Special PV‑Anlagen in Deutschland: Süden immer noch top - oder lohnt sich Ost‑West mehr?

Wir hatten beim Flachdach nicht viel Auswahl bei der Ausrichtung :D Carport ebenso wenig. Aber dafür kam noch Fassade gegen Westen dran. Das is schon nice.. Batterie ist finanziell absolut nen Witz (bei uns sind die Preise dafür extrem, umgerechnet 1.200€ pro kwh musst locker rechnen) aber nächstes Jahr kommt dafür ne grössere Klimaanlage ran.. das reduziert die eingespeiste Menge dann ein wenig tagsüber :D
Ist dann aber schon etwas länger her.
Mein BYD Speicher hat 480€ pro kWh gekostet (2025)
macht doch nichts wenn investitionen im bereich solar und wind zurück gefahren werden. macht schliesslich viel kaputt und es bringt auch herzlich wenig davon mehr zu haben wenn man die energie nicht nutzen kann. als erstes müssen wir die netze ausbauen, sonst geht gar ncihts. dann brauchen wir speicher, allerdings frage ich mich immer noch wie das gehen soll. wir reden hier von speicher mit vielen vielen terrawatt. als batterie wird es schwer überhaupt das material beschaffen zu können, von der grösse der sache rede ich da nicht mal. wasser kann natürlich auch beutzt werden als speicher, aber wollen wir deutschland jetzt flutten oder wie? insofern ist es super wenn investitionen im zubau zurück gefahren werden, schliesslich vergrössert es die chance auf einen blackout und mal ehrlich, wer hat darauf denn bock? wir können den dritten schritt nicht vor den ersten beiden machen, da stolpert man natürlich ^^

ausserdem macht es aus meiner sicht irgendwie auch keinen sinn wenn man die natur, also den wald, schützen möchte in dem man ihn zerstört. das ist schlicht schizo. ich bin mir sicher das verträgliche möglichkeiten machbar sind, aber dann müsste man auch mal weg von profitgier, die sorgt nur dafür das zerstörung als öko verkauft werden kann.
Wie das gelingen kann, zeigt unser nördlicher Nachbar. Dänemark hat es auch hinbekommen.
Schweden, Niederlande und Norwegen übrigens auch.

Wenn ich sehe, wie die Netzbetreiber hier in Deutschland bremsen, könnte ich kotzen.
Anstatt, dass sie die Probleme angehen, wird rum lamentiert.

Wo ich dir recht gebe, sind die Spargelstangen, die teilweise echt an "unmöglichen" Stellen stehen, Wald kaputt machen und dann irgendwann als Sondermüll vergraben werden müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sofern man keinen "Neubau" plant, würde ich mir gut überlegen ob sich eine PV-Anlage noch lohnt.
Wieso soll sich das nicht das lohnen? Ein gutes Solarpanel gibt es mit 400 Watt zwischen 50-80€. Bei Ebay Kleinanzeigen kann Palettenweise für kleines Geld eine ganze Solarfabrik für kleines Geld erworben werden.

Nichts rentiert sich so schnell, wie eine Solaranlage (3-4 Jahre). Die Teile halten 30 Jahre!

Selbst bei einer Nordausrichtung ist die Rentierung mit 7-8 Jahren noch voll ok.

Wer sich hingegen eine Solaranlage mietet (Enpal), der hat kaufmännisch die Verliererkarte gezogen. Das ist schon kriminell, was manche Verkäufer da abziehen.

Ich habe meine 2KW Anlage selbst auf unser Dach montiert. Nach 2 Jahren waren die Kosten wieder drin.

Im Baumarkt gibt es 800 Watt Solar mit Wechselrichter für 299€. Unfassbar...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ist dann aber schon etwas länger her.
Mein BYD Speicher hat 480€ pro kWh gekostet (2025)

Wie das gelingen kann, zeigt unser nördlicher Nachbar. Dänemark hat es auch hinbekommen.
Schweden, Niederlande und Norwegen übrigens auch.

Wenn ich sehe, wie die Netzbetreiber hier in Deutschland bremsen, könnte ich kotzen.
Anstatt, dass sie die Probleme angehen, wird rum lamentiert.

