Update Piratenpartei bietet Wikileaks Spiegelung an

Ich finde es auffälig komisch, dass in den Medien nur einmal kurz darüber berichtet wurde, nun aber die ganze Sache totgeschwiegen wird...

Das zeigt für mich einmal mehr wie wichtig diese Veröffentlichungen waren!
Und das man hier versucht das außmaß durch "zensur" in den Medien einzudämmen.

Die ganze Sache stinkt zum Himmel, und zwar mehr als gewalltig. Punkt.
 
@KILLTHIS: Welcher Würgegriff übt denn die USA auf uns aus? Und welchen Krieg will Amerika denn gerade provozieren?
Ich glaub nicht das die nach den letzen Jahren schon wieder Krieg wollen. Frieden ist glaub ich für jeden eine erstrebenswerte Sache. Und hoffentlich wird auch bald Frieden in den Nahen Osten und Korea einziehen. Da finde ich es aber nicht unbedingt von Vorteil, wenn Wikileaks planlos brisante diplomatische Daten veröffentlicht.
Klar will jeder Frieden und es wäre sehr von Vorteil, wenn dieser in den von dir genannten Gebieten und noch zahlreichen anderen Einzug halten würde. Aber Wikileaks ist unabhängig von jeglicher Institution. Das ist ein journalistisches Medium. Pressefreiheit sollte unabhängig von allem gelten. Und planlos würde ich die Aktion von Herrn Assange auch nicht nennen. War doch klar, dass solche Sachen früher oder später ans Licht kommen. ;-)
 
Ich finde es auffälig komisch, dass in den Medien nur einmal kurz darüber berichtet wurde, nun aber die ganze Sache totgeschwiegen wird...

Das zeigt für mich einmal mehr wie wichtig diese Veröffentlichungen waren!
Und das man hier versucht das außmaß durch "zensur" in den Medien einzudämmen.

Die ganze Sache stinkt zum Himmel, und zwar mehr als gewalltig. Punkt.

Todgeschwiegen sieht anders aus; siehe etwa hier:
Aktion gegen US-Sperren: WikiLeaks hat sich verhundertfacht - news.ORF.at
 
Tja, die USA will vielleicht keinen Krieg - aber wirtschaftlich gesehen macht es für sie Sinn. Sie vergeben Aufträge an die Waffenhersteller, diese stellen her und kassieren, während sie aber ebenfalls Steuern an den Staat zahlen.
 
Und Kriege werden ja nur gegen die boesen Terroristen gefuehrt, wie im Irak und in Afghanistan. Das dort zufaelligerweise auch Bodenschaetze sind, ist reiner Zufall.
Aber warum reicht denn der Weltpolizeistatus nicht aus um mal in diversen Laendern in Afrika fuer halbwegs geordnete Umstaende zu sorgen?
Das dort tagtaeglich massen an Menschen abgeschlachtet werden interessiert irgendwie keinen.

Was auch immer....

Aber eine Demokratie, wo nicht ueberall mit offenen Karten gespielt wird, ist nicht wirklich eine.
 
Aber warum reicht denn der Weltpolizeistatus nicht aus um mal in diversen Laendern in Afrika fuer halbwegs geordnete Umstaende zu sorgen?
Das dort tagtaeglich massen an Menschen abgeschlachtet werden interessiert irgendwie keinen.

Was ein Blödsinn.
Wie willst du denn da mal "ebend" Frieden schaffen? Glaubst du es geht so einfach, kurz dahin fahren und den Menschen klar machen das das so nicht geht? Und warum gerad Amerika? Sollen sie die ganze Army,Navy und Airforce nach Afrika schicken? Wofür sind wohl die ganzen großen Organisationen schon vor Ort, sie versuchen seit Jahren die Lage dort zu stabilisieren.
NATO unter anderem gegen Piraten, UN und Blauhelme in Zentral-Afrika. Überall helfen die USA schon mit.
 
AW: Piratenpartei bietet Wikileaks domain an

Hier kommt man sich ja vor wie in einem Thread voller Anarchisten.
"Regierung sch****! Sch*** Politiker" und morgen gehts zum Arbeitsamt oder Hartz4 abholen?

