PEGIDA - Ziele, Teilnehmer, eure Meinung

Na das kann ja heute Abend was werden, 50-100 Tausend Leute in Leipzig, z.T. auf dem Innenstadtring --> Verkehrschaos vorprogrammiert!:wall:
 
Ich glaube nicht, dass da so viele kommen. Aber Verkehrschaos wirds natürlich trotzdem geben.

Naja ich denke Legida wird diesmal auf 10-15tsd kommen (es wollen ja auch Leute aus Dresden kommen) + 19 Gegendemos...... es können schon 30tsd werden.
Aber auch wenn nur 5 Leute als Demo über den Ring spazieren --> gibts Chaos.
 
Die Kirche tritt nicht als Verfechter des Islam auf, sondern als Gegner von Diskriminierung einer bestimmten Bevölkerungsgruppe.
Die Gefahr der Islamisierung und des radikalen Islamismus ist real und keine Diskriminierung. Der Islam ist übrigens nicht besonders tolerant, man neigt dazu, Andersdenkende bestialisch abzuschlachten.

Toleranz ist die allerletzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft - Aristoteles.
 
Die Gefahr der Islamisierung und des radikalen Islamismus ist real und keine Diskriminierung. Der Islam ist übrigens nicht besonders tolerant, man neigt dazu, Andersdenkende bestialisch abzuschlachten.

Was ist real, die "Islamisierung" oder die "Gefahr durch radikalen Islamismus"?
Dass der radikale Islamismus gefährlich ist, weiß jeder und streitet auch niemand ab.
Es gibt aber keine Gefahr, dass Deutschland Islamisiert wird, oder hat dich schonmal ein Dönerverkäufer versucht zu bekehren?
 
Pegedia repräsentiert doch nicht die Mehrheit. So einen Schmarrn.
Wenn dem so wäre müssen doch in Berlin oder Köln Millionen auf der Straße sein weil dort der Anteil an Muslimen in der Bevölkerung höher ist.
Ist aber nicht der Fall. Es ist wie immer eine regionale Erscheinung und die wird sie immer bleiben.

Warten wir mal ab. ;)

Da rennen Menschen auf die Straße, denen die monatliche Rente nicht mehr reicht,

obwohl sie 40 Jahre lang geschuftet haben.

Die Rentnergeneration von morgen, sollte man nicht unterschätzen,

dass sind Wählerstimmen ohne Ende. :D
 
Warten wir mal ab. ;)

Da rennen Menschen auf die Straße, denen die monatliche Rente nicht mehr reicht,

obwohl sie 40 Jahre lang geschuftet haben.

Die Rentnergeneration von morgen, sollte man nicht unterschätzen,

dass sind Wählerstimmen ohne Ende. :D
Das scheint der Politik von heute aber egal zu sein.
Hauptsache der Trottel zahlt schön Steuern. Mit 67 darf er dann verrecken :fresse:.
 
Es gibt aber keine Gefahr, dass Deutschland Islamisiert wird, oder hat dich schonmal ein Dönerverkäufer versucht zu bekehren?
Wolte ja nichts mehr schreiben, aber das muss doch sein:

Ne, der Dönerverkäufer verbietet mir den Umgang mit seiner Tochter.
Ich sehe es allein in meinem Freundeskreis immer wieder, dass es sofort Probleme (Androhung von Gewalt) gibt, wenn man eine türkische Freundin oder Partnerin hat und der Vater bzw. die Brüder etwas davon mitbekommen. Das ist leider keine Seltenheit und zumindest hier in NRW die Regel. ;-)
Und nein, das sind keine eben gekommenen Flüchtlinge, sondern Menschen, die oftmals seit mindestens 20 Jahren in Deutschland leben.
 