Wo ich dir recht gebe, sind die Spargelstangen, die teilweise echt an "unmöglichen" Stellen stehen, Wald kaputt machen und dann irgendwann als Sondermüll vergraben werden müssen.
es ist sogar noch viel schlimmer. studien haben verschiedene dinge zutage gefördert. zum einen ist es so das wind gebrmst wird und somit weniger vorhanden ist, ob das ökologisch relevant ist kann ich nicht beurteilen. dann ist es aber so das hinter einem windrad trockenheit bildet, ist nicht so gut für die natur und vorallem wald oder sonstigen pflanzen. aber der hammer ist mikroplastik, das zeug löst sich in ultrafein dauerhaft ab und verseucht die umgebung. da frage ich mich warum wir nicht zur kernkraft zurückkehren, die abschirmung kann man ja weg lassen ... lol.

((EDIT
und ja die blätter werden auf deponien gelagert, sind riesige mengen! hochgiftig und bleiben da für 20.000 jahre. ist fast wie atommüll, mit dem unterschied das ein halbes jahrhundert akwversortgung für alle gerade mal 12 bahnkontainer voll müll erzeugt hat, also quasi nichts.
 
es ist sogar noch viel schlimmer. studien haben verschiedene dinge zutage gefördert. zum einen ist es so das wind gebrmst wird und somit weniger vorhanden ist, ob das ökologisch relevant ist kann ich nicht beurteilen. dann ist es aber so das hinter einem windrad trockenheit bildet, ist nicht so gut für die natur und vorallem wald oder sonstigen pflanzen. aber der hammer ist mikroplastik, das zeug löst sich in ultrafein dauerhaft ab und verseucht die umgebung. da frage ich mich warum wir nicht zur kernkraft zurückkehren, die abschirmung kann man ja weg lassen ... lol.
Hast du dazu bitte mal eine Quelle?
 
Was absolut fatal ist, ist, dass nachträglich die Investitionsbedingungen rückwirkend geändert werden.
So wirkt sich das Solarspitzengesetz (aus 2025) rückwirkend auf Solaranlagen aus, die schon 2023 installiert wurden.
Das ist genau die Voraussetzung, die Investitionen verhindert, denn die Leute denken (zurecht) dann erst einmal abwarten.
Übrigens auch von anderen Parteien "erfolgreich" in der Vergangenheit praktiziert - ich will hier keine politische Diskussion anfangen.

... und genau dieses asoziale Abgreifen bei Bestandsanlagen geht mir richtig auf den +&%~#*. Habe 2021 für die
Solaranlage mit Speicher ~33k bezahlt und werde nun nachträglich als Dank vom Staat abgezockt. Nutze eine WP
die 2023 für ~36k angeschafft wurde um eine sinnvolle Ergänzung zur Solaranlage zu haben und die Umwelt zu entlasten,
als Dank wird auch da in Zukunft eingegriffen. :nene: :-$

Strafzahlungen auf Einspeisung sehe ich in meinem Fall nicht ein, da ich meinen Überschuß in eine Cloudlösung
einspeise und mir dann den Strom im Winter als Puffer für die WP wiederhole, die Cloud muss ich ja bezahlen.
Am Ende zahle ich dann doppelt, für Cloud (=Einspeisung) und den Eigenverbrauch:stupid:

Das Alles nur, weil der Staat dem Ausbau nicht hinterher kommt und die Netzbetreiber über Jahrzehnte Ihre Überschüsse eingesackt haben und Ihre Aktionäre befriedigt haben anstatt in den Netzausbau und Speicher zu investieren.
 
Für Solarkraft gibt es gute Landkarten
Einfach auch mal Europa und Weltkarten ansehen auf der Seite.

unter dem Strich ist Deutschland jetzt nicht so die Region in der man Solar aufstellen würde, wenn man bedenkt dass unsere Ressourcen für Solarpanele nicht unendlich sind und wir aus dem was wir haben das Maximum herausholen wollen (global gedacht). Schon auf EU Ebene würde man dann lieber alles nach Spanien stellen und eine Stromnleitung bauen.

würde man Windenergie ähnlich optimieren wollen, dann ab die Nordsee damit, was wir ja bereits machen. Vielleicht kommt ja noch ein Politiker der androht, dass wir so viele Windräder in die Nordsee bauen, dass Bremerhafen ganzjährig windstill ist.
Hier die Landkarte der deutschen Windräder

Atomkraft ist und bleibt ein Politikum, aber da wir ehr keine eigene Uranmine haben ist das eh hinfällig.

