Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ich sehe das aus der Sicht des Bedarfs. Niemand, wirklich NIEMAND benötigt die zivile Variante eines G36, oder ein AR-15 Derivat. Einfach niemand.
Siehst du? da scheiden sich die Geister Ich bin JEMAND :-D und ich benötige eben eine solche Waffe für meine Art der Sport-und Jagdausübung...dar Staat hat mir das Bedürfnis dazu sogar offiziell bestätigt !
Wie schon geschrieben - von der "aus dem Bauch geraus" Einstellung, was jeand zu brauchen hat oder eben Nicht denn ganz fix ist man plötzlich selbst dran;-)
Dazu mal Frei nach Martin Niemöller:

Als sie die Halbautomaten holten,
habe ich geschwiegen,
ich brauche ja keine Halbautomaten.


Als sie die Großkaliberwaffen verboten,
habe ich geschwiegen,
ich hatte ja keine Großkaliberwaffen.


Als sie die Kleinkaliberwaffen einzogen,
habe ich geschwiegen,
ich mag ja keine Feuerwaffen.


Als sie mein Luftgewehr holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.
Ich schieße diese Teile sehr gerne, ein gutes AR-15 ist einfach ein Traum, aber ich würde mir nie zum Spaß eine davon in den Tresor stellen. Wozu auch, es gibt keinen vernünftigen sportlichen oder gesellschaftlichen Nutzen.
Schreib dich nicht ab - Kauf dir eins und schieße Halbautomatendisziplinen :-D
Was mich auf die Palme bringt ist die generelle Ignoranz gegenüber dem Schießsport, die Überregulierung von Sportlern die vergleichsweise harmlose Waffen zuhause haben und das komplette Unwissen über den Rest des Sports.
Siehe mein Gedichtlein oben...den Verbotsfetischisten - vornehmlich aus dem linken und grünen Lager - ist es völlig wurscht, ob Du deine KK Waffe als weniger gefährlich einstufst als meine GK Waffen!
Am Ende ist es deren Ziel ALLE Waffen zu verbieten. Alles andere sind nur Zwischenschritte zum Erfolg.
Das stimmt, aber wenn man sich die aktuellen olympischen Disziplinen anschaut, dann muss man die Frage stellen dürfen ob GK Pistole wirklich ein Sport ist den wir als Gesellschaft akzeptieren möchten, oder bei dem wir die Frage stellen, ob das wirklich sein MUSS.
Nun ja, Olympia ist längst eine politische Veranstaltung und als Indikator dafür, was Sport ist, völlig ungeeignet!
Wenn man nur noch Olympia als Sport definiert wird es SEHR ruhig in der Sport- und Vereinslandschaft...aber Hey, dafür haben wir dann vielleicht mehr Curling :lol:
Das sind keine einfachen Fragen, aber ein stumpfes Verbot, bzw. sinnlose Verschärfungen helfen halt niemandem wenn Sie keine Akzeptanz finden, bzw. die Umsetzung nicht zu kontrollieren ist.
:daumen:
Ka wie oft bei Dir das Amt bereits geprüft hat, bei mir wurde seit Einführung des Gesetzes noch keine Kontrolle durchgeführt.
Kommt drauf an, was du kontrolliert haben willst - es gib ja derzeit 2 Sachen, die wiederholend geprüft werden müssen und eine, die geprüft werden KANN.

Muss: Zuverlässigkeit
Ja, das wird regelmäßig kostenpflichtig geprüft - bei jedem Waffenerwerb ist es im Preis mit drin und 2-mal hab ich schon einen Bescheid erhalten "Wir haben geprüft - alles OK - Betrag 25,74€ zahlbar innerhalb 14 Tage"

Muss:Bedürfnis
Ja, auch das wird geprüft - bei mir noch nicht extra (bei Waffenerwerb will der SB aufm Amt aber jedesmal das Schießbuch sehen) aber als Vereinschef schreibe ich regelmäßig Vereinsbestätigungen für meine Mitglieder.

Kann: Kontrolle der Aufbewahrungsmöglichkeiten nach § 36 WaffG
Nachweis der Tresore hab ich schon 4 mal gemacht (1x erster Wohnort, 1x neuer Wohnort, 1x Altbesitz nach Änderung WaffG und dann noch 1x erst vor kurzem als rauskam, dass der SB die letzte Anmeldung verloren hat)
Persönliche Kontrolle der Waffenschränke hatte ich noch nicht aber unsere Behörde ist straff dabei und wir hatten schon einige -vor allem ältere- Schützen, die dann wegen falscher Aufbewahrung abgeben durften (das haben wir schon immer so gemacht) Bin so günstig an 2 KK-Büchsen gekommen weil der 80 Jährige nach 5 jahren Sperrfrist nicht wieder anfangen wollte.
Bei mir selbst können sie kommen - habe alles korrekt da wo es hin gehört!

LG
 
Siehst du? da scheiden sich die Geister Ich bin JEMAND :-D und ich benötige eben eine solche Waffe für meine Art der Sport-und Jagdausübung...dar Staat hat mir das Bedürfnis dazu sogar offiziell bestätigt !
Wofür? Mal im ernst zur Jagd: Wozu ist ein solches System notwendig. Es gibt soviele Jagdgewehre, Büchsen, Flinten etc. wozu sollte man ein solches Gewehr in einem solchen Kaliber benötigen. Jagd ist ein sehr wichtiger Bestandteil des aktiven Umweltschutzes, aber ich seh einfach nicht warum man zivile AR-15 dafür benötigen sollte.

Und ich will keine Halbautomatenkategorien schießen. Das krieg ich nicht überein. Wenn ich so ein Teil in der Hand habe, dann verfall ich direkt in meine antrainierten Muster aus den Einsätzen, das wird den Jungs im Verein ggf. nicht gefallen :D

Siehe mein Gedichtlein oben...den Verbotsfetischisten - vornehmlich aus dem linken und grünen Lager - ist es völlig wurscht, ob Du deine KK Waffe als weniger gefährlich einstufst als meine GK Waffen!
Am Ende ist es deren Ziel ALLE Waffen zu verbieten. Alles andere sind nur Zwischenschritte zum Erfolg.
Richtig, hat man nach Winnenden gesehen - umso wichtiger dass eine sachliche Debatte über Sinn und Nutzen der einzelnen Waffenklassen geführt wird. Parolen helfen nicht.


Richtig, aber wir reden grade von Sportschützen die laut mancher Leute nur Kleinkaliber schießen sollten weil alles andere bei Missbrauch zu gefährlich ist, wir reden also von dem Zeug was viele zu Hause haben und das sind halt keine Teilmantelgeschosse.
Wenn ich die 9mm überlebe weil das einfach durchgeht und ein Loch hinterlässt oder ob
die .22er gar nicht durchgeht und im Körper ggf noch abprallt und da Achterbahn fährt ist ein großer Unterschied.

Vllt ist das Argument zu kompliziert...
Die Waffen in .22 sind in der Regel nicht geeignet um hohe Verluste an Menschenleben zu verursachen, weil sie überzüchtete Präzisionswaffen sind, das ist ihr Zweck. Eine Pistole in 9mm ist wesentlich gefährlicher als ein KK Sportgewehr in .22.
Dass .22 im Körper zum Teil schwere Verwundungen verursachen kann ist richtig, dasselbe gilt aber für 9mm und AGAIN, es gibt unterschiedliche Geschossarten.
Ein aufpilzendes Geschoss wird umso gefährlicher je mehr Masse es besitzt und je mehr Energie es abgibt, deswegen ist .45 ACP auch so dermaßen gefährlicher als 9mm.

