Also es ist nicht meine, sondern die Wissenschaft. Und natürlich sind da auch die Folgekosten dabei, nur halt nicht die erdachten der Atomgegner.
Es gibt zwar eine "Wissenschaft" aber endlos viele verschiedene Studien und Rechnungen die zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Je nachdem welche Parameter weggelassen werden.
Dass es eine allgemeine, überwältigende Mehrheit der Wissenschaftsmeinung gibt - wie es beim Klimawandel der Fall ist - bei der klar ausgesagt wird, dass Nuklearenergie langfristig die effizienteste Energieform sei, wäre mir neu.
Da würde ich gerne eine klar Quelle von Dir. Keine einzelne Studie sondern eine Quelle, die das als praktisch gesicherte, wissenschaftliche weit vertretene Meinung nachweist.
Meine Information ist da ganz ganz anders. Gegen erneuerbare Energie kommt von der Effizienz und Umweltverträglichkeit nichts an.
Ja natürlich. Wie gesagt: Der Rest der Welt-selbst die EU- zählen Atomenergie zur "guten" Energie. Wenn alle anderen zu diesem Ergebnis gekommen sind, sollte man mal in sich gehen und überlegen ob Sie recht haben könnten.
Es ist halt bequem und billig, weil die Teile ja schon stehen und man sich über die Folgekosten keine Gedanken macht. Dass die Politik nicht unbedingt langfristig und zukunftsweisens denkt, sollte Dir nicht neu sein.
Übrigens sind die Strompreise in Deutschland mit am höchsten.
Ja, aber nicht wegen der fehlenden Atomenergie (die hatte bei uns ja immer schon einen eher kleinen Anteil) sondern wegen der enormen Investitionen in die Energiewende und auch wegen dem aus politischen Gründen überteuerten Gas.
Wir können geografisch schlicht und ergreifend unseren Bedarf nicht über Wind/Wasser/Sonne decken.
Natürlich können wir das, wir sind davon gar nicht mehr weit weg. Die Menge an zu erzeugender Energie ist da gar nicht das Problem, sondern die Speicherung der Energie, um die momentanen Schwankungen des Ertrags auch über längere Zeiten ausgleichen zu können. Dazu unten mehr.
Das einzige was allen gerecht würde, wäre Fusion.
Nun ja, selbst wenn die kommen würde, sehe ich da durchaus Gefahren, die m.E. etwas klein geredet werden. Selbst wenn es keine unmittelbare Strahlenfolgen bei einem Unfall gäbe, wäre die unmittelbare Zerstörungskraft gigantisch - wenn auch nur sehr kurzzeitig, da die Reaktion sofort zum Stillstand kommt.
Wenn es Fusion gibt, lass ich da germe mit mir drüber reden. Es gibt sie aber noch nicht.
Methan ist das Klimagift schlechthin. Ist auch nur das verschieben von Problemen die man eben nicht so einfach lösen kann.
Ja, wenn Methan in die Atmosphäre entweicht ist das ganz großer Mist. Aber ich rede vom Speichern.
Dabei kann man Wasserstoff direkt nehmen, was aber ganz schwer zu handhaben ist. Knallgas-Reaktion.
Man kann aber mit einem Verfahren CO2 aus der Luft holen und mit Wasserstoff zusammen daraus Methan erzeugen. Und das lässt sich sehr viel leichter in Tanks Speichern und gefahrlos transportieren. Und am Ziel dann verbrennen um wieder direkt Wärmeenergie zu bekommen (was übrigens auch den ganzen "Technologie-offenen" Leuten ja so gefällt. Tatsächlich kann man damit viele Thermen in den Häusern nahezu unverändert weiter nutzen!).
Das gute daran ist, dass das Verbrennen von Methan zwar CO2 freisetzt, aber wenn dieses Methan vorher wie oben beschrieben mit CO2, das aus der Luft entnommen wird, erzeugt wurde, ist das am Ende eine Null-Summe was das in der Atmosphäre hinterlassene CO2 angeht.
Eine erste Anlage, die genau das macht, ist in Deutschland gerade in Betrieb gegangen. In SO etwas soll der Staat und die Gesellschaft investieren!
Und das wars von mir zu dem Thema. Die Erfahrung zeigt das sowieso keine Argumente oder Fakten zählen, der andere was beweisen muss, was er nicht kann, weil die eigene "Wahrheit/Religion" über allem steht.
Ja, genau. Du kannst ja gerne versuchen, meine Argumente mit schlüssigen Gegenargumenten zu kontern, Denn ich spreche tatsächlich von Wissenschaft und Tatsachen und nicht von irgendwelchen laut tönenden Schreiern im Netz, die ohne Fakten irgendwas in die Welt setzen.