Sound ***Diskussionsthread***

Ich arbeite momentan viel mit verschiedenen HRTFs und dort ist die Lernkurve, selbst bei sehr ähnlichen HRTFs, in der Regel so bei 4-8h Hörzeit festzustellen und hier sind das dann meist geübte Hörer. Der Normalmensch wird also noch länger brauchen, besonders wenn er nicht weiß, worauf er achten muss.

Vielleicht sehe ich das als selbstverständlich an, einen Unterschied zu hören weil ich solange ich denken kann Unterschiede gehört habe?
Nicht das alleroptimalste Beispiel, aber als ich mir mit 10 eine Kompaktanlage für ~250 Mark gekauft habe war ich ehrlich gesagt auch etwas enttäuscht - sie klang zwar iO (Ich würde den Klang mal auf das Niveau von günstigeren Nahfeldern um/unter die 100€ schätzen) aber ich war schon etwas enttäuscht, dass es nicht ansatzweise so gut geklungen hat, wie die B&O Anlage von meinem Opa bzw. hatte mir einfach mehr erhofft.

Andererseits macht mich die momentane Thematik im Bezug auf mich selbst stutzig, ihr redet alle davon dass verlustfreie Formate so gut sind und man auf dem und dem Equipment Unterschiede hören kann etc.
Auch wenn dies vom Masteringprozess abhängt, was mir bewusst ist, ich höre bei den allerwenigstens Aufnahmen einen Unterschied, sodass ich mir bei meiner kompletten Musiksammlung einfach gespart habe, mir noch eine 3. SSD oder größere 2,5" HDD zu kaufen um meine Sammlung dort nochmal komplett verlustfrei einzurichten.
Ich höre jetzt auch nicht so wahnsinnig viel Mainstream und kann mir zumindest denken, dass sich ein Teil der Musiksammlung in FLAC scheinbar lohnen würde nur hab ich in zahlreichen Selbstversuchen nichts feststellen können - rippe ich jetzt falsch oder was? Und was genau sollte ich denn hören? Kann mir das mal einer sagen?
 
Vielleicht sehe ich das als selbstverständlich an, einen Unterschied zu hören weil ich solange ich denken kann Unterschiede gehört habe?
Nicht das alleroptimalste Beispiel, aber als ich mir mit 10 eine Kompaktanlage für ~250 Mark gekauft habe war ich ehrlich gesagt auch etwas enttäuscht - sie klang zwar iO (Ich würde den Klang mal auf das Niveau von günstigeren Nahfeldern um/unter die 100€ schätzen) aber ich war schon etwas enttäuscht, dass es nicht ansatzweise so gut geklungen hat, wie die B&O Anlage von meinem Opa bzw. hatte mir einfach mehr erhofft.
Zum einen liegt es natürlich am eigenen Gehör/Gehirn (Ich kann z.B. bei 60° vom Median noch immer ca 1-3° voneinander entfernte Quellen unterscheiden. Der Normalhörer liegt hier eher bei 6-9°).
Zum anderen liegt es auch z.B. dadran, welche Frequenzen für dich die "wichtigsten" sind. Wenn du z.B. jemand bist, wo das Gehirn und Gehör den Mittelbereich genau analysiert und dir bewußt macht, wirst du erst bei sehr teuren Equipment zufrieden sein. Ist dein Gehör eher auf einem tiefen Frequenzbad, wirst du vielleicht auch mit Logitech eventuell schon zufrieden sein, und bist du auf hochband eher ab Edifier. Wenn die Ohren auch eher auf Stimulation an sich oder eher auf den Wechsel der stimulation reagieren, wirst du auch eher mehr oder weniger dynamik mögen.
Neben den reinen Lautsprechern haben auch die Geräte dazwischen (und sei es nur die Soundkarte) einen riesen Einfluss auf das Sounderlebnis. Je nachdem wie dieser bestimmten Frequenzen beeinflusst, können schlechte Lautsprecher plötzlich besser klingen als hochwertige.

