Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ich finde dafür sind 60K im Jahr nicht viel.
Ist es ja auch nicht.
Aufgehängt ist es ja an der Sicht von @seahawk , der 60k als Besserverdiener betrachtet.

Aus der Betrachtungswinkel eines Niedriglohnempfängers oder Sozialhilfeempfängers mag dies sogar zutreffend sein.

Hier spreche ich selbstverständlich nicht seahawk direkt an, dessen Status mich nix anzugehen hat und ich gar nicht wissen will.
Denke, er vertritt hier schlichtweg eine soziale/sozialistische Position, was natürlich vollkommen legitim und im Grundsatz OK ist.

Ich kritisiere an der Stelle nicht eine Idee (Idealvorstellung), stelle aber in Frage/Abrede, dass Themen wie Grundeinkommen usw. langfristig finanzierbar sind.

Für den Median der arbeitenden Bevölkerung ist das aber ganz normale Mittelschicht, die m. E. eh schon viel zu viel Steuerlast trägt.
 
Für den Median der arbeitenden Bevölkerung
Ich würde das noch auf vollzeitarbeitende Bevölkerung eingrenzen. Ist ja schön dass das median Einkommen bei 42000€ liegt. Da laufen aber wirklich alle Einkommen rein, also auch Teilzeit usw. Bei den Vollzeitbeschäftigten sind die 60000€ gar nicht mal so weit vom Median entfernt und da finde ich es eine Frechheit dieser Schicht noch mehr Geld wegzunehmen.

Edit: Ich finde gerade keine Werte zum Median Einkommen der Vollzeitbeschäftigten, aber im Durchschnitt lag es 2021 schon bei 4100€ im Monat:
Da sind 60000€ keine Welten mehr.
 
Wüsste nicht, dass zur Rente irgendwas in der Verfassung steht. Wenn man das Rentensystem neu aufstellt, die diesbezüglichen Gesetze also eh ändern will, hat man sehr weitereichende Möglichkeiten.
Es scheitert am "wollen", nicht am "können". (Zumindest nicht am juristischen. Intellektuelle Hürden könnten bestehen...)
Klar scheitert das am Wollen. Selbst wenn man Grundgesetze ändern müsste, könnte man eine parteiübergreifende Mehrheit finden. Aber kein Politiker fasst das Eisen an.
Am Ende wird es einen in ein paar Jahren bis Jahrzehnten auf die Füße fallen und dann wird das Geschrei groß sein.
Mich erinnert das an die Klimapolitik. Da wird auch gesagt, dass man ja noch Zeit hätte (Spahn, Merz, FDP) und nichts überstürzen soll. Auch die Klimapolitik wird uns auf die Füße fallen und dann wird man mit Verboten kommen.
Oder bis daher hat die Afd eine absolute Mehrheit im Parlament und dann leugnet man eh den Klimawandel mal so richtig (was Karsten Hilse vertritt, ist ja mit Leugnung schon verharmlost. Der ignoriert physikalische Erkenntnisse)
 
...leugnet man eh den Klimawandel mal so richtig (was Karsten Hilse vertritt, ist ja mit Leugnung schon verharmlost. Der ignoriert physikalische Erkenntnisse)
Soweit der Wicki-Eintrag stimmt, leugnet er "nur" den menschgemachten Klimawandel.
Was im Prinzip irrelevant ist.
Der Klimawandel ist da, physikalisch nachweisbar und für jeden spürbar.
Jetzt kann man dagegen was tun oder auch nicht - ganz einfach.

Ach so:
Rente
"Die Rente ist sicher" würde mir in jungen Jahren (1986) versprochen und Versprechen bricht man nicht.
 
Ist es ja auch nicht.
Aufgehängt ist es ja an der Sicht von @seahawk , der 60k als Besserverdiener betrachtet.

Aus der Betrachtungswinkel eines Niedriglohnempfängers oder Sozialhilfeempfängers mag dies sogar zutreffend sein.

Hier spreche ich selbstverständlich nicht seahawk direkt an, dessen Status mich nix anzugehen hat und ich gar nicht wissen will.
Denke, er vertritt hier schlichtweg eine soziale/sozialistische Position, was natürlich vollkommen legitim und im Grundsatz OK ist.

Ich kritisiere an der Stelle nicht eine Idee (Idealvorstellung), stelle aber in Frage/Abrede, dass Themen wie Grundeinkommen usw. langfristig finanzierbar sind.

Für den Median der arbeitenden Bevölkerung ist das aber ganz normale Mittelschicht, die m. E. eh schon viel zu viel Steuerlast trägt.
Wer mehr als der Durchschnitt verdient, ist ein Besserverdiener.
 
