Deswegen schrieb ich doch das wird ein Demografieproblem haben und vor allem deswegen das Rentensystem auf Dauer nicht finanzierbar ist. Das mit den Beamten wäre eine Idee gewesen.
Die Beamten mit reinzunehmen würde die sozialen Probleme abmildern, weil die meist überdurchschnittlich gut verdienen. Aber es löst keine demographischen Probleme, denn Beamte haben langfristig betrachtet die gleiche Demographie. Kurzfristig betrachtet sogar eine noch viel steilere, weil seit 20-30 Jahren drastisch weniger verbeamtet wird => wenn du jetzt alle Beamten ins Rentensystem nimmst, kriegst du viel mehr neue Rentner als neue Einzahler.
Das nennt sich "opposition" und ist der normal-fall. Aus der 2. reihe kann man schließlich gut meckern und muß nix tun bzw. teilweise nichtmal anwesend sein.

Macht CDU/CSU doch nicht anders.
Nö. Das ist nicht Opposition. Aufgabe einer Opposition ist es, die Fehler in Vorschlägen der Regierung aufzuzeigen sowie selbst bessere Alternativen zum Regierungskurs vorzuschlagen.
Alless, wirklich absolut alles was von der Regierung kommt zu geißeln (selbst wenn man es z.B. als CDU jahrelang selbst gepredigt hat) und alles, wirklich absolut alles was aktuell nicht perfekt ist der Regierung in die Schuhe zu schieben (selbst wenn es zu 99% auf Fehler der Regierungen Merkel zurückggeht, Fehler auf die zwei von drei der heutigen Regierungsparteien schon seinerzeit hingewiesen haben) und stattdessen für nichts, aber für wirklich rein gar nichts einen Lösungsansatz präsentieren, dass nennt man Populismus.
Das war es ab dem punkt, wo das system umgedreht wurden. (glaube nach dem 2. weltkrieg) So wie ich das sehe hat man mal ursprünglich für die eigene rente eingezahlt.
Man hat nie für die eigene Rente eingezahlt, sondern immer nur für das Versprechen einer eigenen Rente. Es war seit der Einführung unter Bismarck ein umlagefinanziertes System und was anderes macht wirtschaftlich auch keinen Sinn. Wenn heute alle "für sich" einzahlen und morgen keiner mehr arbeitet, dann ist das eingezahlte Geld auch nicht mehr wert als jeder andere Zettel mit Zahlen drauf. Leistungen, die man jetzt nutzen will, müssen im großen und ganzen jetzt erbracht werden, Geld ist nur Schmiermittel. Wenn die genutzt Leistung im jetzt aus nicht-arbeiten besteht, muss also irgendwer anders dafür mehr arbeiten.
Soweit so gut. Gekippt ist das System durch drei Elemente:
- Immmer späterer Arbeitsbeginn, immer höhere Lebenserwartung, gleichbleibenes (gegenüber Bismarck sogar gesenktes) Renteneintrittsalter.
- Die Bevölerung verdoppelt sich nicht mehr alle paar Jahrzehnte. Weil es einfach nicht möglich ist, wir haben weder den Platz noch die Ressourcen.
- Die Gesundheitsversorgung ist viel besser geworden und es gibt keine Weltkriege mehr bei uns; ein Großteil der Leute erreicht das Rentenalter tatsächlich.
Ergebnis: Wo ganz zu Anfang auf einen Rentner 20 bis 30 Leute in arbeitsfähiger Position kamen, sind es heute bestenfalls 2 bis 3. Wenn Rentner also einen ähnlich hohen Lebensstand wird Arbeiter haben sollen, müsste man das Gehalt von zweien durch drei teilen = 33% Rentenabgabe.
Oder man muss eben endlich anfangen einen Teil obiger Probleme zu beheben (nach Möglichkeit nicht den Kriegsmangel, danke) und die Finanzierung umstellen.
Oder wir machen ein modell auf basis von erfolg. Je besser es den bürgern und den staatsfinanzen geht, um so besser werden politiker und co bezahlt.
