Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Leider schlicht falsch.
Die Antwort auf beides wäre es braucht massiv weniger Menschen auf der Erde (mindestnes eine Halbierung gegenüber Weltbevölkerung Stand ist).

Alles andere heißt nur bei 8 Mrd. Menschen plus / weiter steigend, allgemeines Lebensniveau insgesamt drastisch absenken zu müssen und vermutlich trotzdem nie einen "ressourcen-, wie klimaneutralen" Lebensstandard zu erreichen, besonders nicht bei weiter steigender Weltbevölkerung.
In vielen Industrieländern werden aber zu wenig Menschen geboren. Da vergreisen die Gesellschaften.
Was zu einen Demografie Problem führt. Weniger Einzahler z.B. für die Renten.
 
Leider schlicht falsch.
Die Antwort auf beides wäre es braucht massiv weniger Menschen auf der Erde (mindestnes eine Halbierung gegenüber Weltbevölkerung Stand ist).

Alles andere heißt nur bei 8 Mrd. Menschen plus / weiter steigend, allgemeines Lebensniveau insgesamt drastisch absenken zu müssen und vermutlich trotzdem nie einen "ressourcen-, wie klimaneutralen" Lebensstandard zu erreichen, besonders nicht bei weiter steigender Weltbevölkerung.
Was ein wenig in die Verschwörungstheorieecke über "great reset" geht :banane:
Der Planet hat mehr als genug Ressourcen für alle Menschen, sie reichen nur nicht für den den westlichen Lebensstil.
DAS wiederum glaube ich gar nicht.
Im Prinzip haben wir endlos Energie, man müsste es nur nutzen.
Rein auf die Fläche bezogen, bräuchte man PV (und Speicher) in der Größe der BRD und man hätte für die Welt recht genau die 2fache Strommenge, die wir derzeit weltweit erzeugen UND die doppelte Heizenergie, die wir derzeit weltweit brauchen.
Schaben sind auch schon "en vogue", also null problemo.
Mal Kasachstan oder so anhauen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Du brauchst ja auch noch Wasser und landwirtschaftliche Fläche. Den Energiebedarf kann man mit erneuerbaren Energien allerdings relativ leicht decken. Was man aber reduzieren muss ist die sonstige Nutzung von Ressourcen. Das Endziel muss eine "Zero-Waste" Lösung sein.
 
Wenn man an Wasser, Sonne und Wind denkt, sind diese Energieversorgungen quasi "unendlich".

Nur Rohstoffe eben nicht.
 
Du brauchst ja auch noch Wasser und landwirtschaftliche Fläche. Den Energiebedarf kann man mit erneuerbaren Energien allerdings relativ leicht decken. Was man aber reduzieren muss ist die sonstige Nutzung von Ressourcen. Das Endziel muss eine "Zero-Waste" Lösung sein.
Wenn ich mir die Müllberge von heute anschaue - und wir sehen in D. ja nur ca. 20%, weil der Rest fröhlich + gewinnbringend ins Ausland geschippert wird, wäre ich ja froh, wenn es "nur" zu einer deutlichen Reduzierung kommen würde.

Wir können ja auch nicht klugscheisserisch aus der Perspektive von Berlin-Friedrichshain daherreden, sondern müssen, ob wir wollen oder nicht, dem Rest der Welt den gleichen Wohlstand anbieten, den wir genießen.
Hauptursache für Themen wie Radikalisierung, Kriege, Flüchtlingsströme sind immer wieder Armut, nix zu beissen und unterirdischer Bildungsstandard und damit verbunden keine Jobs.
Eigentlich ganz einfach...

Dazu gehört eben auch, dass ein z. B. Afrikaner sich auch hin und wieder mal ein Schnitzel gönnen darf und sollte - sofern es ihm geschmacklich überhaupt zusagt.

Mal das Schnitzel außer acht lassend, futtert der Normalterraner ca. 70% eh schon pflanzlich (Indien/China/Afrika).
Liegt also eher an uns auf dem Wohlfühlsofa, der jeden Tag seinen Döner braucht.