Deine These war:
Große Kaliber sind wenn du zuverlässig Leute umbringen willst nicht gefährlicher.
Und das ist nicht richtig. Richtig ist, man kann mit kleineren Kalibern auch zuverlässig töten, deswegen ist keine Waffe ungefährlich. Kuck Dir die Amokläufe der letzten 20 Jahre an wenn du Daten willst die deine Behauptung widerlegen.
 
Eine Pistole in 9mm ist wesentlich gefährlicher als ein KK Sportgewehr in .22.
Warum vergleichst du 2 vollkommen verschiedene Waffen?
Mit einem MG3 kann ich in ner Menschenmenge auch mehr Schaden anrichten als mit einem .50cal Repetierer.
Bleib doch bei der selben Munition und beim selben Waffentyp.
und AGAIN, es gibt unterschiedliche Geschossarten.
Und nochmal wir reden von der Geschossart die üblicherweise genutzt wird und die der Sohn mitnimmt wenn er die Waffe von Papa für seinen Amoklauf nimmt.
Kuck Dir die Amokläufe der letzten 20 Jahre an wenn du Daten willst die deine Behauptung widerlegen.
Was genau sollte man aus diesen Daten rauslesen?

Also welche Todesfälle würden jetzt nicht passieren, wenn die ganzen Amokläufer an ihren Schulen .22 statt 5,56mm genutzt hätten?
Also alleine eine grobe quantitative Einschätzung.
 
Warum vergleichst du 2 vollkommen verschiedene Waffen?
Dann eben so: Mein KK Sportgewehr, Einzelschussrepetierer ist wesentlich ungefährlicher als eine ähnliche Waffe in .308 oder 6mm BR.

Mit einem MG3 kann ich in ner Menschenmenge auch mehr Schaden anrichten als mit einem .50cal Repetierer.
Bleib doch bei der selben Munition und beim selben Waffentyp.
Wie soll man bei derselben Munition bleiben wenn deine These unterschiedliche Kaliber betrifft?
Deine These ist einfach falsch - Punkt.


Was genau sollte man aus diesen Daten rauslesen?
Das wesentlich mehr Tote durch Kaliber >.22 verursacht wurden.

Also welche Todesfälle würden jetzt nicht passieren, wenn die ganzen Amokläufer an ihren Schulen .22 statt 5,56mm genutzt hätten? Also alleine eine grobe quantitative Einschätzung.
Kommt auf viele Faktoren an. Wieviele der Opfer hinter einer Deckung getötet wurden die .22 ggf. nicht oder mit deutlich weniger Restenergie durchschlagen hätte, etc. Vegas z.b. wäre mit .22 wesentlich milder ausgegangen.
Nur, die Daten zeigen eines: Obwohl .22 billiger, einfacher zu handeln und verfügbar ist nutzt offenbar niemand dieses Kaliber für Amokläufe. Stattdessen werden großkalibrige Faustfeuerwaffen oder AR-15 bevorzugt.
 
Wenn ich auch mal etwas einwerfen darf: Es wird sich meines Erachtens viel zu sehr auf die Waffen selbst und viel zu wenig auf die Inhaber von Waffenbesitzkarten konzentriert. Was erfolgen - und gegebenfalls verschärft - werden muss, ist das Kontrollsystem, welches sicherstellt, dass die Inhaber 1.) bei Ausstellung alle Tassen im Schrank und die nötige Kompetenz haben und 2.) dies nach Zeitraum X immer noch der Fall ist.

Wenn ich mich erinnere, was für Patienten mir in meiner Zeit als Sportschütze über den Weg gelaufen sind, packt mich noch heute das kalte Grausen. Das waren Pfeifen, die hätten niemals auch nur die Erlaubnis für eine Wasserpistole bekommen dürfen. Dazu kommen Etliche, die möglicherweise irgendwann einmal tatsächlich Sportschützen waren, aber schon seit Jahren keinen gezielten Schuss mehr abgegeben, jedoch immer noch ihr Arsenal zu Hause haben. Und dazu Weitere, die von vornherein einfach nur unter dem Deckmantel des Schießsports funktionsfähige Schießeisen sammeln - im Idealfall nur zum Selbstzweck, aber darauf sollte man heutzutage besser nicht wetten.

Derweil ist ist mein Schwiegervater ist mit seinen 79 Lenzen pro forma immer noch Jäger und hat auch dessen Handwerkszeug, ist aber vernünftig genug, lieber unbewaffnete Revierpflege zu betreiben, den Abschuss den Jüngeren zu überlassen und derweil den Kopf zu schütteln, wenn Gleichaltrige und Ältere das Blei in die Umgebung tattern und dem Wild keinen Anlass zur Beschwerde geben, weil es in aller Regel verfehlt wird - was man von der Landschaft und gelegentlich von auf Waldwegen fahrenden Autos und angeleinten Hunden leider nicht behaupten kann.

Was ich sagen will: Die sittliche Eignung und Kompetenz müsste im Vorfeld viel gründlicher geprüft und viel häufiger nachkontrolliert bzw. nachgewiesen werden. und es müsste einfacher sein, unsichere Kandidaten wieder zu entwaffnen.
Riesige Arsenale in vernünftigen Händen bereiten mir weniger Sorge als eine einzige Schusswaffe in ungeschickten Händen oder - noch schlimmer - in denen eines ideologisch Verblendeten.
 
Wie soll man bei derselben Munition bleiben wenn deine These unterschiedliche Kaliber betrifft?
Du weißt, dass die Munitionsart gemeint war.
Das wesentlich mehr Tote durch Kaliber >.22 verursacht wurden.
Die Aussage bringt leider nicht viel da du einfach eine absolute Zahl verwendest.
Die AK47 hat auch mehr Menschen auf dem Gewissen als Atomwaffen aller Art, ja übertriebenes Beispiel,
aber das sagen die absoluten Zahlen wenn man sie isoliert betrachtet.
Stattdessen werden großkalibrige Faustfeuerwaffen oder AR-15 bevorzugt.
Auch schwierig, man müsste erstmal untersuchen ob Amokläufer rational entscheiden oder ob da eine Call of Duty Ansicht herrscht.

Interessanter wäre verschiedene Verletzungsbilder bei konkreten Taten mit ihren Folgen zu untersuchen.
 
Was erfolgen - und gegebenfalls verschärft - werden muss, ist das Kontrollsystem, welches sicherstellt, dass die Inhaber 1.) bei Ausstellung alle Tassen im Schrank und die nötige Kompetenz haben und 2.) dies nach Zeitraum X immer noch der Fall ist.
Auch in den Kontrollbehörden die entsprechende Personaldecke bereitstellen, damit Kontrollen auch tatsächlich durchgeführt werden können. Denn die dafür zuständigen Behörden laufen personaltechnisch gerne und oft genauso auf dem Zahnfleisch wie jene, die z.B. für die Kontrolle der Hygiene in lebensmittelverarbeitenden Betrieben zuständig sind oder Arbeitsschutzkontrollen.
 