Soweit der Wicki-Eintrag stimmt, leugnet er "nur" den menschgemachten Klimawandel.
Was im Prinzip irrelevant ist.
Der Klimawandel ist da, physikalisch nachweisbar und für jeden spürbar.
Jetzt kann man dagegen was tun oder auch nicht - ganz einfach.
Er leugnet, dass CO2 überhaupt ein Treibhausgas ist.
Andere AFd Leute sagen, dass es ja Gewächshäuser gibt, wo man extra CO2 reinbläst, um den Treibhauseffekt zu erhöhen. CO2 bedeutet ja Wachstum und Leben. Sowas widerspricht sich eben.
Und letztens meinte Alice Weidel, dass man ja Klimamaßnahmen machen kann, wenn man an die Ideologie des menschengemachten Klimawandels glaubt, der wissenschaftlich aber nicht bewiesen ist.
Sie leugnet Fakten und ich bin davon überzeugt, dass sie das auch besser weiß (die Frau ist ja nicht blöde), es aber zum Narrativ der Partei passt, sowas zu sagen (immer dagegen sein).
Und der Kotre meinte, auf die Frage, wie denn die Afd Klimapolitik machen will, wenn sie an der Regierung ist, dass man gar keine Klimapolitik machen wird, weils keinen Klimawandel gibt. Auch hier werden Fakten ignoriert.
 
Er leugnet, dass CO2 überhaupt ein Treibhausgas ist.
Ein kurzer Blick zur Venus würde eigentlich genügen, um festzustellen, was passiert, wenn man "etwas zu viel" davon hat.
Andere AFd Leute sagen, dass es ja Gewächshäuser gibt, wo man extra CO2 reinbläst, um den Treibhauseffekt zu erhöhen. CO2 bedeutet ja Wachstum und Leben. Sowas widerspricht sich eben.
Was eigentlich jede Großgemüseproduktion (z. B. die berühmten Foliendachlandschaften in Spanien) macht,
damit es bei uns dickes, normgerechtes Obst und Gemüse beim Discounter gibt.
Und ist ja eigentlich der Witz bei Pflanzen, speziell Bäumen, dass diese CO2 einspeichern.
Biologie 5. Klasse.

Und letztens meinte Alice Weidel, dass man ja Klimamaßnahmen machen kann, wenn man an die Ideologie des menschengemachten Klimawandels glaubt, der wissenschaftlich aber nicht bewiesen ist.
Es ist weiterhin völlig irrelevant, ob (alleinig) menschgemacht oder nicht.

Fakten:
CO2 steigt an, binnen 100 Jahren von +-50-100 ppa (so genau weis das keiner) auf nunmehr 400 ppa++

Bei 1000 ppa wird es merklich unangenehm, bei 2000-3000 kippen wir tot aus den Latschen.
Jeder Garagenselbstmörder kann das bezeugen.
Und hier ist dann schon der Beweis:
Wir stoßen additiv oder zusätzlich CO2 aus - sonst würde es den Garagenselbstmörder gar nicht geben.

Die jetzigen 400 ppa beruhen aber auf dem Ausstoß vor über 20 Jahren.
Der dicke Klopper kommt ja erst.
Das CO2, das wir gerade irgendwie im Gebrauch haben, wird ja jetzt erst ausgestoßen und hat Chancen von additiven 400 bis hoch zu 1200 ppa (je nachdem, welcher Statistik man nun glauben mag)
Gerade wird mir schwindlig...
Wenn es blöd läuft, schaffen wir ohne weiteres Zutun Garagenniveau.

Konsequenz:
Menschgemachter CO2 Ausstoß reduzieren, sonst werden wir alle in einer riesigen Garage enden - ganz einfach.

Die vorgeschalteten Wetterkapriolen, Hungersnöte usw. sind ja nur Vorboten der eigentliche Katastrophe und Pipifax zum Endszenario.
 
Dann arbeitest du im Schnitt 11 Stunden am Tag?
Lebst du auch noch?:what:
Leben...wird ja überbewertet, nach Ansicht von Seahawk...alles für die Steuern, alles für den Staat ist sein Motto. Ich muss ja nicht betonen, was ich von ihm halte.
Ich finde dafür sind 60K im Jahr nicht viel.
Über 60k...aber eben Brutto...
Dank der mittlerweile hohen Kosten (Hotel, Sprit usw.) Ist es nach Abzug richtig traurig.^^
 
Mich würde mal interessieren, was denn alles subventioniert wird.
Da gibt es bestimmt Sachen, von denen man das nicht ahnt.
Im Wesentlichen die ersten 5-6 Ressorts.
Alles andere ist Tralala und irrelevant von der realen Kostenseite her.
Bei mir als "Deutschlandkönig" gäbe es das erste Ressort ja gar nicht.

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Und Papa Staat soll dann "weniger arbeiten" subventionieren?
Ein Träumchen... :)
Natürlich.