Wolte ja nichts mehr schreiben, aber das muss doch sein:

Ne, der Dönerverkäufer verbietet mir den Umgang mit seiner Tochter.
Ich sehe es allein in meinem Freundeskreis immer wieder, dass es sofort Probleme (Androhung von Gewalt) gibt, wenn man eine türkische Freundin oder Partnerin hat und der Vater bzw. die Brüder etwas davon mitbekommen. Das ist leider keine Seltenheit und zumindest hier in NRW die Regel. ;-)
Und nein, das sind keine eben gekommenen Flüchtlinge, sondern Menschen, die oftmals seit mindestens 20 Jahren in Deutschland leben.
Tja, das ist aber wieder mal was, das KANN so sein, muss aber nicht. ;)

Die Türken, die ich noch aus meiner Kindheit kenne, hatten zwar auch gesellschaftlich keinen hohen Stand (sie taten sich eben schwer, gut bezahlte Arbeit zu finden), sind aber ansonsten völlig normal, und mir ihrer Tochter bin ich auch mal eine Zeit lang gegangen, ohne das irgendjemand Probleme gemacht hätte - und das war in einem urbayerisch-schwäbischen Vorstadt-Dörfchen.

Es ist eben hauptsächlich davon abhängig, wie gläubig die Famile ist und wie viele gläubige, enge Verwandte sie haben. Ich habe noch nie sowas mitbekommen, das ist nur bei den "Extremeren" (ohne jetzt gleich Extremist zu sagen) der Fall, kenne an der Uni auch einige Türkinnen mit deutschen Freund, wo das auch keinen juckt.
 
Glaub mir, das Problem haben nicht nur Deutsche "Verehrer". Abgesehen davon dass das oft mit dem Islam nichts zu tun hat, ist es die Mentalität. Das findest du bei Griechen, Russen etc. genauso. Türken haben genauso Probleme wenn ihr Schwarm etwas kaputte Brüder und Vater hat, ich kann dir da viele Geschichten von erzählen.

Natürlich wird bei Deutschen noch anders reagiert, ich kenne aber auch ebenso viele die am Ende glücklich geheiratet haben.

Ich kann mir diese Unaufgeklärtheit teilweise aber auch nicht erklären.
 
@ Two-Face

Türken sind in Bayern am besten integriert. Ich habe Verwandte in Bayern und weiß das. Und das "kann" ändert nichts daran, dass es meistens so ist. Ich freue mich über jede Ausnahme und hoffe, dass es irgendwann keine mehr sein wird. ;-)
Wie gesagt, in NRW und da kann ich mich sehr genau auf Siegen, Düsseldorf und Köln beziehen, ist das die Regel!

Hier kenne ich den Fall, dass muslimische Studentinnen größtenteils unter "Ihresgleichen" verkehren, obwohl sie vermutlich überdurchschnittlich gebildet sind und durchaus die Möglichkeit hätten, neue Kontakte zu schließen.

Glaub mir, das Problem haben nicht nur Deutsche "Verehrer". Abgesehen davon dass das oft mit dem Islam nichts zu tun hat, ist es die Mentalität. Das findest du bei Griechen, Russen etc. genauso. Türken haben genauso Probleme wenn ihr Schwarm etwas kaputte Brüder und Vater hat, ich kann dir da viele Geschichten von erzählen.

Natürlich wird bei Deutschen noch anders reagiert, ich kenne aber auch ebenso viele die am Ende glücklich geheiratet haben.

Ich kann mir diese Unaufgeklärtheit teilweise aber auch nicht erklären.
Auf jeden Fall spricht es dafür, dass jemand ziemlich konservatives, rechtes Gedankengut hat. Unabhängig von der sonstigen politischen Gesinnung.
Natürlich gibt es das auch bei anderen Volksgruppen, doch ist es da meinem Vernehmen nach etwas seltener.
Macht es übrigens nicht besser, dass sich viele diese veraltete Einstellung teilen. Egal, ob deutsch oder sonstwas...
 
