Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Nochmal auch für dich: ich habe nirgendwo geschrieben das man die FDP nicht wählen darf. Oder es gefordert!

Nur das ich der Partei persönlich nichts abgewinnen kann. Aber das muß ich in einer Demokratie wohl aushalten.
Das obige war keine Kritik an deiner Person, sondern der Versuch , die Sache neutral zu halten.

Deine persönliche Werteskala mag Sozial- und Umweltpolitik für wichtig halten und somit tendierst du in der Abwägung Grüne oder FDP eher zu den Grünen = alles Paletti

Der Kollege @seahawk , ohne ihm was unterstellen zu wollen, ist gefühlt USA kritisch eingestellt und seine restlichen politischen Statements verorte ich ihn irgendwo zw. SPD und Linken = alles Paletti

Ich selbst wackle derzeit zw. FDP und Freien Wählern herum, kam aber mal von ganz links außen und war in der "Gründungszeit" bei den Grünen hochaktiv (auch bei Demos, so zw. 1980 und 1990) = auch alles Paletti

So, jetzt kann man trefflich über Inhalte disputen, aber dem Gesprächspartner zu suggerieren, er sei doof, weil er für die andere Partei ist, ist halt auch doof.
Was ich dir ausdrücklich nicht unterstelle, sondern man als allgemeines Statement bitte aufzufassen hat.

Mich würde dennoch mal bei der Apple Geschichte interessieren, wo da deie Entscheidung gewesen wäre :cool:
 
Es ging um die Beeinflussbarkeit. Das viele Jungwähler, sich von der FDP mit ihren "Freiheitsgeschwurbel" haben beeinflussen lassen, als Corona noch aktuell war.
Für Dich ist das "Freiheitsgeschwurbel" für andere ist das Programm der Grünen voll von "Klimageschwurbel" - das ist Demokratie.

Mich triggert das ganze auch nur, weil es extrem wichtig ist immer sauber zwischen Parteien deren Programm man selber nicht mag und Parteien, die unsere demokratische Grundordnung infrage stellen, zu unterscheiden.

Das ist zwar schwer, aber wichtig. Ich kann mich zum Beispiel mit den klimapolitischen Forderungen der letzten Generation durchaus anfreunden. Die Forderung nach dem Gesellschaftsrat, der unsere demokratischen Mechanismen aushebelt, geht aber gar nicht und eine Partei, die sich diese Forderung zu eigen macht, wäre unwählbar.
 
Das obige war keine Kritik an deiner Person, sondern der Versuch , die Sache neutral zu halten.
Ok, dann bin ich beruhigt. ;)Ich hatte schon langsam meine Zweifel ob mich nicht verkehrt ausdrücke? Oder manche mich einfach nur falsch verstehen wollen?:ka:
Deine persönliche Werteskala mag Sozial- und Umweltpolitik für wichtig halten und somit tendierst du in der Abwägung Grüne oder FDP eher zu den Grünen = alles Paletti

Der Kollege @seahawk , ohne ihm was unterstellen zu wollen, ist gefühlt USA kritisch eingestellt und seine restlichen politischen Statements verorte ich ihn irgendwo zw. SPD und Linken = alles Paletti
Ich bin seit meinem 18. Lebensjahr SPD Wähler aus Überzeugung. Seit fast 30 Jahren. :-X
Ich selbst wackle derzeit zw. FDP und Freien Wählern herum, kam aber mal von ganz links außen und war in der "Gründungszeit" bei den Grünen hochaktiv (auch bei Demos, so zw. 1980 und 1990) = auch alles Paletti
Ist doch ok so.
So, jetzt kann man trefflich über Inhalte disputen, aber dem Gesprächspartner zu suggerieren, er sei doof, weil er für die andere Partei ist, ist halt auch doof.
Was ich dir ausdrücklich nicht unterstelle, sondern man als allgemeines Statement bitte aufzufassen hat.
Das sehe ich auch genauso.
Mich würde dennoch mal bei der Apple Geschichte interessieren, wo da deie Entscheidung gewesen wäre :cool:
Was meinst du denn? Stehe gerade aufn Schlauch.:ugly:

Für Dich ist das "Freiheitsgeschwurbel" für andere ist das Programm der Grünen voll von "Klimageschwurbel" - das ist Demokratie.
Ich halte Grundrechte für wichtig. Aber die FDP hatte sich die Corona-Pandemie gezielt zu Nutze gemacht. Das hatte ich kritisiert.
Mich triggert das ganze auch nur, weil es extrem wichtig ist immer sauber zwischen Parteien deren Programm nicht mag und Parteien, die unsere demokratische Grundordnung infrage stellen zu unterscheiden.
Auch das ist wichtig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was meinst du denn? Stehe gerade aufn Schlauch.:ugly:

Ich habe oben kurz geschildert, dass Apple ein Grundstück in München erworben hat und die grundsätzlichen Positionen der Parteien dargestellt.
Wie hättest du entschieden?
Ich halte Grundrechte für wichtig. Aber die FDP hatte sich die Corona-Pandemie gezielt zu Nutze gemacht. Das hatte ich kritisiert.
Siehst du, das ist so ein inhaltliches Thema.
Gemacht wurde bekannter Maßen massive Schulschließungen mit z. T. verheerenden Folgen für den Lernerfolg und großen Defiziten bei den Schülern. Von der Sozialkompetenz mal ganz abgesehen.
Jetzt im nachhinein sagt jeder, es war ein Fehler.
Toll

Als die FDP in der Hochphase forderte, den Schulbetrieb weiter zu führen, war man in diesem unsäglichen covid Hype voller Panikmache sofort in der Schwurblerecke, auch ich.

Und wer hatte nun im Nachgang eher recht und die größere Weitsicht?
 
