Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ich hatte zuerst von teureren Lebensmitteln geschrieben und du bist mit den dämlichen Warenkorb angekommen. :schief:
Man muss sich halt auf was einigen und das ist dieser Warenkorb. Was juckt es mich wenn Knoblauch jetzt 500€ pro Kilo kostet, ich ess das Zeug nicht.
Wenn du keinen festen Warenkorb über die die Zeit definieren kannst, kannst du deine Behauptung nur sehr selektiv treffen.
 
Es gibt so viele Gegenden auf der Erde wo man kein Brot isst...

Hier in unseren Breitenkreis isst man aber Brot und gehört es bereits seit der Steinzeit zu den Grundnahrungsmitteln, auch weil Reis hier, z.B. nicht wächst und Dinge wie Hirse u.a. nicht in der Menge angebaut werden, um es ersetzen zu können!

Sucht euch ne anständige Datenbasis oder lasst es.
Oder du fängst an einfach mal an einen Moment still zu sein, statt gerade in einer Tour nur Unsinn von dir zu geben und dabei noch anderen gegenüber ausfallend zu werden!
Wie wärs?
 
Oder du fängst an einfach mal an einen Moment still zu sein, statt gerade in einer Tour nur Unsinn von dir zu geben und dabei noch anderen gegenüber ausfallend zu werden!
Dann meld mich doch wenn du mit Kritik nicht umgehen kannst.

Aber ich warte auf deinen Warenkorb der die "wahre" Inflation zeigt. Bitte so seit der Euro Einführung reicht mir.
 
Und das Männer und Frauen bei gleicher getaner Arbeit gefälligst auch den selben Lohn bekommen.
Dass im selben Unternehmen im selben Job tatsächlich zwei verschiedene Gehälter abhängig vom Geschlecht gezahlt werden konnte irgendwie noch nie jemand zeigen. Beim Mitteln fallen halt die ganzen "3/4' Stellen an weil sich am Ende doch die Frau mehr um die Familie kümmer die so im Arbeitsvertrag nie beschrieben wurden.
Das kann man kritisieren, ist aber keine Diskriminierung ausgehend von den Arbeitgebern.
Dann meld mich doch wenn du mit Kritik nicht umgehen kannst.
Du darfst gerne auch deine Anliegen freundlich formulieren ohne dass es auf Meldungen und (Ver-)Warnungen hinaus läuft. ;)
 
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Dass im selben Unternehmen im selben Job tatsächlich zwei verschiedene Gehälter abhängig vom Geschlecht gezahlt werden konnte irgendwie noch nie jemand zeigen. Beim Mitteln fallen halt die ganzen "3/4' Stellen an weil sich am Ende doch die Frau mehr um die Familie kümmer die so im Arbeitsvertrag nie beschrieben wurden.
Das kann man kritisieren, ist aber keine Diskriminierung ausgehend von den Arbeitgebern.
Wie das im selben Unternehmen aussieht weiß ich ehrlich gesagt nicht.
3/4 Stellen spielen keine Rolle weil wohl der Bruttostundenverdienst verglichen wird.

Der bereinigte Gender-Pay-Gap erlaubt Aussagen zur Höhe des Unterschieds im Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern mit vergleichbaren Eigenschaften. Beim bereinigten Gender-Pay-Gap wird also der Teil des Verdienstunterschieds herausgerechnet, der auf strukturellen Unterschieden (Ausstattungseffekten) wie Ausbildungsgrad, Beruf, Qualifikation, Arbeitserfahrung u. ä. von Männern und Frauen beruht.Daher ist der bereinigte Gender-Pay-Gap im Normalfall kleiner als der unbereinigte. Neben den genannten beobachtbaren Ausstattungsunterschieden kann es weitere Unterschiede geben, die unbeobachtbar oder schwer messbar sind (z. B. Arbeitsmotivation) und ebenfalls einen Teil der Lohndifferenz erklären. Demnach wäre der bereinigte Gender-Pay-Gap als das maximale Ausmaß der Lohndiskriminierung zu verstehen. Anderseits kann es sein, dass die Verteilung von Männern und Frauen nach bestimmten Ausstattungsmerkmalen (z. B. Qualifikation, Wirtschaftsbranche) möglicherweise selbst bereits das Ergebnis gesellschaftlich benachteiligender Strukturen ist und somit das Ausmaß der Benachteiligung gegebenenfalls unterschätzt wird[(siehe auch Gender-Bias).

