Nordkorea & Atomwaffen-Politik allgemein: Meinen die es ernst?

Und die USA große Teile der Ukraine und die Hälfte Syriens.
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Und dass ohne dass der böse Russe die Amerikaner eingeladen hat.

Auf der Krim weht die russische Flagge.
Wo in der Ukraine oder in Syrien wehen US Flaggen?
Denk daran, die USA haben sich ein Stück Land völkerrechtswidrig einverleibt.
Wann haben sich die USA das letze Mal Land einverleibt? War das Texas während es Krieges mit Mexiko im 19. Jahrhundert?
Europa hat sich deutlich mehr Land untern Nagel gerissen -- Kolonien und so.
 
Denn die USA ist vollständig pleite, da hilft nur ein Krieg oder eine Schwächung Chinas, durch einen Krieg in Nordkorea.

Das alte Argument der VT.
Wie soll ein Krieg denn bitte einen Staatsbankrott abwenden, v.a. wenn die gegenwärtige monetäre Situation der USA durch die Kriege in Afghanistan & dem Irak zustande gekommen ist?
Die Schulden bei den Chinesen werden nicht weniger wenn man NK Krieg führt, eine Schwächung Chinas erreicht man mit Krieg in NK ebenfalls nicht. Das einzige was die USA tun werden ist ihr extrem belastetes Militär noch weiter aufreiben, nochmehr Geld in sinnlose Militäraktionen stecken und nochmehr Geld drucken um Financial Cliffs zu umschiffen. Außerdem, wollte man China wirklich schaden dann sollte man sich auf Afrika konzentrieren, nicht auf Nordkorea.
Dort bekommt China eine Menge Rohstoffe her, dort gibts keine Atomwaffen und keine Armee in der Größenordnung von Nordkorea.


China und Nordkorea wünschen eine Einstellung der Militärübungen der USA mit Südkorea, im Gegenzug dazu eine Entnuklearisierung Nordkoreas, dem stimmen die USA aber nicht zu.
Das heißt ein Krieg ist, wenn diese Spielchen der USA auf Dauer so weitergehen, nur eine Frage der Zeit.

Klasse Deal.
NK verzichtet auf Atomwaffen, SK und die USA hören auf zu üben.
Das Millionenheer auf Seiten des Nordens bleibt aber bestehen. :daumen: Ja, damit wird sich Südkorea ganz toll sicher fühlen.

Wie wärs mit: NK und sein unberechenbares Regime verzichten auf Atomwaffen, werden vor angeblich geplanter Übernahme der USA durch Chinas Atomwaffen geschützt (wo gabs sowas schonmal, ich weiß es nicht...). Beide Seiten stehen sich weiterhin konventionell gegenüber und kochen Ihr Süppchen.


Die USA haben ja x mal vergeblich mit False Flag Übungen versucht den Waffenbesitzt in den Vereinigten Staaten zu beschränken.

Mal abgesehen davon dass dieser False Flag Mist wieder absolute Hirngespinste sind, Regulierung des Waffenbesitzes in den USA? #SinnvollsteMaßnahmeallerZeiten.
Dieser ewige Quatsch von wegen Milizentum wenn der Engländer wieder anlandet oder die Regierung auf einmal faschistisch wird.
Oder noch schlimmer kommunistisch. Dann kommt der ungebildete Hinterwälder der zu dämlich ist die Grundlagen von Demokratie & Meinungsfreiheit zu kapieren mit seinen nach 2nd Ammendment legitimierten Waffen nach Washington und stellt die Ordnung wieder her!

Es wäre den USA zu wünschen wenn hier ein Umdenken stattfindet.
 
Es mag sein dass NK eine große Arme hat, hat aber kaum Waffen wie ein STG oder Ähnliches.
Die wissen genau, wenn die keine Atomwaffen besitzen oder entwickeln würden, dann wäre über kurz oder lang das Regime am Ende.
Selbst bei einem Atomkrieg sieht es für NK sehr düster aus.

Und dass die Russen oder Chinesen im Kriegsfall einmischen, wag ich auch zu bezweifeln.
 
Na ja, 1 Millionen Soldaten sind so oder so eine Menge Kanonenfutter. Und die sind so auf Linie getrimmt, dass sie mit Freude in den Tod laufen.
Selbst wenn du modernes Kriegsgerät hast, ist das einfach ein Bollwerk, das du erst mal durchbrechen musst.
 
Sorry, aber das macht einfach absolut null Sinn. Sie haben doch schon eine Pufferzone und die USA werden Nordkorea sicher nicht angreifen solange sie damit auch einen Krieg gegen die chinesische Atommacht riskieren würden, die ihre militärische Hand über Nordkorea hält.
Also warum bitte sollte Nordkorea bzgl. Raketen und Nuklearprogramm helfen und sich so nur einen Haufen Streß, wie sie ihn aktuell haben, ans Bein binden und die vormals kalkulierbare Situation unkalkulier- und händelbar machen?

Vieleicht solltest du selbst nochmal kurz darüber nachdenken. ;)

Korea als Puffer zu Japan? ;)

Naja, vlt. das Problem darin, das der Kim langsam mitbekommt,

dass auch sein engster Verbündeter Abstand nimmt ;)
 
Mit welchen Bedingungen?

Habe ich nicht mehr genau in Erinnerung. Maximal der Abzug von US-Truppen aus Südkorea - vor allem ging es aber darum, dass die nordkoreanischer Herrschaft überhaupt anerkannt und ein bilaterales Abkommen getroffen wird. Die USA bestehen ja sehr stringent darauf, dass nahezu alle Nordkoreaverhandlungen in größerer Gruppe laufen und Nordkorea nur als notwendiges übel dabei sitzen darf, während Südkorea als einzig echtes Korea behandelt wird.


