Wie das funktioniert, weiß ich auch nicht...ich als "deutscher Selbstständiger" schreibe auch nur ne Nettorechnung, weil mein Auftraggeber die "VAT" an seinem angemeldeten Standort zahlt.Also ich bin mir ziemlich sicher, dass die erbrachte Arbeit den Steuergesetzten unterliegt wo sie erbracht wurde, also Deutschland. Egal ob der selbstständige Handwerker irgendwo im Ausland seine Firma zugelassen hat.
Alles andere wäre ja Irrsinn.
Ach, und die bekommen dann 120k im Jahr, nur weil sie "im Ausland angestellt sind"? Steuer, Deutschland, egal?Häää?
Ich schrieb von "in Deutschland arbeiten" und nicht von "in Deutschland angestellt sein"...die sind in ausländischen Firmen angestellt, oder ausländische Selbstständige...
Das wird ja immer lustiger. Osteuropa und Hongkong. lolBei Interesse...sich informieren, wie man in Osteuropa nen Gewerbe anmeldet...Hongkong fällt momentan flach, wegen Corona, was natürlich die günstigste Variante wäre, allerdings ist Geld nach Deutschland überweisen recht teuer...hab ich gehört.^^
Aber wenn Mathe bei Dir schon nicht soooo super ist...lass es lieber...das Jahr hat nur 12 Monate und keine 22.
Das merkt man und Du wirfst anscheinend einiges wild durcheinander. Du redest von 5500 Euro "netto" und nun kommt raus, dass noch nicht einmal Sozialabgaben abgeführt wurden. Stattdessen redest Du von dem Betrag, dem Du dem Auftraggeber in Rechnung stellst. Davon bist Du nicht mal krankenversichert.Wie das funktioniert, weiß ich auch nicht...ich als "deutscher Selbstständiger" schreibe auch nur ne Nettorechnung, weil mein Auftraggeber die "VAT" an seinem angemeldeten Standort zahlt.
Wenn ichs schon kappiert hätte, wäre ich allerding auch kein deutscher Selbstständiger mehr.^^
Von welchen 120k im Jahr redest du eigentlich?Ach, und die bekommen dann 120k im Jahr, nur weil sie "im Ausland angestellt sind"? Steuer, Deutschland, egal?
Wo denn sonst? Von unserer Truppe bin ich der einzige, der noch deutscher Selbstständiger ist...2 haben in Hongkong ihrer Firma/Gewerbe gemacht, einer in China und einer irgendwo östlich von Deutschland.Das wird ja immer lustiger. Osteuropa und Hongkong. lol
Das ist ja unerheblich...ich bekomm ja das Geld Netto aufs Konto und dann kommts deutsche Finanzamt mit ihren sämtlichen Steuern außer eben die MwSt.Das merkt man und Du wirfst anscheinend einiges durcheinander.
Netto ist das, was Dir nach Steuern etc. bleibt. Was Du aufs Konto bekommst ist brutto. Das solltest Du als Selbstständiger wissen.Das ist ja unerheblich...ich bekomm ja das Geld Netto aufs Konto und dann kommts deutsche Finanzamt mit ihren sämtlichen Steuern außer eben die MwSt.
Das ist prinzipiell richtig.
Nur, will man dem Fachkräftemangel im Handwerk (das ist ja jetzt nicht nur der Bau himself) entgegenwirken, müssen die Lehr- wie Berufsbilder eine ähnliche Attraktivität wie ein Studiengang inkl. anschließender beruflicher Tätigkeit haben.
Wie das funktioniert, weiß ich auch nicht...ich als "deutscher Selbstständiger" schreibe auch nur ne Nettorechnung, weil mein Auftraggeber die "VAT" an seinem angemeldeten Standort zahlt.