Der bereinigte GPG beträgt ca. 2–7 %. Dies bedeutet, dass im Durchschnitt Frauen unter der Voraussetzung vergleichbarer Tätigkeit und gleicher Qualifikation pro Stunde 2–7 % weniger als Männer verdienten.

In den Berechnungen der OECD waren rund zwei Drittel der unbereinigten GPG durch Ausstattungsunterschiede erklärbar. Die verbleibenden Lohnunterschiede können daher auf weitere unbeobachtete Faktoren sowie diskriminierende Praktiken am Arbeitsmarkt zurückgeführt werden. Das deutsche Statistische Bundesamt (Destatis) kam 2014 zu dem Ergebnis, dass etwa ein Viertel des unbereinigten Gender-Pay-Gap nicht durch beobachtete Ausstattungseffekte erklärt werden kann. Dabei sei jedoch zu berücksichtigen, dass der bereinigte Gender-Pay-Gap möglicherweise geringer ausgefallen wäre, wenn weitere lohnrelevante Einflussfaktoren für die statistischen Analysen zur Verfügung gestanden hätten. So lagen beispielsweise zu den familienbedingten Erwerbsunterbrechungen keine Informationen vor.Laut Destatis lag der unbereinigte Gap im Jahr 2019 bei 19 % (2014: 22 %) und der bereinigte im Jahr 2018 bei 6 %, unverändert zu 2014.
Es wird wohl zwischen bereinigten und unbereinigten Gender-Pay-Gap unterschieden.

Und hier was zu den Ursachen:
Die Löhne von Männern und Frauen werden durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Ein Grund ist die stärkere Arbeitsmarktbeteiligung der Männer. Männer machen weit mehr Überstunden mit hohen Lohnzuschlägen, als dies bei Frauen zu beobachten ist, und arbeiten mit weniger Karriereunterbrechungen.

Die Erklärung der Einkommensunterschiede wird zusätzlich erschwert durch die Beobachtung, dass der Gender-Pay-Gap bei Selbstständigen deutlich höher als bei abhängig Beschäftigten ist. Arbeitgeber scheiden hier als Quelle von Diskriminierungen aus; zu untersuchen bleibt hier die Rolle der Auftraggeber. Studien legen allerdings nahe, dass ein eventuell vorurteilbehaftetes Verhalten von Kunden und Kapitalgebern bei weiblichen Selbständigen keine ausgeprägte Rolle zu spielen scheint. Die Analyse berechnete auf Basis einer sehr großen Stichprobe für Deutschland ein unbereinigtes Gap von 44 % für Selbständige, von dem nur gut die Hälfte auf die bekannten Einflussfaktoren zurückführbar ist. Die Ursachen der verbleibend hohen Einkommensdifferenz von ca. 20 % konnten bislang noch nicht erklärt werden.

Eine weitere Ursache für den Gender-Pay-Gap wird in der Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen gesehen, womit das strukturelle Problem verknüpft ist, wie Frauen in Führungspositionen gelangen und wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelingt.


Mit Hilfe einer Oaxaca-Blinder-Zerlegung konnte gezeigt werden, dass Frauen durchschnittlich nicht nur deshalb geringere Verdienste haben, weil sie in Frauenberufen arbeiten, die gering entlohnt werden, sondern weil diese Berufe Arbeitsinhalte aufweisen, die mit weiblichen Eigenschaften verbunden werden und monetär abgewertet werden, wohingegen Männer häufiger in prestigeträchtigeren Männerberufen arbeiten, die mit als männlich geltenden Eigenschaften verbunden und monetär aufgewertet werden. Ein Eurofond-Bericht von 2010 stellte die These auf, der um die Ausstattungseffekte bereinigte Lohnunterschied sei nicht die einzige Diskriminierungskomponente. Vielmehr seien Faktoren wie Berufswahl und Arbeitsmarktsegregation selbst Zeichen von Diskriminierung, insofern als sie auf Geschlechtsstereotypen basieren.
Quelle: Gender-Pay-Gap
 
Wie das im selben Unternehmen aussieht weiß ich ehrlich gesagt nicht.
3/4 Stellen spielen keine Rolle weil wohl der Bruttostundenverdienst verglichen wird.
Die 3/4 waren/sollten deswegen auch in Anführungszeichen. Eine volle Stelle auf die Minute genau zu erfüllen gibt natürlich weniger Gehalt als Übererfüllung mit regelmäßigen Überstunden. Eben das steht ja auch so in deiner angefügten Quelle.

