Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ja. das mag schon sein, aber es stimmt inhaltlich nicht. Clans leben nach eigenen Gesetzen, da gehe ich mit. Aber nach Scharia ist faktisch falsch, da auch ein religiöser Muslim, der betet, fastet, spendet, ehrlich ist, Steuern zahlt, auch nach der Scharia lebt. Scharia bedeutet nichts anderes als die Regeln und Gesetze des Islams. Das hat eine individuelle Ebene, als auch eine juristische Ebene und auf beiden Ebenen werden Prostitution, Drogenhandel, und sonstige Kriminalität strengstens untersagt. Witzigerweise könnte man sogar behaupten, dass der deutschen Gesetzgebung etwas Scharia sogar gut tun würde, denn in einem Staat nach Scharia würde man Clankriminalität ziemlich drakonisch bestrafen...
Ich würde die Scharia nicht mit unserem Rechtssystem gleichsetzen. Die Scharia ist ein sehr dezentrales "Rechtssystem", das stark durch persönliche Gründe beeinflusst wird. Qualitativ ist die Scharia einfach ganz weit davon entfernt, ein Rechtssystem wie das unsere zu sein.
 
Die Scharia wird auch unterschiedlich ausgelegt. U.a. in Saudi-Arabien.
Wo mit Brutalität gegen Gesetzesbrecher vorgegangen wird.
Dieben werden die Hände abgehackt usw.
 
Ich würde die Scharia nicht mit unserem Rechtssystem gleichsetzen. Die Scharia ist ein sehr dezentrales "Rechtssystem", das stark durch persönliche Gründe beeinflusst wird. Qualitativ ist die Scharia einfach ganz weit davon entfernt, ein Rechtssystem wie das unsere zu sein.
Ich habe u.a. Islamwissenschaften studiert und kann dir daher mit großer Gewissheit sagen, dass das nicht stimmt. Die Scharia orientiert sich an den zwei primären theologischen Quellen im Islam, den Qur'an und den Aussprüchen des Propheten Muhammed, darüber hinaus gibt es noch den sogenannten Idschtihad - der Deutungsraum. Diesen Deutungsraum dürfen nur Leute (sogenannte Mudschtahid) begehen, die ein tiefes juristisches Verständnis über die Primärquellen haben, da rechtskräftige Urteile nicht den Primärquellen widersprechen dürfen. Meistens läuft so etwas in einem Komitee ab, welches stets auch als Korrektiv fungiert. Da ist definitiv kein Platz für persönliche Gründe und Clankriminalität davon gesteuert zu meinen, grenzt in dem Kontext leider schon an Lächerlichkeit.
 
Ich habe u.a. Islamwissenschaften studiert und kann dir daher mit großer Gewissheit sagen, dass das nicht stimmt. Die Scharia orientiert sich an den zwei primären theologischen Quellen im Islam, den Qur'an und den Aussprüchen des Propheten Muhammed, darüber hinaus gibt es noch den sogenannten Idschtihad - der Deutungsraum. Diesen Deutungsraum dürfen nur Leute (sogenannte Mudschtahid) begehen, die ein tiefes juristisches Verständnis über die Primärquellen haben, da rechtskräftige Urteile nicht den Primärquellen widersprechen dürfen. Meistens läuft so etwas in einem Komitee ab, welches stets auch als Korrektiv fungiert. Da ist definitiv kein Platz für persönliche Gründe und Clankriminalität davon gesteuert zu meinen, grenzt in dem Kontext leider schon an Lächerlichkeit.
Aber das die Scharia auch von Fanatikern und Extremisten mißbraucht wird stimmt ja, oder?
 
Die Scharia wird auch unterschiedlich ausgelegt. U.a. in Saudi-Arabien.
Das stimmt auch. In über 1400 Jahren islamische Herrschaftsregiments im gesamten Orient gab es stets verschiedene Ausrichtungen. So war die Herrschaft in Andalusien, nicht zu vergleichen mit den Fatimiden, und selbst die Osmanen hatten verschiedene Ausprägungen, je nach Sultan und Großmufti. Also ja, ganz so simpel - wie das meiste auf der Welt eigentlich - ist es also nicht. Daher gibt es auch nicht "Die Scharia" als eindimensionale Konstante.
Aber das die Scharia auch von Fanatikern und Extremisten mißbraucht wird stimmt ja, oder?
Natürlich. Laien schlussfolgern, dass sie wohl dem wahren Islam folgen. Theologen, die belehrt sind, schreiben seit Jahrzehnten schon Streitschriften gegen Al Qaida, IS, Hamas, Muslimbrüderschaft etc. pp. und widerlegen ihre extremen Ansichten, indem sie theologische Beweise vorlegen.
 