Und das ist heute immernoch so und deswegen sind wir abhängig! Oder meinst du, von heut auf morgen könnten wir den gesamten Ölverbrauch durch was anderes ersetzen?
ist das nicht ersichtlich?
 
naja ob die amerikaner immer helfen wollen, sei mal dahingestellt. als Irak angegriffen wurde, mit der begründung, dass die ganze welt durch massenvernichtungswaffen bedroht sei, ist nach dem krieg bis heute nichts gefunden wurden. amerikaner haben das ganze erdöl weggenommen und den iraker geht es dreckiger als vorher.

wegen der atombombe Hiroshima, bezahlen die amerikaner bis heute den japanern jedes jahr geld, damit die japaner nicht befeindet sind.

amerikanische Industrie besteht größenteils aus Waffenherstellung. wenn Kriege gemacht werden, verdient die waffenindustrie viel geld und der staat bekommt viele steuern. viele politiker werden auch geschmiert durch die Waffenindustriebosse.

glaube kaum das USA immer den weltfrieden bewahren möchte, wie sie immer behaupten nach aussen, die möchten immer ihre eigenen Vorteile aus der ganzen sache ziehen.

viele menschen mussten daher viele opfer bringen. [Vietnamkrieg, atombombe hiroschima, perl harbor, Irakkrieg unter anderem]
 
Bezüglich zu dem Thema mal eine interessante und zutreffende Zusammenfassung! ;)
Hier mal eine Top Zusammenfassung bezüglich Wikileaks und der Logik hinter dieser Idee. Habe ich gestern von einem bekannten Radiomoderator der immer Sonntags auf dem Sender Fritz eine Show hat gehört. Ich finde er hat den Nagel auf dem Kopf getroffen. :-)

https://www.youtube.com/watch?v=HVJAUECLdo8

MfG

MfG
 
Wikileaks ist nur der Anfang, ob man das befürwortet oder nicht, das wird häufiger passieren.

Das schöne daran ist das es passiert während die Verantwortlichen noch an der Macht sind und nicht wie bisher, das man die Wahrheit erst nach 30-40 Jahren erfahren hat ( ich sage nur Gorleben)


Eins finde ich bei dem ganzen Thema sehr interessant und zwar wie schnell an denn entsprechenden stellen reagiert wurde um WikiLeaks von denn Servern verschwinden zu lassen, aber bei KiPo & Co ist sperren effektiver :lol:


@DaStash nett danke für denn Link

ach so wo wir beim Thema Medien sind, wo bleiben eigentlich die zig Terroranschläge die so in denn letzten Wochen angekündigt wurden, oder war das wieder Meinungsmache XD

Offtopic : USA


ja ja USA der Friedensstifter, also eins sollte klar sein die USA vertreten nur ihre eigenen Interessen *punkt*

mal so zum nachdenken ;)
die Länder des ehemaligen Ostblocks, die im Bösen Warschauer packt eingebettet waren, der war so Böse das die über ihre komplette Mitgliedschaft an keinen Angriffskrieg beteiligt waren ( ich schließe mal interne Konflikte aus) aber als die der Nato beigetreten sind, waren das innerhalb kürzester zeit gleich zwei :lol: ( einmal als Pakt der willigen Mitläufer^^)

ach so wer mal so über Geheimdienste was lustiges hören will :)

Alternativlos!

so genug offftopic
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Video serviert hier die Warheit auf dem Silbertablett, wer das nicht warhaben will solle die Tomaten von den Augen nehmen!

Aber es soll jeder denken was er will, man muss nur aufpassen das man sich nicht zu sehr von "staatlicher Propaganda" beeinflussen lässt!
 
ach so wo wir beim Thema Medien sind, wo bleiben eigentlich die zig Terroranschläge die so in denn letzten Wochen angekündigt wurden, oder war das wieder Meinungsmache XD

Offtopic : USA

Die Terroristen haben jetzt Angst :lol:
Btw: Wikileaks hat Daten über mögliche Anschlagsziele veröffentlicht.
Interessant was da dabei ist.
 
ach so wo wir beim Thema Medien sind, wo bleiben eigentlich die zig Terroranschläge die so in denn letzten Wochen angekündigt wurden, oder war das wieder Meinungsmache XD

Amerikanische Methoden der Ära Bush. Immer wenn die Umfrageergebnisse ins Bodenlose zu stürzen drohten gab es Terroralarm und die Umfragen stabilisierten sich wieder. :ugly:
 
Bösen Warschauer.. der war so Böse das die über ihre komplette Mitgliedschaft an keinen Angriffskrieg beteiligt waren

Äh...