Seh ich schon etwas anders:

Die Serienproduktion der V2 ab 1943 wurde bereits weitestgehend unter Tage verlegt, Luftangriffe spielten bei der Produktion also ehr eine untergeordnete Rolle und waren weniger das Problem. Das gilt natürlich nicht für den Transport von Teilen zu den Fertigungsstätten und fertigen Raketen hin zu den Einsatzorten, aber selbst das ist ehr ein vernachlässigbarer Faktor und wirkt sich maximal auf den Austoß, nicht jedoch auf die Qualität der Raketen selbst aus.

Was Sabotage angeht liegst du schlicht falsch. Da Kreiselinstrumente, die Antriebe und andere wichtige Teile als äußerst kriegswichtig eingestuft wurden wurden für deren Fertigung nur bedingt Sträflinge herrangezogen, lediglich in der Endmontage erfolgte die Produktion überwiegend durch Zwangsarbeiter und K.Z-"Sträflinge" (echt jetzt die zensieren K.Z ...) durchgeführt, die Endkontrolle wurde aber aber wieder von ehr fachkundigen deutschen Personal durchgeführt, so das Sabotage im größeren Umfang wohl ehr aufgefallen wäre.
Auch in der Fachwelt ist man der Auffassung das das die Unzuverlässigkeit der V2 ehr aus den noch unausgereiften Triebwerken herruhte und nicht hauptsächlich auf Sabotage.
Produktion in Mittelbau begann erst 44 und nur ein Teil der Stollen wurde dafür genutzt. Die fehlenden Kapazitäten hat man durch mehr Druck zu ersetzen versucht, was bei unterernährten, überarbeiteten Zwangsarbeitern nur zu noch mehr Fehlern geführt hat. Ich sage nicht, dass systematisch in großem Maßstabe sabottiert wurde (in kleinem ist dies aus quasi allen **-Produktionen belegt, von Instrumenten bis zu Waffensystemen. Man kann eben nicht jede Schraube nochmal nachziehen), aber an einer fertigen Rakete kann auch fähiger Ingenieur nur noch beschränkt Pfusch erkennen. Und um eine Rakete vom Kurs abkommen zu lassen, reicht 1° Fehlstellung an den Leitblechen mehr als aus. Und das ganze gilt weiterhin nur für die Endfertigung. Die einzelnen Baugruppen stammten aus überirdischen Werken, von denen im Laufe des Krieges immer weniger Kompetenzen bei den jeweiligen Arbeitsschritten hatten. Auf alle Fälle sind von in Peenemünde zusammengebauten 44er Raketen keine vergleichbaren Fehlschlagsquoten bekannt.

Das mit der Aufklärung ist allerdings völliger Blödsinn. Es hat wenig damit zu tun das man zu blöd zum aufklären gewesen wäre, als das man schlicht dazu nicht mehr in der Lage war. Ein Aufklärungsflugzeug ohne Lufthoheit kam damals nunmal nicht besonders weit und wurde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit abgeschossen und die Lufthoheit war im Westen ab 1943 schon lange Geschichte.

Wie man ohne Lufthoheit Aufklärungsmissionen fliegt, haben Mosquitos und später Lightnings über ganz Deutschland vorgeführt. Dornier, Arado, Heinkel und andere haben entsprechende Gegenstücke vorgeschlagen, zum Teil sogar entwickelt - und die Luftwaffe hat sie entweder abgelehnt oder mit dem Auftrag "Schnellbomber" auf die Reißbretter zurückgeschickt. (Nein, ich meine nicht die Me262. Die war weder Aufklärer noch 43 einsatzbereit.)

Und wo du das mit den Doppelspionen her haben willst ist mir ein Rätsel, aber um eine V-Waffe mit der annähernd richtigen Entfernung auf London abzufeuern brauchte man keine Doppelspione. Die Entfernungen waren schon damals recht gut bekannt, das Problem war nur das man halt teilweise Kilometerweite Abweichungen wegen der primitiven "Leittechnik" hatte, da brauchte es keinen Doppelspion der falsche Angaben machte.

Quelle: Brian Johnson, "The secret war". (yeah, ich weiß. Ein Verweiß auf Bücher ist wenig zufriedenstellend, aber links zu sowas sind mangels spezifischer Keywords echt schwer zu finden) Das Deutschland kaum Luftaufklärung betrieb, solltest du aber in sehr vielen Büchern nachlesen können.

Und auch wenn man wusste, wo London liegt, hatte man innerhalb des Reiches keine Möglichkeit, die V2 intensiv auf Flügen gleicher Länge zu testen (bei der V1 war das Problem aufgrund der schwerer zu berechnenden Flugbahn aber deutlich gravierender) und, so vermute ich, auch schlicht keine Lust 100te Raketen für Messreihen zu verschwenden. Also hat man einfach mal auf London gezielt, aber manchmal Sterne getroffen - und für anschließendes Nachjustieren hat man sich auf Einschlagsberichte aus England gestützt, nur dass die Berichtenden eben bewusst Falschangaben gemacht haben.

Ich bezog mich aber nicht nur auf das konkrete Aggregat 4 sondern auch schon auf die Vorgänger, also durchaus 10 Jahre. Aggregat 4 war letztlich nur eine größere Version mit überarbeiteten Antrieb, ect. der Vorgängermodelle.

Die Grundlagen wurden mit kleineren Experimentalkonstruktionen erarbeitet, das stimmt. Aber eben genau diese (und einiges mehr) musste sich Nordkorea nicht mehr erarbeiten. Die haben mit Raketen angefangen, die deutlich weiter als eine V2 entwickelt waren (ich würde mal sagen mindestens Redstone) und ist jetzt auf einem Stand, der vielleicht der Titan 1 entspricht. (hinkender Vergleich - die Titan war leistungsfähiger, aber deutlich schlechter zu transportieren und hat ihre Zuverlässigkeit bewiesen, im Gegensatz zu Nordkorea. Aber es hat halt später niemand mehr militärische Flüssigtreibstoffraketen gebaut)

Nur weil Nordkorea seit den 1970er Jahren Zugriff auf sovjetische Modelle hatte heißt das noch nicht das man auch seit diesem Zeitpunkt bereits an eigenen Entwicklungen arbeitet die über Eigenschaften verfügen die über die Vorlage hinaus gehen.
Eine wirklich eigenständige Raketenentwicklung mit leistungsfähigeren Modellen findet erst seit etwa Ende der 1980er Jahre statt.
Zudem ist es ein himmelweiter Unterschied ob man eine einstufige Kurz- und Mittelstreckenrakete baut, oder aber im Vergleich dazu eine ICBM bauen zu will, die in der Lage ist einen bis mehrere Miniaturatomsprengköpfe über 5000km und mehr tragen zu können und dann auch noch recht zielgenau dort zu treffen wo man es gerne hätte.