Was ich sagen will: Die sittliche Eignung und Kompetenz müsste im Vorfeld viel gründlicher geprüft und viel häufiger nachkontrolliert bzw. nachgewiesen werden. und es müsste einfacher sein, unsichere Kandidaten wieder zu entwaffnen.
Riesige Arsenale in vernünftigen Händen bereiten mir weniger Sorge als eine einzige Schusswaffe in ungeschickten Händen oder - noch schlimmer - in denen eines ideologisch Verblendeten.
Wie?
Ganz einfache Frage - Die Umsetzung, bzw. das dazu notwendige Fachpersonal gibt es einfach nicht.
Es scheitern ja schon die Kontrollen im Haushalt daran, dass die zuständige Behörde teilweise unter Tage bei den Leuten klingelt - wenn alle bei der Arbeit sind und nicht nach Feierabend, weil da hat der Beamte ja auch Dienstschluss.

Es wird ja eine Eignungsfeststellung durchgeführt, z.b. durchs polizeiliche Führungszeugnis. Zudem, entwaffnen geht recht fix. Alkohol am Steuer und die Waffen sind ggf. mit dem Lappen weg, nur halt kriegt man den Lappen irgendwann wieder. Und jemandem ohne medizinische Diagnose Rechte einzuschränken ist halt nicht so einfach. Ein "der spinnt" ist zwar schnell gesagt und vllt auch sachlich richtig, aber das reicht halt nicht (was auf der anderen Seite auch gut so ist).
 
Wofür? Mal im ernst zur Jagd: Wozu ist ein solches System notwendig. Es gibt soviele Jagdgewehre, Büchsen, Flinten etc. wozu sollte man ein solches Gewehr in einem solchen Kaliber benötigen. Jagd ist ein sehr wichtiger Bestandteil des aktiven Umweltschutzes, aber ich seh einfach nicht warum man zivile AR-15 dafür benötigen sollte.
Wofür? Zum Beispiel um bei einem versemmelten Schuss schnell einen 2. oder 3. nachsetzen zu können ohne zum Repetieren aus dem Anschlag gehen zu müssen oder um mehrere Stücke aus einer Rotte Wildschweine zu entnehmen (Seuchenschutz aktuell). Selbst bei Kammertreffer ist nicht jedes Tier sofort tot - es kann passieren, dass es zusammenbricht aber kurz darauf wieder aufspringt und flüchtet - hier ist es ideal, wenn man noch im Anschlag ist und ggf. einen Folgeschuss antragen kann. Im übrigen ist der gemeine Halbautomat als Waffentechnische Entwicklung schon deutlich über 120 Jahre alt und wird auch warscheinlich schon genauso lange als Jagdwaffe in der gesamten freien Welt eingesetzt. Ob die Waffe jetzt wie ein AR15 oder ein G36 ausschaut ist hauptsächlich Optik - die Technik dahinter ist nix hyperspezielles,was nur Behörden haben dürfen. ;-)
"Normale" also altmodische jagdliche Halbautomaten wie die Sauer 303 oder Browning BAR sind mir zu schwer und vor allem zu häßlich - Tötungswirkung und Technik sind die gleichen wie bei den "modernen" HA

Und noch etwas zur Munition - die .223 Rem ist fast schon das untere Ende der jagdl. zugelassenen Kaliber - Ich darf damit max. Rehwild schießen. Rot-,Dam- oder gar Schwarzwild darf man erst ab Kaliber 6,5mm und 2000 Joule E100 ...sprich Vadder Staat zwingt mich als Jäger ja quasi dazu mir möglichst Große und Leistungsfähige Büchsen zu kaufen:-D

Vllt ist das Argument zu kompliziert...
Die Waffen in .22 sind in der Regel nicht geeignet um hohe Verluste an Menschenleben zu verursachen, weil sie überzüchtete Präzisionswaffen sind, das ist ihr Zweck.
Die Aussage trifft aber nur auf DEINE Sportwaffen zu (überzüchtet) .22er gibt es in allen Formen und Varianten und werden auch behördlich eingesetzt (z.B. aktuell afaik schallgedämpfte Ruger 10/22 bei den Israelis um -äh- steineschmeisende Palästinenser zu "markieren") Ebenso sind 22er die Attentäterwaffe Nr.1 - Schalldämpfbar auf unhörbar mit Subsonic , klein,leicht,hohe Kadenz und kaum Rückstoß. Beliebt bei Mossad und Co. (schau mal in den Twitterlink zu Lars Winkelsdorf @Sparanus Beitrag 8.977)
Eine Pistole in 9mm ist wesentlich gefährlicher als ein KK Sportgewehr in .22.
Stimmt...zumindest auf nahe Distanz denn treffen tust du mit der Pistole z.B. auf 100m nicht mehr allzuviel während das KK Gewehr da erst richtig warm wird.
Ein aufpilzendes Geschoss wird umso gefährlicher je mehr Masse es besitzt und je mehr Energie es abgibt, deswegen ist .45 ACP auch so dermaßen gefährlicher als 9mm.
Stimmt , kontrollierte Expansion erhöht die Energieabgabe im Ziel - Pauschal ist allerdings die .45ACP letztlich nicht "viel" gefährlicher als eine 9mm - wenn man nicht nach der Devise geht -"A 9mm may expand -a .45 never shrinks":haha: - Energiemengen sind nämlich fast identisch (beide ca. 450-550 Joule) 9mm (95-156gr.) leicht und schnell, ,45 ACP (180-230gr)schwer und langsam. #urbanlegend
Kuck Dir die Amokläufe der letzten 20 Jahre an wenn du Daten willst die deine Behauptung widerlegen.
Amokläufe der letzten 20 Jahre? Okay Kurz aus dem Gedächtnis(nur legale)
2002 Erfurt: 9mm Pistole 16 Tote https://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Erfurt
Behördenversagen - Täter hätte die Glock nicht kaufen dürfen,Behörde hat trotz Hinweis nicht reagiert
2009 Winnenden: 9mm Pistole 15 Tote https://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Winnenden_und_Wendlingen
2009 Eislingen: KK Pistolen 4 Tote https://de.wikipedia.org/wiki/Vierfachmord_von_Eislingen
Waffendiebstahl aus zentraler Lagerung
2010 Lörrach: KK Pistole 3 Tote https://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Lörrach
Behördenversagen - Täterin hatte kein Bedürfnis mehr und hätte die Waffe längst abgeben müssen
2020 Hanau: 9mm Pistole 10 Tote https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_in_Hanau_2020
Totales Behördenversagen - Täter war vorbestrafter Krimineller und hat wirre Anrufe bis zur Bundesanwaltschaft getätigt ohne ,das man etwas unternommen hat:wall:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube die detaillierte Waffendiskussion sollte man lieber in den Militärthread verlagern.
Naja mit Militär haben Waffen in Händen von Zivilisten aber auch nur wenig zu tun, nur weil es Waffen sind.
Eigentlich passt es da also auch nicht so richtig rein.

Aber grundsätzlich stimme ich dem zu, es sprengt hier auch etwas das Thema.
Vermutlich wäre es daher am ehesten in einem eigenen Thread, zu dem Thema, am besten aufgehoben.

Topic:

Bürgergeld - Jobcenter-Chefs warnen vor Kollaps

Das hatte ich auch schon befürchtet. Hoffentlich werden dann noch alle ihre Mieten zahlen können.

Ja das habe ich indirekt auch schon mitbekommen.
Freund von mir hatte Mitte Oktober seine Heizkostenabrechnung vom Vermieter bekommen (ca. 80 Euro Nachzahlung, normalerweise hat er bei der Heizkostenabrechnung sonst immer noch Geld zurück bekommen, bzw. das Amt), zusammen mit gleich der Ankündigung das die Miete zum 01.01.2023 um 20 Euro erhöht wird, da der Vermieter die Heizkostenpauschale im Mietpreis, vorsorglich, angehoben hat (wegen der steigenden Energiekosten).

