Sound ***Diskussionsthread***

Danke, interessanter Artikel, aber wenn ich ein Hörbeispiel möchte, bei dem ein x-beliebiger User berichtet, er hört diesen und jeden Unterschied zwischen Verlustfrei und verlustbehaftet, warum kann ich es dann einfach nicht bekommen? Mir gehts ja gar nicht um Technik/Diskussion/Subjektivität dahinter sondern ich hätte gerne anhand eines Beispiels ein / zwei Lieder in ihre Unterschiede im Klang analysiert, oder zumindest die Eindrücke die man meint zu hören, sodass ich es quasi als nachvollziehbares Beispiel für mich habe und mir dadurch aus meiner Neugier herausgeholfen wird und ich vielleicht auch sagen kann: "Ah, ok, ja, Unterschied, toll!!" oder "ne, ich hör da einfach nix" oder "ich hör's, aber meh"

Dann kauf dir die verlustfreie Version von einer der Beispieldatein und mach selber MP3s in den entsprechenden Bitraten draus und hör es dir selber an.

Ich frage mich, warum heute immer jeder alles vorgekaut haben möchte, statt mal selber drauf zu kommen. Hier wurden ja 2-3 Seiten genannt, wo man verlustfreie Datein bekommt und das runterrechnen auf MP3, sollte man mit 2-3 Minuten in google auch noch gerade hinbekommen.

@Zappaesk
Wenn du die Musik selber gemacht hast und die linzenz MP3 zu benutzen und diese dann weiterzugeben, ist das kein Problem. Alles andere ist schwierig einfach zu sagen.
 
Wo wir gerade bei dem Thema Blindtest sind. Wir könnten ja mal einen organisieren und uns gemeinsam treffen. :D

Wie siehts denn rein rechtlich aus, wenn z.B. ich Hörbeispiele in verschiedener Qualität zur Verfügung stellen würde? Mal abgesehen von der Datenmenge, die den üblichen eMail Rahmen recht deutlich sprengt... da müsste man ggf. Daten über ne Cloud teilen.

Das dürfte aus rechtlicher Sicht schwierig werden. Der Kreis der Berechtigten müsste sich auf den "Freundes- und Familienkreis" beschränken. Das versteht jedenfalls das Gesetz (§53 I UrhG) unter "privaten Gebrauch". Zudem müsste der Zugang zu dieser Cloud beschränkt auf diesen Personenkreis sein. Schätze mal nicht, dass Forummitglieder dazu gehören.
 
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Dann kauf dir die verlustfreie Version von einer der Beispieldatein und mach selber MP3s in den entsprechenden Bitraten draus und hör es dir selber an.
Ich frage mich, warum heute immer jeder alles vorgekaut haben möchte, statt mal selber drauf zu kommen. Hier wurden ja 2-3 Seiten genannt, wo man verlustfreie Datein bekommt und das runterrechnen auf MP3, sollte man mit 2-3 Minuten in google auch noch gerade hinbekommen.
Ich hatte doch ein paar Seiten zuvor geschrieben dass ich den Unterschied eben im Blindtest ganz einfach nicht höre. Ein einziges Beispiel wo ich meine einen Unterschied zu hören ist dass ich finde dass Scooter - Rhapsody in E offener und "oszillierender" klingt. Ich hab hier so ziemlich alles was ich höre im Original auf CD und ich höre den Unterschied einfach nicht. Sei es auch bei anspruchsvolleren Sachen wie Dimmu Borgir's Abrahadabra, Overseer's Wreckage oder Propellerhead's Decksanddrumsandrocknroll.
Weil jeder sich seit X Jahren wegen der FLAC-Thematik bekriegt und ich den Unterschied nicht höre, wollte ich nach einem Erfahrungsbercht fragen. Also was hört ihr denn? Vielleicht, wie du 2 Seiten zuvor beschrieben hast, höre ich an die falsche Stelle? Wenn ich dann speziell einsehe, dass ich falsch hingehört habe: mein Gewinn. Wenn ich einsehe, dass ich dennoch nichts höre: kein Verlust.
Die ganzen Seiten auf denen man FLAC hier und da kaufen kann sind mir auch bekannt, nur wird's da schwieriger meine eigene persönliche Musik zu finden.

Wie siehts denn rein rechtlich aus, wenn z.B. ich Hörbeispiele in verschiedener Qualität zur Verfügung stellen würde? Mal abgesehen von der Datenmenge, die den üblichen eMail Rahmen recht deutlich sprengt... da müsste man ggf. Daten über ne Cloud teilen.
Aber unabhängig davon kannst du doch ganz einfach selbst eine Flac Datei in MP3 wandeln und schauen ob du einen Unterschied hörst.