Aber was du mit dem Gehör hast, ist ungefähr so, wie das Klische von Männern und Farben. Wir sehen 8 Bit und Frauen 32Bit. ;-)
Andererseits macht mich die momentane Thematik im Bezug auf mich selbst stutzig, ihr redet alle davon dass verlustfreie Formate so gut sind und man auf dem und dem Equipment Unterschiede hören kann etc.
Auch wenn dies vom Masteringprozess abhängt, was mir bewusst ist, ich höre bei den allerwenigstens Aufnahmen einen Unterschied, sodass ich mir bei meiner kompletten Musiksammlung einfach gespart habe, mir noch eine 3. SSD oder größere 2,5" HDD zu kaufen um meine Sammlung dort nochmal komplett verlustfrei einzurichten.
Ich höre jetzt auch nicht so wahnsinnig viel Mainstream und kann mir zumindest denken, dass sich ein Teil der Musiksammlung in FLAC scheinbar lohnen würde nur hab ich in zahlreichen Selbstversuchen nichts feststellen können - rippe ich jetzt falsch oder was? Und was genau sollte ich denn hören? Kann mir das mal einer sagen?
Es wurde mal getestet und die Mehrheit mit normalen Gehör konnte zwischen Verlustfreien Medium und hochbitratigen MP3s im Blindversuch keinen Unterschied hören. Die niedrigen Bitraten wurden meist erkannt.
Nur einer, der einen Unfall hatte und so bestimmte Frequenzbereiche gar nicht mehr hörte, konnte fast alles erkennen, aber eben nur, weil MP3 ein gesundes Gehör vorraussetzt. Auch der Herr mit Absoluten Gehör hatte nicht so knülle abgeschnitten.
 
Es ist eine Schande dass Menschen billige und schlechte Musikqualität "geniessen" müssen, aber es ist überall bei den Armen so.
Da schläft man sich auf billigen Schrott-Matratzen kaputt, trägt falsche Schuhe usw. die Liste ist lang.

oh und Kinder machen gern alles kaputt - da ist es vielleicht sinnvoll etwas billiger zu arbeiten :D
 
Das mit der ewigen Diskussion um hörbare Unterschiede zw. MP3 und verlustfreien Formaten hat ja mit der Dynamik erst mal nix zu tun. Ob und wie man da Unterschiede hört ist ja - auch hier schon - gefühlt 1000x diskutiert worden. Ich höre Unterschiede (mit gesundem Gehör), die meisten anderen nicht. Das ist Training und Hörerfahrung verbunden mit gutem Equipment. Ähnlich wie das Richtungshören (und viele andere Dinge auch) kann und muss das trainiert werden und dann klappt das auch irgendwann.

Das dynamiklose, laute Musik vielen spontan besser gefällt hat auch mit mangelnder Hörerfahrung zu tun. Laute Musik wird nunmal normalerweise immer als "besser" empfunden (deswegen sollte man wenn man z.B. verschiedene Lautsprecher oder sonst. Geräte Probehört diese vorher auspegeln, sonst gewinnt immer der LS mit dem höheren Wirkungsgrad...), dass machen sich die Produzenten und Radiomacher zunutze und produzieren halt so. Wenn man aber längere Zeit dieser Dynamikwüste zuhört, dann merkt man wie unnatürlich und ermüdend das Ganze klingt. Da ist eine bessere, natürlicher klingende Aufnahme wesentlich angenehmer.

Es ist eine Schande dass Menschen billige und schlechte Musikqualität "geniessen" müssen, aber es ist überall bei den Armen so.
Da schläft man sich auf billigen Schrott-Matratzen kaputt, trägt falsche Schuhe usw. die Liste ist lang.

oh und Kinder machen gern alles kaputt - da ist es vielleicht sinnvoll etwas billiger zu arbeiten :D

Das hat mit "arm" gar nichts zu tun. Das hat mit mangelndem Interesse und Wissen zu tun.
 