So komisch das klingt, aber dieses Öl, das wir einfach hochpumpen und dann irgendwo hinliefern, hat uns eine völlig falsche Vorstellung von Energie gegeben. Nehmen wir an wir verbrauchen noch den Rest in 100 Jahren und dann kommt in 1000 Jahre ein Forscher und versucht einer Schulklasse zu erklären was das ist und auf welcher Skala das uns erlaubt hat Energie zu erzeugen, dann lachen die den aus. Magisches Gas im Boden, das mit einem Rohr bis in die Wohnung kommt und dort in der Gastherme verbrannt wird, damit man im Winter nicht friert? Magisches Wasser, das man in ein Fahrzeuge füllt damit sie sich bewegen? Das ist als würde man Gen Alpha zu einer Telefonzelle führen und ein Youtube Video draus machen.
 
Seit 2 Jahren versuche ich mir eine 800W Anlage an meinen Balkon zu zimmern...

Dank meines "netten" Vermieters wird das in absehbarer Zeit nichts. Es ist die städtische gmbh und komplett unflexibel... Hab dann in Berlin eine Firma gefunden, die es sogar machen würde.

ABER... die Vorgaben vom Vermieter sind 4 DinA4 Seiten - die besten Punkte:
- auf 600W gedrosselt (mir wurde am Telefon gesagt, dass die neuen Vorgaben mit 800W aus der Politik nicht interessieren)
- max. 2,20m breit und 1,30m hoch (Balkon ist 3,40 breit muss aber 1,10m frei bleiben für die Feuerwehr da 3.OG)
- Installation durch Fachfirma inkl. Zertifikaten etc.
- Anlage muss ebenfalls alle Zertifikate und Konformitätsschreiben dabeihaben
- kennen den Unterschied zwischen PV und BKW nicht
- Außensteckdose auf eigene Kosten und Beauftragung installieren lassen
- diverse DIN-Normen müssen eingehalten werden, von denen die Hälfte nicht mal anzuwenden wäre

Das dumme daran ist, dass das ein 14Jahre alter Wohnvertrag mit entsprechend günstigen Konditionen ist.
Das setzt man nicht mal eben wegen einem Balkonkraftwerk auf's Spiel und zieht vor's Gericht.

Wird wohl nix mit meiner privaten Energiewende...
 
... und genau dieses asoziale Abgreifen bei Bestandsanlagen geht mir richtig auf den +&%~#*. Habe 2021 für die
Solaranlage mit Speicher ~33k bezahlt und werde nun nachträglich als Dank vom Staat abgezockt. Nutze eine WP
die 2023 für ~36k angeschafft wurde um eine sinnvolle Ergänzung zur Solaranlage zu haben und die Umwelt zu entlasten,
als Dank wird auch da in Zukunft eingegriffen. :nene: :-$

Strafzahlungen auf Einspeisung sehe ich in meinem Fall nicht ein, da ich meinen Überschuß in eine Cloudlösung
einspeise und mir dann den Strom im Winter als Puffer für die WP wiederhole, die Cloud muss ich ja bezahlen.
Am Ende zahle ich dann doppelt, für Cloud (=Einspeisung) und den Eigenverbrauch:stupid:

Das Alles nur, weil der Staat dem Ausbau nicht hinterher kommt und die Netzbetreiber über Jahrzehnte Ihre Überschüsse eingesackt haben und Ihre Aktionäre befriedigt haben anstatt in den Netzausbau und Speicher zu investieren.
Das macht sich doch nie und nimmer bezahlt. Wie willst du deine Investition jemals wirtschaftlich rentabel machen?
Seit 2 Jahren versuche ich mir eine 800W Anlage an meinen Balkon zu zimmern...

Dank meines "netten" Vermieters wird das in absehbarer Zeit nichts. Es ist die städtische gmbh und komplett unflexibel... Hab dann in Berlin eine Firma gefunden, die es sogar machen würde.