Ich habe oben kurz geschildert, dass Apple ein Grundstück in München erworben hat und die grundsätzlichen Positionen der Parteien dargestellt.
Wie hättest du entschieden?
Schwierig. Das kann ich so aus dem Stegreif nicht beantworten.
Siehst du, das ist so ein inhaltliches Thema.
Gemacht wurde bekannter Maßen massive Schulschließungen mit z. T. verheerenden Folgen für den Lernerfolg und großen Defiziten bei den Schülern. Von der Sozialkompetenz mal ganz abgesehen.
Jetzt im nachhinein sagt jeder, es war ein Fehler.
Toll

Als die FDP in der Hochphase forderte, den Schulbetrieb weiter zu führen, war man in diesem unsäglichen covid Hype voller Panikmache sofort in der Schwurblerecke, auch ich.

Und wer hatte nun im Nachgang eher recht und die größere Weitsicht?
Viele Maßnahmen waren notwendig und richtig. Manche waren übertrieben und falsch.
Aber ich kann mich auch noch an Kubicki den Vollpfosten erinnern, der sich damit gebrüstet hat, dass er Regeln gebrochen hat. Sehr vorbildlich.
 
Ich selbst wackle derzeit zw. FDP und Freien Wählern herum, kam aber mal von ganz links außen und war in der "Gründungszeit" bei den Grünen hochaktiv (auch bei Demos, so zw. 1980 und 1990) = auch alles Paletti
Mir ist nicht klar, wofür die freien Wähler überhaupt stehen.
Lese ich das Parteiprogramm, könnten sie eine Mischung aus Konservativen, liberalen und ultrarechten sein.
Mich wundert, dass sie damit so viele Wähler anlocken, dass er für eine Regierungsbeteiligung in Bayern reicht.
Ansonsten ziehen Klientelparteien eher um die 5-8% an.
Die FDP bedient ihre Klientel gerade nicht und schmieren deswegen ab. Kann gut sein, dass sie beim nächsten Bundeswahlgang aus eben diesen heraus fliegen werden.
Die Grünen haben sich zur "Volkspartei" gemausert, weil sie nicht so mehr links-grün-versifft sind wie man immer glaubte. Das zeigen sie vor allem in Baden-Württemberg. Wobei dort auch schnell wieder alles vorbei sein kann, wenn Kretschmann in Rente geht und die Grünen es nicht schaffen, einen wirklich schwarz aussehenden (ja ja, keine Rassismuskritik) Nachfolger aus den Hut ziehen können.
So, jetzt kann man trefflich über Inhalte disputen, aber dem Gesprächspartner zu suggerieren, er sei doof, weil er für die andere Partei ist, ist halt auch doof.
Du bist doof. :D
Mich würde dennoch mal bei der Apple Geschichte interessieren, wo da deie Entscheidung gewesen wäre :cool:
Die Bayern sind Tim Cook am Tiefsten in dessen Rektum gekrochen. Ist doch einfach. ;)
Ich bin seit meinem 18. Lebensjahr SPD Wähler aus Überzeugung. Seit fast 30 Jahren. :-X
Die Eltern sind auch Mitglied?
Ich hatte Schröder 1998 auch gewählt, einfach weil ich Kohl nicht mehr sehen konnte.
Ich war also damals Protestwähler. :ugly:
Aber ich lege mich nicht fest oder lasse mich in eine Schublade drücken. Die letzten Jahre hab ich die Piraten gewählt, weil ich einfach hoffte, dass daraus mal was wird. Na ja eben.
Ich persönlich wähle eher das kleinere Übel, da mir kein Parteiprogramm wirklich zusagt. Aber solange ich laufen kann (:heul:), gehe ich wählen.
Mal sehen, wann Bernd Höcke das kleiner Übel wird. ;)
Ich halte Grundrechte für wichtig. Aber die FDP hatte sich die Corona-Pandemie gezielt zu Nutze gemacht. Das hatte ich kritisiert.
Kritisiert haben sie vor allem die Vorgehensweise der Regierungskoalition. Das habe ich auch, und habe trotzdem keine FDP gewählt. Alleine die Schulschließungen. Das hat Nerven gekostet.
Den ganzen Tag hingen die Kinder zu Hause rum und nervten. Dabei sitze ich gerne in Unterhosen vorm Fernseher. :D
Und dass du mit den Corona Umgegangen Sachen bei den jungen Leuten gut ankamst, war auch fast logisch, denn die jungen Leute waren die Verlierer der Coronapolitik. Die noch jüngeren konnten ja nicht wählen, sonst wäre der Zulauf noch größer gewesen.
 
Schwierig. Das kann ich so aus dem Stegreif nicht beantworten.

Das ist ja jetzt provokant, ich weiss, aber würdest du komplett z. B. SPD Linie vertreten, gäbe es keine Hochtechnologiestandorterweiterung und keine weiteren 1200 Arbeitsplätze, dafür aber ca. 300 Sozialwohnungen in ca. 4 Jahren.
Wärst du auf FDP Linie hättest du zus. 1 Mrd. den Apple-Leuten geschenkt, damit statt 1200 eben 1800 Arbeitsplätze entstehen.

Natürlich positioniere ich mich hier für die FDP.
Mir gefällt nämlich die Weitsicht hierzu.
Denn alleine über die Lohnsteuer im gut bezahlten Angestelltensektor kämen da ganz grob:
1800*200.000 €*0,3 = 108 Mio. Euro jedes Jahr zusätzlich ins Staatssäckel, nach 10 Jahren wäre das Invest bezahlt.
Das ist besser, als jeder Börseninvest.
Apple rechnet mind. mit Umsätzen von 1 Mio. pro Angestellten = also nochmal 180 Mio. /Jahr und davon 19% =
34 Mio. Euro Umsatzsteuer für den Staat/Jahr oder 340 Mio./10 Jahren.
Gewinne von Appe oder größere Kaufkraft der Mitarbeiter mal ganz außen vorgelassen.

Kurzum, 1 Mrd. Förderung würde der BRD/Bayern zu Mindestmehreinnahmen im Jahr von ca. 142 Mio. Euro führen.
Damit könnte man bei derzeitigen Baukosten in Bayern und bei ca. 350.000 €/Sozialwohnung jedes Jahr "umsonst" über 400 Sozialwohnungen bauen.
Das ist natürlich eine reine Geldwertbetrachtung (Milchmädchen), Steuereinnahmen sind per se dann komplexer.

