Special PV‑Anlagen in Deutschland: Süden immer noch top - oder lohnt sich Ost‑West mehr?

man sollte immer dazu schreiben: "Hast du bitte eine seriöse Quelle dazu. Danke"

Zitat aus dem Artikel:
"Ein unabhängiges Labor untersuchte 60 Proben von Wildschweinen aus Rheinland-Pfalz. Die Ergebnisse zeigen alarmierende Werte."

Welches Labor? Wo ist der Bericht? Fehlt leider... Interessanter Zufall nicht wahr?

Die anderen "News" sind genauso an den Haaren herbeigezogen.
"Gefährliche Stromlücke – Studie warnt vor massiven Engpässen in Deutschland"
"Strom für E-Auto manchmal teurer als Tankfüllung"

Kann man immerhin gut lachen bei der Lektüre :haha:
du meinst weil es nicht in der tagesschau kommt stimmt es nicht? über den tellerrand schauen und sich umfassend informieren ist natürlich total blöd wa? im übrigen habe ich vorhin vergessen zu erwähnen das das isoliergas in den anlagen extrem giftig ist und nach allgemeiner meiner extrem klimaschädlich wirkt. so sehr das in der eu es verboten ist auch nur ein hauch davon in die umwelt zu entlassen. meinst du wirklich das die anlagen nach 20 jahren betrieb davon nicht mal ein tropfen verloren haben? den namen habe ich leider vergessen, aber es muss sogar protokolliert werden wenn es in der industrie eingesetzt wird. aber sicherlich bist du jetzt der meinung das es nicht stimmen kann weil du davon nichts gehört hast oder?
 
normal hab ich auf sowas kein bock, aber wenn man nett fragt kann man sehr wohl ans ziel kommen. hier ein artikel der das behandelt, extra für dich raus gesucht:
Aber du bist doch ein Fachmann. Da sollte es dazu gehören Fragen authentisch zu beantworten um Zweifel zu beseitigen...
🧐🧐
Blackout News GmbH
Amtsgericht Mannheim: HRB 744362
🤔🤔
1149.png

Die Berichterstattung über Blackouts und deren Risiken wird in Deutschland kritisch betrachtet, insbesondere im Hinblick auf die Panikmache und die Verhältnismäßigkeit der Risikobewertung. Während die Gefahr eines großflächigen und langanhaltenden Stromausfalls als sehr gering eingeschätzt wird, wird die Thematik von verschiedenen Seiten instrumentalisiert.



Kritikpunkte
  • Übertriebene Panikmache:
    Experten wie Dirk Witthaut vom Forschungszentrum Jülich kritisieren die häufige Darstellung von Blackouts als unmittelbar bevorstehende Katastrophe, die mit "sehr unseriösen" Warnungen einhergeht.
  • Politische Instrumentalisierung:
    Die Blackout-Debatte wird auch als politisches Instrument gesehen, das zur Durchsetzung bestimmter Ziele eingesetzt wird, beispielsweise zur Rechtfertigung von Forderungen nach Notstromaggregaten oder zur Schaffung eines bestimmten Zukunftsbildes.
  • Verhältnismäßigkeit der Risikobewertung:
    Während Notfallvorsorge grundsätzlich sinnvoll ist, wird die Empfehlung, dass jeder Haushalt ein Notstromaggregat anschaffen sollte, von einigen als übertrieben und panikmachend kritisiert.
  • Fokus auf Cyber-Risiken:
    Die Fokussierung auf Cyber-Risiken als Hauptursache für Blackouts wird ebenfalls kritisch gesehen. Es wird argumentiert, dass die Netzbetreiber bereits umfassende Maßnahmen zur Krisenvorsorge treffen.
  • Fehlende Differenzierung:
    Kritiker bemängeln, dass die Berichterstattung oft eine klare Unterscheidung zwischen kurzzeitigen, lokalen Stromausfällen und einem großflächigen Blackout vermissen lässt.

dir ist aber klar das du im sommer energie erzeugst die niemand in deutschland gebrauchen kann? warum sollte man dich für das destabilisieren des netzes auch noch finanziell belohnen? die diskussion die politisch geführt wird ist überfällig, es kann nicht sein das jeder was herstellt was keiner braucht, jetzt mal im ernst.
Scheinbar hast du Experte mein ursprüngliches Argument versehentlich überlesen... Darum verlinke ich es dir nochmal.