Siehe Antwort oben, ich hoffe, es ist diesmal verständlicher formuliert - Name würde ja theoretisch reichen, kaufen und herunterkonvertieren kann ich selbst.
 
Ich hatte doch ein paar Seiten zuvor geschrieben dass ich den Unterschied eben im Blindtest ganz einfach nicht höre. Ein einziges Beispiel wo ich meine einen Unterschied zu hören ist dass ich finde dass Scooter - Rhapsody in E offener und "oszillierender" klingt. Ich hab hier so ziemlich alles was ich höre im Original auf CD und ich höre den Unterschied einfach nicht. Sei es auch bei anspruchsvolleren Sachen wie Dimmu Borgir's Abrahadabra, Overseer's Wreckage oder Propellerhead's Decksanddrumsandrocknroll.
Weil jeder sich seit X Jahren wegen der FLAC-Thematik bekriegt und ich den Unterschied nicht höre, wollte ich nach einem Erfahrungsbercht fragen. Also was hört ihr denn? Vielleicht, wie du 2 Seiten zuvor beschrieben hast, höre ich an die falsche Stelle? Wenn ich dann speziell einsehe, dass ich falsch hingehört habe: mein Gewinn. Wenn ich einsehe, dass ich dennoch nichts höre: kein Verlust.
Die ganzen Seiten auf denen man FLAC hier und da kaufen kann sind mir auch bekannt, nur wird's da schwieriger meine eigene persönliche Musik zu finden.

Wie wäre es, wenn du die FLAC wählst, die am meisten Punkte erreichte und das mal testest. Mit der Mainstreammusik wird es schwierig krasse beispiele zu finden.
 
Wie wäre es, wenn du die FLAC wählst, die am meisten Punkte erreichte und das mal testest. Mit der Mainstreammusik wird es schwierig krasse beispiele zu finden.

So harter Mainstream sind die geposteten Beispiele gar nicht. Musikkennern sagt das Eine oder Andere natürlich sicher etwas.
Das 2t-beste Beispiel aus dem Artikel (Clair Marlo) klingt für mich persönlich viel Mainstreamiger (Bubblegum-pop o_O) und ich hätte mir nicht gedacht, dass das auch nur ansatzweise anspruchsvoll ist. Na gut, man lernt dazu, ich bin ja in der ganzen Audio/Hi-Fi Thematik noch nicht so lange intensiver dabei.
Aber manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und ich wäre nie auf deinen Vorschlag gekommen. Ich werde später berichten, nachdem ich mich durch die 2 besten Beispiele gequält habe - mein Geschmack ist's nicht gerade, aber das tut ja für die paar Minuten ja nichts zur Sache.
 
Nur mal zwischendurch: Ich habe vorhin mal schnell ne FLAC von Kyle Gabler ( Kyle Gabler's Portfolio: World of Goo Soundtrack ) gegen die daraus erstellte 256k-mp3 verglichen. Augen zu und keine Ahnung, welche Version ich gerade höre. In diesem Fall konnte ich die nicht richtig zuordnen. In der Tat schien mir die mp3 sogar etwas besser zu sein. Beide Dateien hatte wohl auch eine leicht unterschiedliche Lautstärke. Keine Ahnung, ob das einen Einfluss hatte.
Mal schauen, ob ich die Tage mehr Zeit finde, das genauer zu testen.
 
Wo wir gerade bei dem Thema Blindtest sind. Wir könnten ja mal einen organisieren und uns gemeinsam treffen. :D

Man kann das auch daheim am Rechner selbst machen. Mittels foobar und dem ABX Comparator. Das geht sehr simpel. Ein Treffen und ein Test mit verschiedenen Teilnehmern wird ernüchternd ausfallen, weil damit eine Stresssituation geschaffen wird, die einen entspannten Vergleich sehr schwer bis unmöglich macht - das ist auch einer der Gründe, warum die so oft zitierten "wissenschaftlichen" Vergleichstests die durch diverse Medien geistern praktisch immer schief gehen. Innere Ruhe und Entspannung - beim Musikhören generell wünschenswert - sind mMn ein wichtiger Erfolgsfaktor bei solchen Tests.

Siehe Antwort oben, ich hoffe, es ist diesmal verständlicher formuliert - Name würde ja theoretisch reichen, kaufen und herunterkonvertieren kann ich selbst.

So ich habe meinen letzten Blindtest damit gemacht: Ensemble Modern - Greggery Peccary and Other Persuasions; The Ensemble Modern Plays Frank Zappa: "Peaches en Regalia" Ob man das downloaden kann entzieht sich meiner Kenntnis - ich vermute dass es das nirgends zum downloaden in flac gibt.

