News Durchgerechnet: Ab wann rechnet sich eine PV-Anlage?

PCGH-Redaktion

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Photovoltaikanlagen gehen mit merklichen Anschaffungskosten einher, weshalb sich immer die Frage stellt: Ab wann rechnet sich eine PV-Anlage? Die Antwort ist ein Klassiker: Je mehr Eigenverbrauch man hat, desto schneller geht es auch.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Durchgerechnet: Ab wann rechnet sich eine PV-Anlage?

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Unsere private Anlage mit 9,5 KW/Peak wird sich ebenfalls nach ca. 7 Jahren rechnen, wovon 5 Jahre schon rum sind. :)

Nach vielen Gesprächen in der Familie, Freundes- und Kollegenkreis, mit Nachbarn usw. ist mein Eindruck, dass maximal 20% (eher 10%, aber ich will nicht zu pessimistisch sein) der Menschen aus ökologischen Gründen ökologisch handeln. Die restlichen 80% tun es entweder gar nicht, oder eben nur, wenn es auch ökonomisch sinnvoll ist und sich möglichst schnell rechnet. Vielen scheint aber auch die Geduld oder Weitsicht zu fehlen, langfristig zu denken, zu planen und dann eine ökonomisch sinnvolle Entscheidung zu treffen.
Und einige Menschen wiederholen immer noch 10 Jahre alte Vorurteile und scheinen dass Denken ganz eingestellt zu haben.

Es muss also ganz klar von der Regierung, und allen anderen beteiligten Parteien, der ökonomische Nutzen betont werden. Und den bestreiten ja inzwischen nur noch sehr Wenige, mit oft deutlich erkennbar anderen ökonomischen Interessen.
 
Keine Kosten mehr für Benzin. Deutlich weniger Kosten für Heizung und Strom im Haus.

Ein (tatsächlich für 2 Personen zu großes) Haus und der Strom für 2 E-Autos. Und meine nicht gerade stromsparenden Hobbies (wie der PC). kosten zusammen weniger als 150€ / Monat über das ganze Jahr gemittelt.

Das meiste kommt natürlich von der Sonne, im Prinzip brauchen wir von April bis Oktober kaum externen Strom. Aber in den Wintermonaten dafür um so mehr. Die Jahreskosten für den Strom entstehen fast vollständig in den Wintermonaten, wo wir schon mal 1,5MWh im Monat brauchen.

Und, ja, ich sehe total das Problem dass sich das nur ganz wenige leisten können, nicht jeder hat ein eigenes Haus. Da muss sich noch viel ändern in D, gerade in den Städten.
 
Nach vielen Gesprächen in der Familie, Freundes- und Kollegenkreis, mit Nachbarn usw. ist mein Eindruck, dass maximal 20% (eher 10%, aber ich will nicht zu pessimistisch sein) der Menschen aus ökologischen Gründen ökologisch handeln. Die restlichen 80% tun es entweder gar nicht, oder eben nur, wenn es auch ökonomisch sinnvoll ist und sich möglichst schnell rechnet. Vielen scheint aber auch die Geduld oder Weitsicht zu fehlen, langfristig zu denken, zu planen und dann eine ökonomisch sinnvolle Entscheidung zu treffen.
Und einige Menschen wiederholen immer noch 10 Jahre alte Vorurteile und scheinen dass Denken ganz eingestellt zu haben.
Kann ich so bestätigen. Gerade die ältere Generation ü60 sieht keinen Sinn in PV Anlagen weil die sich ja nicht mehr zu deren Lebzeiten amortisiert. Dummerweise ist diese Personengruppe in Deutschland sehr groß und hat viele Häuser...
 
Kommt leider extrem auf die lokalen Bedingungen an. Es wird immer vorgerechnet dass man in wenigen Jahren alles raus hat wenn man für 20000 sich ne PV Anlage draufschnallt und damit seine Elektroautos lädt, seine Wärmepumpe befeuert und so weiter.