BITTESCHÖN

Man kann durchaus steuern ob und wann der Strom in welcher Menge (also Leistung) in das Netz gespeist wird.

Das ist auch keine Raketenwissenschaft....

Und auch deine anderen Argumente welche du vermutlich auf die selben seriösen Quellen stützt gegen Windkraft sind im übrigen ziemlich aus dem Kontext gerissen.

Sollte ich an dieser Stelle fragen welche Partei du so wählst? Ach ne lassen wir das politische einfach weg... Anstandshalber!

1. Wind wird „gebremst“ – ist dann weniger Wind vorhanden?

✅ Teilweise richtig, aber stark übertrieben:
Windräder entziehen der Luft kinetische Energie, das ist ihr Zweck. In unmittelbarer Umgebung kann das zu veränderten Strömungsverhältnissen führen (Windschatten, Turbulenzen).
📌 Aber: Der Wind „versiegt“ nicht dauerhaft oder großräumig. Global ist Wind eine durch die Sonne getriebene, sich stetig erneuernde Ressource. Studien zeigen zwar messbare Effekte auf Mikroklimaebene, aber keine flächendeckende Windverarmung.

2. „Hinter Windrädern entsteht Trockenheit“

🟠 Teilweise korrekt, aber kontextabhängig:
Tatsächlich gibt es Hinweise, dass große Windparks das Mikroklima beeinflussen – insbesondere nachts. In Bodennähe kann es wärmer und trockener werden, weil Luftschichten durchmischt werden.
➡️ Das wurde z. B. in Teilen Texas beobachtet, wo riesige Windfarmen stehen.
📌 Aber: Dieser Effekt ist lokal begrenzt, in Deutschland z. B. nicht in diesem Ausmaß nachgewiesen. Und: Auch konventionelle Landwirtschaft oder Städte beeinflussen das Mikroklima – zum Teil stärker.

3. Mikroplastik durch Windräder

🟥 Unbelegt bis irreführend:
Ja, die Rotorblätter bestehen aus glasfaserverstärkten Kunststoffen, die sich im Laufe von Jahrzehnten abnutzen. Diese Abriebe landen aber nicht in der Umgebung als Mikroplastik wie Reifenabrieb auf der Straße.
📌 Das Fraunhofer-Institut beziffert den Anteil des Windkraftabriebs am Mikroplastik-Gesamtaufkommen auf verschwindend gering. Die größten Quellen sind Reifen, Textilien, Kläranlagen.

➡️ Vergleichbar mit „verseuchen die Umgebung“ ist das nicht. Das ist eine Übertreibung ohne Datenbasis.

4. Entsorgung der Rotorblätter – „20.000 Jahre giftig wie Atommüll“

🟥 Falsch und populistisch:
Rotorblätter sind schwer zu recyceln, aber nicht hochgiftig.
Derzeit werden sie zumeist deponiert oder thermisch verwertet (z. B. in Zementwerken). Neue Projekte arbeiten an Recyclingmethoden (z. B. durch Pyrolyse oder Trennung der Faserharze).
📌 Die Aussage „bleiben 20.000 Jahre giftig“ ist faktisch falsch. Es handelt sich nicht um toxische Substanzen mit jahrtausendelanger Halbwertszeit wie bei Plutonium.

5. Vergleich mit Atomkraft: „Warum nicht zurück zur Kernkraft?“

🟡 Diskussionswürdig, aber nicht so simpel:
Es ist korrekt, dass Atomkraft sehr wenig CO₂ verursacht und vergleichsweise wenig Müll produziert.
➡️ Aber: Der Müll, der entsteht, ist tatsächlich gefährlich, erfordert kostenintensive Endlagerung und verursacht enorme politische und soziale Debatten.
📌 Die „Abschirmung weglassen, lol“-Bemerkung ist ein zynischer, aber gefährlicher rhetorischer Kniff – denn genau diese Abschirmung macht Atomkraft sicher und teuer.


Ganz ehrlich, das gehört hier eigentlich überhaupt nicht rein. Die Diskussion und der Streit gleichermaßen. Aber in dem Fall muss mal wieder jemand nüchtern Licht ins Dunkeln bringen. Sofern du Ahnung hast vom Kabel verlegen, bleib dabei! :bier:
 
du meinst weil es nicht in der tagesschau kommt stimmt es nicht? über den tellerrand schauen und sich umfassend informieren ist natürlich total blöd wa?