Ich bin bestimmt kein Veggie, aber 1-2 mal in der Woche Fleisch oder Fisch reicht völlig aus, um den Allesfresser Homo Dingenskirchen artgerecht zu füttern.

Ich denke, die Zukunft für die Massenproduktion an Lebensmitteln in Bioquali heisst "vertical farming".
Solche Gebäude sind selbst in derzeitiger Bauweise in der Lage, auf gleicher verbauter Fläche ca. 10x mehr an Salat, Gemüse oder Getreide zu produzieren, als es ein Feld hergeben könnte.
In Italien bauen sie gerade einen 9.000 m² Bunker, der rechnerisch ca. 2% der gesamten Landwirtschaft Italiens ersetzen kann.

PS:
Würde man so was stringent durchziehen, müsste man sich jetzt nicht über Heimchen als Pulver in der Wurst aufregen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin bestimmt kein Veggie, aber 1-2 mal in der Woche Fleisch oder Fisch reicht völlig aus, um den Allesfresser Homo Dingenskirchen artgerecht zu füttern.
Wir essen an 3 Tagen die Woche Fleisch und an einen Tag Fisch.
Aber wollen Fleisch noch weiter reduzieren.

Wenn man mal überlegt was nur für Tierfutter an Ressourcen verbraucht werden.
Und Regenwälder abgeholzt für Soja.
Außerdem ist Massentierhaltung ethisch auch nicht gerade schön.
Aus ethischen Gründen habe ich auch mal probiert als Vegetarier zu leben.
Allerdings nur 4 Wochen durchgehalten. U.a. weil meine Frau das nicht mitmachen wollte. :ugly:
 
Wir essen an 3 Tagen die Woche Fleisch und an einen Tag Fisch.
Aber wollen Fleisch noch weiter reduzieren.
Wobei, da reduzierst Du, weil evtl. Ihr euch, warum auch immer, "genötigt fühlt".
Das ist m. e. der falsche Weg.
Richtigen Punch gibts dann, wenn die Alternativen plötzlich besser schmecken, als der alltägliche Kantinenfraß oder das fetttriefende Zeugs von den Imbissbuden.

Beispiel:
MeineFrau hat eine Glutenintoleranz entwickelt.
Also backen wir seit einem Jahr das Brot selbst.
Brauchste nur eine Mischung aus Erbsenmehl, Maismehl und Reismehl, ganz ohne Hefe.
Der eigentliche Witz ist, das schmeckt besser, als das übliche Weizenbrot und bleibt echt lange frisch.
Also muss der Backofen nur Samstagabend angeschmissen werden und 3h später haben wir drei Brote für die ganze Woche für unter 5 € inkl. Strom.

Wenn man mal überlegt was nur für Tierfutter an Ressourcen verbraucht werden.
Es ist immer die Mengenrelation.
So ein Standardhühnchen aus dem Discounter kannste für 5 € abschnappen und das wird mit Unmengen an billigem Soja dick gefüttert.
Holste dir ein Huhn vom Bionauernhof, musste 15 € zahlen und auch noch selbst rupfen (gerupft 20 €), weisste halt, das das Vieh nur lustig im Garten die Regenwürmer und Pflänzchen gefuttert hat und übern Winter mit Besserem gespeist wurde.
Allerdings haste da auch wieder einen ordentlichen Flächenverbrauch fürs rumlaufende Huhn.
Außerdem ist Massentierhaltung ethisch auch nicht gerade schön.
Homoperspektive, frag mal die Kuh, welchen Heidenspass die hat, im Stall nur stehen zu können, damit dein Schnitzel noch für unter 15 € / kg zu haben ist.
Aus ethischen Gründen habe ich auch mal probiert als Vegetarier zu leben.
Allerdings nur 4 Wochen durchgehalten. U.a. weil meine Frau das nicht mitmachen wollte. :ugly:
M. E. geht es da eher um Vernunft.
Kein Mensch auf Terra MUSS Vegetarier werden.
Wenn es alle schlau anstellen, gibt es ausgewogene Ernährung für alle, auch gerne mit tierischem Eiweiss in gesunden Mengen.
 