ABER... die Vorgaben vom Vermieter sind 4 DinA4 Seiten - die besten Punkte:
- auf 600W gedrosselt (mir wurde am Telefon gesagt, dass die neuen Vorgaben mit 800W aus der Politik nicht interessieren)
- max. 2,20m breit und 1,30m hoch (Balkon ist 3,40 breit muss aber 1,10m frei bleiben für die Feuerwehr da 3.OG)
- Installation durch Fachfirma inkl. Zertifikaten etc.
- Anlage muss ebenfalls alle Zertifikate und Konformitätsschreiben dabeihaben
- kennen den Unterschied zwischen PV und BKW nicht
- Außensteckdose auf eigene Kosten und Beauftragung installieren lassen
- diverse DIN-Normen müssen eingehalten werden, von denen die Hälfte nicht mal anzuwenden wäre

Das dumme daran ist, dass das ein 14Jahre alter Wohnvertrag mit entsprechend günstigen Konditionen ist.
Das setzt man nicht mal eben wegen einem Balkonkraftwerk auf's Spiel und zieht vor's Gericht.

Wird wohl nix mit meiner privaten Energiewende...
Laut Gesetz darf der Vermieter einem Mieter nicht mehr verbieten ein BKW aufzuhängen.
 
Das macht sich doch nie und nimmer bezahlt. Wie willst du deine Investition jemals wirtschaftlich rentabel machen?

was ich mitbekommen habe, haben sich pv anlagen ohne speicher ab 7 jahren rentiert. kumpel ist mit seiner freundin zusammengezogen ins alte elternhaus der freundin. die kombi angebote mit speicher und wärmepumpe hätte er das geld nach ~10 jahren raus.

du vergisst immer wieder, dass man den strom und in seinem fall, gas nicht mehr zahlt. angenomm du haust 3k-4k für strom und gas raus pro jahr, zahlst dann nur noch für 1k netzbezug strom, haste auf 10 jahre gesehen 30k "gesparrt". das geld aufn konto mit 1% über 10 jahre. 33k, in aktien, mit 7% rendite wären es 60k. hab aber erstmal glück dass deine 30k verteilt über 7% ergeben. strom und gas werden ja in den nächsten jahren noch extremst teuer dank merkel. (nicht die grünen)
 
Selbst mit schlechter Ausrichtung ist die Rendite (insbesondere bei steigenden Strompreisen), gerade bei hoher Selbstnutzung, deutlich höher als bei vergleichbaren Investments. Mal von den ganzen nicht monetären Vorteilen abgesehen, wenn man die auch noch mit einbezieht ist eine PV Anlage ein no-brainer.

Die Netzkosten werden so oder so steigen. Einfach mal nach KANU 2.0 und Kommunale Wärmewende schauen, und da ist Strom noch gar nicht drin. CO2 Steuer kommt auch noch oben drauf bei Gas & Co. Ohne PV Anlage (und wahrscheinlich E-Auto) wird es in Zukunft (zurecht) sehr teuer werden was Energiepreise betrifft.
 
Wir haben 6,5 kw/p auf der Südseite und 5kw/p auf der Ostseite des Daches und sind damit sehr zufrieden.

Wir speißen sogar den größten Teil ins Netz, weil wir gar nicht so viel im Sommer verbrauchen können.
Künftig soll aber ein Elektroauto angeschafft werden (hoffentlich ist der Gesetzgeber bald damit mal fertig, dass man das E-Auto auch als Speicher fürs Haus nutzen kann)..

Und ganz ehrlich. Ich kann dieses Rumgeheule wegen Negativen Strompreisen nicht verstehen.
Es ist doch nicht die Schuld der Eigenheimbesitzer, wenn der Staat seine Hausaufgaben nicht macht.

Wo sind die Massenstromspeicher, die man über den Sommer füllen könnte, damit wir mit dem Solarstrom aus dem Sommer über November - Februar kommen können. Tut mir Leid, aber der Netzausbau, der Ausbau der Massenstromspeicher ect. ect. ist das Problem und nicht die Eigenheimbesitzer mit ihren kleinen PV Anlagen.

Man müsste den Solarausbau als Chance sehen, aber der Staat macht 0 draus.
 
Zuletzt bearbeitet:
@CK_Asmodin: Ich würde dir dieses Buch sehr empfehlen - toll geschrieben und beschäftigt sich ausführlich auch mit Balkonkraftwerken sowie der rechtlichen Situation.


