswehr sicher nicht (mehr/länger) entziehen, jedoch ist die Wehrpflicht mehr als entbehrlich.
Die Anlehnung an die Weimarer Republik kann ich zwar nachvollziehen, allerdings sieht man doch seit Jahren, wie immer wieder aufs Neue, Vorwände und Sonderfälle dankbar aufgegriffen werden,
um Auslandseinsätze zu rechtfertigen. Dann bitte konsequent eine Anpassung des Grundgesetzes; Grundgesetz heißt ja nicht, sich den veränderten Realitäten nicht stellen zu müssen (oder zu können) ...
Wer Soldat werden möchten, bitte, dafür meinen größten Respekt - dann jedoch in einer Berufsarmee, und mit allen daraus resultierenden Rechten und Pflichten!
Vielleicht sollte man sich aber vor dieser bewussten Entscheidung darüber im Klaren sein, womöglich von einem Auslandseinsatz entweder gar nicht mehr oder körperlich/geistig versehrt zurückzukehren!
Wenn ich mir Diskussionen zu diesem Thema aus jüngster Vergangenheit in Erinnerung rufe, habe ich den Eindruck, mancher Soldat überschätzt seine Eignung für diesen verantwortungsvollen und risikobehafteten
Beruf; anschließend sind die Wehklagen immer sehr groß.
Als hätte man vorher nicht gewußt, worauf man sich einläßt ...
Warum? Ganz einfach: schlichtweg nicht mehr zeitgemäß. Sofern man eine Pflichtleistung abverlangen möchte, soll diese bitte in einer allgemein gültigen Form erfolgen, welche die
Wahlfreiheit des Einzelnen von Beginn an garantiert!
Außerdem ist die allgemeine Wehrpflicht von 6 Monaten doch ein Witz in sich. Je nachdem, wann man geboren wurde, mit unterschiedlich langen Laufzeiten versehen
- soviel zur "staatsbürgerlichen Gleichheit aller Deutschen" gemäß Artikel 33 I GG.
Ich bin ganz klar für eine Berufsarmee, zudem für eine Verkleinerung der Bundeswehr auf ca. 80.000 aktive SoldatInnen, bei gleichzeitiger Modernisierung auf höchstmöglichen
Stand der Wehrtechnik. Gerade auch im schutzbedürftigen Interesse der SoldatInnen; selbst, wenn hier Investitionen unumgänglich sind (bitte keine Finanzierungsdebatte).
Und ganz unter uns: Verteidigungsfähigkeit sieht - realistisch gesehen - anders aus, mal den Bündnisschutz außer Acht gelassen!
Aus dem internationalen Verbund sowie dessen Verantwortung, kann sich die Bundeswehr sicher nicht (mehr/länger) entziehen, jedoch ist die Wehrpflicht mehr als entbehrlich.
Die Anlehnung an die Weimarer Republik kann ich zwar nachvollziehen, allerdings sieht man doch seit Jahren, wie immer wieder aufs Neue, Vorwände und Sonderfälle dankbar aufgegriffen werden,
um Auslandseinsätze zu rechtfertigen. Dann bitte konsequent eine Anpassung des Grundgesetzes; Grundgesetz heißt ja nicht, sich den veränderten Realitäten nicht stellen zu müssen (oder zu können) ...
Wer Soldat werden möchten, bitte, dafür meinen größten Respekt - dann jedoch in einer Berufsarmee, und mit allen daraus resultierenden Rechten und Pflichten!
Vielleicht sollte man sich aber vor dieser bewussten Entscheidung darüber im Klaren sein, womöglich von einem Auslandseinsatz entweder gar nicht mehr oder körperlich/geistig versehrt zurückzukehren!
Wenn ich mir Diskussionen zu diesem Thema aus jüngster Vergangenheit in Erinnerung rufe, habe ich den Eindruck, mancher Soldat überschätzt seine Eignung für diesen verantwortungsvollen und risikobehafteten
Beruf; anschließend sind die Wehklagen immer sehr groß.
Als hätte man vorher nicht gewußt, worauf man sich einläßt ...
), aber das Prinzip, dass man überhaupt einen Antrag stellen muss, ist imho schon grundverkehrt.