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Ich habe u.a. Islamwissenschaften studiert und kann dir daher mit großer Gewissheit sagen, dass das nicht stimmt. Die Scharia orientiert sich an den zwei primären theologischen Quellen im Islam, den Qur'an und den Aussprüchen des Propheten Muhammed, darüber hinaus gibt es noch den sogenannten Idschtihad - der Deutungsraum. Diesen Deutungsraum dürfen nur Leute (sogenannte Mudschtahid) begehen, die ein tiefes juristisches Verständnis über die Primärquellen haben, da rechtskräftige Urteile nicht den Primärquellen widersprechen dürfen. Meistens läuft so etwas in einem Komitee ab, welches stets auch als Korrektiv fungiert. Da ist definitiv kein Platz für persönliche Gründe und Clankriminalität davon gesteuert zu meinen, grenzt in dem Kontext leider schon an Lächerlichkeit.
Wenn du da mehr Expertise hast und das besser beurteilen kannst, ist das gut. Aus den - ans Bildungsbürgertum - gerichteten Medien bekommt man durch Dokumentationen o.ä. eher mit, dass das islamische Recht auch stark durch Rechtsgutachten, die - ähnlich wie Rechtsgutachten bei uns - stark von den Bedürfnissen des jeweiligen Auftraggebers beeinflusst werden. Wenn du hierzu mehr schreiben kannst, dann bitte gern.
 
Wenn du da mehr Expertise hast und das besser beurteilen kannst, ist das gut. Aus den - ans Bildungsbürgertum - gerichteten Medien bekommt man durch Dokumentationen o.ä. eher mit, dass das islamische Recht auch stark durch Rechtsgutachten, die - ähnlich wie Rechtsgutachten bei uns - stark von den Bedürfnissen des jeweiligen Auftraggebers beeinflusst werden. Wenn du hierzu mehr schreiben kannst, dann bitte gern.
Na ja, ich denke, dass das was allgemein mit Menschen zu tun hat und wirklich niemand unfehlbar ist. Jedes
Rechtssystem kann zu den eigenen Gunsten ausgenutzt werden und gerade die Scharia in einer nicht organisierten Umgebung ohne staatlicher Führung, kann natürlich ausgenutzt werden von örtlichen Authoritäten.

Davon ist aber nun niemand frei. Selbst die hochgelobte Demokratie wird ja mancherorts durch Lobbyarbeit und anderen Dingen ausgenutzt.
 
Wenn 80+% das Thema Migration als Problem sehen, dann reicht es nicht etwas von multi-kulti zu faseln
Ohne die Afd hätten wir dieses Therma längst sachlich lösen können. Solange aber Faschisten schreien "absaufen lassen" oder Menschen an Grenzen erschießen wollen, muss man sich bedingungslos hinter die Flüchtlinge stellen.

Die AfD ist das Problem, nicht die Lösung.

Querdenker/Pegida: Widerstand gegen Polizei - böse
letzte Generation / Hambi-Aktivisten: Widerstand gegen Polizei - okay
Du willst jetzt nicht ernsthaft den Versuch, den Reichstag zu stürmen mit am boden festgeklebten Menschen vergleichen? Und dann schau Dir die Strafen an, die es gibt. Es wird mit absoluter und völlig unangemesser Härte gegen Menschen vorgegangen, die Passivität beim Thema Klimawandel anmahnen, die Pegida daggen wurde mit Samtanschuhen angefasst. Die Einstufung der Letzten Generation als kriminelle Vereinigung ist doch ein Witz ohne gleichen.

Und dann meinste Du, gegen die letzte Generation wird nichts gemacht? Du hast nichts verstanden, aber so gar nichts.
 
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Ich glaube nicht, dass 20+% der Bevölkerung Faschos sind. Ich glaube aber, dass große Teile der Bevölkerung sich nicht mehr von der Politik beachtet fühlen. Und wenn man die AfD verbietet, wer kommt als nächstes? Freie Bürger, CSU dann CDU oder erst die FDP?

Was wir brauchen ist wieder Respekt vor anderen Meinungen und man muss Probleme offen ansprechen, alle Probleme egal ob sie zur eigenen Ideologie passen oder nicht. Wir haben Probleme mit Migration und Integration und nicht alle Probleme liegen an den Biodeutschen. Wir haben Probleme mit Energiewende und Klimawandel, aber Förderprogramme für Solardächer, Ladestationen helfen der Arbeiterin*dem Arbeiter in ihrer*seiner Mietwohnung halt wenig. Frau Doktor hingegen, kriegt für ihr Haus schön Kohle vom Staat.