Genau deswegen bin ich in diesem Punkt bei der FDP


Viele Maßnahmen waren notwendig und richtig. Manche waren übertrieben und falsch.
Aber ich kann mich auch noch an Kubicki den Vollpfosten erinnern, der sich damit gebrüstet hat, dass er Regeln gebrochen hat. Sehr vorbildlich.
Ich fand die Szene als Lauterbach ohne Freisprecheinrichtung in seinem smart mit der Oma am Handy telefonierte viel bedenklicher.
Sehr vorbildlich.



Mir ist nicht klar, wofür die freien Wähler überhaupt stehen.
Lese ich das Parteiprogramm, könnten sie eine Mischung aus Konservativen, liberalen und ultrarechten sein.
Genau
Mich wundert, dass sie damit so viele Wähler anlocken, dass er für eine Regierungsbeteiligung in Bayern reicht.
Die Partei ist für Ärsche wie mich gedacht
Relativ wohlhabend, selbständig oder Bauer, auf dem Land lebend, Touristen hassend, Veränderungen hassend und die Schnauze voll von immer mehr Einschränkungen, Gebote, Gesetze Verbote usw..
Denke, jetzt habe ich genug Klischees bedient...
Ansonsten ziehen Klientelparteien eher um die 5-8% an.
Es ist eine liberal orientierte Abart von der CSU in Bayern.

Die FDP bedient ihre Klientel gerade nicht und schmieren deswegen ab. Kann gut sein, dass sie beim nächsten Bundeswahlgang aus eben diesen heraus fliegen werden.
Weil die Freien die Position besser ausfüllen.
Die Grünen haben sich zur "Volkspartei" gemausert, weil sie nicht so mehr links-grün-versifft sind wie man immer glaubte.
Wobei si mir in der Frühzeit besser wählbar erschienen als heute.
Das zeigen sie vor allem in Baden-Württemberg.
Kretschmann ist ein grün angemalter Schwarzer.
Wobei dort auch schnell wieder alles vorbei sein kann, wenn Kretschmann in Rente geht und die Grünen es nicht schaffen, einen wirklich schwarz aussehenden (ja ja, keine Rassismuskritik) Nachfolger aus den Hut ziehen können.
Es kann nur einem im Ländle als Nachfolger geben: Özdemir und dann noch wieder grün, wahlweise schwarz angemalt

Edit:
Ernsthaft: Den würde sogar ich wählen, den Özdemir, ist so ein immer wieder Stehaufmännchen, eigentlich wie ich. Gefällt mir.
Das weiss ich schon länger.
Ich bezeichne es als Alterssenilität - äh -Weisheit, ab 57 darf man fast alles, weils eh keinen mehr interessiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Eltern sind auch Mitglied?
Nein. Und sie sind auch nicht immer SPD Wähler.
Aber ich lege mich nicht fest oder lasse mich in eine Schublade drücken. Die letzten Jahre hab ich die Piraten gewählt, weil ich einfach hoffte, dass daraus mal was wird. Na ja eben.
Für mich zeigt das festlegen vor allem Loyalität. Aber kann ja jeder so machen wie er mag. ;)
Mal sehen, wann Bernd Höcke das kleiner Übel wird. ;)
Ich glaube nie. Wenn der so weiter macht wird die AfD noch verboten.
Den ganzen Tag hingen die Kinder zu Hause rum und nervten.
Sind deine Kinder nicht schon längst aus dem Alter raus?

Das ist ja jetzt provokant, ich weiss, aber würdest du komplett z. B. SPD Linie vertreten, gäbe es keine Hochtechnologiestandorterweiterung und keine weiteren 1200 Arbeitsplätze, dafür aber ca. 300 Sozialwohnungen in ca. 4 Jahren.
Wärst du auf FDP Linie hättest du zus. 1 Mrd. den Apple-Leuten geschenkt, damit statt 1200 eben 1800 Arbeitsplätze entstehen.

Natürlich positioniere ich mich hier für die FDP.
Mir gefällt nämlich die Weitsicht hierzu.
Denn alleine über die Lohnsteuer im gut bezahlten Angestelltensektor kämen da ganz grob:
1800*200.000 €*0,3 = 108 Mio. Euro jedes Jahr zusätzlich ins Staatssäckel, nach 10 Jahren wäre das Invest bezahlt.
Das ist besser, als jeder Börseninvest.
Apple rechnet mind. mit Umsätzen von 1 Mio. pro Angestellten = also nochmal 180 Mio. /Jahr und davon 19% =
34 Mio. Euro Umsatzsteuer für den Staat/Jahr oder 340 Mio./10 Jahren.
Gewinne von Appe oder größere Kaufkraft der Mitarbeiter mal ganz außen vorgelassen.

Kurzum, 1 Mrd. Förderung würde der BRD/Bayern zu Mindestmehreinnahmen im Jahr von ca. 142 Mio. Euro führen.
Damit könnte man bei derzeitigen Baukosten in Bayern und bei ca. 350.000 €/Sozialwohnung jedes Jahr "umsonst" über 400 Sozialwohnungen bauen.
Das ist natürlich eine reine Geldwertbetrachtung (Milchmädchen), Steuereinnahmen sind per se dann komplexer.

Genau deswegen bin ich in diesem Punkt bei der FDP
Das hört sich logisch und schlüssig an. Aber ich bilde mir über sowas auf die Schnelle keine Meinung.

Ich fand die Szene als Lauterbach ohne Freisprecheinrichtung in seinem smart mit der Oma am Handy telefonierte viel bedenklicher.
Sehr vorbildlich.
Das würde ich eher dann als "Ungeschick" einstufen. Kubicki hat dagegen öffentlich mit seinen Regelbrüchen rumgeprahlt.
 
Das hört sich logisch und schlüssig an. Aber ich bilde mir über sowas auf die Schnelle keine Meinung.