Sie haben die Raketen meines Wissens nach nicht ausreichenden Stückzahlen für den Einsatz bekommen, sondern sie hatten eine handvoll. Ab Mitte der 80er waren sie dann in der Lage, sie nachzubauen - also schon eine ganze Zeit lang am basteln. Danach hatten sie 30 Jahre Zeit, die Leistung auf das heutige Niveau zu steigern.
A Timeline of North Korea’s Missile Launches and Nuclear Detonations - Bloomberg

Und diese Leistungssteigerung sehe ich nicht annähernd so eindrucksvoll, wie du. Die Soviets waren 48 in der Lage, die V2 nachzubauen. 51 hatten sie das erste grundlegend verbesserte Design. 57 die R1, deren Leistungsfähigkeit weit über allem liegt, was Nordkorea bislang getestet hat. Und da gehören MIRV-ICBMs mit hoher Treffgenauigkeit nicht dazu - die wären beeindruckender, da gebe ich dir recht. Bislang liegt das Maximum Nordkoreas aber bei einer Reichweitenankündigung von 3400 km (=> Guam), was für alle, die nicht an der Beringstraße wohnen und Alaska hassen, eine LRBM ist und bei einem Sprengkopf - wobei zu nuklear nichts gesagt wurde (auch wenn das für die Raketenentwicklung fast egal ist, die Herausforderung liegt bei der Entwicklung eines Sprengkopfes und Wiedereintrittsgefährtes). Und die versprochene, aber nicht demonstrierte Treffergenauigkeit (NK verspricht SEHR SEHR viel) von 1% der Reichweite ist auch nicht annähernd auf dem Niveau amerikanischer oder russischer Designs, sondern liegt noch unter dem Niveau, dass man bei Kurzstreckenraketen erreichen sollte. (man stelle sich mal auf 10 km Entfernung einen Fehlerkreis von 100 m vor - wie sollte man sowas gegen Schiffe, geschweige denn Panzer einsetzen?)

Soviel langsamer sind sie nicht, bedenkt man vor allem die geringen Ressourcen die dafür zur Verfügung stehen und das man erst seit Ende der 1980er Jahre über simple Nachbauten und kleinere Anpassungen vorhandener Modelle eine wirkliche Eigenentwicklung betreibt.

Das schrieb ich ja: Bedenkt man die Ressourcen, ist das Programm ganz ansehnlich. Aber nicht unmöglich, wenn man bedenkt in viele Sektoren Nordkorea gar keine Ressourcen investiert. Auf alle Fälle ist es argumentativ falsch, erst das nordkoreanische Atomprogramm als beeindruckend zu definieren, weil es mit so wenig auskommen muss, um dann in einem zweiten Schritt festzustellen, dass dieser Grad der Beindruckheit für so ein kleines Land gar nicht zu schaffen wäre ;)
Genau dieser Zirkelschluss wurde aber angeführt, um externe Hilfe als zwingend erforderlich darzustellen.

Er redet ja auch von Mitarbeitern / Managern die die Dinger unter der Hand für Geld veräußern, nicht davon das Nordkorea auf staatlicher Ebene Geschäfte mit der Firma macht

Doch, genau so wird das eben leider hier dargestellt. Ich zitiere mal aus dem von dir verlinkten Telepolisartikel:
"Die Ukraine gerät ... in die Bredouille"

In jedem anderen Land, außer aktuell der Ukraine und vieleicht Pakistan dürfte es aber auch um ein vielfaches schwieriger sein solche Dinge illegal über den Schwarzmarkt und ohne Aufmerksamkeit des Staates aus dem Land nach Nordkorea zu bekommen.
Würde ich jetzt mal behaupten wollen.

Man hofft es. Aber zumindest in Russland würde ich mir da keine Illusionen machen. Das Ende der Sowjetunion hat viele hochqualifizierte Leute ins abseits gekegelt und bei weitem nicht alle davon passen in Putins Oligarchie. Da müsste einiges Know How wortwörtlich auf der Straße bzw. in einem heruntergekommenen 1-Zimmer-Wohnung sitzen. Wenn es nur um Baupläne und nicht um Personal oder gar Teile geht, wird der Kreis aber wesentlich größer. Wenn Nordkorea tatsächlich auf Flüssigtreibstoffe setzt (ich kann sowas nicht beurteilen, scheint aber akzeptiert zu sein), dann wären sie nicht auf militärische, sondern auf zivile Baupläne aus der Raumfahrt scharf. Und damit kommt ein großer Kreis von Unternehmen mit sehr vielen Mitarbeitern als Informationsquelle in Frage, deren Sicherheitsstandards weitaus niedriger als beim Militär sind (und die sind ja schon reichlich niedrig). Nordkorea muss nur einen einzigen Ingenieur oder hochrangigen ITler finden und einen leeren USB-Stick. (Der ITler kann letzteren ggf. noch stellen :ugly: ) Den Rest erledigen dann einheimische, an Scud-Nachbauten geschulte Entwickler in 5 bis 10 Jahren Probephase. Je nach Kompetenz ggf. auch früher – viele High-Tech-Aspekte sind wurscht, wenn ein funktionierendes Anschauungsmodell wichtiger ist, als die letzten 10 Prozent Performance. Und das ist für Nordkorea definitiv der Fall.

