Cook2211
Trockeneisprofi (m/w)
etwas schwächer aufgelöste Texturen sind kein eklatanter Mangel! Es sind einfach etwas schwächer aufgelöste Texturen. Ein eklatanter mangel sind zb nachladende Texturen oder andere grobe grafikbugs. Du kannst die Kirche schön im Dorf lassen.
GoT ist technisch insgesamt überragend und grafisch ne glatte 9\10. das es eben keine 10\10 sind liegt an den von dir dargelegten Schwächen.![]()
GoT ist technisch alles andere als überragend. Wenn ich solche Szenen sehe, dann kann ich nur sagen: "Meine Güte, sieht das besch...eiden aus!"
Wenn ich die Wasserdarstellung in diesem Bild ansehe, dann ist das eine eklatante und offensichtliche grafische Schwäche, die sich nicht wegdiskutieren lässt.
Oder auch hier:
Das sieht aus als wäre es aus einem Spiel von 2010:
Ich bin wirklich niemand, der in Spielen auf Teufel komm raus grafische Fehler sucht. Und verschiedene PS4 Games haben mich grafisch schlicht umgehauen. So schwärme ich auch heute noch von der Grafik eines Uncharted 4 oder Horizon Zero Dawn oder God of War. Aber GoT kann mich grafisch teilweise nicht wirklich umhauen. Immer wieder stoße ich auf Szenen, die aussehen, als stammten sie aus einem PS3 Game, und das Anno 2020. Das hat nichts mit der Atmosphäre o.Ä. zu tun. Die ist wirklich fantastisch. Aber es gibt halt immer wieder Szenen, die mir persönlich diese wunderschöne Atmosphäre und die Immersion zerstören. Und das ist schade.
Eurogamer drückt auch genau das aus was ich meine:
"Die Parallelen beider Serien im Spielaufbau lassen sich aber auch nur schwer ignorieren, vor allem, weil der Konkurrent mittlerweile so synonym für historische offene Welten steht. Aber mit Ghost of Tsushima zeigt Sucker Punch recht eindrucksvoll, dass sie damit nicht länger allein unterwegs sind. Nun, "eindrucksvoll" ist vielleicht nicht das richtige Wort. Kommen wir zuerst zur Technik, denn ich habe selten ein so zweischneidiges Spiel in dieser Richtung gesehen wie Ghost of Tsushima.
Auf der einen Seite habt ihr die Landschaft. Diese wirkt dank vieler Lichteffekte, satter Farben und gefühlt omnipräsenter Kirschblüten wie eine bewegte Bilderbuchsammlung aus "Mein schönes altes Japan". So wie es nie wirklich war natürlich, aber das spielt keine Rolle. Es ist ein traumhaft visualisiertes Ideal, in das man sich direkt verlieben kann. Praktisch jedes Weitwinkelpanorama in die Welt hinaus lässt sich ausschneiden und an die Wand hängen.
Und dann geht man mal nah ran. Die Gesichter wirken vor allem nach Last of Us 2, Red Dead 2, Assassin's Creed und ein paar anderen etwas aus der Zeit gefallen. Sicher Japaner sind vielleicht etwas stoischer, aber ein paar Emotionen hätten hier ausgefeilter gezeigt werden dürfen. Und schaut euch bloß nicht in den Hütten und Gebäuden um. Wo andere Spiele trotz endloser Weite auch im Detail glänzen. Lässt Ghost of Tsushima es einfach sein. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Lieblos, immer gleich, beinahe wie unfertig. Auch einzelne Texturen und nicht nur die kleinen, auch das Bild dominierende Felsen, Wasseranimationen, vieles mehr wirkt nur, wenn ihr euch durch die Welt bewegt und ihr euch den HDR-Farben ergebt. Dann zwar umso mehr, aber der Bruch ist immer da, lauert hinter der nächsten Pause, in der euer Blick nicht in die Weite schweift. Was 85 Prozent der Zeit der Fall ist, insoweit lässt es sich damit leben. Wer will schon in einer Hütte sein, wenn er durch einen hinreißenden Bambuswald bei Mondschein laufen kann."
Ghost of Tsushima Test - So schön, wie Japan nie war. • Eurogamer.de
Ers ist halt schade, dass GoT grafisch nicht voll und ganz überzeugen kann.
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