Dazu braucht er grundsätzlich auch kein aktives Einverständnis des Mieters, anders als wenn er die Grundmiete, nach Mietspiegel, anheben würde, dem der Mieter aktiv mit einer Unterschrift zustimmen muss.
Soweit so "normal".

Natürlich hat er beides auch gleich dem das Jobcenter gemeldet, zum einen weil er bei der Heizkostenabrechnung eben nachzahlen muss und weil halt die Miete zum 01.01.2023 steigt und entsprechend der Regelsatz für seine Miete vom Amt angepasst werden muss.

Einen Änderungsbescheid, diesbzüglich, sowie darüber hinaus auch zur Erhöhung des Regelsatzes um die 53 Euro, durch das Bürgergeld, hat er aber, bis Stand heute, immer noch nicht vom Jobcenter erhalten, also rund 1 3/4 Monat später.

Normalerweise dauert sowas meist keine 3-4 Wochen, bis so ein Änderungsbescheid per Post bei ihm eintrudelt.
Es ist auch sehr wahrscheinlich (ist ja nur noch Rund 1 Woche bis Weinachten und kurz darauf Silvester), dass der auch nicht mehr dieses Jahr kommen wird.

Entsprechend ist nun auch für ihn ungwiss ob also am 01.01.2023 die Kosten für die 80 Euro Nachzahlung Heizung, als auch die gestiegene Miete um 20 Euro, als auch die 53 Euro mehr Bürgergeld übernommen, sowie auch ausgezahlt werden.

Wenn nicht bleibt er dann im Januar, im schlimmsten Fall, erst einmal selbst auf rund 100 Euro Mehrkosten sitzen, die er vom 453 Euro Regelsatz selbst in dem Monat vorstrecken muss, bis das Jobcenter mal "hinterher" kommt und die er somit auch weniger zur Verfügung hätte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber grundsätzlich stimme ich dem zu, es sprengt hier auch etwas das Thema.
Vermutlich wäre es daher am ehesten in einem eigenen Thread, zu dem Thema, am besten aufgehoben.
Dann können sie ja einen "Schiesssport" Thread aufmachen.

Weil so detailiert kennen sich nur Wenige damit aus und es hat auch überhaupt nichts mehr mit dem Thema zu tun.
Wenn nicht bleibt er dann im Januar, im schlimmsten Fall, erst einmal selbst auf rund 100 Euro Mehrkosten sitzen, die er vom 453 Euro Regelsatz selbst in dem Monat vorstrecken muss, bis das Jobcenter mal "hinterher" kommt und die er somit auch weniger zur Verfügung hätte.
Das ist dann das größte Problem und wird wenn es ganz schlecht läuft viele betreffen.
Dann rennen noch mehr Menschen zu den Tafeln. Welche ohnehin schon überfordert sind.
 
Ich kenne viele Vereine, die ihre Anlage weit ab von Siedlungen im nirgendwo haben und es dort mehr oder weniger regelmäßig zu Einbrüchen kommt.
Und hier sehe ich die größte Gefahr, das nämlich Unberechtigte in den Besitz von Schusswaffen kommen.

Ist das Recht für Schießvereine in diesem Punkt unflexibler als für andere Vereinsarten? Letzteren steht es ziemlich frei, wo sie ihre Lagermöglichkeiten unterbringen. Das muss nicht an dem Ort sein, wo sie ihren Sport auch ausüben. In der Hinsicht sind Schützenvereine natürlich herausgefordert.

(Wobei ich ganz ehrlich sagen muss: Weder eine Alarmanlage mit Live-Video noch eine Sicherheitstür, die eine halbe Stunde hält, bis die automatisch alarmierte Polizei eintrifft, sind exotische Erfindungen auf die man noch 30 Jahre warten müsste.)

Und, aus den Kriminalstatistiken geht klar hervor, dass die primäre Tatwaffen in ganz Europa das große Küchenmesser aus dem Messerblock und der 99 ct. Cutter bzw. der Latthammer für 10 € aus dem Baumarkt ist.

Diese Diskussion begann nicht mit Gewalttaten im häuslichen Umfeld oder Streit in kriminellen Millieus, sondern mit Staatstreichversuchen und Mord aus politischen Motiven. Die einzige Erweiterung bislang waren Amokläufe und ehrlich gesagt sind das auch die drei Punkte, die die breite Bevölkerung am meisten beunruhigen. In dem Bereich sieht die Statistik aber afaik anders aus, auch wenn außerhalb Deutschlands das terroristische Küchenmesser im kommen ist.


OK, das Teil kannte ich noch nicht.
Ein 8 Schuss Magazin braucht aber der Sportschütze definitiv nicht, außer es ist grottenschlecht und braucht so viele Bolzen, um überhaupt was zu treffen...

Ich kann spontan keinen Wettbewerb finden, für den ein Sportschütze überhaupt eine Repetierarmbrust brauchen könnte. Und ich sehe auch nicht, wofür man einen schaffen sollte: Bei Sport geht es darum, Hürden selbst zu überwinden, nicht eine Automatik zu besitzen, die einem das abnimmt. Letztere brauchen nur nicht-Sportler, denen es nicht um die Herausforderung geht, sondern um die Wirkung.
Und Leute, denen es um die (Massen-)Wirkung einer Armbrust geht, die braucht die freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht.
=> Verbot angebracht.

(So rein aus meiner beschränkten -3 Schuss- Erfahrung mit Armbrüsten heraus: Für diejenigen, die damit auf die Jagd gehen wollen, ist ein mit derart wenig Kraftaufwand zu spannendes Exemplar auch nutzlos, oder?)


Wobei das ja völlig irre ist.
Was genau soll man mit einer Armbrust anfangen, wenn ein Gegner mit einem Messer auf einem zu rennt oder noch blöder, selbst ein Schusswaffe hat?

"Völlig irre" ist die angemessen Bezeichnung für 99% aller Menschen, die sich eine Waffe zum Einsatz gegen andere Menschen kaufen. Und genau das ist das Problem beim Waffenhandel.
Nahezu allen normalen Menschen, die keinen Bedarf an einer Verteidigungswaffe sehen, aber auch nie einen Waffenschein bekommen würden, hätten in deinem Beispiel auch durch eine nahkampftaugliche Pistole keinen Vorteil. Einen Kampf mit Waffen überlebt derjenige, der deutlich mehr Übung oder, bei ähnlichem Trainingsstand, deutlich weniger Skrupel hat. Weniger Skrupel hat aber immer der angreifende Kriminelle und wenn man den Waffeneinsatz in derartigen Szenarien nicht regelmäßig trainiert (und legale Möglichkeiten dafür sind rar), dann stehen die Chancen auch sehr schlecht, dass man mehr Übung hat. Eine Waffe, die man nicht richtig einsetzen kann oder will ist aber nur von Nachteil, denn sie gibt dem weitaus willigeren Gegner einen schwer wiegenden Grund, abzudrücken/zuzustechen.


Warum? Linkspartei und Grüne stellen regelmäßig...

Weil ein Argument nicht besser oder schlechter wird, weil es jemand anderes schon einmal gebraucht hat. Irgendwas abzutun mit "das hat XYZ auch schon gesagt" (für 99% deiner Aussagen ließe sich vermutlich jemand vom rechtes Rand der CSU oder direkt aus der AFD finden) ist nichts weiter als eine Abwertung des Gesprächspartners.