Da geht es nicht um logisch oder schlüssig.
Da geht es um eine Position, die ich vertrete, aber aus anderer Perspektive nicht richtig sein muss.
Es geht darum, dass du dich positionieren solltest.
Es gibt kein richtig oder falsch, es geht darum, deine Überzeugung zu vertreten
Das würde ich eher dann als "Ungeschick" einstufen. Kubicki hat dagegen öffentlich mit seinen Regelbrüchen rumgeprahlt.

Das hier?
1677834119335.png

Quelle:

Hat doch Lauterbach auch gemacht:

Wer genau ist jetzt "besser"?
 
Da geht es nicht um logisch oder schlüssig.
Da geht es um eine Position, die ich vertrete, aber aus anderer Perspektive nicht richtig sein muss.
Es geht darum, dass du dich positionieren solltest.
Es gibt kein richtig oder falsch, es geht darum, deine Überzeugung zu vertreten
Naja, aber seine Überzeugung und Position versucht man ja auch zu begründen. Das hast du gemacht.
Ich kann das nicht begründen im Moment oder eine Position einnehmen, weil ich mich darin auch nicht auskenne.
Das hier?
Anhang anzeigen 1419683
Quelle:

Hat doch Lauterbach auch gemacht:

Wer genau ist jetzt "besser"?
Lauterbach hat ja beteuert das er symptomfrei gewesen ist. Kubicki hat sich bewusst über die Regeln hinweggesetzt und fahrlässig gehandelt. Außerdem das öffentlich als Spitzenpolitiker zu äußern, um zu provozieren und der Regierung eins auszuwischen, finde ich nicht ok.

Aber laß uns lieber das Corona-Thema beenden. Das wird hier nicht gerne gesehen. ;)
 
Ich habe oben kurz geschildert, dass Apple ein Grundstück in München erworben hat und die grundsätzlichen Positionen der Parteien dargestellt.
Wie hättest du entschieden?
Hieße ich Macron, wäre ich noch tiefer hinein gekommen. :D
Dabei heißt er doch schon Emmanuelle. :lol:
Oder so. :ugly:
Siehst du, das ist so ein inhaltliches Thema.
Gemacht wurde bekannter Maßen massive Schulschließungen mit z. T. verheerenden Folgen für den Lernerfolg und großen Defiziten bei den Schülern. Von der Sozialkompetenz mal ganz abgesehen.
Jetzt im nachhinein sagt jeder, es war ein Fehler.
Toll
Ja, alleine die Kindergärten dicht zu machen und so die Eltern in den Zwangsurlaub schicken.
Dann der quatsch, dass man auf einer Parkbank eine Maske tragen muss, wenn jemand daneben sitzt (auch wenn das der Lebenspartner war.
In NRW musste man eine Maske tragen, wenn man die Enten am See füttern wollte.
Bei uns im Norden durfte man nur alleine im Strandkorb sitzen.
Als die FDP in der Hochphase forderte, den Schulbetrieb weiter zu führen, war man in diesem unsäglichen covid Hype voller Panikmache sofort in der Schwurblerecke, auch ich.

Und wer hatte nun im Nachgang eher recht und die größere Weitsicht?
Die FDP hatte das aber immer mit Freiheitsrechten begründet. Keiner hatte einen Experten an der Seite, der das wissenschaftlich begründet hat.
Nichtsdestotrotz war es richtig, die Regierung zu kritisieren.
Die Grünen haben wie immer erklärt, dass man das Klima nicht aus den Augen verlieren sollte.

Recht hatte die FDP aber eben trotzdem nicht, weils eben Freiheitsgeschwurbel war. Für die Kinder hat sich die FDP ja nie interessiert, sie hatte nur Angst, dass die vielen Ausfälle am Arbeitsplatz, weil die Eltern ihre Kinder betreuen müssen, die Wirtschaft gefährde.
Lustig ist ja, dass Lauterbach letztens auch davon sprach, dass Fehler gemacht worden sind. Aber damit meinte nur die Fehler der Regierung und seinen Amtsvorgänger, nicht sein "Geschwurbel" bei Lanz und Co.
Schwierig. Das kann ich so aus dem Stegreif nicht beantworten.

Viele Maßnahmen waren notwendig und richtig. Manche waren übertrieben und falsch.
Aber ich kann mich auch noch an Kubicki den Vollpfosten erinnern, der sich damit gebrüstet hat, dass er Regeln gebrochen hat. Sehr vorbildlich.
Kubicki konnte man noch nie ernst nehmen.
Klar, war vieles notwendig. Trotzdem hätte man transparenter sein sollen und es besser erklären können. So hätte es sicher weniger Coronaleugner und Impfgegner gegeben.
Und der Wendler würde wieder Schlager singen und nicht schwurbeln (seine Frau/Freundin müsste sich nicht bi Only Fans verkauft ). ;)
 
Naja, aber seine Überzeugung und Position versucht man ja auch zu begründen. Das hast du gemacht.
Ich kann das nicht begründen im Moment oder eine Position einnehmen, weil ich mich darin auch nicht auskenne.
Na gut, aber schade.
Ich find es gut, wenn Menschen auch zu ihrer grundsätzlichen Überzeugung stehen, auch wenn sie im Einzelfall kein Gegenargument haben.

Aber laß uns lieber das Corona-Thema hier beenden. Das wird hier nicht gerne gesehen. ;)
covid ist wie WK II = vorbei

Aber egal.
Prinzipiell geht es auch hier um Wahrnehmungen und öffentliche Darstellung.
Recht hatte die FDP aber eben trotzdem nicht, weils eben Freiheitsgeschwurbel war.
Ich lieebe es, wenn man über die persönliche Freiheit des Einzelnen "schwurbelt".
Das war in meinen Augen staatsübergreifende Sippenhaft, aber gut...
Für die Kinder hat sich die FDP ja nie interessiert, sie hatte nur Angst, dass die vielen Ausfälle am Arbeitsplatz, weil die Eltern ihre Kinder betreuen müssen, die Wirtschaft gefährde.
Genau
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ja jetzt provokant, ich weiss, aber würdest du komplett z. B. SPD Linie vertreten, gäbe es keine Hochtechnologiestandorterweiterung und keine weiteren 1200 Arbeitsplätze, dafür aber ca. 300 Sozialwohnungen in ca. 4 Jahren.
Meinst du, dass man die in 4 Jahren bauen kann?