Danke @ zappaesk, bigbubby (kann über die app keine zwei zitate gleichzeitig) - aber das war ziemlich an dem vorbei, was ich wissen wollte. Ich formuliere das mal anders:

Ich gehe davon aus, dass ich ein relativ gutes gehör habe (siehe vergleichsweise die vorherigen beispiele an denen ich schlechtes gehör kritisiert habe, aber natürlich höre ich nicht jeden floh husten) und es rein theoretisch möglich wäre, dass ich hier und da unterschiede höre. Da ich weder klassik- noch irgend eine form von jazz odr generell sachen aus den 80gern oder davor, etc. Pp. (hier x beispiele einfügen),also aufnahmen, bei denen ich mir vorstelle dass es leicht sei, untrschiede zu hören, sondern lediglich "populärmusik", sei es mainstream oder non-mainstream, höre, suche ich dementsprechend ein anwendungsbeispiel, welches ich sozusagen nachvollziehen könnte.
Beispielsweise also "bei track X des künstlers Y vom medium Z höre ich zwischen verlustfrei und mp3 in bitrate A diesen und jenen unterschied"
Als beispiel kann alles herhalten, was auf lastfm in meinen top100 ist oder was für mich einfach zugänglich ist, also eine hochauflösende aufnahme welche ich mir, kostenfrei oder -pflichtig aus dem netz ziehe und dann halt des beispiels wegen nochmal auf mp3 herunterkonvertiere.

Dass klang subjektiv ist und alles ist ja derweil vollkommen klar, mir geht es auch lediglich um eure subjektiven hörerfahrungen welche ich anschließend versuche nachzuvollziehen. Ich hoffe, das macht irgendwie sinn für euch.
 
Danke @ zappaesk, bigbubby (kann über die app keine zwei zitate gleichzeitig) - aber das war ziemlich an dem vorbei, was ich wissen wollte. Ich formuliere das mal anders:

Ich gehe davon aus, dass ich ein relativ gutes gehör habe (siehe vergleichsweise die vorherigen beispiele an denen ich schlechtes gehör kritisiert habe, aber natürlich höre ich nicht jeden floh husten) und es rein theoretisch möglich wäre, dass ich hier und da unterschiede höre. Da ich weder klassik- noch irgend eine form von jazz odr generell sachen aus den 80gern oder davor, etc. Pp. (hier x beispiele einfügen),also aufnahmen, bei denen ich mir vorstelle dass es leicht sei, untrschiede zu hören, sondern lediglich "populärmusik", sei es mainstream oder non-mainstream, höre, suche ich dementsprechend ein anwendungsbeispiel, welches ich sozusagen nachvollziehen könnte.
Beispielsweise also "bei track X des künstlers Y vom medium Z höre ich zwischen verlustfrei und mp3 in bitrate A diesen und jenen unterschied"
Als beispiel kann alles herhalten, was auf lastfm in meinen top100 ist oder was für mich einfach zugänglich ist, also eine hochauflösende aufnahme welche ich mir, kostenfrei oder -pflichtig aus dem netz ziehe und dann halt des beispiels wegen nochmal auf mp3 herunterkonvertiere.

Dass klang subjektiv ist und alles ist ja derweil vollkommen klar, mir geht es auch lediglich um eure subjektiven hörerfahrungen welche ich anschließend versuche nachzuvollziehen. Ich hoffe, das macht irgendwie sinn für euch.
Wie gesagt, dass dachten auch die Probanden in dem Test. Einige verdienten sogar ihr Geld damit. Also ungeübte Hörer waren es auf keinen Fall. Trotzdem konnte sie dich hochwertigen MP3s nicht von den unkomprimierten Daten unterscheiden.
Ich muss das noch mal wieder raussuchen.