Dazu gibt es ja bereits unzählige Berechnungen, die man im Schnitt am ehsten so zusammenfassen könnte: Wenn die Bewohner westlicher Industrienationen ihren (mittleren) Fleischkonsum um lediglich 20 Prozent reduzieren, sind wir im grünen Bereich, wenn man die Entwicklung im "Rest" der Welt ignorieren würde.
Plant man jedoch zudem ein, dass der Fleischkonsum in Schwellen- und Entwicklungsländern zwar steigt, es dort jedoch nicht so übertrieben wird, wie es bei uns noch der Fall ist, wären wir bei einer notwendigen Reduktion von ungefähr 40 Prozent
Alles ausgehend von einer Erdbevölkerung von 10 Milliarden Menschen, die erst noch zu erreichen wäre.

Das ist alles durchaus machbar. Ich habe meinen Fleischkonsum um ca. 85 bis 90 Prozent reduziert und vermisse nichts. Ich verzichte auf Wurst und ähnlich stark verarbeitete Fleischprodukte und kaufe hochwertigeres Fleisch aus besserer Haltung, welches dann praktischerweise auch gleich noch besser schmeckt. Und es ist noch nicht einmal teurer, man gibt einfach nur für eine geringere Menge höherer Qualität und besserer Herkunft dasselbe oder sogar weniger aus als vorher für Billigfleisch.

In der Praxis sieht es dann so aus, dass es ein bis zweimal pro Woche Fleisch gibt, in der Regel am Wochenende und in maßvoller Portion. Wenn der Junior zwischendurch nach einem Wiener Würstchen verlangt oder der Papa alle paar Wochen beim Döner schwach wird, bekommt man das außer der Reihe auch noch ins Gesamtkontingent.
 
Was ein wenig in die Verschwörungstheorieecke über "great reset" geht :banane:
Nein geht es nicht, da ich damit auf keine politische Positionierung und gesellschaftliche "Neuordnung" hinaus will, sondern schlicht auf einen rein materiellen Betachtungswinkel unseres Verbrauchs, an Rohstoffen und da ist in der Forschung, wenn ich mich richtig entsinne, bereits lange Usus das die Beibehaltung eines westlichen Lebensstandards, bei neutraler Bilanz, nur möglich wäre wenn die Zahl der Menschen auf der Erde bei etwa 2-3 Mrd. läge und selbst wenn man, aus einer heutigen Betachtung, eines Minimalstandards, denn allgemeinen Lebenstandard auch nur auf denn von etwa 1950 senken würde, wären es trotzdem nur etwa 4 bis vielleicht 6 Mrd. Menschen.

Nun besinn dich mal zurück, was wir 1950 alles noch nicht in Privathaushalten hatten, oder damals zumindest noch nicht ansatzweise flächendeckend.

Unter anderen wären da Steroanlagen, Elektrowerkzeug (Akkuschrauber, Stichsägen) diverse Küchenmaschinen (Mixer, Pürierstäbe), elektrische Zahnbürsten, Elektrorasierer, Föhn, Standventilatoren, Fotoapperat / Digitalkamera, Computer Drucker, Scanner, Aktenvernichter, Tablets, Festnetztelefon, Spielekonsolen, Laptops, Smartphones, Fernseher, Waschmaschinen, Kühlschränke, Kaffeemaschinen, Auto(s), Motorrad, Staubsauger, Elektroherd und Ofen, Trockner, Spühlmaschinen, etc. pp.