Funktioniert nicht wegen dem zeitlichen Lag. Die aktuelle Regierung hat die verkommene Infrastruktur und misratene Außenpolitik von Merkel geerebt (okay - Scholz war auch fleißig mit Schuld), Merkel ihrerseits hat die Agenda-2010-Früchte geerntet, für die wiederum hat Schröder einstecken müssen, der seinerseits die Friedensdividende verjubelt hat, etc.. Viele Parameter lassen sich zudem gar nicht rechtssicher fassen, eine Bezahlung muss aber rechtssicher sein.
Umgekehrt würde sich schlichtweg niemand auch nur halbwegs kompetentes noch auf diese Jobs bewerben, wenn er persönlich die Verantwortung für die enorm weitreichenden Fehler übernehmen müsste, die ihm unterlaufen könnten. Bereits heute haben wir das Problem, dass die meisten wirklich guten Leute gar nicht in die Politik wollen, weil sie für ihre Talente in der Wirtschaft weitaus mehr gezahlt bekommen. Das große Problem ist, dass die Wähler aus dem verbleibenden Kreis seit langem ncht mehr die Kompetenteren aussucht, sondern die größten Selbstdarsteller. Es ist purer Zufall, wenn unter diesen Sprücheklopfern mal jemand auch nur durchschnittlich fähiges (von ehrlich ganz zu schweigen) ist.
Wie allgemein bekannt sein sollte: Demokratie sorgt nicht dafür, dass ein Volk eine gute Regierung bekommt. Nur für eine, die es verdient hat.
Die Gesetze, die man macht, dürfen sich nicht mit Gesetzen beißen, die schon da sind. Das ist manchmal nicht so einfach. Sieht man ja aktuell.
Wüsste nicht, dass zur Rente irgendwas in der Verfassung steht. Wenn man das Rentensystem neu aufstellt, die diesbezüglichen Gesetze also eh ändern will, hat man sehr weitereichende Möglichkeiten.
Es scheitert am "wollen", nicht am "können". (Zumindest nicht am juristischen. Intellektuelle Hürden könnten bestehen...)
Die bekommste ja erst, wenn du körperlich im Arsch bist...herzlichen Glückwunsch...
Wolltest du nicht gerade die frühere Rente für körperlich arbeitende damit begründen, dass die körperlich im Arsch sind? Bitteschön. Die einen in die Rente zu entlassen, wenn sie geistig und körperlich noch fit sind und die anderen schuften zu lassen, bis sie geistig verschlissen sind... (und körperlich in der Regel auch hinüber - find mal Bürokräfte >60 ohne "Rücken". Angeblich haben den ja schon alle SUV-Fahrer ab Mitte 40.)
Eine generelle Fahrtauglichkeitsprüfung nach 5 Jahren würde ich begrüßen...
Ich wäre schon froh, wenn ich Grund zur Annahme hätte, dass vor der Führerscheinausgabe eine Fahrtauglichkeitsprüfung stattfindet. Es sprechen aber sehr viele Hinweise dagegen und das sage ich nur von außen, sondern auch als jemand der einer Führerscheinfrischerwerberin über die letzten Jahren haufenweise Basics nachträglich beibringen musste. Das so Sachen wie "plötzlich beschlagene Scheiben bei Alpenquerungen" nicht mit drin sind (obwohl es extrem gefährlich ist, wenn man mitten im Bernadino, also mit Gegenverkehr, plötzlich halb blind ist) mag ja noch angehen. Und das Nachtfahrten im Sommer unzureichend geübt werden, war auch schon immer so. Aber "Mitte der Spur halten"? "Parken" und "Rangieren" allgemein? "Anfahren an >3% Steigung"? "Bedienung des Blinkers ohne die Hand vom Lenkrad zu nehmen" (z.B. in Kurven...)? Offensichtlich muss man nichts davon beherrschen, um in Deutschland eine Fahrerlaubnis zu bekommen. Und wie jeder Supermarktparkplatz beweist, spreche ich nicht von einem Einzel-, sondern fast schon vom Regelfall.