Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Du vergisst einen Kernunterschied.

Bei der beitragsfinanzierten Lösung muss sich die Höhe der Rente an der Höhe der gezahlten Beiträge orientieren, bei der reinen steuerfinanzierten eben nicht. Da kann man die Einkommenssteuer eben für alle um 10% erhöhen und dafür eine für alle gleiche Einheitsrente zahlen. Dann kriegt der Arbeiter genauso viel Rente wie der Bonze.
Da sehe ich zwei "Mängel" im Modell:
1) der Bonze weiss geschickt schon heute, wie er seine EK Steuer nahezu auf null drückt und somit sein Beitrag zur Rente ebenso auf "0" setzt. Die renommierte Steuerkanzlei "Glück für Besserverdienende" arbeitet i. d. R. effizienter als die Lohi e.V..
2) WENN 1) aus welchen Gründen auch immer nicht funktioniert, nenne mir einen rationalen Grund, warum der Bonze sich motiviert fühlen sollte, weiterhin eine 80 h Woche zu kloppen, weiterhin ein Unternehmen führen sollte, wenn er am Schluss soviel Rente bekommen würde, wie die Feierabendputze im Büro?
 
Du vergisst einen Kernunterschied.

Bei der beitragsfinanzierten Lösung muss sich die Höhe der Rente an der Höhe der gezahlten Beiträge orientieren, bei der reinen steuerfinanzierten eben nicht. Da kann man die Einkommenssteuer eben für alle um 10% erhöhen und dafür eine für alle gleiche Einheitsrente zahlen. Dann kriegt der Arbeiter genauso viel Rente wie der Bonze.
Ich weiß ja nicht ob das so eine gute Idee ist. Ab einem gewissen Punkt vergraulst du mit solchen Maßnahmen die Leistungsträger.

Ich verstehe einfach nicht warum man ständig versucht an das Einkommt zu gehen. Dort ist die Abgabenlast eh schon enorm. Die Vermögen auf der anderen Seite bleiben weiterhin völlig unangetastet. Das ist völlig absurd.

Ich bin doch nicht automatisch reicht nur weil ich über 60k im Jahr verdiene. Eine Person die mehrere Häuser erbt aber dafür nur 40k verdient ist deutlich "reicher", muss aber nicht fürchten das ihr jemand an das Geld geht.
 
Als Single über 60.000 Brutto. Natürlich muss die Belastung in dem Bereich weniger hart steigen als bei 250.000 oder gar 500.000.
 

Ein Rauchverbot im Auto wo Kinder mitfahren finde ich gut. Nur die Umsetzung und Kontrolle wäre schwer.
Die Polizei hat schon genug zu tun. Außerdem ist mir schleierhaft wieso man in Gegenwart von Kindern raucht? Sei es in der Wohnung oder im Auto. Wenn man nur ein bißchen nachdenkt, müßte man selber auf die Idee kommen, dass das für sie schädlich ist.


Karl Lauterbach hat sich wohl mit den Ländern geeinigt was die Krankenhausreform angeht.
Allerdings verstehe ich noch nicht ganz welche Vorteile das hat.
Und ob die Situation der Pflege dadurch verbessert wird.
 
Als Single über 60.000 Brutto. Natürlich muss die Belastung in dem Bereich weniger hart steigen als bei 250.000 oder gar 500.000.
Also ca. 37.000 € netto/anno, oder 3.000 €/mon Steuerklasse 1 ohne Kinder, ohne Kirche ist BESSERverdiener?
Yo, mei, das ist für mich hart arbeitende Mittelschicht ohne Schulabbruch und zum Glück mit Ausbildung.

Das, also der Bereich zw. ca. 50.000 - 120.000 €/brutto/anno, ist derzeit DIE tragende Säule der ganzen Sozialversicherungssysteme.

Wenn du die noch weiter belastest, dann bricht das ganze System noch viel früher ein.
 
Und trotzdem würdest du es gerechtfertigt finden schon bei 60000€ die Steuerlast zu erhöhen. Als Single hast du bei dem Einkommen eine Abgabenlast von etwas über 38%. Das ist brutal viel.
 
Spitzensteuersatz ist erst ab 500.000 nötig, dann aber bitte 75%.
Ich weiss schon, warum ich in den nächsten Monaten alle Zelte hier abbreche.
Den Traum, dass der Staat alle auch ohne arbeiten zu müssen, einfach durchfüttert, weil er es ja einfach den Leistungsträgern wegnehmen kann, dürft ihr alleine weiterträumen.
 
Das ist halt der Traum. Ein Bürgergeld für alle.
Ohne Leistung, keine Kohle.
Das Geld hierfür muss irgendwer erwirtschaften.
Wer genau soll das sein?

Die Wegnahme von Eigentumswerten von jenen, die in den letzten 30-50 Jahren sich was aufgebaut haben reicht genau für einen 4-8 jährigen Wohltätigkeitsschuss für jene, die erst um 12 Uhr mittags aufstehen - und dann?

Eine noch höhere Besteuerung des Mittelstandes würde die schon jetzt bestehende Sozialsysteme kollabieren lassen, weil es dann keine Mittelschicht mehr geben wird.

Und die nette Idee, alles oberhalb von - keine Ahnung - 150.000 €/brutto gnadenlos so mit Steuern zuzuballern, dass unterm Strich nicht mehr übrig bleibt, als beim jetzigen Mittelstand, macht die Lebensinvestition dieser Leute in die Arbeit absurd.

Ein Bürgergeld für alle bedeutet mittel-/langfristig eine Verarmung der gesamten Bevölkerung.

Nicht ein Mal Norwegen, die irgendwas um die 500 Mrd. großen Fond für ihr Rentensystem auf Basis Nordseeöl aufgelegt haben, kann sich das leisten.

Katar ist von ihrem Bürgergeld (aber nur für native Katari -nicht für den pakistanischen Leiharbeiter) von -glaube- 9000 US$ auf 2000 US$ runter gegangen. Nicht mal Rohöl erwirtschaftet dies und streicht das Bürgergeld, meine ich auf 2025 gänzlich.

Deutschland hat nix außer ein paar schlaue Leute, die ihre Schlauheit auch bitte gern und gut bezahlt haben möchten.
Wird diese Option eliminiert, gibts kein Elterngeld mehr, kein Kindergeld, keine Rente, gar nix, nada, weil der Staat pleite gehen wird.
 
Als Single über 60.000 Brutto. Natürlich muss die Belastung in dem Bereich weniger hart steigen als bei 250.000 oder gar 500.000.
Ich komm auch auf über 60.000€ Brutto im Jahe...allerdings arbeite ich momentan auch 210-220 Stunden im Monat UND ich fühle mich NICHT reich...eigentlich ist es sogar recht traurig, wenn man sieht, was man alles abgeben muss...
 
Ich komm auch auf über 60.000€ Brutto im Jahe...allerdings arbeite ich momentan auch 210-220 Stunden im Monat UND ich fühle mich NICHT reich...eigentlich ist es sogar recht traurig, wenn man sieht, was man alles abgeben muss...
Gerade Deine Einkommensschicht gehört eher und sogar am Größten entlastet, damit ihr mehr konsumieren könnt, damit mehr Geld in Form von Steuern für den Staat generiert wird.
 
Ich komm auch auf über 60.000€ Brutto im Jahe...allerdings arbeite ich momentan auch 210-220 Stunden im Monat UND ich fühle mich NICHT reich...eigentlich ist es sogar recht traurig, wenn man sieht, was man alles abgeben muss...
Dann arbeitest du im Schnitt 11 Stunden am Tag?
Lebst du auch noch?:what:
 
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