Und Thomas5010 hat Recht: Der Vermieter darf dir ein Balkonkraftwerk nicht verbieten. Das Einzige, wo ein Balkonkraftwerk nach wie vor problematisch ist, sind denkmalgeschützte Gebäude. Da sind Extra-Auflagen zu berücksichtigen, aber bei einem normalen Gebäude kann sich dein Vermieter brausen gehen.

Die Frage ist halt, wenn du so einen günstigen Mietvertrag hast, ob du den aufs Spiel setzen möchtest. Klar, du könntest mit dem Buch zum Vermieter gehen, und ihm schwarz auf weiß zeigen, dass du ein Balkonkraftwerk errichten darfst, nur was ist, wenn er dir dann - natürlich aus einem anderen Grund - den Mietvertrag kündigt.

@Thomas5010: Meine PV-Anlage ohne Speicher (5 KW) hat € 7.020,- gekostet. Da hab ich aber keine Billigst-China-No-Name-Teile verbaut, sondern China-Markenprodukte von Huawei (da weiß man, was man hat).

Bei uns in Österreich ist die Spanne zwischen Strompreis (ich zahle aktuell 14,4 Cent/kWh) und Einspeisegebühr (ich bekomme nur 4 Cent/kWh) sehr groß. Meine PV-Anlage wird sich erst nach 18 Jahren rentieren (hab aber die neuen, guten Module genommen, die anstatt 15 Jahren eine Haltbarkeit von 30 Jahren haben). Die Hälfte der 7.000 Euro waren Kosten für die Montage (durch PV-Fachmann bzw. Elektriker für elektrische Dinge). Wenn du das selber montieren konntest - Hut ab! Das hätte ich nie können! Großen Respekt dafür!!! :daumen:
 
Und Thomas5010 hat Recht: Der Vermieter darf dir ein Balkonkraftwerk nicht verbieten. Das Einzige, wo ein Balkonkraftwerk nach wie vor problematisch ist, sind denkmalgeschützte Gebäude. Da sind Extra-Auflagen zu berücksichtigen, aber bei einem normalen Gebäude kann sich dein Vermieter brausen gehen.

Nochmal, der Vermieter erlaubt es ja auch.

Ich war am Anfang auch echt überrascht.
Support angerufen - fröhliches "Ja, ist möglich kein Problem. Ich schicke Ihnen gern die Unterlagen zu"
Dann kam der große Brief mit Zusatzvereinbarung, Fachunternehmererklärung und 3 Anlagen (2fache Ausführung - wir sind hier immer noch in Deutschland! :D)

Also ich darf das BKW installieren lassen - ich muss nur jemanden finden der das alles macht und bereitstellt, da ich selbst kein Elektriker bin :ugly:

Die Anlagen: (wer lachen will)
20250629_153054.jpg
 
PV ist bei uns einfach eine lohnende Investition gewesen. Wir haben Ost-West Ausrichtung und ein eher kleines und steiles Dach, 5kWp Ost und 4kWp West. eher ungünstig, Peak der Module erreichen wir logischerweise nicht. Aber wir haben den ganzen Tag von morgens bis abends beinahe konstante Produktion.
Aus Gesprächen mit Kollegen nimmt man mit, dass selbst Nordausrichtung sich lohnt. Man kann sein Haus ja nicht drehen.
Lehre: Dach vollmachen und sich freuen.
 
[....] ist eine PV Anlage ein no-brainer.

Solange bis der Staat dir deine PV Anlage abschalten darf, weil sonst das Netz überlastet ist. Entsprechende Gespräche darüber finden bereits statt. Je mehr PV Anlage desto höher das Risiko auf Netzinstabilität, wenn sie alle plötzlich zur gleichen Uhrzeit einspeisen wollen. Dann hast du dir für viel Geld eine Anlage geholt, welche zur besten Zeit stillgelegt ist.

Um das zu verhindern muss das Netz entsprechen ausgebaut werden. Aber auch hier wirds lustig. Es gibt nämlich ebenso Gespräche darüber ob man PV Anlagen Betreiber zur Kasse bittet. Diese sollen dann ein Teil zum Netzausbau beitragen, sie sind ja schließlich auch Einspeiser und damit Kostenverursacher.

