PEGIDA - Ziele, Teilnehmer, eure Meinung

@ der-sack88

Danke fürs Zitat. Die Parallelen habe ich erläutert. Wikipedia schenkt einem die Möglichkeit, sich die Anfänge anzuschauen. Dann findest du auch Teile dessen, was ich schrieb.
Ja, der deutsche Polizeistaat ist im internationalen Vergleich schon erschütternd.
 
der-sack88 schrieb:
Mit dem Begriff "Antisemitismus" habe ich momentan so meine Probleme, da auch Kritik an Israel heute als "Antisemitismus" bezeichnet wird, zumindest in den Medien. Und Israel kann man durchaus mal kritisieren. Natürlich sind die Vorurteile nicht in Ordnung, ich kann den Unmut aber bis zu einem gewissen Grad verstehen.

Warum verwundert mich diese Aussage nur so gar nicht? Ich glaube langsam nähern wir uns dem wahren Kern.

Zum Thema Antisemitismus und Israel. Wer Israel übermäßig für etwas kritisiert, was er anderen Ländern bedenkenlos durchgehen lässt (z.b. alle Länder um Israel, die würden eigentlich mal Kritik verdienen) der handelt Antisemitisch. Den er misst mit zweierlei Maß.

Achso Rufe wie "Juden ins Gas" und "Adolf Hitler hatte Recht" sind also Unmut. Aber Pegida betreibt Propaganda? Ja ne is klar.

der-sack88 schrieb:
Im Übrigen sind 84,3% für mich eigentlich schon eine Mehrheit.

Die Tatsache, dass muslimische Einwanderer doppelt so hohe Quoten wie alle anderen Einwanderer und dreimalso hohe Quoten wie Deutsche haben, sollte einem zu Denken geben. Z.b. der Gedanke ob das mit der Religion zusammenhängen könnte? Ist ja nur so ein Gedanke.

der-sack88 schrieb:
Die Pro-Hamas-Demos sind natürlich absolut nicht in Ordnung. Trotzdem wäre mir da neu, wenn 3 Millionen dafür auf die Straße gegangen wären.
Und das PS kannst du dir schenken, ich weiß genauso gut, dass es den Klischeenazi nur selten gibt, wie ich weiß, dass es unter den Muslimen schwarze Schafe gibt. Aber zeig mir eine Gruppe, wo das nicht der Fall ist.

Ja aber die Häufigkeit ist doch bemerkenswert, oder?
 
Warum verwundert mich diese Aussage nur so gar nicht? Ich glaube langsam nähern wir uns dem wahren Kern.

Zum Thema Antisemitismus und Israel. Wer Israel übermäßig für etwas kritisiert, was er anderen Ländern bedenkenlos durchgehen lässt (z.b. alle Länder um Israel, die würden eigentlich mal Kritik verdienen) der handelt Antisemitisch. Den er misst mit zweierlei Maß.


Naja, wieso anderen Ländern bedenkenlos durchgehen lässt? Was hat der Libanon z.B. mit der Siedlungspolitik Israels zu tun? Antisemitisch ist in dem Zusammenhang meiner Meinung nach der falsche Begriff, eher sowas in Richtung antiimperialistisch.


Achso Rufe wie "Juden ins Gas" und "Adolf Hitler hatte Recht" sind also Unmut. Aber Pegida betreibt Propaganda? Ja ne is klar.


Ich darf mich doch grade mal zitieren?

"Die Pro-Hamas-Demos sind natürlich absolut nicht in Ordnung."
Ich hätte es vielleicht härter ausdrücken sollen, also nochmal: Leute, die sowas rufen, verabscheue ich. Egal ob Muslim, Nazi oder was auch immer.

Und zwischen der Verherrlichung des Holocaust und Unmutsbekundungen über z.B. die Siedlungspolitik Israels gibt es doch noch ein paar Unterschiede.


Die Tatsache, dass muslimische Einwanderer doppelt so hohe Quoten wie alle anderen Einwanderer und dreimalso hohe Quoten wie Deutsche haben, sollte einem zu Denken geben. Z.b. der Gedanke ob das mit der Religion zusammenhängen könnte? Ist ja nur so ein Gedanke.