Das Problem: Man muss all das erst mal haben und alle Hindernisse teuer überwinden. Ich müsste hier das halbe Haus aufreißen, um eine PV, Wärmepumpe und Wallbox zu installieren (Altbau+Anbau, Elektroinstallation dafür nicht vorhanden, Heizung ungünstig in Gebäudemitte ohne einfachen Weg "nach draußen" für Wärmetauscher und vieles mehr). Und dann biste schnell bei 30K PV + 15K Elektro komplett neu + 5K Sanierungsarbeiten + 2x40K für zwei E-Autos und 30K für ne große WP mit Heizungsumbau. Dafür zahle ich dann am Ende 2000 oder 3000€ weniger für Energiekosten im Jahr verglichen mit normalem Strom und Öl/Benzin. Schon hat man nach nur 60 Jahren die Anschaffungskosten raus in denen man leider aber die Geräte wieder 2-3x neu anschaffen muss weil nichts davon (einschließlich mir :ugly:) so lange durchhält.

Versteht mich nicht falsch, natürlich ist das Beispiel plakativ und übertrieben dargestellt, es soll nur verdeutlichen, dass ich (auch nach Rücksprache mit einem Energieberater) keine sinnvolle Möglichkeit habe, hier wirtschaftlich mit PV/WP/etc zu arbeiten. Für mich ists (leider) günstiger, Benzin in mein Auto und Öl in meine Heizung zu kippen - und das ist auch noch so wenn der Liter jeweils 3-4€ kostet.

Irgendwann wird man ja nicht mehr drumrum kommen bzw. der wirtschaftliche Anteil anders entscheiden denke ich mal. Meine Hoffnung ist, dass das mit anderen irgendwann anstehenden großen Umbauten kombinierbar ist: Ich habe beispielsweise keine Lust, meine ganze Elektrik des Hauses neu zu machen einschließlich mehrerer Zähler (Normal- und WP-Strom), Drehstromleitungen durchs ganze Haus für WP und Wallbox, nur um dann kurz darauf gesagt zu bekommen "hey, wir bauen Oberleitung auf Erdkabel um in der Gemeinde, du musst alles neu machen". Da in all diesen Dingen völlige Unsicherheit herrscht mache ich so lange wie nötig gar nichts.
 
Kann ich so bestätigen. Gerade die ältere Generation ü60 sieht keinen Sinn in PV Anlagen weil die sich ja nicht mehr zu deren Lebzeiten amortisiert. Dummerweise ist diese Personengruppe in Deutschland sehr groß und hat viele Häuser...
Was grundsätzlich nachvollziehbar ist!
Bei dem Heizungsgesetz war das im übrigen auch ähnlich wahrnehmbar. Warum sollten alte Leute plötzlich Summen an Ersparnisse in ihren Wohnbestand investieren der sich zu Lebzeiten nicht mehr rechnet für sie?

Und so geht prozentual der Anteil der wohneigentümer immer weiter zurück in Deutschland.🤷
 
Kann ich so bestätigen. Gerade die ältere Generation ü60 sieht keinen Sinn in PV Anlagen weil die sich ja nicht mehr zu deren Lebzeiten amortisiert. Dummerweise ist diese Personengruppe in Deutschland sehr groß und hat viele Häuser...

Kann ich absolut nachvollziehen. 1. Warum darin investieren, wenn man keinen Vorteil davon hat (außer vllt für die zukünftige Generation)?

2. Würde ich mir das in dem Alter auch nicht mehr antun, als Laie. Erstens ist das Thema Energieversorgung so komplex, dass du auf Fachkräfte angewiesen bist. Aber gerade im Bereich PV wird so viel Schindluder getrieben, dass du darauf angewiesen bist, dir ein Grundwissen anzueignen, um die Idioten aussieben zu können. Wenn man dann noch keinen wirtschaftlichen Vorteil davon hat. Warum?

Ich bin Energieingenieur und komme aus dem Bereich, aber selbst ich bin teilweise überholt und stellenweise auch überfordert. Ich bin muss überall am Ball bleiben. Ich muss so viele Gesetze und Richtlinien beachten (WHG, EEG, DVGW, EnWG, BImSchV, usw.), ich muss so viele Technologien beherrschen und darin ständig am Ball bleiben, weil sich jeden Tag technologisch irgendwas tut (Wärmepumpe, BHKW, Gaskessel, Kalte Nahwärme, Fernwärme, Photovoltaik, Energiespeicher), dann brauchst du inzwischen noch Last- und Energiemanagment und Grundlagen in der Programmierung/IT ist natürlich auch nicht verkehrt, damit du weißt wie der Kram aufgeschaltet wird, digitalter Zwilling, Lastmanagment, Cybersicherheit, etc..