Bedenkt man die vielen Fehlschläge der vergangenen paar Jahre bei Test könnte das durchaus auch dafür sprechen das diese Anpassung nicht das ausgereifteste ist.
Natürlich nur Spekulation.

Genau so sehe ich das auch: Nordkoreas Raketen haben nicht annähernd den Zuverlässigkeitsstatus, den ich von importierter Technologie erwarten würde. Maximal "inspiriert". Aber wenn man davon ausgeht, wie viel Zeit zur Verfügung stand und wie viel Wissen aus den 60ern heute frei zugänglich ist, brauchen sie dafür nicht einmal illegale Kanäle. Man gucke sich zum Beispiel an, wieviel mehr Elon Musk in einem Bruchteil der Zeit erreicht hat - gänzlich ohne militärischen oder geheimdienstlichen Background.



Ganz einfach, damit haben die Chinesen einen Brückenkopf in dieser Region ;)

Bei anderen Postern würde ich von Ironie ausgehen, aber bei dir bin ich mir nicht sicher. "chinesischer Brückenkopf in einer Region" die zu 95% aus China besteht? :hmm:
 
Bei anderen Postern würde ich von Ironie ausgehen, aber bei dir bin ich mir nicht sicher. "chinesischer Brückenkopf in einer Region" die zu 95% aus China besteht? :hmm:

Sry, dann nennen wir es "direktes Einflußgebiet"

Schon alleine der Gedanke, das Psychopathen an einer Atombombe basteln,
mit welcher man "nur" Südkorea treffen könnte,
bereitet doch schon Sorgen

Wir reden hier nicht über Mehrfachsprengköpfe

Wenn man die Technik zur Zündung eines Atomsprengkopfs beherrscht,

dann ist die Minituasierung kein Problem mehr :ugly:

Die Treffergenauigkeit solch einer "Anfängerbombe" ist nicht relevant,

die Auswirkungen wären definitiv verherrend :ugly:
 
Aber trotzdem quatsch.
Kim redet ja immer, Korea zu vereinen. Wenn er aber den Süden atomar angreift und alles verseucht, wie soll man da dann von "vereinen" reden?
Soll der Süden genauso bettelarm sein wie der Norden?
Will er die gesamte Halbinsel dann abschotten? Wen will er danach mit Atomwaffen bedrohen um Nahrungsmittel zu erpressen? Japan?
 
Für mich stellt sich die Frage ob die USA wirklich an einer Lösung interessiert sind oder ob sie den Atomstreit nur dazu nutzen um weiter in der Region zu bleiben.
Denn wenn es den Konflikt nicht mehr gibt, dann gibt es für die USA keinen Grund dort zu bleiben und sie müssten mit dem Truppenabzug und dem Schließen der Basen beginne. Oder sie müssten zugeben, dass sie jahrelang denn Atomkonflikt mit NK nur benutzt haben um China an den Grenzen Chinas präsent zu sein.
Die Situation ist die Selbe wie im Nachen Osten. Solange es dort Öl gibt, solange werden die USA dort gegen den Terror kämpfen und wenn es den Terror nicht mehr gibt, dann sucht man sich eben einen anderen Feind. Denn zuert schützt man den Nahen Osten gegen die UdSSR, dann gegen Saddam und jetzt gegen den Terror.

Eine Lösung kann ich nicht anbieten. Vielleicht könnte man versuchen die Familie Kim zu vergiften oder so. Es ist zwar keine geniale Lösung mit vielen Ungewissheiten und verstößt gegen das Völkerrechtlich, aber seit wann kümmeten sich die USA um Völkerrechtlich, wenn es um die eigenen Interessen ging.

Zum Thema Atomwaffen:Mich stört es nicht, dass NK die Waffen hat. Genauso stört es mich nicht, dass der Iran welche haben möchte oder hat. Es stört sich doch auch niemand daran, dass Israel welche hat und denn Atomwaffensperfertrag nicht unzerzeichnet hat - Deutschland liefert sogar U-Boote die mit Atomraketen bestückt werden können. Ok, Deutschland schulden den Juden ja auch was nach den Holocaust, deswegen müssen sie ja auch jetzt alles Wünsche ohne Kritik erfüllen die der Staat Israel hat. Ich hoffe nur, dass der Staat Israel es mit seinen Wünschen nicht zu weit treibt. Welcher Wunsch das ist könnt ihr euch selbst denken, er soll etwas "Lösen".
Zurück zum Thema, es sind alles funktionierende Staaten, die die volle Kontrolle über ihr Staatsgebiet haben. Da gibt es aber ein Land namens Pakistan, dass eine Atommacht ist und nur einen Teil des Staatsgebiet kontrolliet und dieses Land bereitet mir "mehr" Sorgen. Diese sorgen Teilt, aber der Westen nicht mit mir.

Entschuldigung für die Fehler mit Handy geschrieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Seit wann brauchen die USA einen Grund, um an einem Ort zu sein?
Diego Garcia haben sie auch, Guam auch und in der Nähe ist absolut gar nichts los.
Und Trump will wieder Truppen nach Afghanistan schicken und das Land hat gezeigt, dass du da Truppen rein schicken kannst wie du willst. Am Ende ändert sich nichts.
 
Es gibt nur eine Lösung für Afghanistan. Alle Truppen abziehen und die Grenzen dicht machen und alle Flühtlinge zurückschicken.
Der afghanische Bürgerkrieg hat eine lange Geschichte, die schon in den 60er oder so angefangen hat, als der afghanische König versucht hatte das Land zu modernisieren. Er wurde dafür von Koranschülern aus dem Amt vertrieben und ein Verwandter von ihm übernahm das Amt, der dann von den Kommunisten vertrieben wurde.
Die Afghanen versuchen einfach mit einem Arsch auf zwei Stühlen zu sitzen. Zum einen wollen sie den Wohlstand wie im Westen, zum anderen weiter in der Steinzeit leben. Das Beides nur geht, wenn man Öl hat verstehen sie einfach nicht.
Es soll endlich in afghanistan einen Sieger geben - Moderne oder Steinzeit, Frauen oder Esel, Einsten oder Koran. Ich glaube aber, dass die die für den Esel sind gewinnen werden.