1) Dass ein Staat "friedlich" ist muss nicht heißen dass er gut ist; oft wird ein Staat praktisch zum Krieg gezwungen auch wenn er aggressiv in diesen eingreift (siehe etwa Frankreich/ GB im 2. Weltkrieg); meiner Meinung nach gibt es desweiteren ein größeres Übel als einen Krieg: Völkermord; um einen solchen zu verhindern halte ich einen Angriffskrieg unter bestimmten Vorraussetzungen (gute Aussichten auf einen schnellen und auf beiden Seiten wenig verlustreichen Erfolg) ebenfalls für gerechtfertigt genauso wie das Eingreifen in einen bestehenden Konflikt um diesen schneller zu beenden (Im Idealfall freilich zugunsten der politisch vavorisierten Seite); die letzteren beiden Punkte werden freilich meist nur verfolgt wenn auch andere Interressen für einen Krieg sprechen etwa politischer Populismus und/oder wirtschaftliche Interressen

2) 1979 Afganistan; wenn das kein Angriffskrieg von Sowjetischer Seite war, was dann?

Nur zur Erinnerung: 7000 Soldaten einer Sowjetischen Luftlandedivision landeten in Kabul, kurz darauf wurde der (Kommunistische!) Präsident bei der Erstürmung des Präsidentenpalastes durch SpezNas Truppen durch eine Handgranate getötet nachdem zuvor mehrfach vom KGB versucht wurde ihn und (teils erfolgreich) andere Politiker zu vergiften; das ganze führte schließlich bekanntlich zu einem zehn Jahre andauernden Krieg mit über einer Million Toten; ob die Sowjetische Itervention an sich für die bekanntermaßen de facto bis heute andauernden Bürgerkrieg und die Destabilisierung des Landes nach dem Abzug der Truppen verantwortlich gemacht werden kann ist ungewiss; der Bürgerkrieg ist ja bereits ein gutes Jahr zuvor durch eine kommunistische Revolution ausgelöst worden

Auch im Koreakrieg ging die Aggression von der Nordseite aus hier könnte man aber einwerfen, dass es den Warschauer Pakt damals noch nicht gab und das die späteren Mitgliedsstaaten des WAP nicht für den Angriff verantwortlich waren

ja ja USA der Friedensstifter, also eins sollte klar sein die USA vertreten nur ihre eigenen Interessen *punkt*

Gehen wirs mal durch

Im 2. Weltkrieg? "Jein"; einerseits haben sie nicht in den Krieg eingegriffen bis sie angegriffen wurden, man könnte also behaupten sie hätten nicht eigennützig in den Krieg eingegriffen- man könnte aber genausogut entgegnen, sie hätten lieber versucht eigennützig neutral zu bleiben anstatt Europa vor dem Faschismus zu retten

Im Koreakrieg? wohl kaum; Korea war damals im Norden wie im Süden ein ärmliches Entwicklungsland, von den Japanern ausgebeutet ohne wesentliche Bodenschätze, ohne wichtige Industrie ohne wirkliche wirtschaftliche Bedeutung für das Ausland einschließlich USA; man könnte höchstens Argumentieren, Südkorea wäre für die USA von militärischer Bedeutung gewesen; meiner Meinung nach hatte die Intervention der vereiten Nationen, an der eben auch die USA beteiligt war, andere Gründe- man versuchte einfach uneigennützig Korea zu retten

Im Vietnamkrieg? eher nicht; hier kann man ähnlich argumentieren wie in Korea; wirtschaftliche Hintergründe hatte der Krieg jedenfalls kaum- im Gegenteil: er kostete die USA Milliarden und wurde zu einer enormen Belastung ihren Staatshaushalt

Im zweiten Golfkrieg? vermutlich; hier gab es eindeutig eine wirtschaftliche Motivation; ob diese ausschlaggebend war ist freilich eine Streitfrage; man hätte immerhin etwa noch skrupelloser sein und nun nichtmehr mit Kuwait sondern mit Saddam Geschäfte machen können, weniger wirtschaftlich wäre das kaum gewesen; diesen Krieg befürworte ich auch im Nachhinein klar: nach weniger als einem Jahr ein klarer Sieg mit minimalen alliierten Verlusten- und ein freies Kuwait anstelle eines von Saddam unterjochten; das einzige was man -im Nachhinen- kritisieren könnte war das Vorgehen wärend des Krieges etwa diverse Bombardierungen von Städten