Wärst du auf FDP Linie hättest du zus. 1 Mrd. den Apple-Leuten geschenkt, damit statt 1200 eben 1800 Arbeitsplätze entstehen.
Lindner hat weitere Zusagen eine Abfuhr erteilt. Ich persönlich bin sowieso gegen Subventionen dieser Art, wie andere Subventionen auch.
Die Unternehmen verdienen genug Geld. Sie brauchen keine finanzielle Unterstützung.
Die sollen lieber mal richtig Steuern zahlen, wie jeder andere Betrieb auch.
Natürlich positioniere ich mich hier für die FDP.
Mir gefällt nämlich die Weitsicht hierzu.
Mir ist sie zu starr auf Weltunternehmen fokussiert..
Ständig labert die FDP davon, dass der kleine Betrieb das Rückgrat der deutschen Wirtschaft ist, aber sie machen ausschließlich Politik für große Unternehmen und die kleinen Betriebe müssen diese "Geschenke" erwirtschaften.
Früher fand ich die FDP ganz gut, aber inzwischen nicht mehr. Da finde ich die Grünen besser. Der Robert muss sich gewaltig verbiegen, um den Kataris in den Hintern zu kriechen und plötzlich werden LNG Terminals schneller gebaut als Bobby Habeck die Hemden wechselt.
Was war denn 16 Jahre vorher gewesen? Ach ja, nichts, Merkel hat alles treiben lassen, die FDP hat in der Zeit wieder Geschenke an die Industrie verteilt und ist dafür aus dem Bundestag geflogen und die Sozen waren wie immer Sozen -- Wir wollen ja, aber die Union war dagegen.
Dass die Grünen das nächste Mal einen auf den Deckel kriegen von ihrer Stammwählerschaft, kann passieren, muss aber nicht. Viele Unions und Sozen Fans merken, dass die Grünen eben nicht mehr die versüfften Latschenträgern von früher sind. Sie sind in der Mitte angekommen und die ganz Grünen kleben sich an Bäume oder so.
Denn alleine über die Lohnsteuer im gut bezahlten Angestelltensektor kämen da ganz grob:
1800*200.000 €*0,3 = 108 Mio. Euro jedes Jahr zusätzlich ins Staatssäckel, nach 10 Jahren wäre das Invest bezahlt.
Das ist besser, als jeder Börseninvest.
Also 10 Jahre warten, bis zu überhaupt mal einen Cent verdienst.
Wie sieht das mit Steuern überhaupt aus? Gab es da auch ein Entgegenkommen?
Hat man ja meist, dass man weniger Steuern für die ersten Jahre zahlen muss.
Oder schafft es das Unternehmen es so hinzubiegen, dass man gar keine Steuern zahlen muss?
Und was ist in 10 Jahren? Wird dann alles dicht gemacht, weil Marokko ein besseres Angebot hat?
Wie erwähnt, solche Subventionen sollte es nicht mehr geben. Die Unternehmen sind reich genug.
Du könntest mit dem Geld auch lokal was verbessern und so Arbeitsplätze schaffen.
Meines Erachtens war es nur ein Prestige Projekt. Man hat einen Technologiekonzern an Land gezogen -- seht her, wie geil wird sind. Braucht es dafür eigentlich ein neues Kraftwerk, weil der Strombedarf steigt?
Apple rechnet mind. mit Umsätzen von 1 Mio. pro Angestellten = also nochmal 180 Mio. /Jahr und davon 19% =
34 Mio. Euro Umsatzsteuer für den Staat/Jahr oder 340 Mio./10 Jahren.
Gewinne von Appe oder größere Kaufkraft der Mitarbeiter mal ganz außen vorgelassen.
Ja, Gewinne von Apple. Die machen 30 Milliarden Gewinn pro Quartal. Macht also rund 100 Milliarden pro Jahr (ja, ich kann nicht rechnen, Sonderschule eben :ugly: ).
Brauchen die echt die eine Milliarde vom Staat?
Kurzum, 1 Mrd. Förderung würde der BRD/Bayern zu Mindestmehreinnahmen im Jahr von ca. 142 Mio. Euro führen.
Damit könnte man bei derzeitigen Baukosten in Bayern und bei ca. 350.000 €/Sozialwohnung jedes Jahr "umsonst" über 400 Sozialwohnungen bauen.
Das ist natürlich eine reine Geldwertbetrachtung (Milchmädchen), Steuereinnahmen sind per se dann komplexer.
Für mich ist das eine Strohmannrechnung. Klingt so, als dass sich die FDP das schön geredet hat. ;)
Genau deswegen bin ich in diesem Punkt bei der FDP
Ich nicht.
Lieber das Geld in Universitäten oder Start Ups stecken. Auch hier liegt Deutschland brach. Es gibt zu viele Beschränkungen/Regeln/Vorschriften für kleine Unternehmensstarter. Hier kann man niemanden locken, der ein gigantisches Technologieunternehmen aufbaut.
Ich fand die Szene als Lauterbach ohne Freisprecheinrichtung in seinem smart mit der Oma am Handy telefonierte viel bedenklicher.
Sehr vorbildlich.
Er hat sich dafür stündlich gegeißelt. :D
Die Partei ist für Ärsche wie mich gedacht
Relativ wohlhabend, selbständig oder Bauer, auf dem Land lebend, Touristen hassend, Veränderungen hassend und die Schnauze voll von immer mehr Einschränkungen, Gebote, Gesetze Verbote usw..
Denke, jetzt habe ich genug Klischees bedient...
Ich bin ein stinkreicher Rentner. :daumen: :D
Rentner sind die Klientel der ehemaligen Volksparteien.
Wann kommt die nächste Rentenerhöhung?
Wenns nicht 15% werden, wird gestreikt. :ugly:
Es ist eine liberal orientierte Abart von der CSU in Bayern.
Liberal? Na ja. Hat sich der Vorsitzende nicht geweigert, sich impfen zu lassen?
Kann man als liberalen Standpunkt sehen. Oder als Schwurbeln. Je nach dem.
Kretschmann ist ein grün angemalter Schwarzer.
Klar. Er passt auch gut in die Rolle als Großvater der Nation. aber du musst zusehen, dass du einen Nachfolger aufbauen.
Es kann nur einem im Ländle als Nachfolger geben: Özdemir und dann noch wieder grün, wahlweise schwarz angemalt