Ich würd das je gerne machen, aber in deinem Link fehlen die Quellen! :haha:

Und sorry, ein einfaches "Trust me bro!" nur weil's im Internet steht?
Nä, da darf es schon ein bißchen mehr sein! So sind deine "Beweise" halt überhaupt nicht sinnvoll... Also, bitte nachbessern, dann kann man auch drüber reden.
 
Ich würd das je gerne machen, aber in deinem Link fehlen die Quellen! :haha:

Und sorry, ein einfaches "Trust me bro!" nur weil's im Internet steht?
Nä, da darf es schon ein bißchen mehr sein! So sind deine "Beweise" halt überhaupt nicht sinnvoll... Also, bitte nachbessern, dann kann man auch drüber reden.
sorry, ich weiss den namen nicht und jeder kann sich ja auch selber bilden. bildung ist im übrigen eine holschuld, nicht vergessen! das wär eine grössere recherche erst müsste ich raus finden wie das zeug heisst, dann müsste ich studien dazu mit messungen suchen und dann natürlich die eu richtlinien raus suchen. tut mir leid, keine lust jetzt. allerdings ist es witzigerweise so das meine informationen reichen sollten um die daten zu finden, hängt halt vom willen ab etwas wissen zu wollen. ich wollte es damals wissen (schon jahre her) und hatte deshalb nach gesehen ^^
 
Ist dann aber schon etwas länger her.
Mein BYD Speicher hat 480€ pro kWh gekostet (2025)

Ne, war dieses Frühjahr. Wohne in der Schweiz, da haben wir leider keine so billigen Lösungen wie in D. Meine erste PV Anlage mit 10kwp hat umgerechnet 32.000€ gekostet, die Erweiterung auf 18,9kwp in 2023 nochmal 29.000€. Und da war schon viel Eigenleistung mit dabei. Und ne, selber billig irgendwo kaufen klappt nicht, weil dir kein Elektriker dann dir die Abnahme und die Garantieleistungen für die zwingende Gebäudeversicherung bei Elementarschäden gibt, bzw. sich das so gut zahlen lässt dass du am Ende mehr ausgegeben hast.
Das beste das er uns für nen 10kwh BYD Speicher hat machen können war mit allen Nachlässen und so weiter, fertig installiert bei umgerechnet 16.800€. Günstiger geht nicht, weil dann auch er vom Importeur keinen Speicher bekommt. Klar könnte er im Internet bestellen, aber dann müsste er das CH-Gutachten für den Speicher wieder beim Importeuer kaufen und dann is der Speicher von dort unterm Strich inkl. der Konformitätserklärung die der Energieversorger sehen will wider günstiger ;)

Deswegen, Klima statt Speicher... Zumal der Speicher bei meinem Nutzungsverhalten eh sinnlos ist. Im Sommer permanent voll, im Winter permanent leer. Wozu also?
Da wart ich noch ein paar Jahre, und guck dann was so am Markt verfügbar ist.
 
sorry, ich weiss den namen nicht und jeder kann sich ja auch selber bilden. bildung ist im übrigen eine holschuld, nicht vergessen! das wär eine grössere recherche erst müsste ich raus finden wie das zeug heisst, dann müsste ich studien dazu mit messungen suchen und dann natürlich die eu richtlinien raus suchen. tut mir leid, keine lust jetzt. allerdings ist es witzigerweise so das meine informationen reichen sollten um die daten zu finden, hängt halt vom willen ab etwas wissen zu wollen. ich wollte es damals wissen (schon jahre her) und hatte deshalb nach gesehen ^^

Wer Behauptungen aufstellt muss sie auch belegen können. Und keine Ausreden von wegen "keine Lust" :haha:

Sorry, aber das ist ein Fail auf deiner Seite denn du hast ne Bringschuld hier.
Also nochmal, nachbessern oder du nimmst die Behauptungen zurück :daumen:
 