Ich weiß auch nicht wo da der Scherz gewesen sein soll... Nicht weil ich finde sowas ist ein No-Go, sondern eher in dem Sinne, dass sowas bei den aktuellen Themen rund um Pegida doch wirklich unpassend ist :hmm:

Die Debatte um seine Person auf dieses Foto zu beschränken wäre auch etwas untertrieben.
Wieder einmal schlägt die Vergangenheit erbarmungslos zu und deckt auf was viele ahnten.
Man muss sich schon fragen was solche Leute motiviert mit so einer Vergangenheit auf andere zu zeigen. :hmm:

In der heutigen Zeit, wo jeder bis zum Kindergarten durchleuchtet wird, hätte man sowas auch kommen sehen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt den berühmten Spruch "Satire darf alles", und sie darf auch böse sein. Satire mus nicht immer lustig oder gesellschaftskritisch sein.

Wenn eine bestimmte Quelle aber ausschließlich humorfreie Beiträge mit einer bestimmten Schlagrichtung veröffentlicht, dann ist es keine Satire mehr, sondern Propaganda. Satire setzt sich (zum Teil extrem) überspitzt, aber in jedem Fall kreativ mit den Problemen (Mehrzahl!) unserer Zeit auseinander.


Beams seine geliebten PI News, auf denen er sich ja scheinbar oft rumtreibt, musste ich auch erstmal nachschlagen. Kannte ich vorher überhaupt nicht. Aber wie es halt immer ist, ist es schwer zu diskutieren, wenn der Gegenüber so in seiner Meinung festgefahren ist. Wer beruft sich auch auf "political incorrect news"?

Da hatten wir hier in frühren Diskussionen eine ganze Reihe von Leuten, zu dem finden sich Beiträge von PI-Autoren auch auf anderen Seiten und umgekehrt -> ggf. wird die symptomatisch für unbewiesene/unbelegbare, äußerst zweifelhafte Behauptungen gebraucht.
Grundproblem "der letzten 20 Seiten" ist imho, aber dass insgesamt zu viel über Threadteilnehmer geredet wird und zuwenig über Pegida. Wenn jemand irgend eine Tatsachenbehauptung aufstellt, dann sollte man ihn auffordern, diese zu belegen - und nicht seine Glaubwürdigkeit anzweifeln. Die spielt eh keine Rolle, denn scheinbar ist hier niemand Primärquelle.


Das glaubst du doch selber nicht das sich keine anderen Interviewpartner finden lassen würden.

Nach allem, was mir bislang persönlich in dieser politischen Ecke begegnet ist und was ich in den Medien zu gesicht bekommen habe, erscheint mir das durchaus möglich. Es gibt genug Leute, die sich ein Feindbild "Medien" schaffen und dann prinzipiell nicht kooperieren, es gibt genug Rechte, die wissen, dass sie ihre wahre Meinung nur in einschlägigen Kreisen äußern und es gibt genug Chaoten und Mitläufer, die liebend gerne irgendwas niveauloses Grölen - Hauptsache sie kommen ins Fernsehen.
Ob es nun wahrscheinlicher ist, dass sämtliche größeren Medien in Deutschland z.T. unabhängig voneinander ein ganz bestimmtes, falsches Bild von einer Gruppe vermitteln wollen, um die sich ohne die Aktitivät dieser Medien niemand kümmern würde, oder ob es wahrscheinlicher ist, dass eine einzelne Demonstration mit einer bestimmten Gesinnung schwerpunktmäßig Personen mit einer bestimmten Gesinnung anzieht, was in diesem Fall die Ablehnung etablierter Medien umfasst, dass muss jeder selbst entscheiden. Ich für meinen Teil würde letzteres fast schon rekursiv annehmen: Da das Bild von Pegida durch die Berichterstattung entsprechend geformt wird, dürfte die Bewegung sogar selektiv von Leuten zulauf erhalten, die sich nicht (sinnvoll) interviewen lassen. Am Ende passt die Bewegung dann zum vermittelten Bild, selbst wenn das zu Anfang nicht der Fall war (was ich nicht beurteilen kann).


Bleibt bei mir noch die Frage: wer war zuerst da? PEGIDA oder die Rechtsradikalen die da mitlaufen?
Schliessen sich einfach radikale an eine vorhandene Sache an, ist es ungleich schwieriger dort einfach wegzubleiben.