Aber wie die Zahlen relativ zur restlichen Bevölkerung aussehen ist irrelevant, wenn ich schreibe, dass die Mehrheit der Muslime es nicht so sehen, was deine Zahlen bestätigen. Das eine kann man vom anderen doch unabhängig betrachten.
Und ich kann mir schon vorstellen, dass es z.B. unter Flüchtlingen aus den Palästinensergebieten relativ viele gibt, die Israel eher kritisch gegenüber stehen. Was auch nicht ganz unverständlich wäre.
Ist aber nur Spekulation, da ich auf die schnelle keine Zahlen zu den Gebieten gefunden habe. Vielleicht ist die Zahl der Flüchtlinge von da ja irrelevant, oder unter den 500 war zufällig grad keiner.
Natürlich sind doppelt bzw. dreifach so große Quoten (trotz der sehr kleinen Zahl der Befragten) ein Grund zur Besorgnis, aber sollten wir vielleicht nicht einfach daran arbeiten, dieser Abneigung entgegenzuwirken anstatt gleich wieder alle in einen Topf zu werfen, nur weil 15% Idioten dabei sind? Gerade das wird den Pegida-Kritikern doch immer vorgeworfen... dass angeblich immer behauptet wird, da laufen nur Nazis mit.


Ja aber die Häufigkeit ist doch bemerkenswert, oder?


Hast du da Zahlen zu? Häufigkeit ist ja ein dehnbarer Begriff.
Im Übrigen hat sich die oft von den Rechten gescholtene Antifa für ein Verbot dieser Demos ausgesprochen, wenn ich mich recht entsinne. Weil des eben einen Unterschied gibt, ob man stumpf gegen Juden pöbelt oder innerhalb einer Friedensbewegung unter anderem auch Israels Politik kritisiert. Weil das nicht heißt, dass man die militante Gegenseite von der Kritik ausschließt, im Gegenteil.
 
Das Ergebnis (singular) einer nicht repräsentativen Umfrage ist halt kaum mehr wert, als die Behauptung einer Einzelperson :ka:
Ich finde schon, daß die Aussagen von 1000 Personen mehr über die Stimmung im Volks sagen als die Aussage einer Einzelperson.


Das ist der Unterschied zwischen diskussionorientierter Teilnahme an einer Argumentation und Hetze-/Flamerei. Wenn dir Fakten und deren Aussagekraft egal sind und du nur irgendwo deine wie-auch-immer-generierte Meinung ablassen willst, dann such dir dafür bitte ein anderes Umfeld.
Das Problem hierbei ist, daß deine weiterführende Argumentation einzig und allein auf deiner Ansicht aufbaut, daß die angeführten Umfrageergebnisse nichts aussagen bzw, daß du einen gewaltigen Unterschied zwischen "stummer" und "nicht-stummer" Teilnahme an einer Demonstration machst. Welchen Unterschied gibt es da? Sind Pegidademonstranten, die nichts sagen, etwa ohne Meinung oder gar gegen Pegida oder sollte es doch tatsächlich so sein, daß die Ansichten des Pfarrers klar sind, wenn er bei solchen Demos auftaucht, egal ob er nun etwas sagt oder nicht?
 
Wenn man sich schon an die Bedeutung eines Begriffes ..., gibt es bis auf die unterschiedlichen politischen Ziele sehr viele Gemeinsamkeiten, vor allem in der gewaltorientierten Vorgehensweise.

Wie der-sack288 dargelegt hat, gibt es außer der gewaltorientierten Vorgehensweise keine einzige Gemeinsamkeit. "Faschismus" mit "extremistisch" gleichzusetzen bringt aber niemanden weiter. Zum einen brauchen wir nicht zwei Wörter für die gleiche Sache, zum anderen aber sehr wohl eins für gewaltorientierte Gruppierungen mit starker Orientierung auf Führungspersonen und strenger innerer Hierarchie. Das heißt in der Tat nicht, dass "Faschisten" auch Rassisten/Antisemiten sein müssen. Parallelen z.B. zum Führerkult Nordkoreas könnte man durchaus ziehen. Aber auf Anarchisten, die explizit jegliche Form von Autorität ablehnen und gerade deswegen Aggression gegenüber Nationalisten und der Polizei zeigen, passt der Begriff einfach nicht.

Wieso berichtet man eigentlich nicht über die täglich brennenden Autos, Mülltonnen und verschmierten Kirchen oder Kaufhäuser in Hamburg? Du meinst doch, dass sie viel mehr als flanierende Nazis ausmachten.