Ne, war dieses Frühjahr. Wohne in der Schweiz, da haben wir leider keine so billigen Lösungen wie in D. Meine erste PV Anlage mit 10kwp hat umgerechnet 32.000€ gekostet, die Erweiterung auf 18,9kwp in 2023 nochmal 29.000€. Und da war schon viel Eigenleistung mit dabei. Und ne, selber billig irgendwo kaufen klappt nicht, weil dir kein Elektriker dann dir die Abnahme und die Garantieleistungen für die zwingende Gebäudeversicherung bei Elementarschäden gibt, bzw. sich das so gut zahlen lässt dass du am Ende mehr ausgegeben hast.
Das beste das er uns für nen 10kwh BYD Speicher hat machen können war mit allen Nachlässen und so weiter, fertig installiert bei umgerechnet 16.800€. Günstiger geht nicht, weil dann auch er vom Importeur keinen Speicher bekommt. Klar könnte er im Internet bestellen, aber dann müsste er das CH-Gutachten für den Speicher wieder beim Importeuer kaufen und dann is der Speicher von dort unterm Strich inkl. der Konformitätserklärung die der Energieversorger sehen will wider günstiger ;)
Wow die Preise in der Schweiz sind krass.

Mein Preis ist von einer Solarfirma, die die PV und den Speicher bei mir installiert hat.

So was würde ich niemals nicht im Internet bestellen.
Wenn ich das selbst installiere und mein Haus abfackelt und keine Versicherung bezahlt - ne Danke.
 
Es gibt - wie bei allen kontroversen Themen - jede Menge Seiten im Internet, die irgendwelche angebliche "Tatsachen" verbreiten - je nach Glaubensrichtung - und dann immer wieder von Leuten als "Fakten" zitiert werden.

Und damit diese "Tatsachen" quasi zementieren.

Du findest quasi für jede beliebige Aussage im Netz irgendwelche "Belege".

Aber wenn man dann tatsächlich nachforscht, woher diese Aussagen und Belege tatsächlich kommen, kommt man ganz schnell ins Leere. Leider verstehen das viele nicht und lassen sich immer wieder in die Irre leiten. Und so endlos viele glauben dann sofort den Scheiß.

Die Menschheit ist nicht bereit für einen verantwortungsvollen Umgang mit das Internet. Und wird es vermutlich auch nie sein.
 
Was hier wieder für ein Müll geschrieben wird. Ich habe mir mal ein Wirtschaftlichkeitstool geschrieben für PV-Anlagen, weil ich eben als Energieingenieur arbeite.

25 kW-Anlage, 1200 €/kW, 45 % Eigenverbrauchsquote, 2 % Betriebs- und Instandhaltungskosten, 100 € Versicherung und da ist noch kein PV-Zähler mit dabei. 35 Cent Stromkosten, 3 % Vergütungsausfall, 3 % Mehrertrag zum simulierten Wert, bei 2 % Preissteigerungen Energiekosten und 2 % allgemeine Inflation, 3 % Zinskosten, rechnet sich eine Anlage im 10.!!!! Jahr. Und das sind noch gute Werte.

Wenn du jetzt noch die AfA rein haust, bist du bei 15 Jahren!
 
... und genau dieses asoziale Abgreifen bei Bestandsanlagen geht mir richtig auf den +&%~#*. Habe 2021 für die
Solaranlage mit Speicher ~33k bezahlt und werde nun nachträglich als Dank vom Staat abgezockt. Nutze eine WP
die 2023 für ~36k angeschafft wurde um eine sinnvolle Ergänzung zur Solaranlage zu haben und die Umwelt zu entlasten,
als Dank wird auch da in Zukunft eingegriffen. :nene: :-$

Strafzahlungen auf Einspeisung sehe ich in meinem Fall nicht ein, da ich meinen Überschuß in eine Cloudlösung
einspeise und mir dann den Strom im Winter als Puffer für die WP wiederhole, die Cloud muss ich ja bezahlen.
Am Ende zahle ich dann doppelt, für Cloud (=Einspeisung) und den Eigenverbrauch:stupid:

Das Alles nur, weil der Staat dem Ausbau nicht hinterher kommt und die Netzbetreiber über Jahrzehnte Ihre Überschüsse eingesackt haben und Ihre Aktionäre befriedigt haben anstatt in den Netzausbau und Speicher zu investieren.
Hier kann man eine Petition unterschreiben


Sind schon mehr als 80 K Unterschriften zusammen gekommen
Bei uns in Österreich ist die Spanne zwischen Strompreis (ich zahle aktuell 14,4 Cent/kWh) und Einspeisegebühr (ich bekomme nur 4 Cent/kWh) sehr groß.
Ich zahle zur Zeit ca. 30 Cent/kWh und bekomme ca. 8 Cent/kWh für die Einspeisung (es sei denn es herrschen negative Strompreise).
 