Edit:
Ernsthaft: Den würde sogar ich wählen, den Özdemir, ist so ein immer wieder Stehaufmännchen, eigentlich wie ich. Gefällt mir.
Özdemir hat den Vorteil, dass er schon mal mit den Flugmeilen beschissen hat. Bescheißen kann er also. Unsinn reden kann er auch. Hochdeutsch kann er sowieso nicht -- der perfekte Nachfolger. :hail: :D
Das weiss ich schon länger.
Ich bezeichne es als Alterssenilität - äh -Weisheit, ab 57 darf man fast alles, weils eh keinen mehr interessiert.
57 also? ich bin jetzt 52. Ich krieg dich noch. :D

Nein. Und sie sind auch nicht immer SPD Wähler.

Für mich zeigt das festlegen vor allem Loyalität. Aber kann ja jeder so machen wie er mag. ;)
Ich einer Partei eine Chance gegeben und nichts ist dabei heraus gekommen.
Ergo wird es das nächste Mal was anderes.
Sind deine Kinder nicht schon längst aus dem Alter raus?
Meine Tochter studierte bereits. Was denkst du, was mit den Unis war, als die Schulen alle dicht waren? ;)
Und mein Sohn hat erst letztes Jahr die Schule beendet
Wer genau ist jetzt "besser"?
Lauterbach hat die kritisiert, die ihn kritisiert haben.
Kubicki hat gesagt, dass er ein geiler Typ ist.
Ich finde geil besser. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Meinst du, dass man die in 4 Jahren bauen kann?
Wir bauen grob 5000 im Jahr.
300 WEs ist eine mittelgroße Anlage, aber ja.
Reine Bauzeit ist da grob ein Jahr (so 14-16 Monate)
Planung und vor allem Genehmigung ist was anderes...
Ich persönlich bin sowieso gegen Subventionen dieser Art, wie andere Subventionen auch.
Die Unternehmen verdienen genug Geld. Sie brauchen keine finanzielle Unterstützung.
Die sollen lieber mal richtig Steuern zahlen, wie jeder andere Betrieb auch.
Es ist banale Lobbyarbeit.
Wie viele Lobbyisten gibt es noch mal in Berlin?
Mir ist sie zu starr auf Weltunternehmen fokussiert..
Och, die Mittelstandvereinigung setzt sich auch für Büros in meiner Größenordnung ganz gut ein.
Also 10 Jahre warten, bis zu überhaupt mal einen Cent verdienst.
Im Vergleich zu einem Börsenpapier sind grob 10-12% eine ganz gute Performance/Jahr.
Genau so betrachte ich so was - als Invest.
Brauchen die echt die eine Milliarde vom Staat?
Nö, aber D. einen Hochtechnologiestandort.
Für mich ist das eine Strohmannrechnung. Klingt so, als dass sich die FDP das schön geredet hat. ;)
Die FDP hat da erst mal gar keine Karten drinnen.
Genau lesen.
Der Deal war von der CSU und es ab kein Förderung.
Der Rest ist schlichtweg eine Rechnung, was wäre wenn.
Ich nicht.
Lieber das Geld in Universitäten oder Start Ups stecken. Auch hier liegt Deutschland brach.

Es gibt zu viele Beschränkungen/Regeln/Vorschriften für kleine Unternehmensstarter.
Ahhh... interessant...
Und wer genau macht all diese Beschränkungen/Regelungen/Vorschriften?
Mit Sicherheit nicht die FDP - wenn sie denn was zu sagen hätte...
Er hat sich dafür stündlich gegeißelt. :D
Das darf diese Pappnase auch die nächsten 100 Jahre machen.
Das ist ein selbstdarstellender Showmensch, der neben Wagenknecht auch Dauerbesucher in diesen Werbesendungen a la Lanz und Maischberger ist.
Was genau hat er als Gesundheitsminister für die drängenden Probleme wie Personalmangel oder Medikamentenmangel bisher gemacht?
Genau.
Nix.
Liberal? Na ja. Hat sich der Vorsitzende nicht geweigert, sich impfen zu lassen?
Kann man als liberalen Standpunkt sehen. Oder als Schwurbeln. Je nach dem.
So wie ich, also bin ich ein Schwurbler?

Özdemir hat den Vorteil, dass er schon mal mit den Flugmeilen beschissen hat. Bescheißen kann er also. Unsinn reden kann er auch. Hochdeutsch kann er sowieso nicht -- der perfekte Nachfolger. :hail: :D
Genau meine Wellenlänge

57 also? ich bin jetzt 52. Ich krieg dich noch. :D
Versuche es doch...
Lauterbach hat die kritisiert, die ihn kritisiert haben.
Kubicki hat gesagt, dass er ein geiler Typ ist.
Ich finde geil besser. :D
Ich auch...
 