Wenn Wagenknecht ihre Partei gründet und es halbwegs organisiert kriegt, werden wir auch am linken Rand einen Zuwachs sehen, teilweise wahrscheinlich direkt von der AfD.
Ob das alles Faschos sind spielt keine Rolle. Es wählen so viele Menschen eine Partei voller Faschos, Rassisten und Menschenfeinden. Damit machen die sich mitschuldig eine menschenverachtende und demokratiegefährdende Ideologie zu fördern!
Über Meinungen können wir sprechen, wenn die Demokratie ungefährdet ist. Ist sie aber gefährdet, müssen wir sie schützen.

Hier ist wirklich der Diskurs verschoben. Eine AfD an der Macht wird nämlich sehr sicher sehr schnell dafür sorgen das wir nicht mehr über andere Meinungen sprechen! Warum also sollte ich das tolerieren? Nein! Demokratie muss wehrhaft sein. Die AfD gehört verboten und somit von der Macht ausgesperrt. Danach unterhalten wir uns dann über Meinungen.
 
... Eine AfD an der Macht wird nämlich sehr sicher sehr schnell dafür sorgen das wir nicht mehr über andere Meinungen sprechen! ...
Genau, Kritik ist unerwünscht und wird verboten. Das versucht die AfD jetzt schon auf unterster Ebene


Wir reden hier zwar über die aktuelle Regierung, unnd da gehört die AfD zum Glück so gar nicht dazu, ihre unerträglichen Aussagen prägen aber unsere Politik merklich und dagegen würde ich anders vorgehen. Man muss sich die Zeit nehmen, Dinge zu erklären. Wie wichtig z.B. ein Asylrecht ist, bemerkte Frau Weigel doch mit ihrer Flucht nach Mallorca.
 
Genau, Kritik ist unerwünscht und wird verboten. Das versucht die AfD jetzt schon auf unterster Ebene


Wir reden hier zwar über die aktuelle Regierung, unnd da gehört die AfD zum Glück so gar nicht dazu, ihre unerträglichen Aussagen prägen aber unsere Politik merklich und dagegen würde ich anders vorgehen. Man muss sich die Zeit nehmen, Dinge zu erklären. Wie wichtig z.B. ein Asylrecht ist, bemerkte Frau Weigel doch mit ihrer Flucht nach Malorca.
Ganz genauso ist es!
Dieses "wir treiben sie vor uns her" (alleine diese unsägliche Wortwahl schon) sorgt für völlig schräges verhalten der Politik. Und statt Dinge durchdacht und vernünftig analysiert anzugehen, fangen Politiker an populistische Lösungen zu wählen und orientieren ihre Politik mit Blick auf die AfD. Das kann nur schief gehen. Der Einfluss dieser Partei ist zutiefst negativ und auch das ist ein Grund für das Verbot.
 
... Und statt Dinge durchdacht und vernünftig analysiert anzugehen, fangen Politiker an populistische Lösungen zu wählen und orientieren ihre Politik mit Blick auf die AfD. Das kann nur schief gehen. ...
Ja und nein. Wir erleben genau, welche Politiker sich dieser dumpfen Art hingeben. Merz z.B. mutiert zum Oberpopulisten. Das man kann auch positiv sehen, gibt es die Option für Alternativen. Ministerpräsident Günther z.B. geht ganz anders vor und zeigt konstruktive Wege. Und wenn merz verhindert wird, ist es für alle ein Gewinn.

Das Problem ist nur, dass zuviele Menschen völlig abgestumpft sind. Die erkennen das nicht mehr. Die verstehen einfachste Zusammenhänge nicht und wählen Faschisten weil ist im Grunde ihres Herzens Faschisten sind. Das würden sie sich aber kaum jemand eingestehen oder auch nur den Gedanken zulassen.
 
Ob das alles Faschos sind spielt keine Rolle. Es wählen so viele Menschen eine Partei voller Faschos, Rassisten und Menschenfeinden. Damit machen die sich mitschuldig eine menschenverachtende und demokratiegefährdende Ideologie zu fördern!
Über Meinungen können wir sprechen, wenn die Demokratie ungefährdet ist. Ist sie aber gefährdet, müssen wir sie schützen.