Zuletzt bearbeitet:
Was hier wieder für ein Müll geschrieben wird. Ich habe mir mal ein Wirtschaftlichkeitstool geschrieben für PV-Anlagen, weil ich eben als Energieingenieur arbeite.

25 kW-Anlage, 1200 €/kW, 45 % Eigenverbrauchsquote, 2 % Betriebs- und Instandhaltungskosten, 100 € Versicherung und da ist noch kein PV-Zähler mit dabei. 35 Cent Stromkosten, 3 % Vergütungsausfall, 3 % Mehrertrag zum simulierten Wert, bei 2 % Preissteigerungen Energiekosten und 2 % allgemeine Inflation, 3 % Zinskosten, rechnet sich eine Anlage im 10.!!!! Jahr. Und das sind noch gute Werte.

Wenn du jetzt noch die AfA rein haust, bist du bei 15 Jahren!
Das ist wie du vermutlich weißt von sehr sehr vielen Faktoren abhängig...

Ich habe mal gerade ein Dach gesucht, dass den beschriebenen kriterien aus diesem Artikel hier weitestgehend entspricht. Um daran mal eine unabhängige Prüfung vorzunehmen mit den mitteln die mir als u.a. Elektrofachkraft zur Verfügung stehen.

Und um den Inhalt auf Plausibilität zu überprüfen.

1.) Beispiel Immobilie (OST/WEST - Immobilie - Nur Westausrichtung (Vollfinanziert ohne Eigenkapital!)
(Nutzung des Stroms, überwiegend Abends (wobei Stromintensive Verbraucher wie Waschmaschine, Trockner etc. Tagsüber laufen. z.B. über Smart Home oder Timer was durchaus realistisch und zumutbar erscheint aus meiner Sicht), kein Speicher, keine Wärmepumpe aber E-Mobilität, wobei nur am Wochenende ab 9 Uhr geladen wird und unter der Woche erst ab 16 Uhr) Das Nutzungsverhalten behalte ich über alle anderen Szenarien bei damit die Ergebnisse auch vergleichbar sind.

2.) Beispiel Immobilie (OST/WEST - Immobilie - West- & Ostausrichtung (Vollfinanziert ohne Eigenkapital!)

3.) Beispiel Immobilie (OST/WEST - Immobilie - West- & Ostausrichtung + Lithiumspeicher 15 kw/h (Vollfinanziert ohne Eigenkapital!)


Das finde ich tatsächlich selbst bei Vollfinanzierung und ohne Speicher noch beachtlich, weil es bedeutet das trotz Vollfinanzierung das Konstrukt selbsttragend ist. Und es zeigt auch das selbst bei suboptimaler Ost/Westausrichtung eine PV-Anlage durchaus Sinn ergeben kann.

Verbraucherprofil ist eben das Zünglein an der Waage!​


Man hat zusätzlich noch viele Hebel und Schrauben an denen man zur Wirtschaftlichkeit noch drehen könnte. z.B. wenn ein Speicher vorhanden ist einen dynamischen Stromtarif zur Seite stellen. Dann kann der Speicher auch dann sinnvoll arbeiten wenn die Sonne gerade nicht so viel scheint.

Ich versuche mal ein Dach zu finden mit südlicher Ausrichtgung und ähnlicher Fläche um den Vergleich noch auszudehnen...
 

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Das macht sich doch nie und nimmer bezahlt. Wie willst du deine Investition jemals wirtschaftlich rentabel machen?

Das war für mich erst mal zweitrangig.
Wir haben mit 4 Personen, Haus, Pool + Klimaanlage einen sehr hohen Stromverbrauch von ca. 7500 - 8000kWh im Jahr gehabt. Da hat sich die Solaranlage angeboten um den Eigenverbrauch abzudecken. 11/2023 kam dann noch eine Lambda WP dazu, auch die ist nicht billig aber eine der Besten aktuell auf dem Markt. Da dann im Winter durch die WP mehr Strom verbraucht wird, speisen wir das ganze Jahr unsere Überschüsse in eine 6500kW Cloud ein. Aus der wird dann im Winter der Strom wieder "zurück geholt". Die Cloud liegt bei ca. 2000€Jahr, das ist für Strom + WP in meinen Augen ein guter Preis. Mehr Kosten fallen in der Regel nicht an, abgerechnet wird nach tatsächlichem Verbrauch, Guthaben wird bezahlt, Mehrverbrauch halt extra bezahlt. Vorher habe ich schon allein für Heizöl jedes Jahr 2500€+ gezahlt + Stromkosten für 7500-8000kW, da kam was zusammen.