Das alles produziert ein Haufen Müll, wird vielfach aus begrenzten / seltenden Rohstoffen gefertigt, aufwendig (Umweltbelastend) gefördert und besitzt dann im Schnitt Lebensspanne von kaum 1 bis 15 Jahre, wo es genutzt wird.
Für viele Komponenten in der Elektronik und Computertechnik haben wir auch noch keine umweltverträgliche Alternative, bei bestimmten Rohstoffen.

Man könnte sie zwar trotzdem sicherlich langlebiger bauen und sollte das auch, aber das schiebt eine Erschöpfung halt auch nur nach hinten, ist aber nicht "Bilanzneutral".
 
Zuletzt bearbeitet:
Es müßte außerdem die Verwendung von Palmöl untersagt werden.
Dafür werden in Ländern wie Indonesien Regenwälder abgeholzt und die Heimat der Orang-Utans zerstört.
Die werden brutal von Arbeitern abgeschlachtet.
Dann lieber ein paar Cent mehr für andere Öle ausgeben.
 
Es müßte außerdem die Verwendung von Palmöl untersagt werden.
Palmöl ist extrem günstig, da die Palmpflanze schnell wächst und pro Pflanze viel Öl produziert.
Dazu ist es geschmacksneutral. Einzig die Kokospflanze kann da mithalten (aber nicht in der Ergiebigkeit).
Aber ob du nun Monoplantagen mit Kokos oder Palmpflanzen hast, ist letztendlich egal.
Was du brauchst ist eine Alternative, die weniger Ressourcen beansprucht aber das ist nicht einfach.
 
Was du brauchst ist eine Alternative, die weniger Ressourcen beansprucht aber das ist nicht einfach.
Oder eben die Bereitschaft etwas mehr für anderes Öl zu bezahlen.

Edit: Bei Avocados müsste man auch überlegen, die nicht mehr zu kaufen. Zur Erzeugung von 1kg Avocados benötigt man 1000 L Wasser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein geht es nicht, da ich damit auf keine politische Positionierung und gesellschaftliche "Neuordnung" hinaus will, sondern schlicht auf einen rein materiellen Betachtungswinkel unseres Verbrauchs, an Rohstoffen und da ist in der Forschung, wenn ich mich richtig entsinne, bereits lange Usus das die Beibehaltung eines westlichen Lebensstandards, bei neutraler Bilanz, nur möglich wäre wenn die Zahl der Menschen auf der Erde bei etwa 2-3 Mrd. läge und selbst wenn man, aus einer heutigen Betachtung, eines Minimalstandards, denn allgemeinen Lebenstandard auch nur auf denn von etwa 1950 senken würde, wären es trotzdem nur etwa 4 bis vielleicht 6 Mrd. Menschen.

Nun besinn dich mal zurück, was wir 1950 alles noch nicht in Privathaushalten hatten, oder damals zumindest noch nicht ansatzweise flächendeckend.

Unter anderen wären da Steroanlagen, Elektrowerkzeug (Akkuschrauber, Stichsägen) diverse Küchenmaschinen (Mixer, Pürierstäbe), elektrische Zahnbürsten, Elektrorasierer, Föhn, Standventilatoren, Fotoapperat / Digitalkamera, Computer Drucker, Scanner, Aktenvernichter, Tablets, Festnetztelefon, Spielekonsolen, Laptops, Smartphones, Fernseher, Waschmaschinen, Kühlschränke, Kaffeemaschinen, Auto(s), Motorrad, Staubsauger, Elektroherd und Ofen, Trockner, Spühlmaschinen, etc. pp.

Das alles produziert ein Haufen Müll, wird vielfach aus begrenzten / seltenden Rohstoffen gefertigt, aufwendig (Umweltbelastend) gefördert und besitzt dann im Schnitt Lebensspanne von kaum 1 bis 15 Jahre, wo es genutzt wird.
Für viele Komponenten in der Elektronik und Computertechnik haben wir auch noch keine umweltverträgliche Alternative, bei bestimmten Rohstoffen.

