Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Die meisten sind halt nur noch faule Schwe*ne...oder die antiautoritäre Erziehung, oder wie der Quatsch heißt.
Das Schulsystem war ja schon immer nicht cool, aber wir hatten sa noch deurlich weniger "Mitspracherecht".
Was ist das denn für ein Unsinn?
Die Studenten von heute sind zielstrebig und offen für Diversität.
Ich kenne auch jemand, der bei der letzten Generation mitmacht (Eine Kommilitonin meiner Tochter) und die sind inzwischen echt verzweifelt, da Fridays for future ja nichts geändert hat und die jetzt Angst um ihre Zukunft hat, weil der Politik alles egal ist.
 
Verschlechtert sich das Pisa Rating nicht seit Jahren in Deutschland ständig?
Warum ist Deutschland in den sechzigern aus dem Pisa-Verbund ausgetreten? Weil unsere Ergebnisse katastrophal waren und man damals so schlau war, zu erkennen, dass diese Test rein gar nichts aussagen. Ich wäre in der Grundschule auch schallend durchgefallen. Na und? Das interesiert alles nicht. Wesentliche Teil der Schulbildung werden nicht abgefragt, insbesondere soziale Eigenschaften. Niemand braucht heute Einzelkämpfer. In unserer hochkomplexen Zeit ist das Zusammenarbeiten viel wichtiger als herausragende Eizerlleistung.

Dazu sind einige der Aufgaben fragwürdig undf "Küchenmatrhematik". Insbesondere jene zur Mustererkennung. Es gibt keine Beweise dafür, dass die Antworten im unendlichen noch gelten. Da gibt es auf ScienceBlogs einen guten Artikel zu.

Gerade der Generation der Boomer fiel im Pisatest gnadenlos durch? Und, wir haben gute Dinge gemacht, verdammt gute Dinge.
 
Ich wäre in der Grundschule auch schallend durchgefallen. Na und? Das interesiert alles nicht.
Geht es nicht hauptsächlich um weiterführende Schulen?

In der Grundschule, was ja noch sehr simpel ist, fallen wohl die Wenigsten durch.
Es sei denn sie haben Einschränkungen wie Legasthenie oder Dyskalkulie.

In der Grundschule hatte ich in Mathematik immer 1 bis 2.
Auf der weiterführenden Schule eine 3-4.
Weil das immer schwieriger geworden ist.
 
Geht es nicht hauptsächlich um weiterführende Schulen?
Zumindest der Fokus der Kritik geht dieses Jahr in die weiterführenden Schulen. Die Kritik, dass immer mehr Grundschüler nicht flüssig lesen und vorlesen können, steht auch im Raum. Ein Nachteil ist der Rassismus in Mathematik, weil perfekte Deutschkenntnis gebraucht werden. Was z.B. ist der Giebel eines Hauses, wie ich es gerade in der Aufgabe einer Nachhilfeschülerin las? Und wie genau ist er definiert? Wenn man das als Punkt definiert, wird es schwer für Menschen mit begrenztem Wortschatz. Dass der Giebel, redet man mit Handwerkern, eben nicht die Spitze vom Dach, sondern die höchste Fläche unter dem Dach, ist vioelöen Lehrern wieder nicht bekannt. Gemeint war der First, und schon ist die Aufgabe uneindeutig und nicht lösbar. Das sind viele alle Textaufgaben, die Lehrer verfassen.

Nichtsdestotrotz ist mehr Geld für Bildung absolut rudimentär.
 
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Nichtsdestotrotz ist mehr Geld für Bildung absolut rudimentär.
Wichtig ist, dass Grundschüler Deutsche kennen. Wenn du dort versagst, wars das mit der weiterführende Schule und das Kind hat am ende gar nichts.
Unseres ukrainisches Pflegekind bekommt von uns Nachhilfe in Deutsch und das Mädchen ist sehr fleißig und lernt echt schnell. Ich könnte ukrainisch sicher nicht so schnell lernen.
In der Schule wird aber keine Rücksicht darauf genommen. Viele Flüchtlingskinder lernen Deutsch nur unzureichend.
 
Das ist Giebel, redet man mit Handwerkern, eben nicvht die Spitze vom Dach, sondern der höchste Punkt unter dem Dach. Und schon ist die Aufgabe uneindeutig. Das sind eigentlich fast alle Textaufgaben, diue Lehrer verfassen.

Schrecklich, es wird von Menschen verlangt, die eine Sprache sprechen, sich einen entsprechend breiten Wortschatz zuzulegen.

Na das geht ja gar nicht, also bitte den Wortschatz möglichst stark verarmen!