Wenn ichs schon kappiert hätte, wäre ich allerding auch kein deutscher Selbstständiger mehr.^^
Mit Netto meine ich Nettostundensatz ohne MwSt...der Rest ist ja dann ein hin und her bezahle...Netto ist das, was Dir nach Steuern etc. bleibt. Was Du aufs Konto bekommst ist brutto. Das solltest Du als Selbstständiger wissen.
Mir war auch so, das der Steuerkram dann ihn Deutachland bezahlt werden muss...nach 3 Monaten Daueraufenthalt oder so ähnlich.Bin kein Experte, tippe aber zu 90% drauf, dass das Steuerhinterziehung ist. Wenn du in Deutschland einen Auftrag durchführst, dann musst du auch deutsche Umsatzsteuer berechnen. Es kann durchaus sein, dass ein ausländischer Auftraggeber sich diese erstatten lassen kann, weil er sie irgendwie international verrechnet, aber du musst sie erstmal eintreiben und vor allem musst du sie abführen.
Kommt darauf an als was du in China arbeitest.Andersrum gefragt...wenn ich in China arbeite, bekomm ich dann den chinesischen Lohn? Wäre echt nen schlechter Deal...
Und ja, ich meine Netto.
Ich denke nicht, das es sooo viele deutsche Berater in chinesischen Provinzen gibt.Kommt darauf an als was du in China arbeitest.
Wenn du als ein Berater einer chinesischer (Provinz)Regierung tätig bist ist der "chinesische Lohn" absolut nicht zu übel.
Allerdings solltest du dann auch immer damit rechnen und dir bewusst sein, das nicht nur von chinesischer Seite ein "Interesse" an dir besteht, sondern ebenso (meist) ein unentgeldliches von Seite deutscher Geheimdienste.

Das Obige von mir war bitte nicht als Akademiker-Bashing zu verstehen, sondern als Plädoyer für eine höhere Wertschätzung des Handwerkes, aber auch des Dienstleistungssektors in der Gesellschaft.Das müssen sie. Aber um attraktiv zu werden muss man nicht direkt auf das Monatsgehalts eines ITlers oder Maschinenbauingenierus hochgehen. Die meisten Akademikar verdienen nämlich ebenfalls niedriger und haben eine höhere reale Arbeitszeit sowie teilweise in diesen Stunden eine höhere Arbeitsdichte und höheren Arbeitsdruck als nominell im Handwerk angesagt sind und es vergehen eben auch 10 Jahre mehr, bis man auf dem Akademikarpfad überhaupt das volle Gehalt bekommt. Endlich mal die nominellen Arbeitszeiten einhalten und eine leichte Gehaltsspritze könnten da Wunder wirken.
Ich kenne Leute, die haben vor zwei Jahren ihr Studium beendet, auch schon ein einschlägiges Praktium gemacht, sind in ihrem Studienbereich tätig und philosophieren gerade darüber, warum sie eigentlich bei Aldi an der Kasse sitzen, wo sie MEHR verdienen würden. Das Niveau sollte auf dem Bau eigentlich locker zu halten sein, aber stattdessen orientiert man sich bislang an rumänischen Löhnen.
Gleichgestellt reicht nicht...der Sesselfurzer kann auch noch mit 70 in den Selles furzen...der 60 jährige Dachdecker/Maurer usw. ist aber schon grenzwertig...durch die harte Arbeot haben die ja dann eher mehr wehwechen.Sprich es müssen passende Verbesserungen für die jeweiligen Berufe gefunden werden.
UND, die Berufe müssen in Summe gleich attraktiv über die komplette Lebensarbeitszeit sein, dass ein guter Ausbildungsberuf am Ende gleichgestellt zum akademischen Beruf ist.
Viele Malocher sind mit Anfang 60 schon körperlich kaputt.Gleichgestellt reicht nicht...der Sesselfurzer kann auch noch mit 70 in den Selles furzen...der 60 jährige Dachdecker/Maurer usw. ist aber schon grenzwertig...durch die harte Arbeot haben die ja dann eher mehr wehwechen.