Man könnte sie zwar trotzdem sicherlich langlebiger bauen und sollte das auch, aber das schiebt eine Erschöpfung halt auch nur nach hinten, ist aber nicht "Bilanzneutral".
Nun ja,

Der größte Hebel liegt im Freizeitverhalten und hier in der digitalen Welt.
Wir monitoren ja hier seit ca. 2 Jahren zus. mit der TU die Verbräuche (aber auch Lüftungsverhalten/Heizverhalten usw.) von fast 2.000 Privathaushalten, die als Mieter in den Gebäuden sind.

Alles freiwillig und mit deren Zustimmung und kostenlos bereitgestellter Rechtsberatung, also typisch Deutsch. :cool:

Bereits im Jahresbericht für 2021 lässt sich festhalten:
Im Schnitt ca. 38% des Stromes (Varianz: 29% bis 45%; unabhängig vom jeweiligen Jahresstromverbrauch eines Haushaltes) geht ausschließlich in die Verwendung von PC, Tablet, TV, Smartphone und Co.
Gefolgt von Kochen, dann (für mich überraschend) Körperpflege und dann Wäsche waschen.
Licht spielt mit einem Anteil zw. 4 und 7% nahezu keine Rolle in Relation.

Bei 2.000 Haushalten darf man das durchaus als valide Stichprobe interpretieren.
Logischer Schritt wäre also, um sowohl Elektromüll zu vermeiden als auch deutschlandweit den Stromverbrauch um 40% abzusenken:

Abschaffung aller TVs und PCs und smartphones, oder?

Zum Text:
1950 war ich noch nicht auf der Welt, als "Babyboomergeneration" entwickelt man ein "Umweltbewußtsein" im Sinne ich nehme die Umwelt bewußt wahr, mit vielleicht 10 Jahren, also bei mir 1975.

Ja, man hatte deutlich weniger und war ebenso glücklich, der einzige TV gehörte Oma, der war vielleicht 15" groß und schwarz-weiß und geschaut wurde nur Nachrichten, Hitparade, Aktenzeichen xy, der alte/Derrick usw. und wir Kinder dann noch Dick & Doof am Freitagabend. ganze drei Sender, ach halt, wir hatten noch riselig den Schweizer Kanal im Empfang.

Aber die Zahl der Menschen kannste ja nicht in irgendeiner Form "reduzieren".
Das wird, so weit ich mich da eingelesen habe, noch bis ca. 9,5-10,5 Mrd. anwachsen und dann wieder langsam weniger werden.
Ich denke, damit müssen wir einfach umgehen lernen, dass es etwas enger auf dem Planeten wird.
 
Oder eben die Bereitschaft etwas mehr für anderes Öl zu bezahlen.
Das passt aber mit "Hauptsache billig" nicht zusammen.
Gerade Leute mit geringem Einkommen gucken schnell in die Röhre.
Aber jedem muss klar sein, dass in Zukunft täglich Fleisch essen und die Hälfte wegwerfen nicht mehr drin ist
 
Das passt aber mit "Hauptsache billig" nicht zusammen.
Gerade Leute mit geringem Einkommen gucken schnell in die Röhre.
10-20 Cent mehr kann wohl fast jeder verkraften.
Es ist eh alles teurer geworden. Hier wäre das mal sinnvoll.

Was noch interessant ist:

So viel Wasser steckt in alltäglichen Produkten

132 Liter Wasser für eine Tasse Kaffee. Für einen ganzen PC (bzw der verwendeten Rohstoffe da drin) 20000 Liter Wasser.
 
Solche junge Menschen, die sich zuerst auf den Avus kleben und dann nach Bali in Urlaub fliegen?
Yo, mei...
Echte Revoluzzer eben.

Revolutionäre haben manchmal gute Ideen, aber es ist lange her, dass mal jemand durchdachte Konzepte hat. Außerhalb von ein paar Diktaturen (wo revoltuionieren eine ausgesprochen ungesunde Aktion ist) geht es den Menschen einfach zu gut, als dass ein tatsächlicher radikaler Umbruch ihnen mehr Nutzen den Schaden bringen könnte.