Im Kosovokrieg? Wohl kaum; auch hier gibt es keine nachvollziehbaren Vorteile, die die USA aus dem Krieg hätten ziehen können; man kann freilich über die Richtigkeit der NATO Intervention diskutieren aber er hat jedenfalls kaum wirtschaftliche Vorteile für die USA/NATO gebracht, auch in der Bevölkerung der beteiligten NATO Staaten war er unpopulär

Im "2,5. Golfkrieg" (Bombardierungen des Irak in den 1990ern um ihn militärisch zu schwächen)? ja, auf jeden Fall; Im Hinblick auf einen möglichen weiteren Golfkrieg war dieses Vorgehen aus Sicht der USA freilich sinnvoll

Im aktuellen Afganistankrieg? eingeschränkt; Afganistan ist zwar reich an Bodenschätzen aber deren effektive Ausbeutung ist nach dem Krieg nicht realistischer als vor dem Krieg, abgesehen davon hat Afganistan nur eine geringe wirtschaftliche Bedeutung. Anfangs kann die Intervention in Afganistan als ein Mittel des Populismus verstanden werden (Racheakt für 9/11) allerdings muss hier von einer sehr kurzsichtigen Denkweise der Verantwortlichen ausgegangen werden denn das der Krieg nicht schnell und einfach zu gewinnen ist war schon im vorhinen jedem klar , der sich ein wenig damit beschäftigt hat (alleine durch den Vergleich mit dem Sowjetisch- Afganischen Krieg)

Im dritten Golfkrieg? Ja, definitiv; der dritte Golfkrieg war für die USA im Vorhinein betrachtet in vielerlei Hinsicht von Vorteil; einerseits Wirtschaftlich da man so wieder auf die Ölvorräte des Irak zugreifen konnte andererseits auch sicherheitspolitisch um die militärische Gefahr, die der Irak darstellte, zu eliminieren und die mögliche Unterstützung von Terroristen duch den Irak zu verhindern desweiteren war der Krieg anfangs auch sehr populär; erst als der Plan "wir erobern Bagdad-> fette Party, alle Glücklich-> wir fahren nach hause und sind Helden, Irak ist ein friedliches, freies, westlich orientiertes Paradies und das Öl fließt in Strömen" nicht aufging wurde er langsam zum Problem

-> man kann keinesfalls behaupten, dass die USA nur eigennützig Kriege führen, da bräuchte es schon eine sehr verdrehte Weltanschauung

-> allgemein ist die Amerikanische (Außen-)politik relativ stark nationalistisch ausgerichtet aber auch nicht ungewöhnlich stark im Vergleich zu anderen Staaten einschließlich westlicher Demokratien; durch die militärische und wirtschaftliche Macht der USA kommt das in der Weltpolitik nur besonders deutlich zu tragen; Deutschland, Österreich und die Schweiz sowieso sind (in den letzten Jahrzehnten) eher ungewöhnlich friedlich und außenpolitisch wenig aggressiv und sollten daher nicht als Referenz herangezogen werden
 
Zuletzt bearbeitet:
Korea war damals im Norden wie im Süden ein ärmliches Entwicklungsland, von den Japanern ausgebeutet
Das wäre meines Wissens nach nie passiert, wenn die Amis nicht zwanghaft Japans Grenze geöffnet hätten, da Japan sich von der Welt abschotten wollte.

Zur Piratenpartei:
Die sind echt stark, ich find die immer besser.
Wird auch mal Zeit, dass ich deutsche Parteien gut finde.
Klarmachen zum Ändern^^
 
Das wäre meines Wissens nach nie passiert, wenn die Amis nicht zwanghaft Japans Grenze geöffnet hätten, da Japan sich von der Welt abschotten wollte.

Das ist fast genau 100 Jahre zuvor, 1853 passiert und hatte wenig damit zu tun, dass die Japaner um 1900 ihren Einfluss in Korea ausweiteten und es im Zuge des Russisch-Japanischen Krieges um 1905 Korea de-facto besetzten bis es 1909 endgültig zu einer japanischen Kolonie wurde; es ist sinnlos zu spekulieren, wie die Geschichte Koreas verlaufen wäre, wenn die USA nicht die Öffnung Japans erzwungen hätten
 
amerikanische Industrie besteht größenteils aus Waffenherstellung(...)viele politiker werden auch geschmiert durch die Waffenindustriebosse.

glaube kaum das USA immer den weltfrieden bewahren möchte, wie sie immer behaupten nach aussen, die möchten immer ihre eigenen Vorteile aus der ganzen sache ziehen.

Hast du auch Beweise für deine Vermutungen, oder sind das einfach nur so Einschätzungen?
 
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