Sorry, aber über knapp 190 Milliarden € 2022 plus geplanten 217 Milliarden € 2023 kann man leider sprechen, ohne eben diese gigantischen Zahlen zu nennen.
Glücklicherweise sind derartige Zahlen für Staaten
absolut irrelevant. Deutsches BIP betrug 2022 4
Billionen €. Bei derartigen Größenordnungen steigt nunmal die Fähigkeit jedes Bürgers, das irgendwie ins Verhältnis zu setzen, komplett aus.
Deutsche Schuldenquote beträgt aktuell ~67%. Um das Einzuordnen: China 77%, USA 122%, Japan knackige 260%.
Will sagen: Deutschland hat sich 2009 in einen Eimer mit Beton gestellt, und wundert sich jetzt, wieso es aus dem brennenden Haus nicht rauskommt.
Einfach mal
mehr Schulden aufnehmen, und dieses Geld dann in der Gesellschaft verteilen, gerne auch mit der Gießkanne.
aber sie ist auf alle Fälle nichts gutes. Sondern eine Einschränkung künftiger Regierungen und Generationen.
Naja, man kann zukünfttigen Generationen ein funktionierendes Land mit gut laufender Wirtschaft hinterlassen, dann sind die Schulden irrelevant, da sie ja bedient werden können.
Hinterlässt man ihnen aber nichts außer Scherben, wirds schwieriger.
Und die Verschuldung des Bundes ist im gleichen Zeitraum in einem Maß explodiert, dass eigentlich alle Handlungsspielräume für die nächsten Jahrzehnte (!) ausgeschöpft sind.
Basierend auf welcher Einschätzung? Deiner?
Dem halte ich entgegen: Meine Einschätzung, und die lautet: Wir haben noch einiges an Spielraum. So bis ~100% Staatsverschuldung, und dann mal schauen was die Arbeitslosenquote so macht.
Außerdem in der Rückkoppelung durch Inflation eine saubere Enteignung der unteren Mittelschicht, die zwar ein paar Euro besitzt, aber nicht genug, um einen großen Anteil davon in Sachwerten anzulegen.
Auch hier: Gerne einfach die Unter- und Mittelschicht unterstützen durch Staatsschulden.