Deine Meinung...aber bitte projeziere die nicht auf den Rest der Menschen in diesem Land! Und auch bitte Vorsicht mit der subjektiven Bewertung was jemand zu brauchen hat oder nicht - nicht, dass irgendwann mal jemand früh aufsteht und dir irgendetwas wegnimmt,verbietet oder dich enteignet weil er der Meinung ist, du hast es nicht zu brauchen;-)

Keine Meinung, sondern Tatsache. Bedarf kann objektiv beurteilt werden. Wenn du der Meinung bist, dass mein Urteil falsch ist, kannst du Argumente vorlegen - aber "ich will" respektive "ich hab Spaß dran" sind verdammt schwache Argumente gegenüber "Staatsstreich geplant".
Und ja: Bei mir gäbe es eine ganze Menge Dinge, die ich habe und die ich nicht zwingend brauche. Aber das tödlichste potentielle Mordwerkzeug darunter dürfte ein schweizer Taschenmesser sein, gefolgt von tödlich-einschläfernden Studienunterlagen.

Beim "Endkunden" kommt auch nichts weg...keine Ahnung auf was du hinaus willst.

Du hattest eingewendet, Schützen- und Jagdvereine wären unfähig, Waffen und Munition vor Einbrüchen zu schützen. :ka:
Ich nehem zur Kenntniss, dass du dieses Argument zurückziehst und kein Problem mehr darin siehst, Munition und Waffen in diesen Einrichtungen genauso sicher zu lagern, wie dies z.B. kleinen Händlern problemlos gelingt.

Seltsam...fast Tagtäglich werden in Deutschland Menschen mit illegalen Waffen getötet -

Du betonst, dass in ganz Bayern 2020 nur 8 Menschen durch Waffen getötet wurden, aber jetzt auf einmal finden ständig Massenmorde statt?
Aber über "Niveaulimbo" jammern, wenn jemand drei Beispiele von Einschränkungen Einzelner zum Schutz der Allgemeinheit auflistest, weil das angeblich zu weit vom Thema "Schutz der Allgemeinheit vor Waffen durch Einschränkung von Waffenbesitz" ablenkt. :wall:

Großes Kino den Legalwaffenbesitzern illegale Aktivitäten im großen Stil nachzureden #Diskussionsniveau ;-)

Schritt 1:
Üble Nachrede mit Unterstellung nicht getätigter Aussagen
Schritt 2:
Auf Diskussionsniveau verweisen
Schritt 3:
Keinen Diskussionspartner mehr haben.

(Was nicht deine Aussagen über Waffenreglementation im Sportschützenebereich diskreditieren soll. Ich habe etwas dazu gelernt, wenn auch überwiegend Details. Aber wenn die wesentlichen Punkte meiner Aussagen ignoriert, ins lächerliche gezogen, diskrediert, geleugnet oder durch Eigenerfindungen ersetzt werden, macht eine Diskussion wenig Sinn.)


Die Diskussion, ob 9mm wirklich Sportschießen ist, die sollte dagegen geführt werden, ebenso ob halbautomatische Gewehre in 5.56mm wirklich erwerbbar sein müssen (https://www.shoot-club.de/Selbstladebüchsen oder hier https://www.frankonia.de/waffen/langwaffen/buechsen/sl-buechsen/online-shop.html).
Die Diskussion sollte meiner Meinung nach nicht stumpf über Waffenrecht an sich, oder die Notwendigkeit des Erwerbs von Waffen geführt werden, sondern über die Notwendigkeit von bestimmten Waffen und die gesellschaftliche Akzeptanz. Man braucht keinen halbautomaten in 223 Remington für die Jagd. Einfach nein. Aber man BRAUCHT eine potente Kurzwaffe dafür (deswegen war der Vorstoß der Grünen nach Winnenden auch undurchdacht) aus Selbst- wie aus Tierschutzgründen.

(Vollzitat zur Betonung)
Genau darum geht es mir. Sehr viele Waffen werden nicht wirklich für irgend einen Zweck benötigt. Klar gibt es Leute, die sie dafür gerne benutzen, aber das ist kein Bedarf, das ist eine Vorliebe. Und wenn es hilft, die Verbreitung von tödlichen Werkzeugen in Händen von Gefährdern zu reduzieren, dann kann eine Einschränkung von Vorlieben durchaus verhältnismäßig sein.

@ruyven_macaran
Um Dir das zu verdeutlichen: Ich hab mehrere Munitionssorten im Schrank.
Eine (mehr findet man eh nicht) die fliegt wie ein Traum. Die darf niemals ausgehen, denn DAS ist die Munition für die richtig wichtigen Wettkämpfe. Wie schwierig ist es sowas zu finden? Sehr. Kann sein dass man in Fürth auf dem Schießstand steht, durch ALLE dort verfügbaren Lose geht und KEINE findet die diesem Anspruch zu 100% gerecht wird.

Mir geht es nur um die Lagerung zu Hause. Ein Reichsbürger mit dem Ziel Staatsstreich oder ein morgen-wird-er-Amokläufer darf gerne 1000000 Schuss Munition besitzen. Aber er sollte eine zweite Person benötigen, z.B. einen Munitionswart, ehe er Zugriff darauf erhält und dieser Munitionswart wäre dann auch verpflichtet, Anlass und Verwendung festzuhalten einschließlich flüchtiger Plausibilitätsprüfung. Idealerweise so, dass dies entsprechende Stellen auch von außen einsehen können, sodass Positivkontrollen möglich wären (z.B. du nimmst aus Fürth "2000 Schuss zum Wettbewerb nach Halle" mit und der Hallenser Munitionswart könnte stichprobenartig bei Teilnehmer prüfen, ob du auch mit 2000 Schuss dort ankommst oder 1000 einen dann illegalen Abzweig genommen haben).

Aber vorerst wäre es schon viel wert, dass die Lagerung zu Hause überhaupt begrenzt wird. Denn Beschlagnahmungen wie z.B. bei den hops genommen Reichsbürgern sind bislang nur möglich, weil diese allgemein krimineller Aktivitäten beschuldigt werden und dann alles mögliche beschlagnahmt wird. Wären genau die gleichen Kanallien vor drei Wochen auf der Fahrt nach Berlin zufällig in eine Straßenkontrolle geraten und dabei 10000 Schuss Großkaliber auf dem Rücksitz aufgefallen, dann hätten sie mit Gruß weiterfahren können, solange sie eine Waffenbesitzkarte für das Kaliber haben.

Währenddessen sperrt die Hamburger Polizei Leute ein, die eine Taucherbrille im Rucksack haben.

Auch hier wieder, es wäre eher sinnvoll Systeme zu verbieten, die es erlauben binnen kurzer Zeit viel Munition präzise zu verschießen.

Das wäre sicherlich sinnvoller. Allerdings sehe ich die Möglichkeiten im Sportschützenbereich begrenzt, wenn man nicht komplette Arten von Disziplinen verbieten will, und auch (schlechte) Jäger brauchen manchmal mehr als einen Schuss. Vor allem aber ist eine Wirkungsvolle Begrenzung von Waffentypen bei Sammlern kaum möglich und zeigt keinerlei Wirkung auf die Übungsmöglichkeiten von Besitzern illegaler oder selbstgebauter Waffen. Bei Munition dagegen könnte man teils sogar Einsatzzwecke vorfiltern. Vor allem aber verschießen nur diejenigen, gegen die man vorgehen möchte, größere Mengen Munition außerhalb besonderer Anlagen.