Die Organisatoren bestehen reihenweise aus Personen mit fragwürdigem Hintergrund und in Deutschland beginnt eine Demo nun einmal mit demjenigen, der sie anmeldet. Die hart-rechte Linie gehört also definitiv zum Grundfundament, dem sich "die (selbsternannte, schweigende) Mitte" angeschlossen hat - allenfalls das "radikal" müsste man sich genauer angucken. Aber auch hier spricht das Vorstrafenregister eines Teils der Organisatoren Bände und die Redner sind auch nicht unbedingt durch Abgrenzung nach rechtsaußen aufgefallen. Wer da mitläuft, dem fehlt es entweder an politischer Bildung bzw. Kenntnis über die Bewegung, an der er teilnimmt (=blöd?), oder er hat kein Problem damit, sich für eine Bewegung einzusetzen, die Rechtsextreme anspricht.
Wenn man sich die Teilnehmerzahlen von Pegida und Ablegern anguckt, würde ich davon ausgehen, dass ohne den harten Kern der rechten Szene die derzeitige Größe überhaupt nicht möglich ist. Wäre Pegida wirklich bundesweit in der Breiten Bevölkerung verankert, müsste es überall vergleichbare Demos geben. Tut es aber nicht, die Leute reisen konzentriert an und das machen nicht fast-apolitische, "schweigende Mehrheiten". Die gehen eigentlich nie auf die Straße - sondern schweigen eben. Sehr mobil und gut organisiert sind dagegen rechte Kameradschaften, die können in kurzer Zeit ein paar tausend Teilnehmer für Veranstaltungen aus einigen 100 km Umkreis mobilisieren, wenn sie das für richtig halten.


Bevor man sich daran macht, die Meinung der Pegida-Demonstranten als Meinung einer Minderheit zu klassifizieren und sich auf diese Weise mit dem "Phänomen" Pegida auseinandersetzt, sollte geklärt werden, daß Pegida die Mehrheit der Deutschen repräsentiert. Es ist eine schweigende Mehrheit, wie an der massigen Überzahl von Gegendemonstranten der meisten Pegida-Demos zu erkennen ist, aber es ist dabei zu berücksichtigen, daß die Initiatoren der Gegendemos sich auf die breite der Unterstützung von Politik und Medien verlassen können.
Es kann nicht sein, daß in einem ach so demokratischen Staat die Mehrheit der Bürger von der Führung als haßerfüllte, kalte Wesen bezeichnet wird.

Gibt es für diese Behauptung irgendwelche belastbaren Belege (= etwas härteres, als einen Online-Quickpoll unter 1000 Zeit-Online-Ansurfern)?
Wie oben dargelegt spricht zumindest die geographische Verteilung massiv dagegen, dass Pegida eine größere bundesweite Gruppe vertritt. Entweder ist es ein lokales Phänomen, oder eine Versammlung von winzigen Minderheiten, die aus größerer Entfernung anreisen.
Auf alle Fälle ist die Zahl derjenigen, denen die Pegida-Themen so wichtig sind, dass man dafür/dagegen auf die Straße gehen würde, bundesweit bei "dagegen" deutlich größer.


Erfahrungen über persönliche Nachteile, die sich aus der Teilnahme an solchen Demos ergeben, hat jüngst ein Pfaff´ gemacht.
Nach Pegida-Auftritt: Predigtverbot für Pfarrer - Panorama - Süddeutsche.de

Hast du den Link auch gelesen?
Nachteile haben sich nicht aus einer "Teilnahme", sondern aus einer öffentliche Rede ergeben. Dass die Kirche sehr auf die öffentliche Präsentation ihrer Mitglieder bedacht ist und hart reagiert, wenn diese so etwas wie eigene Meinungen entwickeln, sollte bekannt sein. Als Pfarrer sowieso.
Immerhin kann man festhalten, dass er sein Ziel erreicht hat. Willkommen im erfolgreich gegen Modernisierung verteidigten, traditionellen Abendland, in der man das macht, was die Kurie vorgibt :schief:


Was ist real, die "Islamisierung" oder die "Gefahr durch radikalen Islamismus"?
Dass der radikale Islamismus gefährlich ist, weiß jeder und streitet auch niemand ab.
Es gibt aber keine Gefahr, dass Deutschland Islamisiert wird, oder hat dich schonmal ein Dönerverkäufer versucht zu bekehren?