Man könnte ja alternativ, auch einfach mal nachfragen, in entsprechenden Situationen, wenn einem ein Begriff bzgl. seiner Bedeutung nicht geläufig ist (was immer vorkommen kann, selbst bei den gebildetsten Personen), neeeeiinnnn, das wäre ja zu einfach....
 
Unseres ukrainisches Pflegekind bekommt von uns Nachhilfe in Deutsch und das Mädchen ist sehr fleißig und lernt echt schnell. Ich könnte ukrainisch sicher nicht so schnell lernen.
In der Schule wird aber keine Rücksicht darauf genommen. Viele Flüchtlingskinder lernen Deutsch nur unzureichend.
Von meinen Sohn die Freundin ist Äthopierin. Die ist seit 7 Jahren erst in Deutschland spricht perfekt Deutsch. Und hat ihren Schulabschluß gemacht bzw geht jetzt noch auf eine Berufsfachschule. Im sozialen Bereich und macht noch einen besseren Abschluß (Fachabi).

Ich kenne auch einen Vietnamesen welcher in 5 Jahren fließend Deutsch gelernt hat.

Aber stimmt schon. Es gibt auch viele Imigrantenkinder welche schon in der Grundschule Probleme mit der Landessprache haben. Wenn sie aus Familien kommen wo kaum Deutsch gesprochen wird.
Oder auch nicht im Kindergarten waren.
 
95% was man an Schulmathematik lernt braucht man später nicht mehr.
Kommt auch drauf an was und ob man danach studiert. Oder in welchen Berufen man arbeitet.
Eine Friseurin braucht jedenfalls kein Algebra um klar zu kommen.
Ein Klempner auch nicht.
Na den Klemptner wöllte ich nicht Zuhause haben...die Pömpeln nicht nur Schei*häuser frei...
Mathe brauchste oft. Ohne Tabellenbuch und Taschenrechner könnte ich nichtmal mehr als Mechaniker arbeiten...

Was ist das denn für ein Unsinn?
Die Studenten von heute sind zielstrebig und offen für Diversität.
Ich kenne auch jemand, der bei der letzten Generation mitmacht (Eine Kommilitonin meiner Tochter) und die sind inzwischen echt verzweifelt, da Fridays for future ja nichts geändert hat und die jetzt Angst um ihre Zukunft hat, weil der Politik alles egal ist.
Lernen und besser machen, statt den Leuten aufn Sack zu gehen...was Menschen nämlich sehr gut können...auf Stur schalten.
 
Wichtig ist, dass Grundschüler Deutsche kennen.
Richtig, und genau das ist der strukturelle Rassismus. "Der Deutsche" schottet sich in wieten Teilen ab und lässt "die Ausländer" nicht in den Freundeskreis. Einzelfälle bestätigen die Regel. Und dann sagt derselbe Deutsche, "die Ausländer" integrieren sich nicht. Nein, weite Teile unserer Bevölkerung integriert keine Fremden, oder nicht alle Fremden, denn Franzosen oder Dänen haben weniger das Problem als Portugiesen, Spanier, Italiener, Griechen oder Türken.

Das ist schwer durch eine Regierung zu durchbrechen, weil es in das persönliche Verhalten geht. Es gibt aber Politiker, die Fördern diese virtuellen Grenzen massiv.
Ich kenne auch einen Vietnamesen welcher in 5 Jahren fließend Deutsch gelernt hat.
Und ich kenne einen Briten, der nach 35 Jahren im Land immer noch kein Flugticket selber bestellen kann. Menschen sind unterschiedlich. Einige lernen Sprachen schnell, andere nie wirklich gut. Ich z.B. habe mit Sprachen auch so meine Probleme, vor allem mit dem Deutschen, sobald es ums Schreiben geht.Und auch das kann eine Regierung nicht ändern. Bestimmte Fähigkeiten sind schwer zu verändern.
 
Na den Klemptner wöllte ich nicht Zuhause haben...die Pömpeln nicht nur Schei*häuser frei...
Mathe brauchste oft. Ohne Tabellenbuch und Taschenrechner könnte ich nichtmal mehr als Mechaniker arbeiten...
Das sind ein paar Formeln raussuchen und umstellen.

Aber richtig Algebra und Funktionen berechnen usw ist nochmal was anderes.
Oder viele Sachen die man in Geometrie gelernt hat? Wer braucht das denn?
 
Von meinen Sohn die Freundin ist Äthopierin. Die ist seit 7 Jahren erst in Deutschland spricht perfekt Deutsch. Und hat ihren Schulabschluß gemacht bzw geht jetzt noch auf eine Berufsfachschule. Im sozialen Bereich und macht noch einen besseren Abschluß (Fachabi).