Eine Lösung wäre: Alles einstampfen was nicht olympisch ist und schon reduziert sich die Zahl großkalibriger Kurz- und Langwaffen dramatisch - Stellt sich halt die Frage nach dem gesellschaftlichen Kosten-Nutzen Verhältnis.
Auch wenn es im ersten Moment dumm klingt, aber warum sollte man Sportschießen einschränken aus Gründen der Sicherheit wenn wir uns weigern Tempolimit, Abbiegeassistenten oder vernünftige Fahrradwege zu bauen - das ist Whataboutism, aber genau DAS wird diese Debatte dominieren und der Punkt dahinter ist nicht falsch.

Gegen Tempolimit wird i.d.R der Nutzen des schnelleren Vorankommens ins Felde geführt, gegen Abbiegeassistenten und Fahrradwege Geld- oder Platzmangel. Ob dieser Gegenargumente schwer genug wiegen, um die der Gegenseite aufzuwiegen, füllt ganze Threads (ich teile z.B. ersteren Punkt, aber nicht den mittleren und kaum den letzten), aber es sind zumindest harte Faktoren. Die fehlen bei einem Hobby oder nicht der Fitness dienenden Sport halt grundsätzlich, weil es reine Unterhaltungstätigkeiten sind und Unterhaltung ist immer nur ein weicher Aspekt.

Bessere Vergleiche wären vielleicht
- Tauchverbote in Seen
- Begrenzung von Alkoholherstellung zum Eigenkonsum
- Tanzverbote
- Regeln, wer in welchem Alter mit Personen welchen Alters Sex haben darf

Solche Einschränkungen gibt es bereits und genau wie bei Sportschützen und Jägern kann man gegen sie eigentlich nur ein Argument ins Felde führen: "Lass die doch ihren Spaß haben". Und in allen sechs Fällen gibt es Leute, die null gültige Argumente für eine Reglementierung sehen, während andere sich für ein Totalverbot aussprechen. Die Qualität von deren Szenarien und Begründungen für diese Verbote könnte aber unterschiedlicher kaum sein.


Das sind lautlose Waffen und daher eher Angriffswaffen. Und außer Hawkeye fällt mir niemand ein, derunter Druck auch trifft.

Für die Prepperfraktion zählt i.d.R. (neben der leichten Beschaffbarkeit) vor allem die Wiederverwendbarkeit der Munition.
In wie weit jemand, der die Fähigkeit, über Jahre hinweg täglich 2-3 Menschen töten zu können, für sein größtes Problem hält, auch geistig geeignet ist, eine tödliche Waffe zu führen...


Wenn ich auch mal etwas einwerfen darf: Es wird sich meines Erachtens viel zu sehr auf die Waffen selbst und viel zu wenig auf die Inhaber von Waffenbesitzkarten konzentriert. Was erfolgen - und gegebenfalls verschärft - werden muss, ist das Kontrollsystem, welches sicherstellt, dass die Inhaber 1.) bei Ausstellung alle Tassen im Schrank und die nötige Kompetenz haben und 2.) dies nach Zeitraum X immer noch der Fall ist.

Wir bekommen es nicht einmal hin, den Pflegegrad von Menschen mit altersbedingten Beeinträchtigen zuverlässig zu ermitteln. Wie willst du da die Tassenzahl von einer Million Waffenberechtigten regelmäßig im Auge behalten? Und bei geistig klaren, aber moralisch problematischen Leuten, besteht gar keine Chance. Die sagen dir halt was du hören willst.

Dazu kommen Etliche, die möglicherweise irgendwann einmal tatsächlich Sportschützen waren, aber schon seit Jahren keinen gezielten Schuss mehr abgegeben, jedoch immer noch ihr Arsenal zu Hause haben. Und dazu Weitere, die von vornherein einfach nur unter dem Deckmantel des Schießsports funktionsfähige Schießeisen sammeln

Zumindest die beiden könnte man mit meinem Munitionsvorschlag auch drankriegen :) .

Was ich sagen will: Die sittliche Eignung und Kompetenz müsste im Vorfeld viel gründlicher geprüft und viel häufiger nachkontrolliert bzw. nachgewiesen werden. und es müsste einfacher sein, unsichere Kandidaten wieder zu entwaffnen.
Riesige Arsenale in vernünftigen Händen bereiten mir weniger Sorge als eine einzige Schusswaffe in ungeschickten Händen oder - noch schlimmer - in denen eines ideologisch Verblendeten.

Das einzig erinnerungswürde an Project: Peacemaker hat sicherlich weiterhin Gültigkeit, aber man sollte die Kombination nicht aus den Augen verlieren: Ein Arsenal in den Händen eines ideologisch Verblendeten, der durch die Kontrollen kam, entspricht einer bewaffneten Kampfgruppe ideologisch Verblendeter. Und nachdem mal wieder eine solche nur durch Glück und geheimdienstliche Methoden aufgeflogen ist, häufen sich deswegen die Forderungen an die Politik, da mal kategorischer die Grundvoraussetzungen zu begrenzen.
 
Auch in den Kontrollbehörden die entsprechende Personaldecke bereitstellen, damit Kontrollen auch tatsächlich durchgeführt werden können. Denn die dafür zuständigen Behörden laufen personaltechnisch gerne und oft genauso auf dem Zahnfleisch wie jene, die z.B. für die Kontrolle der Hygiene in lebensmittelverarbeitenden Betrieben zuständig sind oder Arbeitsschutzkontrollen.
Was im Grunde die Quintessenz ist: Schärfere Gesetze brauchen wir eigentlich eher im Bereich der Schusswaffenkontrolle, ansonsten steht und fällt es mit den Mittel zur konsequenten Umsetzung der bestehenden und etwaiger reformierter Regeln.

Was man nicht durchsetzen kann, bringt halt nichts. Egal, ob man sich die Leute genauer anschauen oder beispielsweise - wie von @ruyven_macaran angeregt - die Munitionsmenge beschränken wollte.
 