Missionierende Muslime (primär Salafisten) kann man mittlerweile in vielen Fußgängerzonen finden. Aber mit Islamismus hat auch das nichts zu tun, denn da wird niemand zu irgend etwas gezwungen.
 
Türken sind in Bayern am besten integriert. Ich habe Verwandte in Bayern und weiß das. Und das "kann" ändert nichts daran, dass es meistens so ist. Ich freue mich über jede Ausnahme und hoffe, dass es irgendwann keine mehr sein wird.
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Findest du!? Also ich bin in Berlin aufgewachsen und großgeworden und lebe seit etwa 6 Jahren in Bayern, und habe genau Gegenteiliges festgestellt. In Berlin konnten meine türkischen Freunde fast alle ausgezeichnet Deutsch, egal ob in Wort oder Schrift.

In meinem nahen Umfeld, aktuell, sind 10 Türken von denen kein einziger solides Deutsch spricht. Nicht im Ansatz solide. Man setzt Artikel falsch, von Satzbau noch nie was gehört, Gramatik extrem schlecht. Zudem war ein jeder von denen auf einer "Islamschule", sprich sie haben dort gewohnt und durften nur am Wochenende nach Hause. So wie sie mir erzählen gab es sogar türkische Klassen in den staatlichen Schulen. Viele haben nicht einmal den qualifizierenden Hauptschulabschluss sondern sind Abgänger.

Zu dem haben sich die Sunniten unter sich extrem Gruppiert. Selbst die Sunniten haben unter sich verschiedene Ausrichtungen des Islam, hier sind es etwa 4. Das heißt sie gehen nur in die jeweiligen Moscheen der ihre Familie "angehört".

Für mich ist das der Inbegriff der Paralellgesellschaft. Zudem reden viele noch vom Traum eines Tages in ihre "Heimat" zurückzukehren und sind dem deutschen Staat gegenüber eher kritisch eingestellt. Wenn ich ihnen dann von den unzähligen Vorteilen, die wir hier genießen dürfen, erzähle, die sie in der Türkei nicht hätten, heißt es nur "Ach, is ******** hier, Türkei ist trotzdem geiler." :D

Man könnte meinen die Familien sind damals aus ihren Dörfern eingereist und haben sich seit dem kein Bisschen angepasst geschweige denn versucht sich mit Deutschland zu identifizieren oder auseinanderzusetzen.

Vielleicht liegts daran dass die Leute hier ziemlich gut verdienen und somit auch die Jugend keinen Grund darin gesehen hat sich weiterbilden zu müssen, ist auf jeden Fall ganz anders als in Berlin.

Wer da mitläuft, dem fehlt es entweder an politischer Bildung bzw. Kenntnis über die Bewegung, an der er teilnimmt (=blöd?)

Nanana, laut diverser Medien ist der durchschnittliche PEGIDA-Teilnehmer 40 Jahre alt, männlich und gebildet. :D
 
Auf alle Fälle ist die Zahl derjenigen, denen die Pegida-Themen so wichtig sind, dass man dafür/dagegen auf die Straße gehen würde, bundesweit bei "dagegen" deutlich größer.
Schaut man sich die gewaltsamen Auseinandersetzungen der Gegendemonstranten mit der Polizei an, könnte man auch darauf schließen, dass diese um ein vielfaches gewaltbereiter sind. Das sind sie nebenbei auch faktisch. Ob diese auch hinter der Organisation der Gegendemos stecken könnten? Ein merkwürdiger Hintergrund, den manch ein Gegendemonstrant da hat, bilden sie doch auch den harten Kern...
Mal abgesehen davon, dass die meisten Gegendemonstranten nicht einmal wissen, was Pegida genau fordert, scheint es sich auch nicht unbedingt um die gebildetsten Teilnehmer zu handeln. Die Plakate zeigen nur zu oft, dass man sich mit der Thematik nicht beschäftigt hat.