Deswegen gibt es zwar einen Social vs. Technical Pay-Gap, aber eben keinen Gender-Pay-Gap.
 
Ein Eurofond-Bericht von 2010 stellte die These auf, der um die Ausstattungseffekte bereinigte Lohnunterschied sei nicht die einzige Diskriminierungskomponente. Vielmehr seien Faktoren wie Berufswahl und Arbeitsmarktsegregation selbst Zeichen von Diskriminierung, insofern als sie auf Geschlechtsstereotypen basieren.
Soll man dazu sagen, Thesen aufstellen kann man ja gerne, aber dann sollte man auch aufzeigen woran das festzumachen sein soll, was diese These also stützt.
Ich kann z.B. sagen das wir als Unternehmen im IT-Bereich gerne mehr Frauen hätten und wir uns daher auch einige Jahre am "Girls-Day" beteiligt haben, um Einblick in das Berufsfeld zu geben, welches ja üblicherweise recht unterdurchschnittlich oft von Frauen angestrebt wird.

Die interne Erkentniss aus der Auswertung daraus war aber ehr äußerst ernüchternd, dass nicht zu beobachten war das unser Berufsfeld als Firma bei den Mädels besonders viel Anklang / Interesse hervorgerufen hat, eine Ausbildung, oder ein Studium in die Richtung anzustreben, weshalb wir dann nicht mehr daran teilgenommen haben, weil der Aufwand für die Vorbereitung an der Teilnahme am "Grils-Day", das Ergebnis einfach nicht rechtfertigte.
Im Schnitt konnte man sagen das etwa 1 von 20 Mädchen, die an so einem Girls-Day bei uns waren, sich hinterher vorstellen konnte in dem Berufs(feld) tätig zu werden.

Ich halte die These daher, subjektiv betachtet, erstmal ehr für äußerst gewagt, das Frauen aus der Mehrzahl der männerdominierten Berufszweige wirklich mit gewisser Konstanz "rausdiskriminiert" werden, weil klischisierte Vorstellungen vom Geschlecht des den Beruf Ausübenden bestehen.
 
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Wenn man zur übrigen Begründung Pflegeberufe zu "weiblichen Berufen" macht ist man irgendwie sexistischer unterwegs als alle Gegner der Studie.
Gender-Pay-Gap sagt doch nur aus das eine Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen gibt. Und es mehrere Ursachen dafür gibt. Das muß ja nicht mal Diskriminierung sein.
 
Gender-Pay-Gap sagt doch nur aus das eine Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen gibt. Und es mehrere Ursachen dafür gibt. Das muß ja nicht mal Diskriminierung sein.
Das Wort suggeriert es liegt am Geschlecht. Der Beweis dass es tatsächlich daran liegt bleibt aber aus wenn man aufhört Berufen Geschlechter zuzuordnen. Und letzteres ist imo extrem sexistisch.
 
Ich würde es eher Branchen Pay Gap nennen. Der gesamte soziale Sektor verdient sehr viel weniger als andere Branchen. Jetzt kann man natürlich 3 mal raten, wo die meisten Frauen arbeiten...
Davon ausgehend gibt es wohl eher eine Diskriminierung, oder besser gesagt Benachteiligung. zwischen den Branchen.

Disclaimer zu Diskriminierung: Ich finde Diskriminierung ist ein sehr starkes Wort, welches hier fälschlich verwendet wird und eher was in einem Kontext von Strafverfolgung und Juristik zu suchen hat, wie Racial Profiling zbsp.

Edit: Oder auch im Rassismus, wo es die falsche Annahme gibt, dass manche Menschengruppen "von Natur aus" krimineller sind, als Andere. Das würde sogar am ehesten der ursprünglichen Wortbedeutung von Diskriminierung nahe kommen.
 
Ich würde es eher Branchen Pay Gap nennen. Der gesamte soziale Sektor verdient sehr viel weniger als andere Branchen. Jetzt kann man natürlich 3 mal raten, wo die meisten Frauen arbeiten...
Du darfst auch dreimal raten wo die meisten Mädels beim Girls-Day, auf Nachfrage, wünschen mal später selbst zu arbeiten?
Richtig, in "sozialen" Berufen. ;)
 
Das Wort suggeriert es liegt am Geschlecht. Der Beweis dass es tatsächlich daran liegt bleibt aber aus wenn man aufhört Berufen Geschlechter zuzuordnen. Und letzteres ist imo extrem sexistisch.
Wenn dann sollte man die Bruttolöhne von weiblichen und männlichen Pflegern vergleichen.
Unabhängig davon wieviele Frauen oder Männer in diesen Berufen arbeiten.