edit:http://www.heise.de/ct/artikel/Kreuzverhoertest-287592.html
Schon nen Tag älter, aber gilt noch immer:
51 Punkte war maximum, 14 Punkte wäre zufälliger Durchschnittswert.
Da man in der Regel von 79,6% als klare Aussage annimmt, wären damit ca. 40 Punkte eine klare Aussage zur Unterscheidbarkeit. Die Besten hatte allerdings nur 26, 23, 22 und 20 Punkte. Also eher bescheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frequenzen gehen auch auf billigen Anlagen und KHs nicht mehr oder weniger verloren wie auf teureren. Der Frequenzumfang ist eigentlich immer ähnlich. Das Details vermatschen hat damit erst mal nichts zu tun, das hat andere Ursachen, die sich aus dem Frequenzgang nicht ablesen lassen.
Wenn ich mir Aufnahmen auf schlechten und anschließend auf besseren Anlagen (ich verwende den Begriff jetzt einfach als Synonym für KH, Boxen, etc. ;)) anhöre, habe ich jedes mal das Gefühl, dass da ein Vorhang weggezogen wird und sich eine Art virtuelle Bühne aufbaut.
Ich kann auf den billigen Anlagen einzelne Details teils schlecht bis gar nicht ausmachen, manche Instrumente verschwinden regelrecht. Ich hab' mir das bisher damit erklärt, dass die Anlagen diese Frequenzen einfach nicht wiedergeben können - lasse mich aber auch gerne dahingehend aufklären.

Spaß macht auf so ner Gurke in meinen Augen weder ne gute, noch ne schlechte Produktion. Aber man kann dennoch leicht den Unterschied hören. Umgekehrt kann man aber auf einer guten Anlage eine schlechte Produktion oft nicht ertragen. Das ist in meinen Augen ein viel größeres Problem!
Bei letzterem kann ich dir beipflichten.
Ich drehe jetzt jedoch die Argumentation um und behaupte, dass sich folglich schlechte Produktionen nicht so sehr von guten Unterscheiden, wenn die Anlage grober Mist ist. Ergo nimmt die Masse der Leute kaum war, was da eigentlich abgeht und verloren geht.
Für mich ist z.B. das ganze Edifier Zeugs im gleichen Topf wie die 5€ KHs. Unterirdisch und weit davon entfernt was ich als "normale" Qualität bezeichnen würde! Jedem das Seine und wenn einer 600€ für ein Handy ausbibt, dann drehe ich dem bestimmt keinen Strick draus, weil er in seine Anlage nicht auch entsprechend investiert. Jeder kann sein Geld nur einmal ausgeben und darf daher seine Prios auch selber festlegen.
Was hast du denn für ein System / Boxen, wenn ich fragen darf :D?

(Subjektiv:) Ich höre deutliche Unterschiede zwischen 5, 15 und 30 Euro Kopfhörern. Bei 30 Euro geht für mich die Klasse los (z.B. Superlux HD 661 / 681), wo man (von der Optik und Verarbeitung abgesehen) beim Hören von Musik keinen Ohrenkrebs mehr bekommt und in der schlechte Produktionen negativ hervorstechen.

Ich möchte auch niemandem vorschreiben, wie er sein Geld auszugeben hat. Nur sehe ich gefühlt jeden Zweiten in der U-Bahn mit sündhaft teurem Smartphone + miesen Kopfhörern und frage mich, ob da das Budget nicht besser anders verteilt worden wäre ;)...

Wenn man aber längere Zeit dieser Dynamikwüste zuhört, dann merkt man wie unnatürlich und ermüdend das Ganze klingt. Da ist eine bessere, natürlicher klingende Aufnahme wesentlich angenehmer.
Hat das nicht auch Parallelen zur Neutralität der Wiedergabekette?
Je mehr "Badewannen-EQ" hinter der ganzen Anlage steckt (EQ + Abstimmung der Boxen), desto anstrengender wird es zumindest für mich mit zunehmender Hördauer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab' mir das bisher damit erklärt, dass die Anlagen diese Frequenzen einfach nicht wiedergeben können - lasse mich aber auch gerne dahingehend aufklären.