Anmerkung zum Feindbild Medien:
Ist bekannt, dass RTL einen "Journalisten" zu PEGIDA geschickt hat, dieser dann (glaube vom NDR) interviewt wurde und rechtsradikalen Stuss von sich gab? Manchmal gibt es berechtigte Zweifel.

Zum Thema Salafismus:
Da würde ich von dir gerne hören was den Salafismus vom Islamismus unterscheidet, gilt der Salafismus doch als Wegbereiter für den modernen Islamismus.
Diese Salafisten sind dabei, alle Fortschritte, die zum Teil im moderneren, europäischen Islam gemacht wurden, über den Haufen zu schmeißen.

Findest du!? Also ich bin in Berlin aufgewachsen und großgeworden und lebe seit etwa 6 Jahren in Bayern, und habe genau Gegenteiliges festgestellt. In Berlin konnten meine türkischen Freunde fast alle ausgezeichnet Deutsch, egal ob in Wort oder Schrift.

In meinem nahen Umfeld, aktuell, sind 10 Türken von denen kein einziger solides Deutsch spricht. Nicht im Ansatz solide. Man setzt Artikel falsch, von Satzbau noch nie was gehört, Gramatik extrem schlecht. Zudem war ein jeder von denen auf einer "Islamschule", sprich sie haben dort gewohnt und durften nur am Wochenende nach Hause. So wie sie mir erzählen gab es sogar türkische Klassen in den staatlichen Schulen. Viele haben nicht einmal den qualifizierenden Hauptschulabschluss sondern sind Abgänger.

Zu dem haben sich die Sunniten unter sich extrem Gruppiert. Selbst die Sunniten haben unter sich verschiedene Ausrichtungen des Islam, hier sind es etwa 4. Das heißt sie gehen nur in die jeweiligen Moscheen der ihre Familie "angehört".

Für mich ist das der Inbegriff der Paralellgesellschaft. Zudem reden viele noch vom Traum eines Tages in ihre "Heimat" zurückzukehren und sind dem deutschen Staat gegenüber eher kritisch eingestellt. Wenn ich ihnen dann von den unzähligen Vorteilen, die wir hier genießen dürfen, erzähle, die sie in der Türkei nicht hätten, heißt es nur "Ach, is ******** hier, Türkei ist trotzdem geiler." :D

Man könnte meinen die Familien sind damals aus ihren Dörfern eingereist und haben sich seit dem kein Bisschen angepasst geschweige denn versucht sich mit Deutschland zu identifizieren oder auseinanderzusetzen.

Vielleicht liegts daran dass die Leute hier ziemlich gut verdienen und somit auch die Jugend keinen Grund darin gesehen hat sich weiterbilden zu müssen, ist auf jeden Fall ganz anders als in Berlin.
Vielleicht kommt es auf die regionalen Begebenheiten an. Ich hielt mich eine Zeit lang in Regensburg und Straubing auf. Dort habe ich Türken und Türkinnen eigentlich immer nur in gemischten Gruppen vorgefunden. Ganz lustig fand ich, dass sie sich auch den Dialekt angeeignet haben. Das ist gelungene Integration
Wohnst du zufällig in oder um München oder Nürnberg? Da soll es nicht ganz so gut geklappt haben.
Ich habe mich recht ausführlich mit den unterschiedlichen Gruppierungen des Islam beschäftigt. Allerdings nur in der Theorie. Ich weiß nicht wie die einzelnen Gruppen sich im Alltag gegenüberstehen.
Das Problem der Parallelgesellschaft gibt es mittlerweile leider fast überall. In Siegen lebte ich in einem Stadtteil, in dem ich durchgehgend merkwürdig angeschaut wurde. Dennoch habe ich im Alltag keine negativen Erfahrungen gemacht.
Was mir zu Bayern noch einfällt: Ich glaube, da gibt es mittlerweile mehr russische Parallelgesellschafen. Trügt mein Eindruck?
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt es für diese Behauptung irgendwelche belastbaren Belege (= etwas härteres, als einen Online-Quickpoll unter 1000 Zeit-Online-Ansurfern)?
Wie oben dargelegt spricht zumindest die geographische Verteilung massiv dagegen, dass Pegida eine größere bundesweite Gruppe vertritt. Entweder ist es ein lokales Phänomen, oder eine Versammlung von winzigen Minderheiten, die aus größerer Entfernung anreisen.
Auf alle Fälle ist die Zahl derjenigen, denen die Pegida-Themen so wichtig sind, dass man dafür/dagegen auf die Straße gehen würde, bundesweit bei "dagegen" deutlich größer.
Es ist ja auch einfacher, im Mainstream zu schwimmen und sich für eine vermeintliche Toleranz einzusetzen, die es radikalen Islamisten erlaubt, sich frei zu etablieren, während Michel wohlig von der heilen Welt träumt. In Leipzig wurden heute bisher 12 Brandsätze der toleranten Gegendemonstranten von der Polizei kassiert. Das größte Polizeiaufgebot seit der Wende muß die "Toleranten" davon abhalten, die Legida-Demonstranten plattzumachen.