Wir bauen grob 5000 im Jahr.
300 WEs ist eine mittelgroße Anlage, aber ja.
Reine Bauzeit ist da grob ein Jahr (so 14-16 Monate)
Planung und vor allem Genehmigung ist was anderes...
Das schaffst du nicht mehr. Material ist teurer geworden, Leute sind kaum zu finden, die das bauen. Dann die langen Ausschreibungsverfahren (seit 3 Jahren soll die Feuerwehr bei uns ein neues Gebäude bekommen. Der Standort steht schon, abgesperrt ist auch schon alles. Was ist passiert? Nix. Aldi hat nebenan eine neue Filiale gebaut, Frühjahr angefangen, Im Herbst konntest du Einkaufen gehen ), die alles ausbremsen.
Hier brauchst du dringend ein einheitliches Baurecht und nicht 16 verschiedene.
Es ist banale Lobbyarbeit.
Wie viele Lobbyisten gibt es noch mal in Berlin?
Klar ist es das. Mal sehen, welcher Politiker demnächst Berater wird.
Und das Gesundheitsministerium hat wohl immer noch die meisten.
Im Vergleich zu einem Börsenpapier sind grob 10-12% eine ganz gute Performance/Jahr.
Genau so betrachte ich so was - als Invest.
Mit Zahlen, die fragwürdig sind.
Die FDP hat da erst mal gar keine Karten drinnen.
Genau lesen.
Der Deal war von der CSU und es ab kein Förderung.
Der Rest ist schlichtweg eine Rechnung, was wäre wenn.
DU klingst wie die FDP. Alles schön reden und so. ;)
Ahhh... interessant...
Und wer genau macht all diese Beschränkungen/Regelungen/Vorschriften?
Mit Sicherheit nicht die FDP - wenn sie denn was zu sagen hätte...
Von 1949 bis 1998 hat die FDP mit einer Ausnahme immer die Regierungskoalition gebildet.
Alle Beschränkungen/Regelungen/Vorschriften stammen aus dieser Zeit. Schröder hat den Verkaufen von Firmenanteilen steuerbefreit. Merkel hat gar nichts gemacht.
Die FDP hat meines Erachtens einen Anteil daran, wie das heute so ist. Das Dilemma is, dass keiner dieses Eisen anfassen will.
Mein Bruder hat mit Kollegen ein Start Up gegründet und klagt seit dem, was man so für Knüppel zwischen die Beine geworfen bekommt.
Was genau hat er als Gesundheitsminister für die drängenden Probleme wie Personalmangel oder Medikamentenmangel bisher gemacht?
Genau.
Nix.
Na ja, er hat gesagt, dass es im Gesundheitssystem viele Schwachpunkte gibt und dass man sie angehen muss.
Sozen eben. Immer beklagen aber selten machrn.
Das Amt hätte ich den Grünen oder der FDP überlassen.
So wie ich, also bin ich ein Schwurbler?
Na ja, wenn du mich jetzt so fragst.... :P
Hin und wieder wird geschwurbelt, aber das kann auch am Konsum von bewusstseinserweiternden Mittel liegen. :D
 
16:28 Uhr

Nach Wagenknecht-Demo: Linken-Politiker verlässt Partei


Der stellvertretende Landesvorsitzende der Linken in Brandenburg, Justin König, verlässt seine Partei. Wie die Geschäftsstelle bestätigte, hat König seinen Austritt zu seinem 25. Geburtstag in der kommenden Woche erklärt. Letzter Anlass für seine Entscheidung sei die von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer organisierte Demonstration, sagte König. Russland habe die Ukraine unter Bruch des Völkerrechts überfallen und schrecke vor den brutalsten Kriegsverbrechen nicht zurück.

"Eine Kraft, die in Teilen den Faschisten und Kriegsverbrecher Wladimir Putin indirekt unterstützt, kann ich als Funktionsträger nicht weiter unterstützen", schrieb König an seine Partei. "Und es ist richtig, dass dem ukrainischen Volk die Werkzeuge in die Hand gegeben werden, um sich selbst vor noch schlimmeren Verbrechen verteidigen zu können." In der vergangenen Woche hatte mit ähnlicher Begründung der Rostocker Sozialsenator Steffen Bockhahn die Linke ebenfalls verlassen.
Besser wäre die Wagenknecht verlässt die Partei. Dann kann sie ja eine eigene gründen.
 
Polter mal hier nicht so rum! Es ist doch klar das ...

...mehreren Thread-Teilnehmern überhaupt nicht klar ist, was du eigentlich sagen wolltest, weil du was anderes geschrieben hast. Also in Sachen Polterei vielleicht mal an die eigene Nase fassen.

Guck dir mal die Wahlergebnisse der letzten Bundestagswahl und die Umfragewerte jetzt an.
Wie schnell sich Stimmungen ändern können. Und du willst mir erzählen ich hätte keine Ahnung weil ich nicht mehrere Legislaturperioden überblicken kann?

Ich erzählt gar nichts, ich stelle fest. Und zwar dass du in Absolutheit formulierte Behauptungen über die Zukunft verbreitest, obwohl schon Tendenzen für diese schwer vorhersagbar sind und du, nach eigener Aussage, "nicht weißt", was sein wird.


Das habe ich NIE behauptet! Sondern, dass junge Menschen oder Jugendliche, sich auch eine politische Meinung bilden können und auch mündig genug sind, wählen zu können. Und da könnt ihr mit die Worte umdrehen wie ihr wollt: da bleibe ich bei!

Mir scheint, du nimmst dir nicht nur zu wenig Zeit, deine Aussagen zu formulieren, sondern postest auch häufiger als du dir merken kannst.
Zur Erinnerung: Deine These war, dass man sich um ältere Wähler "mehr Sorgen machen" müsse respektive im Umkehrschluss, dass junge Wähler besser weniger Anlass zur Sorge geben/sie die besseren Wähler sind.

Bei der Aussage bist du seinerzeit auch geblieben und hast dich nicht auf "ich meinte was anderes als ich geschrieben habe" rausgeredet.


Das macht sie aber nicht vergleichbar und wer die FDP mit der AfD vergleicht, wertet vor allem die AfD auf. Manchmal frage ich mich ob Menschen wirklich nicht aus der Vergangenheit lernen wollen. So haben die Menschen 1928 evtl. auch über die NSDAP gesprochen: "Sie hat ja viele Gemeinsamkeiten mit den anderen Parteien und lügen tun sie alle. Das mit den Juden meinen die sicher nicht ernst."