Ich kenne auch einen Vietnamesen welcher in 5 Jahren fließend Deutsch gelernt hat.

Ich hatte zu meiner Schulzeit, von der 7 bis zur 10 Klasse, eine albanische Kosovarin in der Parallelklasse, die war da gerade einmal 3 1/2 Jahre in Deutschland und sprach nahezu akzentfrei Deutsch und sogar auf einem besseren Niveau als vermutlich eine ganze Menge Muttersprachler.

Möglich ist alles, wenn möchte und auch etwas sprachbegabt ist.

Aber selbst wenn man nicht der sprachbegabteste Mensch ist, kann man eine Sprache lernen, solange man das halt auch wirklich möchte, dauert dann halt nur etwas länger, bis es sitzt.

*edit*
Das Problem ist wohl oft nur ehr das eine Menge Menschen hier nicht wirklich Energie darauf verschwenden möchten Deutsch auf einem soliden Niveau zu lernen. Oft sicherlich weil Sprache lernen für viele Menschen halt ein unangenehmes / anstrengendes Thema ist, also wird sich lieber irgendwie durchgemogelt...

Nur so kann Gesellschaft aber halt nicht funktionieren und so kann auch Bildung nicht funktionieren, wenn keine (ausreichende) gemeinsame Sprachbasis da ist.
 
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Richtig, und genau das ist der strukturelle Rassismus. "Der Deutsche" schottet sich in wieten Teilen ab und lässt "die Ausländer" nicht in den Freundeskreis. Einzelfälle bestätigen die Regel. Und dann sagt derselbe Deutsche, "die Ausländer" integrieren sich nicht. Nein, weite Teile unserer Bevölkerung integriert keine Fremden, oder nicht alle Fremden, denn Franzosen oder Dänen haben weniger das Problem als Portugiesen, Spanier, Italiener, Griechen oder Türken.
Es gibt auch viele die unter sich seinen wollen. Im eigenen Kulturkreis.
Ein Problem sind auch Stadtbezirke wo nur Migranten wohnen.
Die müßten besser durchmischt sein.
 
Es gibt auch viele die unter sich seinen wollen. Im eigenen Kulturkreis.
Habe ich noch nicht erlebt.
Ein Problem sind auch Stadtbezirke wo nur Migranten wohnen.
Teil des strukturellen Rassismus, weil man bestimmten Gruppen völlig verwahrloste Objekte gibt, in die kein Deutscher einziehen würde.
Die müßten besser durchmischt sein.
Sag das dem deutschen Vorstadtspießbürger. Da gibt es z.B. Klagen, wenn ausländische Kinder in den Kindergarten wollen. Weil es ja das eigene "Ersteklasseichbinamwichtihstenkind" negativ beeinflussen könnte.

Aber richtig, Wohnungsbauprogramme könnten helfen.
 
Es gibt auch viele die unter sich seinen wollen. Im eigenen Kulturkreis.
Ein Problem sind auch Stadtbezirke wo nur Migranten wohnen.
Die müßten besser durchmischt sein.
Nur ist das unrealistisch, das du das besser durchmischt bekommst, weil du niemanden zwingen kannst irgendwo hinzuziehen. ;)

Was du aber machen kannst ist die Leute durch Auflagen und Gesetze zum Sprache lernen zu "bewegen", also das Gegenteil von dem was gemacht wird, das Sprachniveau, u.a. für die Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft, immer weiter aufzuweichen.

Habe ich noch nicht erlebt.
Sehe ich regelmäßig in einigen der Berliner Bezirke auf die Spitze getrieben und in verschiendenen Berliner Restaurants, die kein deutschsprachiges Personal mehr haben / einstellen. :schief:
 
Nur ist das unrealistisch, das du das besser durchmischt bekommst, weil du niemanden zwingen kannst irgendwo hinzuziehen. ;)
Wenn die Wohngegend attraktiver ist und welche dringend Wohnungen suchen warum nicht?

Habe ich noch nicht erlebt.
Hier erlebt habe ich das auch nicht ganz so schlimm.
Weil hier mehr durchmischt ist.
Aber gerade in Großstädten gibt es gewissen Bezirke und Paralellgesellschaften.
Da wird auch kaum Deutsch gesprochen. Weil sie alles da haben.
Eigene Lebensmittelgeschäfte, Friseure, Restaurants, usw.
 
