AzRa-eL
Lötkolbengott/-göttin
Weil die Frage aufgeworfen worde, wieso gegenüber Muslimen in Deutschland eine große Abneigung herrscht, natürlich mit der Implikation, dass die Muslime ausschließlich selber schuld daran sind, möchte ich gerne auf folgenden Artikel aufmerksam machen, aus welchem hervorgeht, dass Muslime und der Islam in den hiesigen Medien über Jahrzehnte hindurch als ein Feindbild konstruiert wurde.
www.bpb.de
Daher finde ich es auch naheliegend, dass sich bei dem Großteil der Bevölkerung, welcher sich nicht tiefgehend mit der Thematik befasst, eine eingeschränkte und selektive Sicht auf die Muslime und ihre Pluralität bilden konnte, was leider in starken Vorurteilen und Abneigungen mündet.
Kann dazu auch nur die Historikerin Yasemin Shooman (selber Jüdin) und ihr Buch empfehlen:
www.transcript-verlag.de
Die arbeitet hier sehr gut heraus, dass die Narrative gegen Muslime teilweise auch in ihrer Struktur der antisemitischen Narrative in den deutschen Medien in den 30er/40er Jahren verblüffend ähnelt. Platt ausgedrückt sind für den heutigen Neurechten die Muslime die "neuen Juden", denen man ständig unterstellt, dass sie die Gesellschaft zersetzen werden. Genau wie damals den Juden das unterstellt wurde.
Also exakt Karuuzos Narrative, denen er aus seinen rechten Kreisen und Kanälen 1zu1 entnommen zu haben scheint.
Rassismus und Repräsentation: das Islambild deutscher Medien im Nachrichtenjournalismus und im Film | Oray | bpb.de
Trotz der zunehmenden Bedeutung sozialer Medien sind es noch immer die traditionellen Medien, die bestimmen, wer öffentlich sichtbar ist und auf welche Weise. Das öffentliche Islambild wird seit Jahren von konflikthaften und alltagsfernen Erzählmuste
Daher finde ich es auch naheliegend, dass sich bei dem Großteil der Bevölkerung, welcher sich nicht tiefgehend mit der Thematik befasst, eine eingeschränkte und selektive Sicht auf die Muslime und ihre Pluralität bilden konnte, was leider in starken Vorurteilen und Abneigungen mündet.
Kann dazu auch nur die Historikerin Yasemin Shooman (selber Jüdin) und ihr Buch empfehlen:
»... weil ihre Kultur so ist«
Inwiefern lassen sich antimuslimische Diskurse als Ausdruck einer aktuellen Form des Rassismus verstehen? Diese Analyse dominanter antimuslimischer Topoi liefert Anhaltspunkte.
Die arbeitet hier sehr gut heraus, dass die Narrative gegen Muslime teilweise auch in ihrer Struktur der antisemitischen Narrative in den deutschen Medien in den 30er/40er Jahren verblüffend ähnelt. Platt ausgedrückt sind für den heutigen Neurechten die Muslime die "neuen Juden", denen man ständig unterstellt, dass sie die Gesellschaft zersetzen werden. Genau wie damals den Juden das unterstellt wurde.
Also exakt Karuuzos Narrative, denen er aus seinen rechten Kreisen und Kanälen 1zu1 entnommen zu haben scheint.
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