Wenn du das nicht kannst, bist du am Arsch. Es gibt selten Firmen, die etwas anbieten und auch Ahnung davon haben und dich richtig informieren. Sind die Auslegungen richtig, was sind die rechtlichen Anforderungen an dem System, usw. usw.. Wer pures Projektmanagment betreibt wird untergehen. Nicht mehr möglich.

Das Thema Energie ist einfach super komplex geworden. Erst recht als Laie
 
Unsere 11kW-Peak Anlage hat 2024 knapp 11.5mW produziert. Davon knapp 7mW selbst verbraucht und den Rest eingespeist. Zukaufen mussten wir 2.8mW (Wintermonate) . Davon werden versorgt:

* Haushalt
* E-Auto
* Wärmepumpe

Die 2.8mW kommen mit Grundgebühr auf etwa 1100€. Der eingespeiste Strom auf etwa 300-400€. Macht insgesamt etwa 700-800€ Restkosten für Energie(Strom, Warmwasser) fürs Haus aufs Jahr gerechnet.

Vor Umbau hatten wir noch eine Ölheizung. Die hat alleine jährlich etwa 1200€ gekostet. Dazu ca. 3.5-4.5mW vom Netz gezogen für weitere 1300-1600€ Kosten. Dazu noch kein E-Auto was mit etwa 100€ pro Monat für Sprit (tendentiell eher mehr), also 1200€ pro Jahr ins Haushaltsbudget reingegangen ist. In Summe also 3700-4000€ pro Jahr für Strom, Öl, Sprit. Differenzbetrag also ungefähr 2900-3300. Gekostet hat die PV mit Speicher etwa 24k iirc. Wird sich also nach etwa insgesamt acht Jahren amortisiert haben. Vermutlich eher schneller, bedingt durch absehbar weiter steigende Energiepreise.
 
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Es muss also ganz klar von der Regierung, und allen anderen beteiligten Parteien, der ökonomische Nutzen betont werden. Und den bestreiten ja inzwischen nur noch sehr Wenige, mit oft deutlich erkennbar anderen ökonomischen Interessen.
Ich finde das in Ordnung, denn der ökonomische Nutzen desjenigen der eine Anlage kauft geht zu lasten der ärmeren Allgemeinheit. Gerade die PV-Anlagen sind durch die bestehenden Gesetze maximal asozial.
 
Was grundsätzlich nachvollziehbar ist!
Bei dem Heizungsgesetz war das im übrigen auch ähnlich wahrnehmbar. Warum sollten alte Leute plötzlich Summen an Ersparnisse in ihren Wohnbestand investieren der sich zu Lebzeiten nicht mehr rechnet für sie?

Und so geht prozentual der Anteil der wohneigentümer immer weiter zurück in Deutschland.🤷
Die Wahrnehmung war so. In Wirklichkeit sollte niemand "plötzlich" oder sofort investieren. Und es gab so viele Ausnahmen und Förderung, von denen der normale Bild.de-Leser aber nicht mitbekommen hat.
Aber ja, die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (aka Heizungsgesetz) wurde sehr schlecht kommuniziert und mal wieder unnötig kompliziert.

Unsere 11kW-Peak Anlage hat 2024 knapp 11.5mW produziert. Davon knapp 7mW selbst verbraucht und den Rest eingespeist. Zukaufen mussten wir 2.8mW (Wintermonate) . Davon werden versorgt:

* Haushalt
* E-Auto
* Wärmepumpe

Die 2.8mW kommen mit Grundgebühr auf etwa 1100€. Der eingespeiste Strom auf etwa 300-400€. Macht insgesamt etwa 700-800€ Restkosten für Energie(Strom, Warmwasser) fürs Haus aufs Jahr gerechnet.

Vor Umbau hatten wir noch eine Ölheizung. Die hat alleine jährlich etwa 1200€ gekostet. Dazu ca. 3.5-4.5mW vom Netz gezogen für weitere 1300-1600€ Kosten. Dazu noch kein E-Auto was mit etwa 100€ pro Monat für Sprit (tendentiell eher mehr), also 1200€ pro Jahr ins Haushaltsbudget reingegangen ist. In Summe also 3700-4000€ pro Jahr für Strom, Öl, Sprit. Differenzbetrag also ungefähr 2900-3300. Gekostet hat die PV mit Speicher etwa 24k iirc. Wird sich also nach etwa insgesamt acht Jahren amortisiert haben. Vermutlich eher schneller, bedingt durch absehbar weiter steigende Energiepreise.