Eine sehr gute Doku über den Afghanistan Krieg.
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Sry, dann nennen wir es "direktes Einflußgebiet"

Schon alleine der Gedanke, das Psychopathen an einer Atombombe basteln,
mit welcher man "nur" Südkorea treffen könnte,
bereitet doch schon Sorgen

Wir reden hier nicht über Mehrfachsprengköpfe

Wenn man die Technik zur Zündung eines Atomsprengkopfs beherrscht,

dann ist die Minituasierung kein Problem mehr :ugly:

Die Treffergenauigkeit solch einer "Anfängerbombe" ist nicht relevant,

die Auswirkungen wären definitiv verherrend :ugly:

Die Miniaturisierung ist im Gegenteil ein verdammt großes Problem. USA und Sowjetunion haben da enorm viel Forschung (und Tests!) investiert. Solange man nicht den Schritt zur H-Bombe macht (und dafür gibt es keine Anzeichen) ist umgekehrt für Nordkorea auch die Skalierung nach oben extrem aufwendig, da eben mit Urananreicherung oder gar Brutreaktoren verbunden. Rein militärisch wäre somit auch die Treffergenauigkeit sehr wichtig, denn mit den bisherigen kleinen Bomben und dem sehr mutmatlich sehr begrenzten Vorrat an waffenfähigem Material könnte Nordkorea nicht einmal eine Kleinstadt vernichten, geschweige denn mit einer Treffergenauigkeit von ±20 km ein strategisches Ziel ausschalten. In ihrem jetzigen Zustand sind die nordkoreanischen Atomwaffen nur ein Faustpfand: Man hat die Möglichkeit, ein paar hundertausend Südkoreaner zu töten. Das ist strategisch nichts, aber politisch und moralisch so schwerwiegend, dass sich ein Krieg für niemanden lohnt. Umgekehrt ist es aber auch nichts, womit man Druck ausüben könnte. Und Nordkorea möchte Druck ausüben können.


Für mich stellt sich die Frage ob die USA wirklich an einer Lösung interessiert sind oder ob sie den Atomstreit nur dazu nutzen um weiter in der Region zu bleiben.

Die USA sind nicht auf regionale Stützpunkte angewiesen. Sie haben genug im weiten Umkreis und könnten selbst von Guam aus alle militärischen Optionen ausnutzen. Aber es für die USA wirtschaftlich wichtig, dass im Dreieck China/Südkorea/Japan stabile, friedliche Bedingungen herrschen. Und das klappt nur, solange der Koreakrieg aufgrund massiver Unterlegenheit der SüdNordkoreaner eingefroren bleibt.

Zum Thema Atomwaffen:Mich stört es nicht, dass NK die Waffen hat. Genauso stört es mich nicht, dass der Iran welche haben möchte oder hat. Es stört sich doch auch niemand daran, dass Israel welche hat und denn Atomwaffensperfertrag nicht unzerzeichnet hat

Es gibt durchaus einige Leute, die stören sich da sehr dran. *meld*


Es gibt nur eine Lösung für Afghanistan. Alle Truppen abziehen und die Grenzen dicht machen und alle Flühtlinge zurückschicken.
Der afghanische Bürgerkrieg hat eine lange Geschichte, die schon in den 60er oder so angefangen hat, als der afghanische König versucht hatte das Land zu modernisieren. Er wurde dafür von Koranschülern aus dem Amt vertrieben und ein Verwandter von ihm übernahm das Amt, der dann von den Kommunisten vertrieben wurde.
Die Afghanen versuchen einfach mit einem Arsch auf zwei Stühlen zu sitzen. Zum einen wollen sie den Wohlstand wie im Westen, zum anderen weiter in der Steinzeit leben. Das Beides nur geht, wenn man Öl hat verstehen sie einfach nicht.

"die Afghanen" versuch(t)en ihr eigenes Leben zu führen. Dann kamen die Briten und haben ihnen erklärt, sie wären Afghanen (obwohl es nie ein Volk dieses Namens gab) und sie hätten einen König, ernannt von England. Ging nur solange gut, wie es Briten und König beim reden belassen haben - als sie sich ernsthaft einmischten ging der "Bürgerkrieg" los. Irgendwann hatten die Briten dann genug und haben das Chaos zu einem selbstständigen Staat mit demokratischer Regierung erklärt. Fanden die Sowjets super und haben einen kommunistischen Wahlsieg als Anlass zur Ausrufung der sozialistischen Alleinherrschaft genutzt - hat einem nicht gerade kleinen Teil der Afghanen aber ebenfalls nicht gefallen und dem CIA noch viel weniger. Irgendwann haben dann die Russen und der CIA das massiv aufgerüstete Pulverfass sich selbst überlassen und die Taliban haben ihre US-Waffen genutzt, um die Alleinherrschaft zu übernehmen. Hat auch nicht gerade gut funktioniert, ebensowenig wie der Versuch, es mit großangelegten Bombardements wieder rückgängig zu machen. Jetzt hat die NATO eine korrupte Regierung zur rechtmäßigen erklärt und will sich wieder vom Acker machen, dummerweise ist die Taliban aber immer noch da und hat auch nicht gerade an Anhängern eingebüßt - kein Wunder, wenn man sich gegenüber einem externen Feind abgrenzen kann, der zwar Rot-Kreuz-Camps und Krankenhäuser bombardiert, aber auch nur selektiv Aufbauarbeitet leistet.
In kurz: Die letzten 150 bis 200 Jahre Geschichte im Raum Afghanistan bestanden fast nur aus massiver europäisch-amerikanischer Einmischung und "die Afghanen" haben zu keinem Zeitpunkt irgendwas versuchen können. Mittlerweile lebt dort die dritte Generation, die nichts anderes als internationalen Krieg kennt und bereit ist, beinahe jedem hinterherzurennen, der a) nicht von außen kommt und b) einen Weg zu Frieden verspricht. Die 60er waren in dieser Geschichte weder Start- noch Endpunkt von irgendwas. Allenfalls könnte man sagen, dass Afghanistan kurz vor der amerikanischen Einmischung die größte Annäherung an eine moderne, offene Gesellschaft erreicht hatte (keine Religiöse Vorschriften, international verknüpfte Universitäten, zunehmende Rolle von Frauen in allen Gesellschaftsfeldern) - aber das war eben auch schon aus Russland gesteuert und damit der perfekte Nährboden für einen Kreis radikaler Islamisten, denen die USA nur noch den nötigen Waffennachschub verschaffen musste, um alles in die Steinzeit zurück zu schicken.
 
