Bei uns gibt es Gesamtschulen nur mit Gymnasialstufe. Da gehen alle Schüler hin welche normalerweise auf Hauptschulen gegangen wären.
Nice. Wie gesagt: Ich hab das nach der Einführung nicht weiter verfolgt, erst recht nicht für jedes Bundesland einzeln. Anfangs ging es jedenfalls nur um Erweiterung auf 10. Klasse und Haupt- sowie teilweise Realschulen werden ja schlichtweg nicht einmal die nötigen physischen Vorraussetzungen für gymnasial Unterricht gehabt haben (Klassenzimmer für 8 statt 5 Jahrgangsstufen, Laborräume für Experimentierunterricht in den Naturwissenschaften, etc.)
Kann aber natürlich sein, dass man das alles nachgebessert hat, aber ursprünglich gingen nur als solche geplante Gesamtschulen bis zur 12. bzw. damals noch bis zur 13. Klasse. Die waren vom Konzept her eher "Gymnasien, in denen man auch langsamer lernen konnte", keine aufgebohrten Hauptschulen.
Die Republik muss sich also nicht zw. Bargeldobergrenze oder nicht, sondern zw. Datenschutz oder nicht gemäß DSGVO entscheiden.
DSGVO hat der mit Schwarzgeldbekämpfung wenig zu tun. Ein Haus mit Koffern voller 20 € Scheine zu kaufen ist reichlich unpraktisch und letztendes steht dann der neue Eigentümer ja doch wieder kofferweise Bargeld am Bankschalter und behauptet, er habe das irgendwo legal her. Das kann man sogar komplett ohne real vorhandenen Hauskauf machen und sogar mit Häusern, die außerhalb der deutschen Rechtssprechung "gekauft" wurden. Was hindert mich daran, in Venezuela ein Haus legal für Euro zu verkaufen und das Geld erst hier einzuzahlen?
Gewaschen wird Geld nicht, in dem man es unter maximal auffälligen Ausreden auf ein Konto transferiert. Gewaschen wird Geld, in dem man es vorgetäuscht "legal" verdient. Und das geschieht nicht >>>2000-€-weise, sondern in Spielotheken, windigen Pizzerien, dubiosen Gebrauchtwagenhändlern, etc., die rein visuell praktisch keine Kunden zu haben scheinen, denen aber irgendwie trotzdem jede Stunde 100 50er in die Kasse flattern, die dann legal mit Quelle unbekannt/Kleinzahlung abgerechnet werden und anschließend clean sind. Dagegen helfen Bargeldobergrenzen genau gar nicht.
Genauso affig ist es, größere Cashzahlungen zu verbieten in der Hoffnung, dass kriminelle dann untereinander keine Werte mehr tauschen können. Die halten sich nämlich im Falle von Bargeld eh nicht dran und wenn sie eine Immobilie tauschen wollen, dann verkaufen sie halt bei Bedarf formell für 20 €. Welche strafbaren Gegenleistungen dafür tatsächlich erbracht werden, bleibt unsichtbar.
Ne, bei Bargeldgrenzen geht es nur um drei Dinge:
Tracking, Bankenlobbyismus und Steuerhinterziehung. Geh mal in einem griechischen Touri-Ort irgendeine Summe von ein paar hundert Euro in Cash bezahlen und du wirst häufiger feststellen, dass auf deiner Rechnung nur der halbe Preis steht. Der Rest wandert in die schwarze Kasse, ganz ohne Kriminalität. Durch Bargeldobergrenzen kann man das auch bei Geschäften erschweren, bei denen Quittungs-Kontrolleure wenig Sinn ergeben, weil man eben nicht mit gefälschtem 20000 € Kassenbon (respektive ohne denselben) vor einer Eisdiele erwischt wird.
Aber in Deutschland haben wir gar nicht solche Kontrolleuere und dank wirtschaftsnaher Regierungen bislang nicht einmal lückenlose Gesetze, die mit Bargeldverboten leichter kontrollierbar wären. Bei uns bleiben somit nur noch die Banken, für die digitale Zahlungsmittel viel lukrativer sind und die uns diesbezüglich schon diverse andere Dinge eingebracht haben und der Wunsch, dass niemand mehr über längere Zeit bei uns leben kann, ohne sich irgendwo an einem digitalen System melden kann.
Letzteres hilft natürlich auch gegen abgetauchte Kriminelle, aber das tun auch tätowierte Strichcodes im Nacken bei kahl geschorenen Köpfen mit Scannern an jeder Gelegenheit. Welchen Preis man wofür als angemssen empfindet, mag jeder selbst beurteilen. Mafiosi fängt man jedenfalls eher, in dem man durchaus schon bekannten Geldströmen rückverfolgt, in dem man Gewalttaten, Waffen- und Menschenhandel in den Blick nimmt, etc.. Und das Deutschland in dieser Hinsicht Schlusslicht in ganz Westeuropa ist liegt nicht an fehlenden Gesetzen, sondern an fehlendem Personalstunden (ob die wiederum aus zahlenmäßig zu geringem Personal oder aus zu ineffizienten Arbeitsmethoden resultieren, kann ich in dem Fall nicht beurteilen. Gibt aber genug Polizisten, die sich durch Bürokratieaufwadn behindert fühlen.)
Sippenhaft ist nicht zulässig. Erschreckend so etwas aus einer rot-grünen Regierung zu hören.
Feser benimmt sich seit Amtsantritt eher wie ein Mitglied des CSU-Populismusstammtischs.
Das Schlimme ist mal wieder die Nutzung der Sprache, wobei ich vermute, dass diese ganz bewusst genutzt wird um den Vorschlag aus den Ländern zu verhindern. Richtig wäre "Abschiebung bei Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung", da würde sicher kaum jemand etwas gegen sagen.
Letzteres ist schon lange der Fall, da braucht man keine neuen Gesetze für. Überhaupt braucht man kaum neue Gesetze, um nachgewiesen kriminelle von den Straßen zu holen und es fehlt auch nicht an Anlässen für Abschiebungen. Was massiv fehlt sind Nachweise von Kriminalität und Möglichkeiten aka Ziele für Abschiebungen. Aber diese Probleme haben sich nach Jarzehnten Sprücheklopferei nicht gebessert und das werden sie auch bei Feser nicht.