Hast du den Link auch gelesen?
Nachteile haben sich nicht aus einer "Teilnahme", sondern aus einer öffentliche Rede ergeben. Dass die Kirche sehr auf die öffentliche Präsentation ihrer Mitglieder bedacht ist und hart reagiert, wenn diese so etwas wie eigene Meinungen entwickeln, sollte bekannt sein. Als Pfarrer sowieso.
Immerhin kann man festhalten, dass er sein Ziel erreicht hat. Willkommen im erfolgreich gegen Modernisierung verteidigten, traditionellen Abendland, in der man das macht, was die Kurie vorgibt :schief:
Die "Teilnahme" wäre ohne die Rede vermutlich nicht herausgekommen. Das bedeutet aber nicht, das sie nicht allein schon zu drakonischen Maßnahmen geführt hätte. Eine Modernisierung des Abendlandes durch Islamisten, die überall Moscheen mit Namen ottomanischer Eroberer mit deutschen Steuergeldern errichten, halte ich persönlich für nicht durchführbar.

Was ist real, die "Islamisierung" oder die "Gefahr durch radikalen Islamismus"?
Dass der radikale Islamismus gefährlich ist, weiß jeder und streitet auch niemand ab.
Es gibt aber keine Gefahr, dass Deutschland Islamisiert wird, oder hat dich schonmal ein Dönerverkäufer versucht zu bekehren?
Die Islamisierung bedeutet weniger die Konvertierung Deutscher zum Islam, als vielmehr die sich durch Masseneinwandererung ergebende Anhäufung von Moslems, die sich im Gegensatz zu den Deutschen vehement für ihre Weltvorstellung einsetzen und schon ganze Viertel kontrollieren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Vielleicht kommt es auf die regionalen Begebenheiten an. Ich hielt mich eine Zeit lang in Regensburg und Straubing auf. Dort habe ich Türken und Türkinnen eigentlich immer nur in gemischten Gruppen vorgefunden. Ganz lustig fand ich, dass sie sich auch den Dialekt angeeignet haben. Das ist gelungene Integration
Wohnst du zufällig in oder um München oder Nürnberg? Da soll es nicht ganz so gut geklappt haben.
Ich habe mich recht ausführlich mit den unterschiedlichen Gruppierungen des Islam beschäftigt. Allerdings nur in der Theorie. Ich weiß nicht wie die einzelnen Gruppen sich im Alltag gegenüberstehen.
Das Problem der Parallelgesellschaft gibt es mittlerweile leider fast überall. In Siegen lebte ich in einem Stadtteil, in dem ich durchgehgend merkwürdig angeschaut wurde. Dennoch habe ich im Alltag keine negativen Erfahrungen gemacht.
Was mir zu Bayern noch einfällt: Ich glaube, da gibt es mittlerweile mehr russische Parallelgesellschafen. Trügt mein Eindruck?