Aber mir sind Klimakleber immer noch lieber als die SUV-Panzerfahrer.

Einmal Bali und zurück = 4,7 Tonnen CO2 pro Nase. Das entspricht ungefähr 2000 l Benzin oder knapp 20000 km in einem BMW X4 (um ein so richtig bescheuertes Fahrzeugformat zu nehmen). Wenn zwei Klimaaktivtourerroristen ohnehin gemeinsam reisen 40000 km. Also die durchschnittliche deutsche Fahrleistung von drei Jahren.
Da ich mal stark annehme, dass die beiden BLÖD-Helden drei Jahre lang sonst ausschließlich zu Fuß gehen, sind sie mir eindeutig noch unlieber als Panzerfahrer. (An der Stelle die Anmerkung, dass ein Marder 1 circa 34 l pro 100 km und Nase verbraucht. Würde mich nicht wundern, wenn das ein AMG GLE im Berufsverkehr überbieten kann :ugly: .)


Leider schlicht falsch.
Die Antwort auf beides wäre es braucht massiv weniger Menschen auf der Erde (mindestnes eine Halbierung gegenüber Weltbevölkerung Stand ist).

Die nennen sich doch "letzte Generation". Also Nullnachwuchs und rasantes Schrumpfen der Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten.


In vielen Industrieländern werden aber zu wenig Menschen geboren. Da vergreisen die Gesellschaften.
Was zu einen Demografie Problem führt. Weniger Einzahler z.B. für die Renten.

Ooooooch. Da bekommen die armen, armen Leutchen in den reichen Industrieländern dann auf einmal nicht mehr das 100-fache einer zentralafrikanischen 7-Tage-Woche fürs nichtstun? Mehrere Milliaden Menschen auf der Welt bemitleiden dich gerade in etwas so sehr, wie ich diese armen, armen Jetbesitzer bemitleide, die wegen dem gestiegenen Ölpreis nur noch jedes zweite Wochenende eine Runde zum Spaß fliegen können. Aber diese mehrere Milliarden fühlen nicht nur mit dir, sie sind auch gerne bereit zu helfen. Musst sie nur reinlassen.


Das Deutschland ein Problem mit Altersarmut hat, ist definitiv kein demographisches Problem. Sondern eins das auf asozialer Verteilung und auf unseren Vorstellungen von Lebensstandard und Erwerbstätigkeit zurückgeht. Anstatt endlich mal einzusehen, dass <<50% seines Lebens zu arbeiten, aber durchgehend den vollen Luxus zu genießen, nicht funktionieren kann, wenn andere >>50% ihres Gehalts für eigene Zwecke nutzen zu wollen, scheint die Mehrheit der Wähler immer noch dem Märchen vom unendlichen Wachstum nachzuhängen. Zugegeben: Aus der Perspektive von jemandem, dessen verbleibende Lebensplanung aus 20 Jahren nichts tun besteht, ist das nachvollziehbar. Aber hat ja seinen Grund, dass ich die nach-mir-die-Sintflut-Fraktion irgendwann aus der Wählerschaft rausschmeißen will, sonst kann ich als arbeitender nicht-Rentner bald auf Minderheitenschutz pochen.
 
Ooooooch. Da bekommen die armen, armen Leutchen in den reichen Industrieländern dann auf einmal nicht mehr das 100-fache einer zentralafrikanischen 7-Tage-Woche fürs nichtstun? Mehrere Milliaden Menschen auf der Welt bemitleiden dich gerade in etwas so sehr, wie ich diese armen, armen Jetbesitzer bemitleide, die wegen dem gestiegenen Ölpreis nur noch jedes zweite Wochenende eine Runde zum Spaß fliegen können. Aber diese mehrere Milliarden fühlen nicht nur mit dir, sie sind auch gerne bereit zu helfen. Musst sie nur reinlassen.
Die Erkenntnis, dass es anderen Menschen auf der Welt schlechter geht, löst hier die Probleme nicht.