Wir haben eine 9,88kW Anlage in Süd-Westausrichtung, ab 10 Uhr läuft die Anlage TOP, der 10kWh Speicher ist gegen Mittag voll, sofern die Sonne passt. Dazu habe ich noch eine Powerstation mit 5kWh Akku als Inselanlage mit 2x 1,2kW installiert, die versorgt nur die Kühl + Gefrierschränke im Haus + FTTH + Router und das PiHole, dann habe ich bei Stromausfällen keine Probleme mit den Kühlschränken und dem Netzwerk, zur Not kann ich auch noch eine Notbeleuchtung dranhängen.

Bin momentan wunschlos glücklich und spare jedes Jahr für Strom und Heizung mindestens 2500€ nach Abrechnung der Cloud.
Alle Akkus sind aus LFP und relativ brandsicher in der kühlen Garage untergebracht.
Steigende Stromkosten und CO² Aufschläge werden die Ersparnis in der Zukunft wohl noch erhöhen und die Umwelt wird es mir auch danken. Nur unser Staat kann den Hals nicht voll kriegen und bestraft mich jetzt im nachhinein noch dafür mit Eingriffen in meine (teuer bezahlten) Anlagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
...
Und ganz ehrlich. Ich kann dieses Rumgeheule wegen Negativen Strompreisen nicht verstehen.
Es ist doch nicht die Schuld der Eigenheimbesitzer, wenn der Staat seine Hausaufgaben nicht macht.

Wo sind die Massenstromspeicher, die man über den Sommer füllen könnte, damit wir mit dem Solarstrom aus dem Sommer über November - Februar kommen können. ...
Du möchtest im Sommer also eine kWh Speichern, um diese einmal im Winter abzurufen.
Du forderst von der Allgemeinheit also einen Akku der einen Zyklus pro Jahr macht.

Ich verachte unsere Regierung von ganzem Herzen, aber so schlecht deine Forderung erfüllen zu wollen sind zum Glück selbst die nicht.
 
Solange bis der Staat dir deine PV Anlage abschalten darf, weil sonst das Netz überlastet ist. Entsprechende Gespräche darüber finden bereits statt. Je mehr PV Anlage desto höher das Risiko auf Netzinstabilität, wenn sie alle plötzlich zur gleichen Uhrzeit einspeisen wollen. Dann hast du dir für viel Geld eine Anlage geholt, welche zur besten Zeit stillgelegt ist.

Um das zu verhindern muss das Netz entsprechen ausgebaut werden. Aber auch hier wirds lustig. Es gibt nämlich ebenso Gespräche darüber ob man PV Anlagen Betreiber zur Kasse bittet. Diese sollen dann ein Teil zum Netzausbau beitragen, sie sind ja schließlich auch Einspeiser und damit Kostenverursacher.

PV Anlage ein no-brainer zu nennen ist wie das Elektroauto als "die Zukunft" zu bezeichnen. Beides klappt nämlich nur solange, solange es noch eine Nische bleibt. Je größer es wird, desto größer werden die Probleme. (PS: Ich beziehe mich hierbei auf Deutschland. In anderen Ländern gelten andere Grundvoraussetzungen, welche die genannten Probeme nicht in dem Maße haben)
Da wird nichts stillgelegt. Das wird einfach verkauft und exportiert. Nur im äußersten Fall (falls der Strompreis negativ wird bzw. unter der Einspeisevergütung) würde man PV Anlagen vom Netz nehmen. Ist in 15 Jahren noch nie passiert, trotz diverser Horror Prophezeihungen.

Netzausbau muss so oder so passieren, alleine wegen der ganzen E-Autos. Einfach über das bisherige Modell der Netzentgelte und Stromsteuer machen. Das nennt man übrigens Solidarmodell. Ist beim Gasnetz nicht anders.
 