Wenn es in Hamburg Gruppierungen gibt, die systematisch vor laufenden Kameras auftauchen und jeden Tag Autos anzünden, würde es mich in der Tat überraschen, dass die Medien nicht darüber berichten. (Wobei: Alles, was "täglich" passiert, ist langweilig :ugly: )
Aber offensichtlich wird so konsequent nicht darüber berichtet, dass ich keinen einzigen Hinweis darauf finden könnte, dass es die von dir behaupteten Handlungen überhaupt gibt => Ohne Thema kein Bericht

Diese linksradikale Gewalt gab es auf ziemlich vielen Veranstaltungen und PEGIDA-Ablegern.

? Du meinst wenn dann vermutlich Gegenveranstaltungen...

Rechtsextremes Gedankengut gab es weder bei den Reden noch bei der Mehrheit der sonstigen Teilnehmer.

Ne repräsentative Erhebung dazu würde mich wirklich mal interessieren. Schon rein technisch: Wie findet man heraus, was für ein Gedankengut eine Mehrheit hat?
Du scheinst dir da ja verdammt sicher zu sein und kannst uns sicherlich aufklären.

Ich habe bereits betont, dass auch wenige Nazis hier in Düsseldorf waren. Die machten aber selbst wenn ich es großzügig Überschlage nicht einmal 1/10 aus.

1/10 ist imho bei weitem zuviel, wenns um Nazis geht.

Nur mal so zum Vergleich: Sachsen, wo einige Leute massive Angst vor Überfremdung zu haben scheinen, hat eine Ausländerquote von 2,2%. Davon ein Drittel EU-Bürger, knapp ein weiteres Drittel entfallen auf Russen, Polen, Chinesen und Vietnamesen. Damit bleiben weniger als 0,7% Ausländer aus dem restlichen Teil der Welt, von dem wiederum <1/3 der Staaten eine mehrheitlich muslimische Bevölkerung haben dürfte.

Meinst du, diese selbstgerechte Antifa hätte sich nur die Glatzköppe zum Verkloppen ausgesucht, würde die Polizei nicht für Schutz sorgen?

"Die" Antifa sucht sich für gewöhnlich niemanden zum Verkloppfen, sondern ist politisch und informierend aktiv :schief:

Es gibt kaum etwas, was ich stärker als das bezweifeln kann. Mittlerweile dürfte bekannt sein, dass die Nazis dort in der absoluten Minderheit sind. Die Rentner, die neben mir liefen und Familien mit Kinderwagen fielen auch nicht wirklich durch rechte Parolen auf.
Übrigens gab es in Deutschland mittlerweile recht häufig Übergriffe auf Menschen, die an Pegida oder Ablegern teilnhemen wollten. Was ist das, wenn nicht Faschismus?

Müsste man sich im Einzelfall angucken. Ohne Hinweise auf die Hintergrundstrukturen der Übergreifer zu haben, kann man jedenfalls nicht auf Faschismus schließen und die meisten anderen Klassifizierungen berücksichtigen die Kriterien der Zielauswahl, so dass man ohne genaue Angaben zu den Opfern auch nichts sagen kann. Wenn es Nazis gewesen sein sollten, würde man erstmal von radikalem Antifaschismus sprechen, aber das beschreibt auch nur die Tat - nicht den Täter.

Anscheinend kennst du dich mit der linken Szene nicht besonders aus. Die Übergriffe auf die Polizei gibt es selbst bei vielen Veranstaltungen, auf denen keine Nazis marschieren. Da werden Polizisten angegriffen, weil sie Polizisten sind. Das braucht man sich auch nicht schönzureden. Und da gibt es eben keinen Unterschied mehr zur Hautfarbe. Da ist dann eben der Mann in grün der mit der Hautfarbe, die nicht ins beschränkte Weltbild passt.

Ich würde nicht behaupten, dass ich mich gar nicht auskenne, aber ich freue mich immer über neue interessante Informationen. (Wenns sich zu weit von Pegida entfernt, was bei nicht-rechten Demonstrationen wahrscheinlich ist, ggf. per PN)

Macht es auch nicht gerade besser. Ebenso Zustände, die nicht geguldet werden sollten.