Für mich sind Vergleiche ein Zeichen von der Fähigkeit, offen und frei zu denken und keine Wertungen. Eine Auf- oder Abwertung kann aus dem Ergebniss eines Vergleichs resultieren, allerdings sehe ich da in diesem Fall kein Potential für: "Populisten bedienen sich populistischer Strategien"
Was soll daran auf- oder abwertend sein? Es ist einfach eine Schilderung von Beobachtungen. Nur Leute, die bislang nicht gesehen haben, wie FDP und AFD um Wählerstimmen kämpfen, könnten daraufhin ihre Wertung dieser Parteien ändern.


Das Argument, sie könnten nicht vorausschauend planen oder würden sich über ihre Zukunft keine Gedanken machen, ist damit entkräftet.

Wieso sagt "Grünen wählen" mehr darüber aus, ob sich jemand Gedanken über die Zukunft mach, als "MLPD wählen"? Oder "3. Weg wählen"? Alle Parteien haben ein Programm für die Zukunft. Auch wenn DIR die von bestimmten Parteien angestrebte Zukunft nicht passt, sind dass denoch die Zukunftsvisionen, wegen denen diese Parteien von mitdenkenden, politisch kompetenten Bürgern gewählt werden. Und damit muss man in einer Demokratie leben: Dass Arschlöcher Arschloch-Parteien wählen, weil sie Arschloch-Zukunftsvisionen gut finden.

Neben diesen mündigen Wahlentscheidungen gibt es aber auch inkompetente, aus dem Gefühl heraus getroffene oder im Zuge von nicht als solchen erkannten populistischen Versprechen oder gar schlichtweg nur auf der Basis von missverstandenen Wahlkampfslogan. Ich erinnere an all die Leute, die die FDP für "mehr Netto vom Brutto" gewählt haben, obwohl sie überhaupt keine Hoteliers waren, um deren Netto es der FDP ging. Und genau dieses Bewusstsein und Wissen wurde und wird für junge Menschen besonders angezweifelt (für Details siehe all die ausführlichen Argumentationen, auf die einzugehen du dir seinerzeit gespart hast).

Z.B. kann man eine Partei, die Bevorteilung von Frauen auf die Fahnen geschrieben hat, wählen, weil man Frau ist und sich davon eine bessere Zukunft erhofft. Oder eine Partei, die den Stromverbrauch massiv steigern will, weil man Stromproduzent ist. Das sind mündige Wahlentscheidungen.

Wenn aber jemand die Grünen gewählt hat, weil er mehr bezahlbaren Wohnraum in lebenswerteren Städten und Klimaschutz wollte, dann sollte der bei den jüngsten Beschlüssen zur schweine teuren Zwangsumrüstung von Wohnungen mit Gasheizung (ca. 250 g/kWh Heizwärme) auf mit Braunkohlestrom betriebene, Lärm verursachende Wärmepumpen (je nach Temperatur 200-600 g/kWh) an die eigene Nase fassen. Nun bin ich nicht mehr in einem Alter, in dem ich mir anmaßen könnte zu entscheiden, ob junge Menschen überwiegend Leute sind, die auf dicken Vattenfall-Aktienpaketen sitzen oder Leute, die sich darüber sorgen sollten, wie sie eine Studentenbude bezahlen können. Aber als die Gummistiefel noch aus Holz waren und ich mehr über die Situation "der Jugend" wusste, galt eher letzteres.

Von daher würde ich "grün wählen" durch junge Leute nicht unbedingt besonders mit "durchdacht für die Zukunft wählen" assoziieren. Sondern eher mit "eine zukunfsorientierte Einstellung zu ein paar Themen haben und dem seine Stimmen geben, der die größten Sprüche dazu klopft". Auf dem gleichen Wege haben die Grünen damals übrigens auch meine Stimme bekommen, nur hatte ich mit Trittin und Künast dann Glück, dass tatsächlich Politik für Klima und Natur gemacht wurde, was man von Habeck und Baerbock wesentlich eingeschränkter zu erwarten war und auch wesentlich eingeschränkter umgesetzt wird.


Es ist weder positiv noch negativ.
Viel wichtiger ist doch ein System, dass möglichst viele Bürger demokratisch mitnimmt.
Demokratie bedeutet immer einen Kompromiss, damit verschiedene politische Strömungen an der Gestaltung teilhaben.

Man kann gemäß der Auswirkungen schon sehr die eine Wahlentscheidung positiver als die andere einordnen. Machst du ja selbst auch, in dem du "demokratisch" als positiv besetzt. Würde ein Faschist halt anders sehen.

Aber während "finde ich gut" eine gemäß der eigenen Moral subjektive Einordnung ist, ist "finde ich kompetent/durchdacht/mündig/..." eine objektive Beurteilung. Da geht es nur darum, ob jemand die Partei gewählt hat, deren tatsächliche Politik am ehesten zu seinen Ansichten passt und das kann man eben nicht allein am Parteiprogramm festmachen, sondern muss man mit den Ansichten der Leute abgleichen.

Und sagen wir mal so: Länger laufende Atomkraftwerke, mehr Kohleverstromung, Industrieförderung, massive Aufrüstung - waren das die primären Ziele der Grünen-Wähler?

Aktuelles Beispiel ist dies:

Land Bayern (CDU) hat an Apple ein Filetstück an Bauland mitten in der Münchner Innenstadt verkauft.
Würde es nach der SPD (Münchner Bürgermeister Reiter) gehen, wäre der Deal als Erbpacht gegangen = Dann hätte Apple nicht in München investiert, sondern in Frankreich.
Würde es nach den Grünen gehen, gäbe es dort kein Apple, sondern Sozialwohnungen.
Die FDP vermisst zus. angefragte Förderungen für Apple beim Deal.
Hätte Bayern den Förderungen zugestimmt, gäbe es statt der nun geplanten ca. 1.200 neuen Arbeitsplätze sogar ca. 1.800.

Wer hat recht?

[X] Grün. München hat wenig Geld, extremen Wohnungsmangel und mehr als genug Arbeitsplätze.
 
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