35 Cent Stromkosten
inflationstechnisch+risiko mit einberechnet? strom kennt nur eine richtung, nach oben hier in deutschland. allein schon die co2 steuer durch merkel lässt diesen weiter ansteigen. dazu haste halt den teuer eingekauften strom + fossible brennsstoffe. ist dein strom nach 10 jahren immer noch bei 35ct?
 
Hier kann man eine Petition unterschreiben


Sind schon mehr als 80 K Unterschriften zusammen gekommen

Ich zahle zur Zeit ca. 30 Cent/kWh und bekomme ca. 8 Cent/kWh für die Einspeisung (es sei denn es herrschen negative Strompreise).
Also in dem Diskussionspapier, auf S.28 unten, sind Bestandsanlagen ausgenommen. Was auch Sinn macht. Nachträglich die Regeln ändern geht schlecht.

Das gute wäre, das der Neubau der Anlagen zurück geht, bzw. diese netzdienlich nur mit entsprechenden Speichern gebaut werden. Was schon hilfreich wäre, wäre das Verbot von PV Anlagen ohne entsprechende Speicher. Da schaue ich gar nicht auf dem Balkonkraftwerkbesitzer, sondern auf die gewerblichen PV-Anlagenbetreiber.

Auch sollte man die Förderung generell überarbeiten. Wir haben kein PV Problem, wir haben ein Speicherproblem.
Was hier wieder für ein Müll geschrieben wird. Ich habe mir mal ein Wirtschaftlichkeitstool geschrieben für PV-Anlagen, weil ich eben als Energieingenieur arbeite.

25 kW-Anlage, 1200 €/kW, 45 % Eigenverbrauchsquote, 2 % Betriebs- und Instandhaltungskosten, 100 € Versicherung und da ist noch kein PV-Zähler mit dabei. 35 Cent Stromkosten, 3 % Vergütungsausfall, 3 % Mehrertrag zum simulierten Wert, bei 2 % Preissteigerungen Energiekosten und 2 % allgemeine Inflation, 3 % Zinskosten, rechnet sich eine Anlage im 10.!!!! Jahr. Und das sind noch gute Werte.

Wenn du jetzt noch die AfA rein haust, bist du bei 15 Jahren!
Wer bitte, baut dir eine PV inkl. aller Kosten bis zur Inbetriebnahme, für 1200€ pro kwp....
 
Zuletzt bearbeitet:
inflationstechnisch+risiko mit einberechnet? strom kennt nur eine richtung, nach oben hier in deutschland. allein schon die co2 steuer durch merkel lässt diesen weiter ansteigen. dazu haste halt den teuer eingekauften strom + fossible brennsstoffe. ist dein strom nach 10 jahren immer noch bei 35ct?
Steht doch eindeutig dabei. 2 % Inflation der Energiekosten. Kannst du auch jetzt 3 oder 4 drauß machen. Aber das wird keine 5 Jahre ausmachen.
Das ist wie du vermutlich weißt von sehr sehr vielen Faktoren abhängig...

Ich habe mal gerade ein Dach gesucht, dass den beschriebenen kriterien aus diesem Artikel hier weitestgehend entspricht. Um daran mal eine unabhängige Prüfung vorzunehmen mit den mitteln die mir als u.a. Elektrofachkraft zur Verfügung stehen.

Und um den Inhalt auf Plausibilität zu überprüfen.

1.) Beispiel Immobilie (OST/WEST - Immobilie - Nur Westausrichtung (Vollfinanziert ohne Eigenkapital!)
(Nutzung des Stroms, überwiegend Abends (wobei Stromintensive Verbraucher wie Waschmaschine, Trockner etc. Tagsüber laufen. z.B. über Smart Home oder Timer was durchaus realistisch und zumutbar erscheint aus meiner Sicht), kein Speicher, keine Wärmepumpe aber E-Mobilität, wobei nur am Wochenende ab 9 Uhr geladen wird und unter der Woche erst ab 16 Uhr) Das Nutzungsverhalten behalte ich über alle anderen Szenarien bei damit die Ergebnisse auch vergleichbar sind.


2.) Beispiel Immobilie (OST/WEST - Immobilie - West- & Ostausrichtung (Vollfinanziert ohne Eigenkapital!)


3.) Beispiel Immobilie (OST/WEST - Immobilie - West- & Ostausrichtung + Lithiumspeicher 15 kw/h (Vollfinanziert ohne Eigenkapital!)