Hier ist wirklich der Diskurs verschoben. Eine AfD an der Macht wird nämlich sehr sicher sehr schnell dafür sorgen das wir nicht mehr über andere Meinungen sprechen! Warum also sollte ich das tolerieren? Nein! Demokratie muss wehrhaft sein. Die AfD gehört verboten und somit von der Macht ausgesperrt. Danach unterhalten wir uns dann über Meinungen.
Das bedeutet also, dass unliebsame Meinungen von der Demokratie ausgesperrt werden sollen? Wie viel Demokratie ist da noch übrig? Eine wehrhafte Demokratie wehrt sich argumentativ, nimmt die Ängste der Bürgerinnen*Bürger ernst und vertraut auf Exekutive und Judikative Verstöße gegen unseren Rechtsstaat und unsere Gesetzte zu ahnden. Daraus kann dann ggf. auch die Grundlage für ein Verbot erwachsen.
Macht halt kein guten Eindruck wenn AfD und Anhänger glauben, dass der Staat die Probleme nicht lösen kann und die Regierenden dem Staat nicht einmal zutrauen sich gegen eine AfD zu wehren.

Rechtsstaat kommt nicht von ein Recht auf den eigenen Willen zu haben, sondern vom Schutz der Rechte Dritter durch den Staat vor diesem Willen.
 
Das bedeutet also, dass unliebsame Meinungen von der Demokratie ausgesperrt werden sollen?
"Unliebsam" als grandiose Verharmlosung für verfassungsfeindlich, demokratiezersetzend, gewaltverherrlichend, beleidigend und vieles mehr ist eine typische Art und Weise, um aktuell geäußerten unerträglichen Schund mit "Meinungsfreiheit" durchsetzen zu wollen.

Was darf man denn nicht sagen? Mach es doch mal konkret. Wenn ich z.B. das Buch von Sarazin sehe, dann darf man in diesem Lande bunterbunten Schwachsinn von sich geben. Ohne großartige Konsequenzen. Oder sitzt er jetz tim Knast und sein Buch ist verboten? So wird die AfD vorgehen, sieht man ihre Klagen gegen die freie Kunst.
 
Ohne die Afd hätten wir dieses Therma längst sachlich lösen können. Solange aber Faschisten schreien "absaufen lassen" oder Menschen an Grenzen erschießen wollen, muss man sich bedingungslos hinter die Flüchtlinge stellen.

Die AfD ist das Problem, nicht die Lösung.
Die AfD ist nicht das Problem, sondern nur ein Symptom des Problems. Das grundlegende Problem ist, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung sich nicht mehr von den etablierten Parteien vertreten fühlt. Die Ursache dafür ist der voranschreitende Klassismus in der Gesellschaft, der durch die etablierten Parteien nicht angegangen wird. Aus dem Grund wählen viele Mitbürger mittlerweile aus Protest die AfD - und nicht etwa, weil sie sich mit deren Politik identifizieren.

Deiner Logik folgend sind zudem auch erhebliche Teile der CDU/CSU und diverse andere Parteien im europäischen Ausland ein Problem - siehe bspw. Italien. Ich bin sehr fest davon überzeugt, dass Rassismus im Grunde - auch, wenn das vielleicht zynisch klingen mag - menschlich und durch wirtschaftliche Umstände bedingt ist. Gutmenschentum muss man sich erst leisten können. Italien kann sich das Flüchtlingsproblem bspw. nicht oder nur sehr schwer leisten. Ich möchte auch meinen, dass sich die AfD-Wählerschaft hauptsächlich aus den Verlierern unseres ökonomischen Systems zusammensetzt.
Du willst jetzt nicht ernsthaft den Versuch, den Reichstag zu stürmen mit am boden festgeklebten Menschen vergleichen? Und dann schau Dir die Strafen an, die es gibt. Es wird mit absoluter und völlig unangemesser Härte gegen Menschen vorgegangen, die Passivität beim Thema Klimawandel anmahnen, die Pegida daggen wurde mit Samtanschuhen angefasst. Die Einstufung der Letzten Generation als kriminelle Vereinigung ist doch ein Witz ohne gleichen.