Mit Frequenzen hat das nix zu tun, sonst würde ja jeder Aldi CD-Player absolut highendig klingen weil dessen Frequenzgang genauso schnurgerade verläuft wie bei einem 10k€ Teil und sogar besser als bei einem sündteuren wadia Gerät...

Musikwiedergabe lässt sich nur sehr schlecht um nicht zu sagen gar nicht in Messwerten darstellen. Wenn man es machen will, dann ist der Frequenzgang nur einer von vielen Werten. Anstiegszeiten, Sprungantworten, Klirr und dessen Spektrum usw. sind ebenfalls zu beachten. Eine Beurteilung eines Geräts anhand der Messwerte führt jedenfalls nicht zum Ziel...

Ich drehe jetzt jedoch die Argumentation um und behaupte, dass sich folglich schlechte Produktionen nicht so sehr von guten Unterscheiden, wenn die Anlage grober Mist ist. Ergo nimmt die Masse der Leute kaum war, was da eigentlich abgeht und verloren geht.

Klar ist der Unterschied zwischen verschiedenen Aufnahmen bei einer guten Anlage größer als bei einer Schelchten. Aber er ist immer noch da und auch gut hörbar. Diese Unterschiede sind ja so gewaltig, dass sie sich nicht von der Anlagenqualität negieren lassen. Andere, feinere Unterschiede kann man mit ner schlechten Anlage dagegen nicht hören (Unterschied FLAC - MP3 z.B.)

Was hast du denn für ein System / Boxen, wenn ich fragen darf :D?

Darfst du!
Ich höre im Wohnzimmer auf KEF Reference 203 angesteuert durch eine Vor-/Endkombi im Bi-Amping von TagMcLaren. Als Quellen nutze ich einen naim Streamer und einen stark modifizierten Thorens 320 MK2 an einem getunten Lehmann audio Black Cube.
Die anderen Anlagen im Haus sind größtenteils auch nicht schlecht und dürften noch sehr weit über dem Schnitt liegen, wobei die zur Hauptanlage schon abfallen.
 
Dass die Fraunhofer MP3 Forscher gute Arbeit geleistet haben das bezweifelt bestimmt keiner :D

Was da in einer 5MB MP3-Datei steckt ist fast ein Wunder, wenn man bedenkt dass die WAV dazu 40MB oder so hat - ich habe sogar einen MP3 Shrinker benutzt um eine 1,5MB-Datei zu machen für mein kleines Handy und das hat immer noch akzeptabel geklungen :ugly:

Aber es sollte eigentlich jeder eine WAV-Musikprobe als "kompletter" empfinden als eine MP3 Probe - zumindest wenn er mal eine WAV gehört hat vorher.
Ohja die Anlage muss die Feinheiten natürlich reproduzieren können ^^ - ich hatte einen Verstärker der hatte aus dem komplexen Bass eine Matschklumpen gemacht ... mit sowas geht natürlich nichts.


Edit: kann es sein dass so ein "vermatschender" Verstärkerteil alles einigermaßen "gut" klingen lässt ?
Ich habe nämlich bei einem Fernseher erlebt wie gleichmäßig gut die ganzen Sendungen klangen - dagegen die angeschlossene bessere Soundbar voll die Qualitätsschwankungen der jeweiligen Sender wiedergab ... bei dem TV hat das nie gestört der hat alles schön wiedergegeben ^^
 
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Aber es sollte eigentlich jeder eine WAV-Musikprobe als "kompletter" empfinden als eine MP3 Probe - zumindest wenn er mal eine WAV gehört hat vorher.
Ohja die Anlage muss die Feinheiten natürlich reproduzieren können ^^ - ich hatte einen Verstärker der hatte aus dem komplexen Bass eine Matschklumpen gemacht ... mit sowas geht natürlich nichts.

Das ist ja der Gag daran, die meisten Leute hören eben genau keinen Unterschied. Ich würde auch wetten, dass du in einen DBT ebenfalls keine Chance hättest!
 