Es gibt viele Zustände, die nicht geduldet werden sollten (Vergewaltigungen, unbezahlte Überstunden, parken auf Radwegen), aber die sind bei weitem nicht alle gleich schlimm und eben weil es soviele gibt, berichten Medien bevorzugt über die schockierensten. Kann man sich dran stören, aber fakt ist:
Eine Tageszeitung, an der man 56 Stunden zu lesen hat, nützt auch niemandem etwas und eine Redaktion dafür zu kritisieren, dass sie weniger wichtige Themen aussortiert, zeugt nur davon, dass man den Sinn redaktioneller Arbeit nicht verstanden hat.

Es ist überhaupt keine Umschreibung. Denn gerade über diese "bereits erfüllten" Punkte, ließe sich sehr ausgiebig diskutieren.

Dafür ist dieser Thread da...

Abgesehen davon finde ich sie gar nicht so undeutlich.

Na dann kannst du mir ja vielleicht weiterhelfen. Welche Forderung (Handlung/Gesetze/...) stellt Pegida an welchen Politiker, wenn sie für folgenden Punkt auf die Straße geht?
"12. PEGIDA ist FÜR sexuelle Selbstbestimmung!"

Ich weiß es echt nicht.
(Anm.: Zufällige Auswahl aus den ersten vier Punkten, auf die mein Blick fiel.)

Um etwas mehr zu wissen, bräuchte man eben mehr Infos. Machst du den Inhalt einer Partei lediglich anhand ihrer Punkte im Wahlomat aus? Na, herzlichen Glückwunsch.

Für gewöhnlich gucke im Wahlprogramm nach, wenn ich sonst keine Informationen vorliegen habe. Aber sowas Pegida hat kein Wahlprogramm und auch nichts vergleichbares..


Ich finde schon, daß die Aussagen von 1000 Personen mehr über die Stimmung im Volks sagen als die Aussage einer Einzelperson.

Die Aussagen von 1000 selektierten Personen (und ein online-Poll ist immer vorselektiert, da ihn ausschließlich Personen mit Affinität zu einer bestimmten Seite und von diesen fast ausschließlich Personen mit Interesse zu einem bestimmten Thema überhaupt nur bemerken. Und von denen stimmen dann auch noch selektiert diejenigen ab, die der Meinung sind, ihre Meinung fände zuwenig Gehör bzw. gerade diese werden weitere Personen mit gleicher Meinung benachrichtigen) sagen etwas über die Stimmung von 1000 Personen aus. Bezogen auf ein Volk von 80 Millionen ist das genauso wertlos, wie die Aussage einer Einzelperson. Je nach dem, wie die Meinungsbildung bei den 1000 bzw. dem einen abgelaufen ist, kann die Einzelmeinung sogar zufällig repräsentativer sein. (Auch wenn man das anhand der Einzelmeinung nicht beurteilen kann.)

Das Problem hierbei ist, daß deine weiterführende Argumentation einzig und allein auf deiner Ansicht aufbaut, daß die angeführten Umfrageergebnisse nichts aussagen...

Du solltest den Diskussionsverlauf noch einmal nachlesen. Der Teil, auf den du dich hier beziehst, hat überhaupt keinen Bezug zu irgendwelchen Umfragen. Er geht auf deine Sugestion zurück, dass die negativen Konsequenzen, die ein(!) Redner(!) mit einem sehr speziellen(!) Arbeitgeber aufgrund seiner Rede auf einer Pegida-Demo wiederfahren sind, allen(!) drohen, ungeachtet(!) ihres weiteren Umfeldes, die an einer Pegida-Demo einfach nur teilnehmen(!).
 
@ ruyven_macaran

Ich diskutiere nicht des Diskutierens willen. Ich könnte das ausführlicher erläutern, aber vermutlich weißt du, worum es mir geht. Wenn nicht, auch nicht schlimm.
Man kann Dinge anders sehen. Übrigens finden sich allein in diesem Beitrag genügend Belege dafür, dass deine Position wesentlich gefärbter ist. ;-)
Ich spare mir nun oberflächliche, aus dem Zusammenhang gerissene Wikipedia Zitate, die lediglich zeigen, dass das akkurate Hintergrundwissen fehlt.