Das Deutschland ein Problem mit Altersarmut hat, ist definitiv kein demographisches Problem.
Die Ursache von Altersarmut ist, dass solche Menschen zu wenig eingezahlt haben (weil es durch ihre Lebensumstände nicht anders machbar war) oder das Berechnungssystem Murks ist.
Dagegen würde eine Grundrente helfen. So dass sie nicht nach 30-40 Jahren Arbeit zum Amt zum aufstocken rennen müssen.

Das Demographieproblem besteht aber trotzdem. Auf die Rentenempfänger kommen immer weniger Einzahler. Dann kann man langfristig, wenn man das Rentensystem beibehalten will, nur noch das Renteneintrittsalter erhöhen und die Renten kürzen. Oder auch Beamte mit ins Rentensystem einzahlen lassen.
Anstatt endlich mal einzusehen, dass <<50% seines Lebens zu arbeiten, aber durchgehend den vollen Luxus zu genießen, nicht funktionieren kann, wenn andere >>50% ihres Gehalts für eigene Zwecke nutzen zu wollen, scheint die Mehrheit der Wähler immer noch dem Märchen vom unendlichen Wachstum nachzuhängen.
Also sollte das Renteneintrittsalter deiner Meinung nach erhöht werden? Auf wieviel Jahre denn? 70 , 75 oder noch besser gleich 80?:schief:
Nur frage ich mich, wie das gerade in Berufen, welche körperlich sehr viel fordern, umsetzbar sein soll?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Ursache von Altersarmut ist, dass solche Menschen zu wenig eingezahlt haben (weil es durch ihre Lebensumstände nicht anders machbar war) oder das Berechnungssystem Murks ist.
Dagegen würde eine Grundrente helfen. So dass sie nicht nach 30-40 Jahren Arbeit zum Amt zum aufstocken rennen müssen.
Die hilft nicht, wenn du im Alter ins Pflegeheim musst. Da kostet ein Platz derzeit 2800€ pro Monat. Selbst wenn du gut verdient hast, kommst du nicht auf diese Rente.
(Mein Vater war nie arbeitslos und hat als Handwerker gut verdient und bekommt 1500€ Rente, also weit entfernt von den Summen, die du fürs Pflegeheim brauchst).
Das Pflegeheim ist die Altersarmutsfalle jedes Rentners.
Das Demographieproblem besteht aber trotzdem. Auf die Rentenempfänger kommen immer weniger Einzahler. Dann kann man langfristig, wenn man das Rentensystem beibehalten will, nur noch das Renteneintrittsalter erhöhen und die Renten kürzen. Oder auch Beamte mit ins Rentensystem einzahlen lassen.
Du musst das Rentensystem reformieren und alle einzahlen lassen. Dazu muss die Beitragsbemessungsgrenze fallen, dafür die Rente deckeln. Aber das kriegst du im Bundestag niemals durch, da 1/4 aller Abgeordnete Beamte sind und die werden ihre warme Hängematte nicht zerschneiden.
Also sollte das Renteneintrittsalter deiner Meinung nach erhöht werden? Auf wieviel Jahre denn? 70 , 75 oder noch besser gleich 80?:schief:
Nur frage ich mich, wie das gerade in Berufen, welche körperlich sehr viel fordern, umsetzbar sein soll?
Das ist immer ein Problem. Ein Bekannter von mir ist Glaser. Er ist jetzt 57 und kann nur bedingt große Glasscheiben tragen. Und er hat noch 10 Jahre vor sich.
Es muss sich was ändern aber ich persönlich habe das Gefühl, dass sie Politik das Problem vor sich her schiebt und hofft, dass sie die Legislaturperiode noch überstehen, ehe es ihnen vor die Füße fällt.
Also in etwa wie der Klimawandel.
 
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