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Scheiß Firefox ist hängen geblieben musste alles neu schreiben.

Die USA sind nicht auf regionale Stützpunkte angewiesen. Sie haben genug im weiten Umkreis und könnten selbst von Guam aus alle militärischen Optionen ausnutzen. Aber es für die USA wirtschaftlich wichtig, dass im Dreieck China/Südkorea/Japan stabile, friedliche Bedingungen herrschen. Und das klappt nur, solange der Koreakrieg aufgrund massiver Unterlegenheit der Südkoreaner eingefroren bleibt.

Guam ist dann doch etwas zu weit entfernt um rechtzeitig Reagieren zu können oder China in schach zu halten. Ich bin mir sicher, dass auch ohne die Anwesenheit der USA es dort friedich zugehen würde. Denn China ist auch nicht an einem Krieg in der Region interessiert, aber an der Ausweitung ihres Einflusses im Pazifik.
Zudem Glaube ich nicht, dass der Süden wirklich unterlegen ist. Der Norden hat zwar mehr Soldaten, diese sind aber schlechter ausgerüstet. Das einzige Problem des Südens ist die Hauptstad die sehr nach an der Grenze liegt und einem massiven Angriff aus dem Norden nicht standhalten wird, auch wenn die USA da sind. Im offenem Gelände wird der Süden aber überlegen sein mit seinen modernen Waffen. Man sollte diesen Konflikt nicht aus der Perspektive der 50er Jahre sehen, wo der Süden eine unterentwickelte Region war und der Norden das Industriezentrum des Landes. Die Situation hat sich geändert.

Es gibt durchaus einige Leute, die stören sich da sehr dran. *meld*
Natürlich stört es die USA, dass der Iran und Nordkorea an Atomwaffen bastelln. Denn jetzt können die USA sie nicht so einfach "demokratisieren". Wieso es für die Europäuer ein Problem ist verstehe ich nicht.


Zu Afghanistan:
Die Doku die ich ober verlinkt habe, gibt einen guten Überblick über die Beziehungen der UdSSR zu Afghanistan. Die UdSSR hatte nähmlich sehr gute Beziehungen zum Land und war über den Sturz des Königs durch die Kommunisten nicht begeistert. Auch das Vorgehen der Kommunisten in Afghanistan wurde von der UdSSR stark kritisiert.
Wie ich schon oben geschrieben habe, ging es in den ganzen Umstürzen in Afghanistan seit den 60er Jahren nur darum, ob das Land weiter in der Steinzeit bleibt oder sich zu einem modernen Staat mit gleichen Rechten für Alle entwickelt.
Der Westen hat in diesem Konflickt auf die Steinzeit gesetzt und versucht jetzt das Rad mit allen Mitteln wieder in die andere Richtung zu drechen.
Zur Entwicklungshilfe kann man nur sagen, dass man diese an Bedingungen knüpfen sollte. Welchen Sinn hat es Schulen zu bauen, wenn sie von den Taliban wieder zerstört werden. Die Afghanen egal welcher ethnischen Gruppe sie angehören sollen entlich dafür sorgen, dass diese Koranschüler verschwinden. Dann kann man auch über Investitionen sprechen.

Hier eine Doku über den Gaza Streifen und die Milliarden die dort ohne Sinn versenkt werden Aufgrund des Anhaltenden Krieges.
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Zuletzt bearbeitet:
Und Trump will wieder Truppen nach Afghanistan schicken und das Land hat gezeigt, dass du da Truppen rein schicken kannst wie du willst. Am Ende ändert sich nichts.

Aber wieviele denn?
Atm sind ~8500 US Soldaten in Afghanistan. Verglichen mit 2012 ist das nichts.
Diese Idioten sind einfach von Anfang an mit einer vollkommen falschen Zielsetzung in dieses Land gegangen und haben den Kurs nachträglich angepasst, was ihnen später immer wieder um die Ohren gehauen wurde.
"Wir machen kein Nation Building". Herzlichen Glückwunsch, sie beenden diesen Konflikt nicht.

Und der Schwachsinn von wegen das Bild der 3 Frauen im Rock hätte Trump gezeigt was Afghanistan in den 70ern für ein Land war. Das ist typisch amerikanische Argumentation (also für 3 Jährige).


Die USA sind nicht auf regionale Stützpunkte angewiesen. Sie haben genug im weiten Umkreis und könnten selbst von Guam aus alle militärischen Optionen ausnutzen. Aber es für die USA wirtschaftlich wichtig, dass im Dreieck China/Südkorea/Japan stabile, friedliche Bedingungen herrschen. Und das klappt nur, solange der Koreakrieg aufgrund massiver Unterlegenheit der Südkoreaner eingefroren bleibt.

Kommt auf die Region an.
Die Amerikaner machen das ganz gerne, also Soldaten in Länder schicken in denen die USA Interessen hat.
Beispiel Kaukasus, unter Partnership for Peace hat sich dort US Präsenz ausgebreitet.