Ich wünsche weiterhin eine gute Diskussion.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Aussagen von 1000 selektierten Personen (und ein online-Poll ist immer vorselektiert, da ihn ausschließlich Personen mit Affinität zu einer bestimmten Seite und von diesen fast ausschließlich Personen mit Interesse zu einem bestimmten Thema überhaupt nur bemerken. Und von denen stimmen dann auch noch selektiert diejenigen ab, die der Meinung sind, ihre Meinung fände zuwenig Gehör bzw. gerade diese werden weitere Personen mit gleicher Meinung benachrichtigen) sagen etwas über die Stimmung von 1000 Personen aus. Bezogen auf ein Volk von 80 Millionen ist das genauso wertlos, wie die Aussage einer Einzelperson. Je nach dem, wie die Meinungsbildung bei den 1000 bzw. dem einen abgelaufen ist, kann die Einzelmeinung sogar zufällig repräsentativer sein. (Auch wenn man das anhand der Einzelmeinung nicht beurteilen kann.)
DIE ZEIT symphatisiert also mit PEGIDA und YouGov hat die Umfrage auf einer Pegidademonstration durchgeführt?


Du solltest den Diskussionsverlauf noch einmal nachlesen. Der Teil, auf den du dich hier beziehst, hat überhaupt keinen Bezug zu irgendwelchen Umfragen. Er geht auf deine Sugestion zurück, dass die negativen Konsequenzen, die ein(!) Redner(!) mit einem sehr speziellen(!) Arbeitgeber aufgrund seiner Rede auf einer Pegida-Demo wiederfahren sind, allen(!) drohen, ungeachtet(!) ihres weiteren Umfeldes, die an einer Pegida-Demo einfach nur teilnehmen(!).
Für eine saubere Diskussion solltest du nicht mein Zitat beschneiden und dann so tun, als sei der weggeschnittene Teil nie geschrieben worden :)

Fragst du 1000 Leute im Fanblock von Borussia Dortmund wie die über Schalke 04 denken wirst du auch ein klares Ergebnis kriegen aber das ist trotzdem wertlos.
Siehe Post 928 ;)
 
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@ ruyven_macaran

Ich diskutiere nicht des Diskutierens willen. Ich könnte das ausführlicher erläutern, aber vermutlich weißt du, worum es mir geht. Wenn nicht, auch nicht schlimm.

Wenn deine Beiträge nicht als Diskussionsbeitrag gedacht sind, dann kann ich dir, in einem "Diskussions"-Forum auch nicht weiterhelfen. Reine Stimmungsmache ist hier unerwünscht, also solltest du entweder deine provokativen Äußerungen unterlassen oder bereit sein, darüber kontrovers zu diskutieren.
Und ja, ich kann mir denken, was du mit deinen Aussagen bezweckst und aus welchem Hintergrund heraus die geäußert werden. Im Gegensatz zu manch anderem (und damit wären wir dann ggf. wieder bei Pegida) orientiere ich mein Verhalten gegenüber Mitmenschen aber primär an dem, was sie machen/sagen - und nicht an meinen Mutmaßungen über deren Hintergründe.


DIE ZEIT symphatisiert also mit PEGIDA und YouGov hat die Umfrage auf einer Pegidademonstration durchgeführt?

Falls deine Reaktion mehr als ein rethorisches Ausweichmanöver sein sollte, hiermit die Information: Nein, eine "Online"-Befragung wurde vermutlich nicht auf einer Pegida-Demonstration durchgeführt.

Für eine saubere Diskussion solltest du nicht mein Zitat beschneiden und dann so tun, als sei der weggeschnittene Teil nie geschrieben worden :)

Ich habe den Teil weggelassen, der sich nicht mehr mit der Sichtweise der katholischen Kirche auf öffentliche Auftritte ihrer höherrangigen Mitarbeiter bezieht. Wenn du über meine Meinung diskutieren willst, mach das getrennt. Mir geht es um deine Behauptung zur Reaktion von Arbeitgebern auf private Demoteilnahme und ich werde auch weitere ausweichende Antworten geflissentlich ignorieren.
 
Meine Glaskugel hat also gut funktioniert:

Dabei wird klar: Um die angebliche Islamisierung, die Pegida ihren Namen gab, geht es den Leuten um Oertel immer weniger. Sie betonen andere Anliegen, wollen für "unsere Ziele wie die Durchsetzung der direkten Demokratie auf Bundesebene" kämpfen.

Hab doch gleich gesagt, dass ein großer Teil der Leute "am Thema vorbeiprotestiert".:D
 
Hab doch gleich gesagt, dass ein großer Teil der Leute "am Thema vorbeiprotestiert".:D

Es ging nie um die Islamisierung. ;)

Es ging eher darum, dass heuzutage die Menschen so viele Probleme sehen,

welche in einer Wahlperiode von 4 Jahren gar nicht mehr abgearbeitet werden können.