In der Tat schien mir die mp3 sogar etwas besser zu sein. Beide Dateien hatte wohl auch eine leicht unterschiedliche Lautstärke. Keine Ahnung, ob das einen Einfluss hatte.
Mal schauen, ob ich die Tage mehr Zeit finde, das genauer zu testen.

Bei Dateien mit unterschiedlicher Lautstärke wird immer(!) die lautere als die bessere empfunden. Unser Hirn tickt nunmal so und das ist auch der Grund für den Loudness War -> größere Lautheit = besser :ugly:

Ich frage mich, warum heute immer jeder alles vorgekaut haben möchte, statt mal selber drauf zu kommen.

Das frage ich mich auch immer wieder! Vor allem auch bei Fragen wie: Klingt es besser, wenn ich meine Komponente x mit Komponente y analog oder digital verbinde? - Haben die Leute keine eigenen Ohren? Wie soll das jemand beantworten der diese spezielle Kombination normalerweise überhaupt nicht kennt?
 
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Ich hab mit meinem alten Kopfhörer (beyerdynamik DTX800) und Onbpoardsound (Realtek) mal die Flac und die Mp3-Versionen (320Kbit/s) von Katy Perry's Roar und Metallica's Sad but true verglichen. Und Ich bin zu folgendem Schluss gekommen: Bei Roar meine Ich schon einen Unterschied zu hören und im Blindtest auch die Flac-Version zu erkennen. Bei Sad but true dagegen merke Ich keinen Unterschied.
 
Vielleicht muss man vorher wissen, dass es sich um eine WAV handelt, damit man sie richtig fidel geniessen kann - quasi als Starthilfe :D

Bei denen die keinen Unterschied hören: habt ihr gute Verstärker und Lautsprecher ?
 
Ich hab mit meinem alten Kopfhörer (beyerdynamik DTX800) und Onbpoardsound (Realtek) mal die Flac und die Mp3-Versionen (320Kbit/s) von Katy Perry's Roar und Metallica's Sad but true verglichen. Und Ich bin zu folgendem Schluss gekommen: Bei Roar meine Ich schon einen Unterschied zu hören und im Blindtest auch die Flac-Version zu erkennen. Bei Sad but true dagegen merke Ich keinen Unterschied.

Das sind jetzt natürlich beides jetzt keine wirklich tolle Produktionen. Ganz im Gegenteil. Metallica hat nach meinem Dafürhalten nicht eine gut produzierte Platte gemacht und mit der Letzten sogar einen der Alltime Klassiker im Loudness War geschaffen, Übersteuerungen inkl.

Kate Perry ist natürlich auch eine Loudness Akivistin - wie fast alle, die vor allem auf die Charts schielen...

Mit ordentlich produzierten Aufnahmen und unter geeigneten DBT Bedingungen solltest du den Vergleich der Formate mal wiederholen. Dann ists auch aussagekräftiger.
 
Nur mal zwischendurch: Ich habe vorhin mal schnell ne FLAC von Kyle Gabler ( Kyle Gabler's Portfolio: World of Goo Soundtrack ) gegen die daraus erstellte 256k-mp3 verglichen. Augen zu und keine Ahnung, welche Version ich gerade höre. In diesem Fall konnte ich die nicht richtig zuordnen. In der Tat schien mir die mp3 sogar etwas besser zu sein. Beide Dateien hatte wohl auch eine leicht unterschiedliche Lautstärke. Keine Ahnung, ob das einen Einfluss hatte.
Mal schauen, ob ich die Tage mehr Zeit finde, das genauer zu testen.

Lautstärke hat immer einen Einfluß, da es vermeindlich besser klingt.
Aber immerhin hörst du den unterschied.
256k sollte auch erkennbar sein. Hatte auch der Artikel gezeigt.
Bei 512 hört man eigentlich kaum bis keinen Unterschied mehr.
 
Die einzige "Chartmusik" aus den letzten Jahren von der ich weiß(zumindest laut Studiotechniker) dass bewusst der nicht so laute Mix veröffentlicht wurde ist Chinese Democracy. Aber genützt hat es der Platte auch nicht.
 
Ich habe bestimmt seit 20 jahren kein Blind Guardian Zeug mehr gehört und wusste gar nicht, dass es die immer noch gibt...

Bei Live (Rock)Konzerten wird die Stimme meist stark komprimiert, da hat man andere "Klangideale" und es gibt auch kein richtiges Stereo. Wenn man das dann authentisch einfangen will, dann ist das auf der Aufnahme halt auch so drauf.
 
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