Und dann meinste Du, gegen die letzte Generation wird nichts gemacht? Du hast nichts verstanden, aber so gar nichts.
Hier muss ich dir allerdings vollkommen zustimmen. Das Verhältnis, wie bspw. Pegida behandelt wurde und wie jetzt die Anhänger der letzten Generation behandelt werden, stimmt einfach nicht. Dabei möchte ich allerdings auch nicht die letzte Generation verteidigen. Deren Aktionen richten sich hauptsächlich gegen den Ottonormalbürger, der nicht viel ändern kann. Besser fand' ich die Aktionen, in denen Privatjets beschmiert wurden, weil es dort die Richtigen (Hauptverursacher der Klimakrise) trifft. Die Aktionen sind traurigerweise nur als Sachbeschädigung strafbar. ;-(
Ob das alles Faschos sind spielt keine Rolle. Es wählen so viele Menschen eine Partei voller Faschos, Rassisten und Menschenfeinden. Damit machen die sich mitschuldig eine menschenverachtende und demokratiegefährdende Ideologie zu fördern!
Über Meinungen können wir sprechen, wenn die Demokratie ungefährdet ist. Ist sie aber gefährdet, müssen wir sie schützen.
Den Hauptgrund, warum die AfD gewählt wird, habe ich oben schon erwähnt. Gefährdet die AfD unsere Demokratie? Ja, sicher. Tut sie das in einer Größenordnung, die mit dem grundsätzlichen Problem, warum die AfD überhaupt gewählt wird zusammenhängt? Auf keinen Fall. Der fortschreitende Klassismus in unserer Gesellschaft ist ein deutlich größeres Problem als die AfD es je sein wird. Die AfD ist dagegen der sogenannte "Fliegenschiss". Demokratische und gesellschaftliche Teilhabe muss man sich erst leisten können. Dazu gehören - neben grundlegenden Bedürfnissen wie Wohnen, Ernährung usw. - insbesondere auch Mobilität und Bildung.
 
"Unliebsam" als grandiose Verharmlosung für verfassungsfeindlich, demokratiezersetzend, gewaltverherrlichend, beleidigend und vieles mehr ist eine typische Art und Weise, um aktuell geäußerten unerträglichen Schund mit "Meinungsfreiheit" durchsetzen zu wollen.

Was darf man denn nicht sagen? Mach es doch mal konkret. Wenn ich z.B. das Buch von Sarazin sehe, dann darf man in diesem Lande bunterbunten Schwachsinn von sich geben. Ohne großartige Konsequenzen. Oder sitzt er jetz tim Knast und sein Buch ist verboten? So wird die AfD vorgehen, sieht man ihre Klagen gegen die freie Kunst.
Klagen die sie regelmäßig verliert. Und unsere Gesetze regeln klar was man sagen darf und was nicht. Schwachsinn, Vorurteile und Schund fallen da glücklicherweise nicht drunter.
 
Dieses "wir treiben sie vor uns her" (alleine diese unsägliche Wortwahl schon) sorgt für völlig schräges verhalten der Politik. Und statt Dinge durchdacht und vernünftig analysiert anzugehen, fangen Politiker an populistische Lösungen zu wählen und orientieren ihre Politik mit Blick auf die AfD. Das kann nur schief gehen. Der Einfluss dieser Partei ist zutiefst negativ und auch das ist ein Grund für das Verbot.
So lange die etablierten Parteien das grundlegende Problem nicht erkennen (wollen) und lieber selbst populistisch werden, sollte die AfD nicht verboten werden.
 
Klagen die sie regelmäßig verliert. Und unsere Gesetze regeln klar was man sagen darf und was nicht. Schwachsinn, Vorurteile und Schund fallen da glücklicherweise nicht drunter.
Und was darfdst Du jetzt nicht sagen? Du formuliertest doch gerade, dass freie Meinungsäußerung unterbunden wird. Also bitte, Butter bei die Fische.
 
Das Problem ist nur, dass zuviele Menschen völlig abgestumpft sind. Die erkennen das nicht mehr. Die verstehen einfachste Zusammenhänge nicht und wählen Faschisten weil ist im Grunde ihres Herzens Faschisten sind. Das würden sie sich aber kaum jemand eingestehen oder auch nur den Gedanken zulassen.
Wie willst du denn in der politischen Landschaft nicht abstumpfen? Für Superreiche und Mächtige gelten schlicht andere Regeln als für den Ottonormalbürger. Maßlos korrupte Leute wie bspw. Herr Spahn, der sich aufgrund der Corona-Pandemie ungerechtfertigt bereichert hat, sitzen halt nicht im Knast. Dass die AfD-Wähler Faschisten sind, halte ich für sehr gefählichen Unsinn. Im Grunde ist es auch Aufgabe der Politik, Politik zu erklären. Das macht aber kein Politiker. Soll man dafür, dass die Politiker ihre Aufgaben nicht wahrnehmen, wirklich den Wähler beschuldigen?
 
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