@ Hänschen: Ich würde sagen, dass bessere Lautsprecher Mängel in der Quelle erkennbar machen alleine da man nun erst bessere Quellen auch besser hören kann. Vergleich Fernseher: Hohe Auflösungen und gute Aufnahme- sowie Wiedergabegeräte lassen schlehcte Kulissen, Masken etc. erkennbar werden, die vorher nicht erkennbar waren. Manche raten daher ja auch von zu guten Lautsprechern bzw. zu neutralen Lautsprechern für HiFi ab, da sie zu "ehrlich" klingen und jeden Fehler hörbar machen können. Kann man natürlich auch wieder drüber diskutieren. Ich kann immerhin bestätigen, dass einige sehr alte mp3s auf meinen jetzigen Lautsprechern kaum noch Spaß machen (beim ersten Mal hatte ich da nen richtigen "dafuq-Moment").

Thema mp3/Wave: Schwierig. Ich übertrage CDs normalerweise mit Exact Audio Copy als Wave und nutze zur Umwandlung in mp3 die LAME.dll. Dabei wähle ich meist 256 kbit/s, da ich hier für gewöhnlich keine ernsthaften Unterschiede mehr hören kann. Ich habe zwar noch keine umfangreichen Blindtests gemacht, aber spontan kann ich sie nicht mehr sicher von Waves unterscheiden. Einzig die Impulstreue scheint manchmal noch zu fehlen. Bei sehr plötzlichen Lauten, Trommelschlägen usw. meine ich also, den Unterschied erkennen zu können. Aber wie gesagt, noch nicht umfangreich getestet und daher nicht sicher, ob ich wirklich signifikant über Zufallsverteilung läge.

Mal wieder noch ne andere Sache, zu der ich bisher keine Ergebnisse finden konnte: Welchen Einfluss hat die Option "Vollspektrum-Lautsprecher" unter Windows genau? Man kann bei der Konfiguration der Wiedergabegeräte diese Option wählen. Klingt für mich so, als ob entweder das gesamte Stereosignal ausgegeben wird oder aber der Tieftonanteil umgeleitet wird (Recherche ergab durchaus Bestätigung dafür). Nur was genau wrd gemacht? Ab welcher Frequenz wird da getrennt/gefiltert/wasauchimmer? Bei meinen Lautsprechern kann ich da nur einen leichten Untershcied merken, was mich vermuten lassen würde, dass da alles unter 80 oder 100 Hz abgeschwächt wird. Allerdings fehlen mir momentan die Mittel, das zu prüfen (werde es dennoch mal versuchen). Weiß da jemand genaueres?

Edit: @ Zappaesk: DBT. Doppelblindtest. Da musste ich echt schon kurz nachdenken. ^^;
 
Passt gerade zur Soundqualität-Diskussion: Ich habe heute die CD von Imagine Dragon - Night Visions bekommen und kann nicht glauben, was dort auf CD gepresst wurde. Gnadenlos übersteuert, dass es schon schmerzt in den Ohren. Dann habe ich mal recherchiert und auf Amazon die Rezensionen gelesen. Durchweg schlechte Bewertungen, wegen der nicht vorhandenen Soundqualität. So was geht gar nicht und es ist rausgeschmissenes Geld, da man es sich nicht anhören kann! :daumen2:
 
Welchen?! Siehe Signatur und Avatar.....;)

Warum? Zu viel Bass und den AKG finde ich vom Klang schöner.