"die Afghanen" versuch(t)en ihr eigenes Leben zu führen. Dann kamen die Briten und haben ihnen erklärt, sie wären Afghanen (obwohl es nie ein Volk dieses Namens gab) und sie hätten einen König, ernannt von England. Ging nur solange gut, wie es Briten und König beim reden belassen haben - als sie sich ernsthaft einmischten ging der "Bürgerkrieg" los. Irgendwann hatten die Briten dann genug und haben das Chaos zu einem selbstständigen Staat mit demokratischer Regierung erklärt. Fanden die Sowjets super und haben einen kommunistischen Wahlsieg als Anlass zur Ausrufung der sozialistischen Alleinherrschaft genutzt - hat einem nicht gerade kleinen Teil der Afghanen aber ebenfalls nicht gefallen und dem CIA noch viel weniger. Irgendwann haben dann die Russen und der CIA das massiv aufgerüstete Pulverfass sich selbst überlassen und die Taliban haben ihre US-Waffen genutzt, um die Alleinherrschaft zu übernehmen. Hat auch nicht gerade gut funktioniert, ebensowenig wie der Versuch, es mit großangelegten Bombardements wieder rückgängig zu machen. Jetzt hat die NATO eine korrupte Regierung zur rechtmäßigen erklärt und will sich wieder vom Acker machen, dummerweise ist die Taliban aber immer noch da und hat auch nicht gerade an Anhängern eingebüßt - kein Wunder, wenn man sich gegenüber einem externen Feind abgrenzen kann, der zwar Rot-Kreuz-Camps und Krankenhäuser bombardiert, aber auch nur selektiv Aufbauarbeitet leistet.

Den Absatz würd ich anders formulieren.
Vor allem würde ich diesen unsäglichen Unterton, die USA hätten die Taliban bewaffnet, deutlich abgrenzen.
Richtig, die USA haben durch Pakistan die gegen Russland kämpfenden Mudschaheddin bewaffnet. Nur war das keine homogene Gruppe sondern eine Vielzahl an Gruppierungen mit eigenen Zielen.
Nach Abzug der Russen haben sich diese Gruppen gegenseitig bekämpft, teils aus simplen Macht Gründen, teils aus ethnischen Gründen. Während dieses Bürgerkriegs sind die Taliban entstanden, haben Afghanistan zu weiten Teilen erobert.
Ist ein deutlicher Unterschied zum hin und wieder behaupteten: "Die USA haben die Taliban geschaffen um gegen die Russen zu kämpfen" und sollte meiner Meinung nach klar abgegrenzt werden. (Literaturhinweis: Taliban von Ahmed Rashid, gibts in 2 Versionen, die alte kommt ohne Analyse von9/11 und den Folgen aus)
 
Aber wieviele denn?
Atm sind ~8500 US Soldaten in Afghanistan. Verglichen mit 2012 ist das nichts.
Diese Idioten sind einfach von Anfang an mit einer vollkommen falschen Zielsetzung in dieses Land gegangen und haben den Kurs nachträglich angepasst, was ihnen später immer wieder um die Ohren gehauen wurde.
"Wir machen kein Nation Building". Herzlichen Glückwunsch, sie beenden diesen Konflikt nicht.

Wie viele Truppen weiß ich nicht genau, aber als die USA dort 50.000 Mann hatten, hat sich nichts geändert, es bringt also nichts, noch mal 10.000 hinzuschicken zu denen, die schon da sind.
Keine Ahnung, was Trump plant aber er ist seit seinem Amtsantritt recht planlos in allem.

Den Absatz würd ich anders formulieren.
Vor allem würde ich diesen unsäglichen Unterton, die USA hätten die Taliban bewaffnet, deutlich abgrenzen.
Richtig, die USA haben durch Pakistan die gegen Russland kämpfenden Mudschaheddin bewaffnet. Nur war das keine homogene Gruppe sondern eine Vielzahl an Gruppierungen mit eigenen Zielen.
Nach Abzug der Russen haben sich diese Gruppen gegenseitig bekämpft, teils aus simplen Macht Gründen, teils aus ethnischen Gründen. Während dieses Bürgerkriegs sind die Taliban entstanden, haben Afghanistan zu weiten Teilen erobert.
Ist ein deutlicher Unterschied zum hin und wieder behaupteten: "Die USA haben die Taliban geschaffen um gegen die Russen zu kämpfen" und sollte meiner Meinung nach klar abgegrenzt werden. (Literaturhinweis: Taliban von Ahmed Rashid, gibts in 2 Versionen, die alte kommt ohne Analyse von9/11 und den Folgen aus)

Ich sehe das ein wenig anders.
Die USA haben die "Rebellen" in Afghanistan mit Waffen versorgt und sie ausgebildet, damit sie gegen die Sowjets kämpfen.
Als sich die Sowjets zurück gezogen haben, hätten die Amerikaner nun nachlegen und eine Infrastruktur in Afghanistan aufbauen können.
Haben sie aber nicht. Sie haben das Land und die menschen sich selbst überlassen, obwohl klar war, dass es erneut zu einem Bürgerkrieg kommen wird.
So ist das eben mit Supermächten -- sie schauen sich die Welt an und formen sie, wie sie sie brauchen. Den Amerikanern ging es nur darum, den Einflussbereich der Sowjets klein zu halten, was mit den Menschen passiert, war ihnen schlicht egal.
 
Wie viele Truppen weiß ich nicht genau, aber als die USA dort 50.000 Mann hatten, hat sich nichts geändert, es bringt also nichts, noch mal 10.000 hinzuschicken zu denen, die schon da sind.
Keine Ahnung, was Trump plant aber er ist seit seinem Amtsantritt recht planlos in allem.

Nicht ganz richtig.
Wenn man 50.000 Soldaten irgendwo hat und eine Aufstockung um 10.000 nix bringt, bedeutet das nicht dass es generell sinnlos wäre aufzustocken.
Problem: Für ein Land, so zerklüftet und mit so schwierigem Gelände wie Afghanistan bräuchte man locker 300.000 - 500.000 Soldaten. Und davon die Masse mit Rucksack, nicht mit Schreibtisch.

