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Dazu müssten, darauf will seahawk hinweisen, zuerst die Gesetze geändert werden. Aktuell ist es in diesem Wirtschaftssystem völlig ok, dass Menschen mit einem Durchschnittseinkommen 37 Jahre arbeiten müssen, um im Alter mehr als Bürgergeld zu bekommen. Das ist so gewollt. Muss man halt mehr verdienen und mehr sparen. Dann hat man für des Alter etwas.Und wie soll das sonst gelingen?
Viele verwechseln Wirtschaftssysteme mit politischen Systemen. Z.B. Sozialismus zu fordern, kann wunderbar im Rahmen demokratischer Strukturen funktionieren. Könnte, wenn nicht, siehe Allende in Chile, der Weltpolizist jede andere Wirtschaftsform als hemmungslosen Kapitalismus unterbindet. Innerhalb der EU sind wir groß und stark genug. Da geht sowas. Da kann man sogar kommunistisches Zeugs wie Sozialversicherungen umsetzen. Zumindest ist das in US-amerikanischer Sichtweise kommunistisches Zeugs. Sehen wir ja zum Glück anders.Da braucht man schon echt na knall rosa gefärbte Brille wenn es um linksextreme Gewalt geht.
Und das sind ja auch die Themen, über die wir diskutieren. Mehr soziale Sicherheit, oder weniger. Die aktuelle Regierung baut soziale Systeme ab. Förderungen und Subventionen gibt es vor allem ans obere Ende. Eine nennenswerte Bafögerhöhung ist lange her.
Und noch einmal für Dich "Autonome" haben nicht mit "links" zu tun. Die schmeißt man gerne in einen Topf, um Linke zu diskreditieren. Oder nennenst Du Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe "Konservative"? Das sind grundsätzlich unterschiedliche Dinge. Autonone denken an Anarchie. Anachie ist nicht links. Das ist etwas anderes. Anarchie im wirtschaftlichen Sinn fordert der neue Präsident Argentiniens. Ist es darum ein Linker? Wohl kaum.
Aber alle diese Themen haben nichts mit unserer Regierung zu tun. Das sind alles stramme Neokapitalisten.
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