War/bin mit der app on, daher nicht ersichtlich ;) aber hast meine vermutung bestätigt. Bei mir ist der gescgmack soundingtechnisch genau umgekehrt, wobei du ja wahrscheinlich trotzdem findest, dass der kh rein von dr qualität des spiels sein geld allemal wert ist, oder? ^^



Danke, interessanter Artikel, aber wenn ich ein Hörbeispiel möchte, bei dem ein x-beliebiger User berichtet, er hört diesen und jeden Unterschied zwischen Verlustfrei und verlustbehaftet, warum kann ich es dann einfach nicht bekommen? Mir gehts ja gar nicht um Technik/Diskussion/Subjektivität dahinter sondern ich hätte gerne anhand eines Beispiels ein / zwei Lieder in ihre Unterschiede im Klang analysiert, oder zumindest die Eindrücke die man meint zu hören, sodass ich es quasi als nachvollziehbares Beispiel für mich habe und mir dadurch aus meiner Neugier herausgeholfen wird und ich vielleicht auch sagen kann: "Ah, ok, ja, Unterschied, toll!!" oder "ne, ich hör da einfach nix" oder "ich hör's, aber meh"
 
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Wo wir schon bei CD Aufnahme Qualität sind :D

Ich habe mir die "Video Games Live - Volume One" gekauft und die ist wirklich billigst aufgenommen und abgemischt, da ist zB. fast kein Bass mehr drin oder nur angedeutet - dabei habe ich sie mir gerade deswegen gekauft wegen dem Bass in dem Halo-Lied das ich auf YouTube sah.

Nichtsdestotrotz hat es die beste Halo-Theme-Verwurstung von allen drauf :D


Edit: die sammeln oder sammelten gerade glaub 300k Dollar für den 3. Teil der Serie auf Kickstarter ... das wird bestimmt wieder billig ^^
 
War/bin mit der app on, daher nicht ersichtlich ;) aber hast meine vermutung bestätigt. Bei mir ist der gescgmack soundingtechnisch genau umgekehrt, wobei du ja wahrscheinlich trotzdem findest, dass der kh rein von dr qualität des spiels sein geld allemal wert ist, oder? ^^

Ich muss sagen er ist sehr gut verarbeitet und klingt gut aber vom Sound bekomm ich Kopfschmerzen. :)
 
Ich habe hier auch noch was gefunden, dass gut in die Aufnahmequalitätsdiskussion passt. ;)

Einmal nen sehr interessanter Artikel über den Unterschied von 16bit und 24bit Musik. Ich vermute, dass dies hier schonmal diskutiert worden ist, aber 1000 Seiten durchzulesen sprengt leider mein Zeitguthaben. ^^

The Real Differences Between 16-Bit and 24-Bit Audio - Tested

Und hier dann noch eine sehr schöne Seite, um hochauflösende Audio zu beziehen.

https://www.highresaudio.com/texte.php?ca_id=546


Leider gibt es nicht unbedingt aktuelle Sachen, aber dennoch viele gute Klassiker ;) Ein weitere Nachteil der hohe Preis. ^^ ABer für jedes Album gibt es nen 30s bis 1m Sample zum Probehören.

Einfach nur Bombe von der Qualität. :)
 
Danke, interessanter Artikel, aber wenn ich ein Hörbeispiel möchte, bei dem ein x-beliebiger User berichtet, er hört diesen und jeden Unterschied zwischen Verlustfrei und verlustbehaftet, warum kann ich es dann einfach nicht bekommen? Mir gehts ja gar nicht um Technik/Diskussion/Subjektivität dahinter sondern ich hätte gerne anhand eines Beispiels ein / zwei Lieder in ihre Unterschiede im Klang analysiert, oder zumindest die Eindrücke die man meint zu hören, sodass ich es quasi als nachvollziehbares Beispiel für mich habe und mir dadurch aus meiner Neugier herausgeholfen wird und ich vielleicht auch sagen kann: "Ah, ok, ja, Unterschied, toll!!" oder "ne, ich hör da einfach nix" oder "ich hör's, aber meh"

Wie siehts denn rein rechtlich aus, wenn z.B. ich Hörbeispiele in verschiedener Qualität zur Verfügung stellen würde? Mal abgesehen von der Datenmenge, die den üblichen eMail Rahmen recht deutlich sprengt... da müsste man ggf. Daten über ne Cloud teilen.

Aber unabhängig davon kannst du doch ganz einfach selbst eine Flac Datei in MP3 wandeln und schauen ob du einen Unterschied hörst.
 
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