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In der Schule wird aber keine Rücksicht darauf genommen.
Ich weiß nicht, wie es in anderen Bundesländern aussieht, aber in NRW, wo der Migrantenanteil auch exorbitant hoch ist, gibt es in Grundschulen im 1. Schuljahr Differenzierungsstunden mit extra dafür geschaffenen Stellen; Sozialpädagogik in der Schuleingangsphase. Dort versucht man viel aufzufangen, was Herkunftsfamilie nicht leisten konnte. Zudem haben wir auch ein Problem mit Kita-Plätzen, wo im Idealfall für viele Migrantenkinder sprachliche Sozialisierung erfolgreich verläuft. Gehöre selber zu ihnen. Nun ist es aber mittlerweile so, dass selbst wenn du einen Kitaplatz für dein Kind hast, diese ständig schließen müssen aufgrund von massivem Fachkräftemangel und hohem Krankheitsstand. Das macht die ganze Sache nicht leichter.

Zudem gibt es hier in vielen weiterführenden Schulen Auffang- und Integrationsklassen für Migrantenkinder ohne Sprachkenntnisse. Das Problem ist nur, dass wir nicht mehr hinterherkommen aufgrund des mehrmals gepredigten Fachkräftemangels.

Meine Meinung dazu: Es muss sich grundlegend was in der Struktur ändern, indem endlich mal Anreize geschaffen werden, in Form von guten finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen, sodass junge Menschen sich beruflich gerne zur Branche Soziale/Schule orientieren. So wie es gerade läuft ist einfach nur desaströs. Stetige Überforderung und schlechte Gehälter sind auf Dauer von keinem Menschen zu verlangen, oder gar möglich auszuhalten, was gerade jedoch auf weitem Feld geschieht. Was wiederum zur fatalen Folge führt, dass dringend benötigte fähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zum Burnout verschleißen, oder vorher noch aussteigen, weil sie ihre Gesundheit verständlicherweise vorziehen.
 
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Ich weiß nicht, wie es in anderen Bundesländern aussieht, aber in NRW, wo der Migrantenanteil auch exorbitant hoch ist, gibt es in Grundschulen im 1. Schuljahr Differenzierungsstunden mit extra dafür geschaffenen Stellen; Sozialpädagogik in der Schuleingangsphase. Dort versucht man viel aufzufangen, was Herkunftsfamilie nicht leisten konnte. Zudem haben wir auch ein Problem mit Kita-Plätzen, wo im Idealfall für viele Migrantenkinder sprachliche Sozialisierung erfolgreich verläuft. Gehöre selber zu ihnen. Nun ist es aber mittlerweile so, dass selbst wenn du einen Kitaplatz für dein Kind hast, diese ständig schließen müssen aufgrund von massivem Fachkräftemangel und hohem Krankheitsstand. Das macht die ganze Sache nicht leichter.

Zudem gibt es hier in vielen weiterführenden Schulen Auffang- und Integrationsklassen für Migrantenkinder ohne Sprachkenntnisse. Das Problem ist nur, dass wir nicht mehr hinterherkommen aufgrund des mehrmals gepredigten Fachkräftemangels.

Meine Meinung dazu: Es muss sich grundlegend was in der Struktur ändern, indem endlich mal Anreize geschaffen werden, in Form von guten finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen, sodass junge Menschen sich beruflich gerne zur Branche Soziale/Schule orientieren. So wie es gerade läuft ist einfach nur desaströs. Stetige Überforderung und schlechte Gehälter sind auf Dauer von keinem Menschen zu verlangen, oder gar möglich auszuhalten, was gerade jedoch auf weitem Feld geschieht. Was wiederum zur fatalen Folge führt, dass dringend benötigte fähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zum Burnout verschleißen, oder vorher noch aussteigen, weil sie ihre Gesundheit verständlicherweise vorziehen.
Ja der Staat hat viel versäumt und falsche Prioritäten gesetzt.
Besonders im Bildungs - und Gesundheitssystem.
 
Von meinen Sohn die Freundin ist Äthopierin. Die ist seit 7 Jahren erst in Deutschland spricht perfekt Deutsch. Und hat ihren Schulabschluß gemacht bzw geht jetzt noch auf eine Berufsfachschule. Im sozialen Bereich und macht noch einen besseren Abschluß (Fachabi).
Das kenne ich von chinesischen Kindern, die haben Deutsch in weniger als ein Jahr gelernt
Ich kenne auch einen Vietnamesen welcher in 5 Jahren fließend Deutsch gelernt hat.
Das sind dann auch die, die wirklich wollen und das ist eine gute Einstellung.
Aber stimmt schon. Es gibt auch viele Imigrantenkinder welche schon in der Grundschule Probleme mit der Landessprache haben. Wenn sie aus Familien kommen wo kaum Deutsch gesprochen wird.
Oder auch nicht im Kindergarten waren.
Es reicht nicht, dass du ein gesetzlich recht auf einen Kindergartenplatz hast, wenn es den faktisch nicht gibt, weils kein Personal gibt. Hier musss deutlich mehr getan aber leider stopft die Politik das Geld lieber in die Ärsche von klimazerstörenden Unternehmen und Leuten, die das Geld eigentlich nicht benötigen.