Was Trump aktuell vorhat klingt ein wenig wie CT Plus (ironischerweise der Plan von Obamas Vizepräsident).
Das generelle Problem ist die Zielsetzung. Amerika redet immer davon Terroristen zu bekämpfen, dabei hat man in Afghanistan ein ganz anderes Szenario.
Wenn der Scope nicht stimmt dann benutzt man automatisch die falschen Werkzeuge.


Ich sehe das ein wenig anders.
Die USA haben die "Rebellen" in Afghanistan mit Waffen versorgt und sie ausgebildet, damit sie gegen die Sowjets kämpfen.
Als sich die Sowjets zurück gezogen haben, hätten die Amerikaner nun nachlegen und eine Infrastruktur in Afghanistan aufbauen können.
Haben sie aber nicht. Sie haben das Land und die menschen sich selbst überlassen, obwohl klar war, dass es erneut zu einem Bürgerkrieg kommen wird.
So ist das eben mit Supermächten -- sie schauen sich die Welt an und formen sie, wie sie sie brauchen. Den Amerikanern ging es nur darum, den Einflussbereich der Sowjets klein zu halten, was mit den Menschen passiert, war ihnen schlicht egal.

Das ist vollkommen korrekt & deckt sich mit meiner Auffassung.
Nur leg ich eben Wert darauf dass die Entstehung der Taliban im klaren Kontext gesehen wird und nicht einfach alles in einen Topf geschmissen wird. Dann kommt am Ende nämlich leider die vielgesagte aber falsche Behauptung auf, die USA hätten die Taliban gegründet oder ähnlicher Blödsinn.
Man hat sich mit ihnen arrangiert nachdem Sie an der Macht waren, das definitiv.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht ganz richtig.
Wenn man 50.000 Soldaten irgendwo hat und eine Aufstockung um 10.000 nix bringt, bedeutet das nicht dass es generell sinnlos wäre aufzustocken.
Problem: Für ein Land, so zerklüftet und mit so schwierigem Gelände wie Afghanistan bräuchte man locker 300.000 - 500.000 Soldaten. Und davon die Masse mit Rucksack, nicht mit Schreibtisch.

Das Land ist schlicht zu groß, du weißt nicht, wer mit wem da ins Bett geht und hast auch sonst keinen Plan von der Kultur.
Die Amerikaner können da 40 Jahre drin sitzen und kratzen nicht mal an der Oberfläche.
Keine Ahnung, was sich Trump davon verspricht.
Aber wenn man bedenkt, dass er vor der Wahl gesagt hat, dass er sich aus allen außenpolitischen Belangen raus halten will, mischt er sich in eine Menge außenpolitischer Belange ein.

Was Trump aktuell vorhat klingt ein wenig wie CT Plus (ironischerweise der Plan von Obamas Vizepräsident).
Das generelle Problem ist die Zielsetzung. Amerika redet immer davon Terroristen zu bekämpfen, dabei hat man in Afghanistan ein ganz anderes Szenario.
Wenn der Scope nicht stimmt dann benutzt man automatisch die falschen Werkzeuge.

Vermutlich sucht er jetzt nach Massenvernichtungswaffen. :ugly:

Das ist vollkommen korrekt & deckt sich mit meiner Auffassung.
Nur leg ich eben Wert darauf dass die Entstehung der Taliban im klaren Kontext gesehen wird und nicht einfach alles in einen Topf geschmissen wird. Dann kommt am Ende nämlich leider die vielgesagte aber falsche Behauptung auf, die USA hätten die Taliban gegründet oder ähnlicher Blödsinn.
Man hat sich mit ihnen arrangiert nachdem Sie an der Macht waren, das definitiv.

Ist genauso wie der Konflikt in Vietnam. Den gab es ja nicht erst seit die Amerikaner mitgemischt haben. Da waren die Franzosen schon schwer am Intervenieren.

Und der Korea Konflikt ist ja darauf zurück zu führen, dass die UN die Sowjets und die USA "beauftragt" haben, das von Japan besetze Land in die Unabhängigkeit zu führen.
Ergo wurde das Land geteilt -- wie Deutschland damals auch.
Nur dass der Norden 2 Jahre später den Süden angegriffen hat.
 
Also ich habe noch nie gehört, dass jemand gesagt hat, dass die USA die Taliban gegründet haben. Meisten war die Rede von der Al Qaida. Talib bedeutet Schüler, es sind Koranschüler, die gegen die Modernisierung des Landes und für die Etablierung der Scharia im Land sind. Denn nach ihrem Sieg im Bürgerkrieg in den 90er Jahren etablierten sie en System, dass man oft auch als Steinzeit-Islam bezeichnete. Musik, Fernsehen, Computer alles war verboten, Frauen mussten sich Vollverschleiern und durften nur auf die Staße in männlicher Begleitung, zudem wurde die Scharia eingeführt.
Wie ich schon sagte sehe ich keinen Grund Aufbauhilfe in Afghanistan zu leisten solange es dort keinen Sieger gibt. Der Sieger sollte, dann aber auch unsere Bedingungen akzeptieren um diese Hilfen zu bekommen. Wenn die weiter in der Steizeit leben wollen, dann soll es uns recht sein. Wenn sie aber in die Moderne wollen, sollten wir ihnen Helfen.
Ich komme selbst aus Russland und das Land ist überschwemmt mit Drogen aus Afghanistan. Diese Drogen töten im Land tausende von Menschen jährlich - die sind natürlich selber Schuld, dass sie sie nehmen und Mitleid habe ich mit ihnen nicht. Aber an der Stelle Russland würde ich den Menschen in Afghanistan 2 Optionen gegebe. Etweder der Moon kommt weg und sie bauen dort Getreide an oder das Dorf ist weg. Brutal - Ja,aber effektiv.
 
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