PV Anlage ein no-brainer zu nennen ist wie das Elektroauto als "die Zukunft" zu bezeichnen. Beides klappt nämlich nur solange, solange es noch eine Nische bleibt. Je größer es wird, desto größer werden die Probleme. (PS: Ich beziehe mich hierbei auf Deutschland. In anderen Ländern gelten andere Grundvoraussetzungen, welche die genannten Probeme nicht in dem Maße haben)
 
Hast du dazu bitte mal eine Quelle?
normal hab ich auf sowas kein bock, aber wenn man nett fragt kann man sehr wohl ans ziel kommen. hier ein artikel der das behandelt, extra für dich raus gesucht:

... und genau dieses asoziale Abgreifen bei Bestandsanlagen geht mir richtig auf den +&%~#*. Habe 2021 für die
Solaranlage mit Speicher ~33k bezahlt und werde nun nachträglich als Dank vom Staat abgezockt. Nutze eine WP
die 2023 für ~36k angeschafft wurde um eine sinnvolle Ergänzung zur Solaranlage zu haben und die Umwelt zu entlasten,
als Dank wird auch da in Zukunft eingegriffen. :nene: :-$

Strafzahlungen auf Einspeisung sehe ich in meinem Fall nicht ein, da ich meinen Überschuß in eine Cloudlösung
einspeise und mir dann den Strom im Winter als Puffer für die WP wiederhole, die Cloud muss ich ja bezahlen.
Am Ende zahle ich dann doppelt, für Cloud (=Einspeisung) und den Eigenverbrauch:stupid:

Das Alles nur, weil der Staat dem Ausbau nicht hinterher kommt und die Netzbetreiber über Jahrzehnte Ihre Überschüsse eingesackt haben und Ihre Aktionäre befriedigt haben anstatt in den Netzausbau und Speicher zu investieren.
dir ist aber klar das du im sommer energie erzeugst die niemand in deutschland gebrauchen kann? warum sollte man dich für das destabilisieren des netzes auch noch finanziell belohnen? die diskussion die politisch geführt wird ist überfällig, es kann nicht sein das jeder was herstellt was keiner braucht, jetzt mal im ernst.
 
normal hab ich auf sowas kein bock, aber wenn man nett fragt kann man sehr wohl ans ziel kommen. hier ein artikel der das behandelt, extra für dich raus gesucht:


dir ist aber klar das du im sommer energie erzeugst die niemand in deutschland gebrauchen kann? warum sollte man dich für das destabilisieren des netzes auch noch finanziell belohnen? die diskussion die politisch geführt wird ist überfällig, es kann nicht sein das jeder was herstellt was keiner braucht, jetzt mal im ernst.

man sollte immer dazu schreiben: "Hast du bitte eine seriöse Quelle dazu. Danke"

Zitat aus dem Artikel:
"Ein unabhängiges Labor untersuchte 60 Proben von Wildschweinen aus Rheinland-Pfalz. Die Ergebnisse zeigen alarmierende Werte."

Welches Labor? Wo ist der Bericht? Fehlt leider... Interessanter Zufall nicht wahr?

Die anderen "News" sind genauso an den Haaren herbeigezogen.
"Gefährliche Stromlücke – Studie warnt vor massiven Engpässen in Deutschland"
"Strom für E-Auto manchmal teurer als Tankfüllung"

Kann man immerhin gut lachen bei der Lektüre :haha:
 
Das ist das tolle daran. Ich darf eins installieren - ich muss mich aber an die Vorgaben halten.
Und diese darf der Vermieter immer noch bestimmen und macht es damit dann eben (fast) unmöglich bzw. unwirtschaftlich.
ich kann dich verstehen, das ist albern! allerdings gibt es auch haufenweise vollhonks die es dann falsch machen und das ist leider echt gefährlich. wobei ehrlicherweise der anschluss eines balkonkraftwerk im grunde auch anschrauben und reinstecken runter gebrochen werden kann. eine extra dose ist ziemlich dämlich. genau genommen ist es so das meine steckdose direkt mit deiner verbunden ist, also macht es technisch nicht viel sinn da noch eine dose an zu klemmen nur weil es auf einem papier steht. wichtig ist die richtige verkabelung (sind alle dosen bei dir) und das der querschnitt ausreichend ist. 1,5mm2 kabel können aber über 3kw vertragen...
 
Zurück