Richtig, und genau das ist der strukturelle Rassismus. "Der Deutsche" schottet sich in wieten Teilen ab und lässt "die Ausländer" nicht in den Freundeskreis. Einzelfälle bestätigen die Regel. Und dann sagt derselbe Deutsche, "die Ausländer" integrieren sich nicht.
Ich finde das zu pauschal gesagt.
Ich kenne das von meinen Kindern, als die noch zur Schule gingen. Da kamen auch immer Kinder aus Migrantenfamilien vorbei oder man traf sich irgendwo und Solidarität gab es auch. Wir haben die Klassenfahrt auch für die Kinder mit bezahlt, deren Eltern sich das nicht leiten konnten, damit die Kinder nicht außen vor sind.
Klar gibt es Rassismus, aber das ist nur ein kleiner Teil.
Nein, weite Teile unserer Bevölkerung integriert keine Fremden, oder nicht alle Fremden, denn Franzosen oder Dänen haben weniger das Problem als Portugiesen, Spanier, Italiener, Griechen oder Türken.
Ich hatte jahrelang portugiesische Mieter. Sehr nette Leute, natürlich südländischer Typ aber konnten gut deutsch und haben keine rechtsradikale Parolen gebrüllt.
ich z.B. habe mit Sprachen auch so meine Probleme, vor allem mit dem Deutschen, sobald es ums Schreiben geht.Und auch das kann eine Regierung nicht ändern. Bestimmte Fähigkeiten sind schwer zu verändern.
Es ist kein Zeichen von Schwäche sich helfen zu lassen. Trau dich. ;)
Aber selbst wenn man nicht der sprachbegabteste Mensch ist, kann man eine Sprache lernen, solange man das halt auch wirklich möchte, dauert dann halt nur etwas länger, bis es sitzt.
Die Frage ist ja, ob sie auch wollen?
Wenn ich diverse Demos, wie in Essen anschaue, habe ich meine Zweifel, ob sich wirklich alle integrieren wollen.
Und die, die offensichtlich nicht wollen, können auch gerne wieder gehen.
*edit*
Das Problem ist wohl oft nur ehr das eine Menge Menschen hier nicht wirklich Energie darauf verschwenden möchten Deutsch auf einem soliden Niveau zu lernen. Oft sicherlich weil Sprache lernen für viele Menschen halt ein unangenehmes / anstrengendes Thema ist, also wird sich lieber irgendwie durchgemogelt...
Es gibt auch genug deutsche Analphabeten. Denen muss man helfen, Kurse anbieten oder sowas. Es gibt ja viele Gründe, wieso jemand nicht gut Deutsch lesen oder scheiben kann.
Nur so kann Gesellschaft aber halt nicht funktionieren und so kann auch Bildung nicht funktionieren, wenn keine (ausreichende) gemeinsame Sprachbasis da ist.
Da muss der Staat ran und diese Basis legen aber wie immer wird dort weiterhin gespart.
Es gibt auch viele die unter sich seinen wollen. Im eigenen Kulturkreis.
Ein Problem sind auch Stadtbezirke wo nur Migranten wohnen.
Die müßten besser durchmischt sein.
So wie in Dänemark.
Das Problem ist, dass Blankenese keine Migranten will und weite Teile Ostdeutschlands auch nicht.
Wohin willst du sie also Zwangsumsiedeln?
Sag das dem deutschen Vorstadtspießbürger. Da gibt es z.B. Klagen, wenn ausländische Kinder in den Kindergarten wollen. Weil es ja das eigene "Ersteklasseichbinamwichtihstenkind" negativ beeinflussen könnte.
Gelesen hab ich sowas auch schon, aber noch nie erlebt.
Ich hoffe ja, dass irgendwann mal ein Kindergarten ein Altenheim verklagt, weil die Kinder durch die Anwesenheit älterer Menschen traumatisiert werden. :ugly:
 
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Das Problem ist, dass Blankenese keine Migranten will und weite Teile Ostdeutschlands auch nicht.
Wohin willst du sie also Zwangsumsiedeln?
Wenn man neuen attraktiven Wohnraum schafft sollte das auch funktionieren.
Oder älteren dementsprechend sanieren.
Nur muß der Staat dann auch genug Geld in die Hand nehmen.
 
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