Genauso so muss man dass alles mal mit einrechnen. Auch die Steuerbefreiung der E-Autos mal nicht zu vergessen, gesparten Sprit und günstigere Inspektionskosten.
Uns wurde damals 12 Jahre prognostiziert. Jetzt werden es 7 Jahre. Und das schönste ist, der relativ sorgenfreie Blick in die Zukunft, was Energie- und Kraftstoffkosten angeht. :)
 
Ich finde das in Ordnung, denn der ökonomische Nutzen desjenigen der eine Anlage kauft geht zu lasten der ärmeren Allgemeinheit. Gerade die PV-Anlagen sind durch die bestehenden Gesetze maximal asozial.

Das ganze Fördersystem ist für den Arsch. Die Putzfrau aus dem Aldi muss mit ihren Steuern die (halbe) PV-Anlage mit Speicher und E-Auto meines Ex-Filialleiters mit bezahlen, der mit 4000 € Heim geht und die Hütte abbezahlt hat, während sie in einer Bruchbude lebt und nur davon träumen kann Teil der Energiewende sein zu können.

Und das ganze Geld geht dafür dann noch nach China und bleibt nicht im heimischen Markt
 
Nach vielen Gesprächen in der Familie, Freundes- und Kollegenkreis, mit Nachbarn usw. ist mein Eindruck, dass maximal 20% (eher 10%, aber ich will nicht zu pessimistisch sein) der Menschen aus ökologischen Gründen ökologisch handeln.
Sind doch immer die Gleichen. Frisch das zu teure Haus in der hippen Wohngegend gekauft und gerade so die Raten zahlen können. Jeder mit eigenem PKW natürlich. Aber für die PV Analge ist nie Geld da, und das würde sich auch nicht lohnen... na klar.
 
Eine PV Anlage lohnt sich immer. Alleine die Möglichkeit günstig und unabhängig Strom produzieren zu können ist unbezahlbar.

Ich kann das Argument nicht mehr hören. Wo bist du unabhängig? Wir sind technisch komplett von den Chinesen abhängig und auch eine PV-Anlage muss mal repariert werden. Zudem sind die meisten Anlagen keine Inselanlagen, sondern die sind aus wenn das Stromnetz weg ist.

Für mich sieht Unabhängigkeit anders aus. Gas aus Russland/USA, Uran aus Russland/Afrika, Regenerative Energien aus Asien. Das ist alles Abhängigkeit, nur anders verteilt
 
Sind doch immer die Gleichen. Frisch das zu teure Haus in der hippen Wohngegend gekauft und gerade so die Raten zahlen können. Jeder mit eigenem PKW natürlich. Aber für die PV Analge ist nie Geld da, und das würde sich auch nicht lohnen... na klar.
Fairerweise: Wer gerade ein Haus abbezahlt, der macht generell keine großen finanziellen Sprünge. Da wird man sich zwar irgendwann mal ne PV leisten können, aber vielleicht nicht gerade in dem Moment wo die Butze gerade fertig geworden ist. Da sind häufig schlicht keine größeren Puffer vorhanden und selbst wenn will man die nicht auch noch rausballern für den Fall, dass das Auto kaputt geht oder sonstige unvorhergesehenen finanziellen Brocken auftauchen
 
Fairerweise: Wer gerade ein Haus abbezahlt, der macht generell keine großen finanziellen Sprünge. Da wird man sich zwar irgendwann mal ne PV leisten können, aber vielleicht nicht gerade in dem Moment wo die Butze gerade fertig geworden ist. Da sind häufig schlicht keine größeren Puffer vorhanden und selbst wenn will man die nicht auch noch rausballern für den Fall, dass das Auto kaputt geht oder sonstige unvorhergesehenen finanziellen Brocken auftauchen
Gerade wer gerade ein Haus baut sollte das Geld für eine PV aufwenden. Die Erbauer meistens dann noch recht jung, technisch super integrierbar und daher günstiger als Nachrüstung. Und nach 10 Jahren unterstützt die Anlage bei der Tilgung der Restraten
 
Das ganze Fördersystem ist für den Arsch. Die Putzfrau aus dem Aldi muss mit ihren Steuern die (halbe) PV-Anlage mit Speicher und E-Auto meines Ex-Filialleiters mit bezahlen, der mit 4000 € Heim geht und die Hütte abbezahlt hat, während sie in einer Bruchbude lebt und nur davon träumen kann Teil der Energiewende sein zu können.