Edit: Und um es klar zustellen, es geht nicht um Faulheit, es geht darum, dass in der Wirtschaft der Mensch nicht mehr Wert geschätzt wird. In den letzten Jahren habe ich so einige Entscheidungen erlebt, die mich an dem Leistungsprinzip zweifeln lassen, zumindest dann wenn der Mensch auch nur noch eine Kostenstelle in SAP ist.

In einem Unternehmen wurde ein aufstrebender Ingenieur fristgerecht gekündigt, als er in der Chemo wegen Hodenkrebs war. Er ist zwar wieder gesund und das Unternehmen hat Kompetenz verloren, aber die Entscheidung war imho unmenschlich und der Mensch wurde betrachtet wie eine alte Maschine die kaputt gegangen ist. "Warten wir ob die Reparatur klappt oder kaufen wir eine neue?"

Oder ein kleiner eigentümergeführter Sub, der 20 Jahre Toparbeit gemacht hat. Da hatte der Chef einen Herzinfarkt und die haben den Zeitplan auf der Baustelle nicht geschafft. Dem wurde nicht nur der Auftrag entzogen, sondern auch noch alle Mehrkosten durch seine Minderleistung eingeklagt. Ob sein Unternehmen das überlebt, ist fraglich.

Gerade ist es mir persönlich erst widerfahren, dass ich mir nach einem komplizierten Armbruch mit OP anhören durfte, das man damit doch arbeiten könnte. So viel Leistung wird erwartet.

Wenn man das aufbrechen will, dann müssen die Menschen die Option haben auch mal nicht zu arbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du würdest das gesamte soziale Netz in Deutschland abreißen? :what:
Yepp.
Ist aber meine persönliche Meinung und mit Sicherheit in D. eher unrealistisch.
Meine innere Grundeinstellung ist aber durchaus:
"Schaffste was, haste was, schaffste nix, haste nix"

Die darauf stets einsetzende Diskussion, ja aber all diejenigen, die unverschuldet, etc. ppp. usw...
braucht nicht geführt zu werden.
Ich kenne mittlerweile alle Pro- und Kontraargumente der Welt und bleibe bei meinem inneren Kompass.
 
Im Wesentlichen die ersten 5-6 Ressorts.
Alles andere ist Tralala und irrelevant von der realen Kostenseite her.
Bei mir als "Deutschlandkönig" gäbe es das erste Ressort ja gar nicht.
Ich rede nicht davon, wo der Staat sein Geld ausgibt, immerhin bezuschusst der Staat das Rentensystem.
Ich rede von Subventionen. Wo subventioniert der was, um bestimmte Klientel zu unterstützen.
 
Die darauf stets einsetzende Diskussion, ja aber all diejenigen, die unverschuldet, etc. ppp. usw...
braucht nicht geführt zu werden.
Die ensteht dann aber automatisch wenn man so etwas krasses fordert.
Ich bin ja sonst oft deiner Meinung aber hierbei nicht.

Edit: Noch ein anderes Thema


Kein Wunder. Sie hat sich schon mehrmals als Putin-Kuschlerin erwiesen. Und von der AfD (welche auch Putinkuschler sind) würden Wähler sie dann wählen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich rede nicht davon, wo der Staat sein Geld ausgibt, immerhin bezuschusst der Staat das Rentensystem.
Ich rede von Subventionen. Wo subventioniert der was, um bestimmte Klientel zu unterstützen.
Es gibt genau zwei Möglichkeiten Subventionen zu verteilen.
Direkt und Indirekt.
Direkt kann nur übern Bundeshaushalt erfolgen, also siehe oben.
Indirekt gibts dann zwei relevante Gleise.
Sondervermögen:
die werden im Wesentlichen künftig von jenen getragen, die noch gar nicht auf der Welt sind oder maxmal jetzt irgendwas in den 20gern rumlungern.
und Steuererleichterungen,
sei es
Einkommenssteuer (z. B. Ehegattensplitting oder verminderter/gar kein Steuersatz für Geringverdiener/Einkommensuntergrenze)
oder Mehrwertsteuer
oder auch Unternehmenssteuer
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Die ensteht dann aber automatisch wenn man so etwas krasses fordert.
Ich bin ja sonst oft deiner Meinung aber hierbei nicht.
Scharf nachdenken:
Dein persönlicher Fall ist im Gesundheits- und Familienministerium angesiedelt.
Ich hätte überhaupt kein Problem damit, wenn der @RyzA bestmöglichen ärztlichen Support ever bekommt und so lange er nicht genesen ist, sehr gerne mit sehr auskömmlichen Einkommen, denn er hat Familie und Kinder, nur so viel arbeitet wie er will oder kann oder auch gar nicht.

Ich habe aber ein Riesenproblem damit, wenn Kerngesunde schlichtweg zu faul sind, ihren Ar... mal 40-60 h in der Woche zu bewegen.
 
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