Das finde ich tatsächlich selbst bei Vollfinanzierung und ohne Speicher noch beachtlich, weil es bedeutet das trotz Vollfinanzierung das Konstrukt selbsttragend ist. Und es zeigt auch das selbst bei suboptimaler Ost/Westausrichtung eine PV-Anlage durchaus Sinn ergeben kann.

Verbraucherprofil ist eben das Zünglein an der Waage!​


Man hat zusätzlich noch viele Hebel und Schrauben an denen man zur Wirtschaftlichkeit noch drehen könnte. z.B. wenn ein Speicher vorhanden ist einen dynamischen Stromtarif zur Seite stellen. Dann kann der Speicher auch dann sinnvoll arbeiten wenn die Sonne gerade nicht so viel scheint.

Ich versuche mal ein Dach zu finden mit südlicher Ausrichtgung und ähnlicher Fläche um den Vergleich noch auszudehnen...

Mein Beispiel ist ein sehr optimistisches. Über 35 % Eigenverbrauch musst du ohne Energiespeicher erstmal hin bekommen. Und 1050 kWh/kW ist schon Südausrichtungsniveau, bei Ost/West biste bei 900-950 kWh/kW.

Und keine Ahnung wo du viele Stellschrauben siehst. Außer einem Speicher mit dynamischen Stromtarif. Aber das hat nichts mit PV zu tun. Kannst dir ja auch nackig einen Batteriespeicher hinstellen.
 
Steht doch eindeutig dabei. 2 % Inflation der Energiekosten. Kannst du auch jetzt 3 oder 4 drauß machen. Aber das wird keine 5 Jahre ausmachen.


Mein Beispiel ist ein sehr optimistisches. Über 35 % Eigenverbrauch musst du ohne Energiespeicher erstmal hin bekommen. Und 1050 kWh/kW ist schon Südausrichtungsniveau, bei Ost/West biste bei 900-950 kWh/kW.

Und keine Ahnung wo du viele Stellschrauben siehst. Außer einem Speicher mit dynamischen Stromtarif. Aber das hat nichts mit PV zu tun. Kannst dir ja auch nackig einen Batteriespeicher hinstellen.
Na dann werf mal einen Blick auf deine weißen Geräte. Die kann man bereits seit Jahren zu festgelegten Zeiten starten lassen zum Beispiel.

Warwasserspeicher, Wärmepumpen, man kann sein Verbrauchsprofil entsprechend umkonditionieren oder neuausrichten.

Wer natürlich nur Stumpf seinen kWh Betrag bei der Dimension der Anlage berücksichtigt und dann hofft der Rest regelt sich von alleine der wird ne Bauchlandung hinlegen oder einfach ein gutes stück Effizient auf der Strecke zur Amortisierung liegen lassen.
 
Na dann werf mal einen Blick auf deine weißen Geräte. Die kann man bereits seit Jahren zu festgelegten Zeiten starten lassen zum Beispiel.

Warwasserspeicher, Wärmepumpen, man kann sein Verbrauchsprofil entsprechend umkonditionieren oder neuausrichten.

Wer natürlich nur Stumpf seinen kWh Betrag bei der Dimension der Anlage berücksichtigt und dann hofft der Rest regelt sich von alleine der wird ne Bauchlandung hinlegen oder einfach ein gutes stück Effizient auf der Strecke zur Amortisierung liegen lassen.

Und welcher Normalbürger außer du und ich wird sich das antun? Die wenigsten, sondern wirklich rein technikaffine Menschen, die nach Optimierung streben.

Und ganz ehrlich: Ich kann es auch nachempfinden. Du hast einen Job, der in der Regel immer komplexer wird. Du hast Hobbys um die du dich kümmerst, Gesundheit musst du immer am Ball bleiben, von der Technik müssen wir überhaupt nicht reden. Und dann sollste noch deine technischen Geräte verbrauchsoptimiert einstellen, etc..

Ich hab teilweise Kunden, die bollern ihre Wärmepumpe auf 65 °C "Meine Mädels wollen es warm haben". Die scheißen auf Effizienz und sparen.

Davon mal abgesehen, dass viele Menschen überhaupt keinen Zugang haben. Ich wohn selbst in einem 70er Jahre Plattenbau. Ich kann von den ganzen technischen Spielereien nur träumen
 
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