Gilli_Ali_Atör
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Ein Beispiel: Britische Imame haben eine Fatwa (religiöse Rechtssprechung) ausgesprochen, wonach jegliche Unterstützung der IS haram (=Sünde) ist. Wenn wir körperliche Gewalt mal außen vor lassen, ist so eine Fatwa das höchste was möglich ist.Eine Sache geistert mir so durch den Kopf.
PEGIA wird als rassistisch, rechts und auslaenderfeindlich definiert. Von wem und wie, mal aussen vor.
Schon gibt es Gegenbewegungen, Leute gehen auf die Straße, Unmut wird in verschiedensten Formen dargestellt, auch mit Gewalt.
Mag soweit alles gut sein. Verschiedene Meinungen, verschiedene Aengste. Viele wollen sich nicht mit der PEGIDA Bewegung identifizieren oder von irgendeiner Seite in Verbindung gebracht. Viele sprechen sich klar gegen jede rechte Bewegung aus.
Was mich da so bisschen stuzig macht ist: wo sind eigentlich die ganzen großen Demos der Moslems gegen IS, Salafisten und Islamisten?
Der aufgeklaerte Moslem von heute verlangt das man hier drastisch unterscheidet.
Anscheinend sind aber diese radikalen Splittergruppen doch nicht so schlimm.
Ich mein, wenn ich wirklich absolut gegen etwas bin, und ich Gefahr laufe mit solchen Chaoten/Terrorirsten/Radikalen in einen Topf geworfen zu werden, sollte man vielleicht doch etwas mehr tun.
Nicht nur die Nazi-Keule schwingen.
Auch von den offiziellen Vertretern der Moslems kommt bisschen wenig, ausser die verbale Distanzierung.
Irgendwie gibt es da keine ordentliche Gegenbewegungen. Wo sind die Kundgebungen gegen Erdogan, der in eine radikale Richtung steuert?
Anscheinend ist das alles nicht ganz so schlimm, als wuerde es in Deutschland eine Veraenderung geben.
Nur so ein Gedanke.![]()
Auch türkische Imame gehen wortstark gegen IS vor. "Cübbeli" Ahmet Hoca z.B. hat schon wegen seiner heftigen Kritik (bzw. Dämonisierung) Todesdrohungen von der IS erhalten.