Die Politik ist einfach zu träge geworden, um kurzfristig reagieren zu können. ;)
 
Ach, die wissen doch selber nicht, was sie wollen. Das ist das Wutbürgertum und Wut lässt sich auf sehr viele Dinge projizieren. Am besten schicken wir sie mal in den Wald, damit sie sich dort ordentlich ausbrüllen können und anschliessend kriegt jeder ein Eis und dann gehts ab ins Bett.
 
Ach, die wissen doch selber nicht, was sie wollen. Das ist das Wutbürgertum und Wut lässt sich auf sehr viele Dinge projizieren. Am besten schicken wir sie mal in den Wald, damit sie sich dort ordentlich ausbrüllen können und anschliessen kriegt jeder ein Eis und dann gehts an ins Bett.

Und danach? :D
 
Ach, die wissen doch selber nicht, was sie wollen. Das ist das Wutbürgertum und Wut lässt sich auf sehr viele Dinge projizieren. Am besten schicken wir sie mal in den Wald, damit sie sich dort ordentlich ausbrüllen können und anschliessend kriegt jeder ein Eis und dann gehts ab ins Bett.

Trotzdem ist es das gute Recht des Souveräns gegen was auch immer zu protestieren. Und die Politiker sollten auf die Wahrnehmung der grundlegendsten Grundrechte weniger herablassend reagieren.

Genau durch solches Verhalten entsteht erst diese Form der Protestbewegung.
 
Es ging nie um die Islamisierung. ;)

Es ging eher darum, dass heuzutage die Menschen so viele Probleme sehen,

welche in einer Wahlperiode von 4 Jahren gar nicht mehr abgearbeitet werden können.

Die Politik ist einfach zu träge geworden, um kurzfristig reagieren zu können. ;)

Tut mir Leid aber, wenn die Islamisierung überhaupt kein Problem für mich darstellt, dann schließ ich mich beim besten Willen nicht einer Organisation an die sich "gegen die Islamisierung" nennt. Jetzt versucht man doch nicht allen Ernstes irgendwelche willkürlichen Begründungen zu finden damit der Fail nicht zum Fail wird. Wenn das die Anhänger der Pegida wirklich versuchen zu tun dann sind sie Vollidioten, wie ich bei meinem ersten Post zu dem Thema bereits deutlich gemacht habe.

Dann schließ ich mich der Afd an oder sonst was, aber werde nicht mit Vollidioten zum Vollidioten, das is doch nen schlechter Witz.:daumen2:
 
Tut mir Leid aber, wenn die Islamisierung überhaupt kein Problem für mich darstellt, dann schließ ich mich beim besten Willen nicht einer Organisation an die sich "gegen die Islamisierung" nennt. Jetzt versucht man doch nicht allen Ernstes irgendwelche willkürlichen Begründungen zu finden damit der Fail nicht zum Fail wird. Wenn das die Anhänger der Pegida wirklich versuchen zu tun dann sind sie Vollidioten, wie ich bei meinem ersten Post zu dem Thema bereits deutlich gemacht habe.
QUOTE]

Unsinn, die Islamisierung hat nie eine Rolle gespielt. ;)

Hier ging es eher darum, das die unzufriedenen Bürger mal ein Sprachrohr finden.. ;)
 
Wobei auch die Islamisierung durchaus ein ernstes Thema ist.

Ob eine Demo (vorallem in Form wie Pegida) dafür das richtige Mittel ist, sei mal dahingestellt. Besser wäre es eine Partei nimmt sie des Themas an.

Schöner Artikel dazu: Alltagsroutine: Der normale Wahnsinn des Islam - DIE WELT

Genau solche Aussichten zeigen, dass der Kampf gegen die Islamisierung richtig und wichtig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unsinn, die Islamisierung hat nie eine Rolle gespielt. ;)

Hier ging es eher darum, das die unzufriedenen Bürger mal ein Sprachrohr finden.. ;)

Was genau will man mit einem "Sprachrohr", wenn man Dinge reinbrüllt (bzw. in vorderster Front auf Bannern hochhält), die "nie eine Rollge gespielt haben"? :huh: :stupid:
Wer seine Meinung nicht klar ausdrückt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn seine Meinung kein Gehör findet.
 
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