Während sich bei den Entwicklern von Ubisoft Massive derzeit alles um „The Division 2“ und die Fertigstellung des Projektes drehen dürfte, beschäftigten sich die englischsprachigen Kollegen von VG247 in einem aktuellen Artikel noch einmal mit dem Erstling.
Im besagten Artikel geht es um Grafik-Downgrades, von denen in den vergangenen Jahren immer Spiele betroffen waren. Wie VG247 unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, kommt es hinter den Kulissen durchaus vor, dass Titel aufgrund von Marketing-Deals technisch ausgebremst werden. Als Beispiel wird „The Division“ genannt, bei dem sich Microsofts seinerzeit einen entsprechenden Deal sicherte.
Dieser wiederum soll dazu geführt haben, dass sich die PlayStation 4-Version technisch auf dem Niveau für die etwas schwächere Xbox One befindet. „Für The Division hatte Xbox einen Deal mit Ubisoft. Ein Teil dieser Vereinbarung bestand darin, zu gewährleisten, dass die PS4-Version nicht besser aussieht als die Xbox-Fassung. Die Auflösung, die Framerate und die Dichte der Assets hätten auf der PS4 höher ausfallen können“, so die anonyme Quelle.
Und weiter: „Dies wurde allerdings abgelehnt, um Problemen mit Microsoft aus dem Weg zu gehen.“ Ob und in wie weit die PS4-Version von „The Division“ in der Tat ausgebremst wurde, ist unklar. Auf beiden Plattformen wird der Online-Rollenspiel-Shooter in der 1080p-Auflösung und weitestgehend stabilen 30FPS dargestellt.
Lediglich im Detail punktete die PS4-Version seinerzeit mit etwas mehr Details und einer höheren Sichtweite.