In Regensburg kenne ich tatsächlich auch 2-3 Türken, der eine is aber ursprünglich Dortmunder, aber alle sprechen einwandfreies Deutsch. Mir persönlich reicht es zur Integration wenn man der deutschen Sprache mächtig ist, sich nen Dialekt aneignen zu müssen ist dann wieder was anderes, aber auch lustig.

Wohne direkt in der Mitte von München und Nürnberg, an Großstädten bleibt da ja nicht mehr viel. :))

Wirkliche Diskrepanzen herrschen zwischen ihnen nicht, aber man geht halt doch lieber zur eigenen Gemeinschaft.

Ich hab krasse Erfahrungen in Duisburg machen können. Obwohl ich in Neukölln aufwuchs und großwurde, war ich von Duisburg erschrocken. Eine völlig herruntergekommene Stadt mit unfassbar komischen Einwohnern. Da gibts so ne Straße wo ausschließlich türkische Geschäfte vorhanden sind, abgesehen von Türken liefen da wirklich zwielichtige Gestalten rum, teilweise nicht zu identifizieren wer oder was sie waren. Sehr sehr sehr viele Zigeuner die ganz kulturell auch im tiefsten Winter mit Latschen und Rock rumliefen.

Diese Gegend war für mich definitiv der Inbegriff von heruntergekommen. Keine Ahnung wieso zum Teufel man sowas zulässt..

Das mit den Russen stimmt, generell in Bayern überwiegend Osteuropäer, hier bei uns genauso. Mindestens genau so viele wie Türken und auch dieselbe Paralellgesellschaft. Und bei denen zeichnet sich eigentlich auch das selbe Bild, es wirkt als wären sie vor langer Zeit gekommen und hätten sich völlig isoliert. Hier sind die "größten" halt Russen, Türken, Albaner und Rumäner. In der Reihenfolge.

Teilweise ist man erfreut darüber wenn man sieht wie sich viele eingelebt und integriert haben, manchmal aber wird das Bild völlig zu Nichte gemacht wenn man das Gegenteil sieht - Schade.
 
@ Beam39

Die Mitte zwischen diesen beiden Städten ist für mich Audi. :-)
Ich meine ja auch nicht, dass der Dialekt Pflicht ist. Dennoch würde ich ihn als Merkmal gelungener Integration aufführen. Wobei mir das bayrische lieber is als sächsische.
Meine Vorfahren sind Schwaben und Elsässer, demnach sind trotzdem beide falsch. :D

Der Ruhrpott und viele Großstädte in NRW sind die perfekten Beispiele für misslungene Integration. Dafür muss es einfach glasklare Vorgaben geben. Es kann keine freiwillige Sache sein. Ich war ja lange Zeit Straßenfußballer und bin da auch durch ganz NRW gereist. Höhepunkt war, als ich gegen Teams spielen durfte, in denen die Bezeichnung "Deutscher" als Beleidigung galt. Dazu braucht es gar nicht so heruntergekommene Städte wie Oberhausen oder Duisburg. Sowas gibt es selbst in Düsseldorf und den kleineren angrenzenden Städten. Komischerweise war das relativ verbreitet.

Das fand ich in Frankreich bzw. Paris daher ziemlich interessant. Obwohl sie mitunter die schlimmsten Ghettos Europas haben, beherrscht wohl fast jeder die Sprache. Wobei die Sprache allein natürlich auch nicht viel ausmacht. Sollte allerdings für jeden der Grundbaustein sein. Wie soll man etwas über das Land und die Kultur des Landes, in dem man wohnt lernen, wenn man die Sprache nicht beherrscht?

Das interessante an den "Russen" in Deutschland, die ja größtenteils Spätaussiedler waren, ist, dass fast alle, die vor Ende der 80er Jahre oder bis mitte der 90er Jahre nach Deutschland kamen, den Sprung ohne Probleme geschafft haben. Erst im Anschluss lief deutlich etwas schief. Aber eben nicht nur bei diesen.

Anscheinend hat die Politik das Problem erkannt und möchte durch Ganztagsschulen entgegen wirken. Bei der immer geringer werdenden Kompetenz der Lehrer erhoffe ich mir allerdings wenig.
 
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