Ist das Recht für Schießvereine in diesem Punkt unflexibler als für andere Vereinsarten? Letzteren steht es ziemlich frei, wo sie ihre Lagermöglichkeiten unterbringen. Das muss nicht an dem Ort sein, wo sie ihren Sport auch ausüben.
Genau ...die sicherste Aufbewahrung ist eben Zuhause:-D BtW - du fürst dein eigenes Argument (Aufbewahrung im Schützenhaus) ad absurdum. Und JA, der Gesetzgeber schränkt die Lagerung von Waffen und Munition im unbewohnten Gebäuden stark ein - und auch das mit gutem Grund (auch wenn dir die benannten Gründe,die nicht passen,die nicht Ich mir ausgedacht habe, sondern die von den Fachräten im BMI und den Expertengremien im Bundestag aufgefürt wurden!)
(Wobei ich ganz ehrlich sagen muss: Weder eine Alarmanlage mit Live-Video noch eine Sicherheitstür, die eine halbe Stunde hält, bis die automatisch alarmierte Polizei eintrifft, sind exotische Erfindungen auf die man noch 30 Jahre warten müsste.)
Alarmanlagen haben mittlerweile einige Vereine, Aufschaltung kostet und bringt auch wenig wenn die Bullerei aufs SEK wartet weil Waffen im Spiel sein könnten (Mein Beispiel mit dem Grünen Gewölbe hast du beachtet? Da wahren noch nicht mal Waffen im Spiel und die nächste Polizeistation ist nur ein paar Häuserblocks weiter)
Ich kann spontan keinen Wettbewerb finden, für den ein Sportschütze überhaupt eine Repetierarmbrust brauchen könnte.
Gibt es auch keine - Diese Armbrüste und Repetierbögen werden als "Spaßgeräte" verkauft auch wenn Prepper und diverse anderen noch seltsamere Gestalten sie zur "Selbstverteidigung" wollen (nur mal die Kommentare unter den entsprechenden Youtubevideos lesen) Die sind halt frei ab 18...und hier stimme ich dir und @compisucher zu - da wird teilw. so aggresiv mit dem Einsatz gegen Menschen geworben, dass sich der Gesetzgeber über kurz oder lang darum kümmert - zu recht! Ebenso wie bei den Chinapressluftgewehren die zwar als legale 7,5Joule Version verkauft werden aber das 100 oder 200Joule "Exportventil" beigelegt wird - lt. Anbieter in 5 minuten zu wechseln aber natürlich nur im Ausland legal...( Kanal "GoGun" oder "Slingshotchannel" bei Youtube)
Und Leute, denen es um die (Massen-)Wirkung einer Armbrust geht, die braucht die freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht.
=> Verbot angebracht.
Mal ernsthaft - Mit ein paar Armbrüsten stürzt man nicht die FDGO in unserem Land;-)
(So rein aus meiner beschränkten -3 Schuss- Erfahrung mit Armbrüsten heraus: Für diejenigen, die damit auf die Jagd gehen wollen, ist ein mit derart wenig Kraftaufwand zu spannendes Exemplar auch nutzlos, oder?)
Jup, ausserdem ist die Jagd mit Armbrust,Bogen und sogar Vorderlader in Deutschland schlicht verboten!
Weil ein Argument nicht besser oder schlechter wird, weil es jemand anderes schon einmal gebraucht hat. Irgendwas abzutun mit "das hat XYZ auch schon gesagt" (für 99% deiner Aussagen ließe sich vermutlich jemand vom rechtes Rand der CSU oder direkt aus der AFD finden) ist nichts weiter als eine Abwertung des Gesprächspartners.
Ok, wenn du das so siehst entschuldige Ich mich für diesen Vergleich :bier:
Keine Meinung, sondern Tatsache. Bedarf kann objektiv beurteilt werden.
Der Bedarf ist ja gerade im Waffengesetz objektiv beurteilt und streng geregelt!
verdammt schwache Argumente gegenüber "Staatsstreich geplant".
...warten wir es bitte mal ab, was aus dem Medienrummel "Staatsstreich" am Ende wird. Google mal spasenthalber, was aus dem letzten Staatsstreich,samt Todeslisten etc. wurde - "Gruppe Nordkreuz" So ist z.B. der Waffenhändler und Schießplatzbetreiber, der damals extrem durch den Dreck gezogen wurde immer noch im Geschäft (was er definitiv nicht währe, wenn etwas an den erhobenen Vorwürfen dran gewesen währe)
Auch der mit Waffen reich gefüllte Gabentisch - den die Polizei immer gerne recht schnell als Beweis der Öffentlichkeit präsentiert wurde uns bis dato vorenthalten...
Und ja: Bei mir gäbe es eine ganze Menge Dinge, die ich habe und die ich nicht zwingend brauche. Aber das tödlichste potentielle Mordwerkzeug darunter dürfte ein schweizer Taschenmesser sein, gefolgt von tödlich-einschläfernden Studienunterlagen.
Ok... Student ?(nicht böse gemeint) - dann warte mal noch 10-20 Jahre, baue dir ein Leben auf, schaffe dir etwas und dann reden wir nochmal, wenn dein Besitz mehr ist als ein Taschenmesser und Studierunterlagen:daumen: (übrigens kannst du auch mit deinem Taschenmesserchen böse mit dem Gesetz in Konflikt geraten #Waffenverbotszone)
Du hattest eingewendet, Schützen- und Jagdvereine wären unfähig, Waffen und Munition vor Einbrüchen zu schützen. :ka:
Ich nehem zur Kenntniss, dass du dieses Argument zurückziehst und kein Problem mehr darin siehst, Munition und Waffen in diesen Einrichtungen genauso sicher zu lagern, wie dies z.B. kleinen Händlern problemlos gelingt.
Einen 100% Schutz gibt es nicht und die Abwägung der Sicherheit haben sind nun schon seit Jahrzehnten immer wieder zugunsten der Aufbewahrung beim Besitzer ausgegangen. Aber mit geltendem Recht und Bestimmungen, welche sich aus Ehebungen von zig Fachgremien aus allen möglichen auch weis Gott nicht Waffenfreundlichen Behörden ergeben ,kann man hier anscheinend nicht gegen das Bauchgefühl und die natürlich besseren Ideen einiger User argumentieren :wall:
Du betonst, dass in ganz Bayern 2020 nur 8 Menschen durch Waffen getötet wurden, aber jetzt auf einmal finden ständig Massenmorde statt?
OK, Punkt für dich...Nur ist eben Frankfurt nicht Bayern. Darüber hinaus ging es mir da um das Aufzeigen der irrrelevanz von LEGALEN Waffen bei Straftaten in unserem Land (die beiden Beispiele hatte ich auch nur im Hinterkopf, da sie kurz nach der Staatsstreichrazzia passiert sind - ebenso wie der Mord/Geiselname in Dresden.
Zumal auch den bekannten Reichis die legalen Waffen schon längst hätten entzogen werden müssen ...warum das nicht geschehen ist und ob man warten wollte, bis man das Medienwirksam inszenieren kann, kann man nur spekulieren:devil:
Schritt 1:
Üble Nachrede mit Unterstellung nicht getätigter Aussagen
Nun, für mich klang der Gesamtkontext deiner Aussagen genau nach dem,was ich geschrieben hatte - hier jetzt mit der "Üble Nachrede" Keule zu kommen ist albern und zeigt,das du keine validen Argumente hast (Ein Richter schaut sich übrigens auch den Kontext an - also lass stecken)
Schritt 3:
Keinen Diskussionspartner mehr haben.
Das ist OK für mich - wir finden bei diesem Thema wohl eh keine 100% Übereinstimmung :bier:
zeigt keinerlei Wirkung auf die Übungsmöglichkeiten von Besitzern illegaler oder selbstgebauter Waffen.
Eben
Bei Munition dagegen könnte man teils sogar Einsatzzwecke vorfiltern. Vor allem aber verschießen nur diejenigen, gegen die man vorgehen möchte, größere Mengen Munition außerhalb besonderer Anlagen.
Auch Munition kann man selbst machen - die gesamten benötigten Maschinen gibt es günstig frei im Handel/ im Netz - genau wie alle benötigten Komponenten (abgesehen vom Pulver). Pulver aber kann sich jeder halbwegs talentierte Möchtegernchemiker selbst herstellen (Siehe Halle) oder im EU/Schengen-Ausland frei erwerben und unkontrolliert einführen (ebenso wie fertige Munition) - ist zwar Illegal aber daran stößt sich keiner ,der jemanden umbringen will.
Wir bekommen es nicht einmal hin, den Pflegegrad von Menschen mit altersbedingten Beeinträchtigen zuverlässig zu ermitteln. Wie willst du da die Tassenzahl von einer Million Waffenberechtigten regelmäßig im Auge behalten? Und bei geistig klaren, aber moralisch problematischen Leuten, besteht gar keine Chance. Die sagen dir halt was du hören willst.
100% Zustimmung :daumen:
 
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Wie war das noch gleich mit Gas aus autokratischen Staaten (Russland) und Habecks Suche nach "verlässlichen" Alternativen, die man meinte in Katar gefunden zu haben?