Das ist ein Irrglaube. Es gibt Berufe im Büro die fordern Gehirn und Augen übermäßig. Dazu gehört z.B. komplexere Software zu entwicklen. Ich bin seit gerade mal 15 Jahren im Beruf und hab schon ne Migräne mit Aura entwickelt. Trotz 2 mal Sport in der Woche sind die Knie und der Rücken schon lädiert. Knie wegen Bewegungsmangel, da hilft auch nicht das bischen Sport (bzw. muss man da sogar aufpassen, weil die Knie eben die plötzliche Beanspruchung nach dem ewigen Sitzen nicht gewohnt sind). Dazu kommen trockene Augen wegen der ständigen Bildschirmarbeit. Ist ja kein Video gucken, sondern man muss ja ständig Text lesen der so zusammengesetzt ist das unser Gehirn da nicht interpolieren kann (wie z.B. bei nem Buch wo der wir aus Erfahrung die Hälfte der Worte eigentlich nicht bräuchten).Gleichgestellt reicht nicht...der Sesselfurzer kann auch noch mit 70 in den Selles furzen...der 60 jährige Dachdecker/Maurer usw. ist aber schon grenzwertig...durch die harte Arbeot haben die ja dann eher mehr wehwechen.
Der eine kann ohne den anderen nicht. Das wird auch so bleiben. Und jedem, der von dem berühmten "Sesselfurzer" erzählt, möchte ich gerne mal ein Praktikum anbieten. Ich habe mal an der Drehmaschine in einer stinkenden Halle angefangen und bin heute so einer dieser "Sesselfurzer". Ich kenne also beide Seiten und an manchen Tagen würde ich gerne wieder an die Drehbank zurück, denn als Sesselfurzer ist auch nicht alles Gold was glänzt.Gleichgestellt reicht nicht...der Sesselfurzer kann auch noch mit 70 in den Selles furzen...der 60 jährige Dachdecker/Maurer usw. ist aber schon grenzwertig...durch die harte Arbeot haben die ja dann eher mehr wehwechen.

Und jetzt komme ich wieder auf meinen Anfang zurück.
Wo genau liegt der Vorteil für die Gesellschaft, dass am Ende lauter "glückliche" Akademiker vor nicht vorhandener Infrastruktur ihren Beruf nicht ausüben können?
Gleichgestellt reicht nicht...der Sesselfurzer kann auch noch mit 70 in den Selles furzen...der 60 jährige Dachdecker/Maurer usw. ist aber schon grenzwertig...durch die harte Arbeot haben die ja dann eher mehr wehwechen.
Das ist ein Irrglaube. Es gibt Berufe im Büro die fordern Gehirn und Augen übermäßig. Dazu gehört z.B. komplexere Software zu entwicklen. Ich bin seit gerade mal 15 Jahren im Beruf und hab schon ne Migräne mit Aura entwickelt. Trotz 2 mal Sport in der Woche sind die Knie und der Rücken schon lädiert. Knie wegen Bewegungsmangel, da hilft auch nicht das bischen Sport (bzw. muss man da sogar aufpassen, weil die Knie eben die plötzliche Beanspruchung nach dem ewigen Sitzen nicht gewohnt sind). Dazu kommen trockene Augen wegen der ständigen Bildschirmarbeit. Ist ja kein Video gucken, sondern man muss ja ständig Text lesen der so zusammengesetzt ist das unser Gehirn da nicht interpolieren kann (wie z.B. bei nem Buch wo der wir aus Erfahrung die Hälfte der Worte eigentlich nicht bräuchten).