Ich würde es eher Branchen Pay Gap nennen. Der gesamte soziale Sektor verdient sehr viel weniger als andere Branchen. Jetzt kann man natürlich 3 mal raten, wo die meisten Frauen arbeiten...
Davon ausgehend gibt es wohl eher eine Diskriminierung, oder besser gesagt Benachteiligung. zwischen den Branchen.
Ja das stimmt. Hat aber nicht mit den Frauen zu tun. Sondern das solche Jobs gegenüber z.B. technischen Berufen weniger wertgeschätzt werden. Darüber gab es mal eine Studie.

"Branchen-Pay-Gap "trifft es ganz gut. Das ist ein Problem was auch tatsächlich existiert.
 
Wenn dann sollte man die Bruttolöhne von weiblichen und männlichen Pflegern vergleichen.
Unabhängig davon wieviele Frauen oder Männer in diesen Berufen arbeiten.
Eben. Und ich verspreche dir wenn man das dann auf die real gearbeitet Stunden normiert kommen die Frauen nicht schlechter weg als die Männer.
 
Hast du sicher recht, nur was ich meine ist die Vorhaltung von Flächen, die entweder für Nahrungsmittelproduktion fehlen, oder der Natur " entrissen" werden.
Am Ende ist es Stück für Stück irgendwo ein Baustein.

Es gibt da sicherlich ne ganze Ecke von Bausteinen und "weniger" ist fast bei jeder einzelnen davon besser. Aber in der politischen oder besser gesagt populistischen Debatte wird es immer auf "Tierhalt = abgrundtief böse" runtergebrochen. Und das haut hinten und vorne einfach nicht hin. Wenn man sich z.B. anguckt, wie extrem hoch die Ausschussquote bei empfindlicherem Obst in einigen Supermarktauslagen ist (Erdbeeren - 50% der Schalen Müll weil angeschimmelt. Bananen nach spätestens zwei Tagen Müll, weil braun.) oder wie gering der Anteil des tatsächlich verzehrten am verkauften (einige Köhle und Salate, wo 20-40% von dem, was in den Einkaufswagen packt, nie einen Teller sieht), dann können einige Formen von Tierhaltung sogar eine recht gute Bilanz haben: Man verwertet fast alles, was selbst auf schlechtem Land wächst und von dem fertigen Tier wird zwar einiges minderwertiges für nicht-menschlichen Verzehr umgeleitet, aber so gut wie gar nichts weggeschmissen. Nicht zu vergessen auch die Tendenz einiger vieler nicht-Tier-Esser ihren Speiseplan mit exotischem Grünzeug aufzupeppen. Wenn das als Ersatzhandlung stattfindent, kann ein Umstieg auf vegetarische oder gar vegane Kost die Klimabilanz gegenüber heimischer Omnivorie sogar verschlechtern.

Da muss man sehr viel differenzierter betrachten als nur das Klischee von der gesunde-Möhren-gnabbernden und dem 1-€-Nackensteaks-von-Aldi-Verkohler. (Warum gibt es eigentlich keine Frauenquote bei der Berichterstattung über schlechte Ernährung? Warum sind die Beispiele IMMER Männer?)


Muss dann aber wohl ehr eine persönliche lokale Geschichte des Filialbetreibers sein?
Weil gehört und selbst kennen tue ich das sonst nicht aus Edeka Märkten.

Nummernautomaten habe ich auch schon rumstehen, aber noch nie in Verwendung gesehen. Zugegebenermaßen mache ich auch seit 28 monaten einen großen Bogen um alle Läden/Uhrzeiten, in/zu denen auch nur halb so viele Leute anzutreffen sind.


Dass im selben Unternehmen im selben Job tatsächlich zwei verschiedene Gehälter abhängig vom Geschlecht gezahlt werden konnte irgendwie noch nie jemand zeigen.

Ist auch schon seit Ewigkeiten verboten.


Wie das im selben Unternehmen aussieht weiß ich ehrlich gesagt nicht.
3/4 Stellen spielen keine Rolle weil wohl der Bruttostundenverdienst verglichen wird.


Es wird wohl zwischen bereinigten und unbereinigten Gender-Pay-Gap unterschieden.