Man habe den Gasdeal mit Katar in "trockenen Tüchern" und die (europäische) Sicherheit beim Gas sei wieder hergestellt und die Laufzeiten der Verträge auch super?

Die Korruptionsermittlungen in der Affäre rund um Ex-Parlamentsvize Eva Kaili könnten sich demnach negativ auf die geplanten Gaslieferungen auswirken.

Nach den Vorwürfen gegen Katar in der Korruptionsaffäre um das EU-Parlament hat Doha die Anschuldigungen zurückgewiesen und vor negativen Auswirkungen auf die Gaslieferungen gewarnt. Die mögliche Aussetzung des Zugangs für Katar zum EU-Parlament sei "diskriminierend" und werde die Beziehungen und die Gaslieferungen "negativ" beeinflussen, hieß es in einer am Sonntag in Doha veröffentlichten Erklärung eines nicht näher genannter katarischen Diplomaten.

Würde die Dummheit deutscher und europäischer Politiker wehtun, man bräuchte wohl eine Packung Ohropax, um noch halbwegs geräuschbefreit durch Brüssel und Berlin laufen zu können.

 
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Was ist die kurzfristige Alternative für Habeck?
Viele Deutsche halten Energie noch für zu billig, Balkonsolar bei meiner Oma in der ET Gemeinschaft?
Ne, aber die Optik -> Energie ist immer noch zu billig

Abschaffung 10H in Bayern? Nein -> Energie ist immer noch zu billig
 
Was ist die kurzfristige Alternative für Habeck?
Viele Deutsche halten Energie noch für zu billig, Balkonsolar bei meiner Oma in der ET Gemeinschaft?
Ne, aber die Optik -> Energie ist immer noch zu billig

Abschaffung 10H in Bayern? Nein -> Energie ist immer noch zu billig
Es geht doch dabei nicht um Habeck, oder nicht Habeck, sondern darum das Russland einen mit Gas versucht hat zu erpressen und man als "schnellen Ausweg" direkt in die Arme der nächsten Autokraten gerannt ist, sich für den Deal, nach Abschluss mit Katar, vor laufender Kamera, selbst lobte und nun, kaum ein paar Monate später, wieder mit Gas durch eben jenen Autokraten erpresst wird.
 
Ob die Waffe jetzt wie ein AR15 oder ein G36 ausschaut ist hauptsächlich Optik - die Technik dahinter ist nix hyperspezielles,was nur Behörden haben dürfen. ;-)
Jain. Diese Systeme sind stark veränderbar und bieten für relativ kleines Geld sehr solide Sturmgewehre. Würde ich kriminelle Handlungen planen, oder einen Putsch anstreben und versuchen meine Gruppe zu bewaffnen, DAS wären die Systeme auf die ich abzielen würde. Es geht weniger um die Technik die DRIN steckt, als um den Schaft / das Gehäuse was drumherum ist.
Vergleich ein KK Gewehr von 1980 mit Vollholz-Schaft mit nem aktuellen KK von Walther - der Schaft macht den Unterschied.

Die Aussage trifft aber nur auf DEINE Sportwaffen zu (überzüchtet) .22er gibt es in allen Formen und Varianten und werden auch behördlich eingesetzt (z.B. aktuell afaik schallgedämpfte Ruger 10/22 bei den Israelis um -äh- steineschmeisende Palästinenser zu "markieren") Ebenso sind 22er die Attentäterwaffe Nr.1 - Schalldämpfbar auf unhörbar mit Subsonic , klein,leicht,hohe Kadenz und kaum Rückstoß. Beliebt bei Mossad und Co. (schau mal in den Twitterlink zu Lars Winkelsdorf @Sparanus Beitrag 8.977)
Nein, meine Aussage trifft generell auf Sportwaffen im Kaliber .22 zu, denn darum geht es. Verschärft man das Waffenrecht ohne Ahnung, dann ist die größte betroffene Gruppe die der KK Schützen. Da brauch ich keinen Mossad bemühen, KK Sportgewehre sind denkbar ungeeignet um damit kriminelle Handlungen zu begehen.

Oder anders: Wenn ich richtig verstehe hast du sowohl nen halbautomaten als auch ein KK Sportgewehr im Schrank. In der Annahme du drehst durch, wozu greifst du wohl?

Stimmt...zumindest auf nahe Distanz denn treffen tust du mit der Pistole z.B. auf 100m nicht mehr allzuviel während das KK Gewehr da erst richtig warm wird.
Das KK Sportgewehr Gewehr hört eher bei 100m auf :D

Mir geht es nur um die Lagerung zu Hause. Ein Reichsbürger mit dem Ziel Staatsstreich oder ein morgen-wird-er-Amokläufer darf gerne 1000000 Schuss Munition besitzen. Aber er sollte eine zweite Person benötigen, z.B. einen Munitionswart, ehe er Zugriff darauf erhält und dieser Munitionswart wäre dann auch verpflichtet, Anlass und Verwendung festzuhalten einschließlich flüchtiger Plausibilitätsprüfung. Idealerweise so, dass dies entsprechende Stellen auch von außen einsehen können, sodass Positivkontrollen möglich wären (z.B. du nimmst aus Fürth "2000 Schuss zum Wettbewerb nach Halle" mit und der Hallenser Munitionswart könnte stichprobenartig bei Teilnehmer prüfen, ob du auch mit 2000 Schuss dort ankommst oder 1000 einen dann illegalen Abzweig genommen haben).
Und.... Wer soll das tun? :D
Die Ämter kommen mit bestehendem Waffenrecht schon hinten und vorne nicht rum, solche Regelungen sind vollkommene Utopie, einfach weil NIEMAND das alles kontrollieren kann.

Mal ernsthaft - Mit ein paar Armbrüsten stürzt man nicht die FDGO in unserem Land;-)
Das nicht, aber das sollte nicht der Maßstab für eine Diskussion über sinnvollen Besitz sein.


Auch Munition kann man selbst machen - die gesamten benötigten Maschinen gibt es günstig frei im Handel/ im Netz - genau wie alle benötigten Komponenten (abgesehen vom Pulver). Pulver aber kann sich jeder halbwegs talentierte Möchtegernchemiker selbst herstellen (Siehe Halle) oder im EU/Schengen-Ausland frei erwerben und unkontrolliert einführen (ebenso wie fertige Munition) - ist zwar Illegal aber daran stößt sich keiner ,der jemanden umbringen will.
Eben. Entweder wir reformieren das Waffenrecht grundlegend, oder wir lassen es so wie es aktuell ist.
 
Es geht doch dabei nicht um Habeck, oder nicht Habeck, sondern darum das Russland einen mit Gas versucht hat zu erpressen und man als "schnellen Ausweg" direkt in die Arme der nächsten Autokraten gerannt ist, sich für den Deal, nach Abschluss mit Katar, vor laufender Kamera, selbst lobte und nun, kaum ein paar Monate später, wieder mit Gas durch eben jenen Autokraten erpresst wird.
Das ist wohl der Fehler sich überhaupt auf Geschäfte mit solchen Regimen einzulassen.
Ist nur die Frage nach Alternativen? Bekommt man woanders in der kurzen Zeit genügend Gas weg?
US-Lieferungen alleine reichen nicht aus. Und was wir aus Norwegen und Holland bekommen auch nicht. (Zumal Holland wegen Erdbebengefahr, in einer Region weniger oder gar nicht mehr fördern will). Die Fragen werden sich Habeck & Co schon gestellt haben. Aber es ist sehr schwierig.
 
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