Und das ganze Geld geht dafür dann noch nach China und bleibt nicht im heimischen Markt
Den ersten Satz stimme ich dir voll zu. Danach nicht mehr, da es dann doch recht polemisch wird.
Eine Reinigungskraft wir auf Grund ihres geringen Verdienstes sehr (zu) wenig Steuern zahlen.
Auch die Reinigungskraft, und ihre Familie und deren Nachkommen, profitieren von sauberer Luft. Wenn einen der Klimawandel egal ist, sollte es die eigene Lunge und Gesundheit nicht sein.
Eine PV-Anlage wird nicht zur Hälfte gefördert.
Mit 4000€ Verdienst nach Hause zu gehen und ein abbezahltes Haus zu haben ist ja erstmal nicht negatives.
Die PV-Anlage wird aber von einen lokalen Elektriker installiert. Das Auto und die Wallbox vielleicht in Deutschland gefertigt und die Umsatzsteuer dafür natürlich auch hier bezahlt.
 
Versteht mich nicht falsch, natürlich ist das Beispiel plakativ und übertrieben dargestellt, es soll nur verdeutlichen, dass ich (auch nach Rücksprache mit einem Energieberater) keine sinnvolle Möglichkeit habe, hier wirtschaftlich mit PV/WP/etc zu arbeiten. Für mich ists (leider) günstiger, Benzin in mein Auto und Öl in meine Heizung zu kippen - und das ist auch noch so wenn der Liter jeweils 3-4€ kostet.
Auch ohne Haus (hab ich erst seit einem guten Jahr) hat sich das E-Auto locker rentiert.

Öffentliche Ladestationen, bei denen man deutlich unter 0,40€ laden kann (inzwischen eher weniger), stehen zumindest bei uns in der Gegend überall rum, mehrere in 5 Minuten Gehweite von unserer alten Wohnung.

Und auch für Deine Heizung gäbe es sicher eine rentable Lösung. Das Haus zu isolieren macht immer Sinn, auch wenn Du mit Öl heizt. Denn Öl wird sicher nicht billiger werden.
 
Den ersten Satz stimme ich dir voll zu. Danach nicht mehr, da es dann doch recht polemisch wird.
Eine Reinigungskraft wir auf Grund ihres geringen Verdienstes sehr (zu) wenig Steuern zahlen.
Auch die Reinigungskraft, und ihre Familie und deren Nachkommen, profitieren von sauberer Luft. Wenn einen der Klimawandel egal ist, sollte es die eigene Lunge und Gesundheit nicht sein.
Eine PV-Anlage wird nicht zur Hälfte gefördert.
Mit 4000€ Verdienst nach Hause zu gehen und ein abbezahltes Haus zu haben ist ja erstmal nicht negatives.
Die PV-Anlage wird aber von einen lokalen Elektriker installiert. Das Auto und die Wallbox vielleicht in Deutschland gefertigt und die Umsatzsteuer dafür natürlich auch hier bezahlt.

Qualitativ hochwertige Luft haben wir im internationalen Vergleich schon jetzt. Da ändert auch die PV-Anlage nichts mehr groß. Der Rest wird von den E-Autos getragen.

Den Klimawandel halten wir sowieso nicht mehr auf, selbst wenn Deutschland komplett Co2-neutral ist. Wobei durch das Senkenmodell eine Reduktion auf 50 % reichen würde. Aber das ist ein anderes Thema.

Genannte Person hat die Anlage trotzdem zu 50 % gefördert bekommen, ich habe den Bescheid gesehen.

Die Allgemeinheit bezahlt trotzdem die Förderungskosten derjenigen, die eigentlich genug Geld haben sich das auch ohne Förderung hinzustellen.
 
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