Wird es. Aber die plakativ überall rumgereichten, deutlich zweistelligen Zahlen sind immer der unbereinigte, der einfach die unterschiedlichen Tätigkeitsarten und Arbeitszeiten wiederspiegelt. Aber selbst der "bereinigte" ist alles andere als clean. Elternzeit z.B. wird bestenfalls als nicht-Arbeitserfahrungszeit berücksichtig, i.d.R. aber gar nicht. Wer zwei Jahre nicht in seiner Branche tätig ist, verliert aber nicht nur zwei Jahre Aufstieg, sondern er vergisst auch zwei Jahre lang und bildet sich zwei Jahre lang nicht fort. Ehe dieser Rückstand wieder aufgeholt ist, vergeht teils ein weiteres Jahr und dass ist Mutter, die maximal lang zu Hause geblieben ist, mit 40 eben auf einer Karrierestufe mit einem 37 jährigen kinderlosen. Klar, dass sie da auch weniger verdient - und wenn sie sich mit 20 Jahren Berufserfahrung, also mit 48 bei Annahme eines Studiums mit etwas Generation P im Verlauf, einen neuen, besser bezahlten Job suchen möchte, dann tritt sie gegen 45 Jährige kinderlose mit gleicher Berufserfahrung an - aber noch 15% mehr Restarbeitszeit vor der Rente. Wen von beiden möchte man lieber 1-2 Jahre in sein Unternehmen einarbeiten, ehe er maximal produktiv ist? Natürlich den, bei dem man dann mehr davon hat.

Das sind ganz objektive Nachteile als Arbeitnehmer, die zum überwiegenden Teilen Frauen auf sich nehmen, und die sich natürlich in einem niedrigeren Lohn widerspiegeln. Aber bei bereinigten Gender-Vergleichen wird halt nur "gleiche Tätigkeitsbezeichnung, müsste gleichen Lohn geben" betrachtet. (Darüber hinaus ist bei so einem Lebenslauf gewisses Misstrauen der Arbeitgeber gegenüber der späteren Verfügbarkeit auch kein reines Vorurteil mehr, sondern begründet. Wenn bei einem Paar die frühkindliche Erziehung so einseitig verteilt war, dann ist es auch später oft der Partner, der länger in Elternzeit war, der z.B. auf kranke Kinder aufpasst, etc.. Heißt aus Sicht des Arbeitgebers: Nimmt er die Person mit derartiger Lücke im Lebenslauf, kriegt für den gleichen gezahlten Lohn vermutlich 1-2 Wochen weniger Arbeitskraft im Jahr, weil Eltern Anspruch auf Sonderfreistellung haben.)


Gender-Pay-Gap sagt doch nur aus das eine Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen gibt. Und es mehrere Ursachen dafür gibt. Das muß ja nicht mal Diskriminierung sein.

So sollte das betrachtet werden. So wird es aber in der Diskussion nicht geführt, im Gegenteil. "Gender Pay Gap", und zwar fast immer der unbereinigte, wird ständig als Kampfbegriff für eine angeblich systematische Diskriminierung von Frauen durch alle Männer ins Feld geführt und dient als Begründung für eine organisierte staatliche und auch privatorganisatorische Benachteiligung von Männern.
 
Nehmen wir mal an die Person ist 2 Jahre im Heim. Kosten sind 4000 Euro pro Monat abzüglich Rente von sagen wir mal 1500 Euro macht das 2500 Euro Rest. 2500 Euro x 24 Monate macht 60000 Euro. Wenn das Haus nicht gerade irgendwo im Nirgendwo steht und aus Pappe besteht dürften danach noch einige 100.000 Euro zum erben über sein.
Und was ist wenn man das haus selbst bewohnen bzw. einen kompletten hof (ohne landwirtschaft) übernehmen will, weil man schon zeit seines lebens darin wohnt? Dann bezahlt man letzten endes doch die rechnung um das nicht zu verlieren, auch wenn man sich deshalb verschulden muß.
Und wer seine Eltern ins Heim steckt obwohl die gesundheitlich noch 10 Jahre durchhalten hat es sowieso nicht anders verdient. Gibt es tatsächlich Fälle die so lange im Heim sind? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
Es gibt nicht nur alt und gebrechlich sondern auch alt und dement. Letztere können dabei sehr wohl länger als 2 jahre durch halten und nicht jeder kann so jemanden selbst pflegen. (da wäre z.b. meine grenze)
 
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