) gut in den Griff bekommen, wenn man eben auf seinen Körper hört und nicht erstmal "die Zähne zusammenbeist".Miigräne hat mein Bruder auch...und ich in der Jugend...willste nicht Geschenkt haben. Meist kommt das aber eher von falscher Haltung, eingeklemmten Nerv oder falscher Brille(bei mir).Das ist ein Irrglaube. Es gibt Berufe im Büro die fordern Gehirn und Augen übermäßig. Dazu gehört z.B. komplexere Software zu entwicklen. Ich bin seit gerade mal 15 Jahren im Beruf und hab schon ne Migräne mit Aura entwickelt. Trotz 2 mal Sport in der Woche sind die Knie und der Rücken schon lädiert. Knie wegen Bewegungsmangel, da hilft auch nicht das bischen Sport (bzw. muss man da sogar aufpassen, weil die Knie eben die plötzliche Beanspruchung nach dem ewigen Sitzen nicht gewohnt sind).
Mit Sesslefurze meine ich eher diese Verwaltungssachen, wo nie jemand mehr als nen Stift geschoben hat, oder auf der Tastatur rumgehämmert hat...klar ist auch, das jeder Beruf mehr oder weniger seine Daseinsberechtigung hat.Der eine kann ohne den anderen nicht. Das wird auch so bleiben. Und jedem, der von dem berühmten "Sesselfurzer" erzählt, möchte ich gerne mal ein Praktikum anbieten. Ich habe mal an der Drehmaschine in einer stinkenden Halle angefangen und bin heute so einer dieser "Sesselfurzer". Ich kenne also beide Seiten und an manchen Tagen würde ich gerne wieder an die Drehbank zurück, denn als Sesselfurzer ist auch nicht alles Gold was glänzt.![]()
Selbst bei dem 74 jährigen Dachdecker, der nur 40 Stunden die Woche gearbeiten hat ist das nur gut für die Rentenkasse, wenn der mit 74 noch aufn Dach rumklettert...nen 74 jährigen Bombenentschärfer stell ich mir auch grad Lustig vor, wie er am Zünder rumzittert.^^Ich schätze mal, das meinte er mit seiner Betonung der gesamten Karriere: Wer von 20-60 im Schnitt 50 h die Woche gearbeitet hat (bzw. von 16-60 mit vier verteilten Jahren Arbeitslosigkeit), sollte am Ende genauso da stehen wie jemand, der von 25 bis 75 40-h-Wochen geschoben hat.
Diese hier gibt es auch noch: Repetitive-Strain-Injury-SyndromIch glaube unter den ganzen Berufskrankheiten ist die chonrische Sehnenscheidenentzündung die einzige, die auch/gerade bei reinen Büroarbeitsplätzen akzeptiert wird.
Als Repetitive-Strain-Injury-Syndrom (kurz RSI-Syndrom, englisch repetitive strain injury ‚Verletzung durch wiederholte Beanspruchung/Belastung‘; umgangssprachlich Sekretärinnenkrankheit, Mausarm) wird in der Medizin ein Krankheitsbild bezeichnet, bei dem unspezifische Beschwerden wie Nacken-, Schulter-, Arm- und/oder Handbeschwerden nach sich häufig wiederholenden (repetitiven) Tätigkeiten auftreten.
Deswegen sprach ich auch von KarikaturAhhh.... der ist verdammt schlau,

Ja was denn?Und er macht und bewegt was.

Dein Artikel schreibt schon in den ersten Zeilen "Ob die Aussagen nun stimmen oder nicht".Ach, ich formuliere mal es so, wer grün nicht wählt, der wählt den Untergang...
Die Zeiten wo die Leute ihre Ausbildung mit 16 beginnen sind doch größtenteils vorbei. Die Leute machen erstmal Abitur, da sind sie dann schon 19. Und dann gibt es eben Leute die merken nach 6 Jahren, dass sie den falschen Weg eingeschlagen haben. find ich jetzt nicht sonderlich schlimm. Ganz im Gegenteil: mit Mitte 20 hast du noch alle Möglichkeiten. Mit Ende 30/Anfang 40 nen Richtungswechsel einzuschlagen ist da schon schwieriger, zumindest sine die Möglichkeiten da schon eingeschränkt.Wer erst mit 25 Richtung Dachdecker ins Berufsleben einsteigt, ist wohl gescheiterter Akademiker?